Hund "runterfahren" vor Training...Erfahrungsberichte?
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Hallo!:)
Vllt kennt ja der ein oder andere von euch dieses "Problem" :
Wenn ich mit meinem Millo clicker,oder generell irgendwas trainier,ist er SO aufgeregt das er nur rumzappelt,winselt und bellt.

Ich hab bis jetzt versucht:Training nach spaziergang,"ignorieren" und Suchspiele vor dem eigentlichen Training...
Habt ihr vllt irgendwelche Tipps und Erfahrungsberichte,wie ihr das gemeistert habt?

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Hallo,
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Wie lange clickerst/trainierst du denn? Mein Hund wird auch ganz schnell überdreht, wenn ich zu lange mache. 1-2 Minuten reichen, dann wieder Pause und lieber später nochmal weiter machen.
Und was genau clickerst du denn? Meinen Hund stresst das wirklich freie Formen ziemlich, sie führt dann alle bekannten Kommandos auf und winselt dann hüpfend rum. Ich muss ihr also z.B. bei Tricks gleich etwas helfen und ihr mit den Händen und Leckerli o.ä. in eine schnell schon clickerbare Position verhelfen, wenn ich ihr was Neues beibringen will.
LG Lily und Happy
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Danke für deine Antwort!:)
Mhh mit Millo so ungefähr ein Jahr.
Aber er hat das auch ohne das clickern gemacht...also so alles in allem seit 3 Jahren.Ich clicker viel Aufmerksamkeit...so sachen wie bei Fuß gehen,aber auch Dogdancing Tricks.Bei letzteren lasse ich zZ den clicker aber immer weg,weil er alle Tricks sicher kann.
Sobald er das erste Leckerchen bekommt,oder den ersten click hört geht es los!
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Hihi, ich meinte nicht die Jahre, sondern eher die Minuten, die du am Stück übst und clickerst.
Bei uns hat Wunder gewirkt, die Trainingseinheiten ganz ganz kurz zu halten. Und ein Start und End-Wort einzuführen. Möchte ich mit Happy üben, sage ich "Na, wollen wir was machen?" und dann kommt sie im Arbeitsmodus angerauscht. Dann wird meist nur 1-2 Minuten was gemacht, langsam die Zeit gesteigert, wenn Hundi sich mit der Routine dann bei einer Übung zunehmend entspannter verhält. Und dann sage ich "Schluss" und dann ignoriere ich Happy wirklich erstmal 1-2 Minuten komplett, dass sie sich wieder runterfährt.
LG Lily und Happy
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Zitat
Bei uns hat Wunder gewirkt, die Trainingseinheiten ganz ganz kurz zu halten. Und ein Start und End-Wort einzuführen. Möchte ich mit Happy üben, sage ich "Na, wollen wir was machen?" und dann kommt sie im Arbeitsmodus angerauscht. Dann wird meist nur 1-2 Minuten was gemacht, langsam die Zeit gesteigert, wenn Hundi sich mit der Routine dann bei einer Übung zunehmend entspannter verhält. Und dann sage ich "Schluss" und dann ignoriere ich Happy wirklich erstmal 1-2 Minuten komplett, dass sie sich wieder runterfährt.
Ganz gnauso läuft des bei uns auch, zwar ned mi de selben Initialwort, aber in dem Stil.
Genauso ist das bei uns auch, ich habe ein andres Wort für "Start" und "Ende", sonst ist aber alles gleich. -
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wir haben es damals so gemacht:
hundchen wurde beschäftigt, es war aktion angesagt und nach circa 5-10 minuten wurde das spiel mit "schluss jetzt" abgebrochen. danach habe ich alle spielaufforderungen des hundes ignoriert, was ihm half, runterzufahren.
nach einer aktionreichen spieleinheit habe ich mich gerne auf eine bank oder ins gras gesetzt, mein hund- angeleint- neben mir und habe so lange gewartet (gefiepe ignoriert)- bis er sich entspannt hatte. -
Danke für eure Antworten!:)
Ich trainier in einem ganz bestimmten Raum wenn ich daheim bin.
Ich lass ihn dann erst einmal sitzen und click einmal,das ist das Startzeichen.
Das Problem ist ja auch nicht das er danach nicht mehr runterfährt,sondern während des trainierens...beim Spielen darf er so hochfahren.Und wenn ich dann "Schluss" sag,ist er auch ruhig und geht auf seinen Platz!:) -
Trainierst du auch beim Spielen das runterfahren?
Hab das mit meiner Hündin so immer gemacht. Ganz Wild gespielt und dann war Schluss. Wenn sie wieder ruhig entspannt war, dann weitergespielt oder mal Kommandos geübt.
Bei meinem Rüden mach ich es anders, weil er so schlecht runterfahren kann. Da nutz ich einfach "geh ab" oder "geh mal gucken" was für ihn heißt mach was du willst. Also wenn ich merke beim Training der fährt zu sehr hoch, dann schick ich den weg und beende es erstmal.
Goldene Regel ist aber, das Training nur sehr kurz zu machen. Wenige Sekunden - wenige Minuten und dann abbruch. Dann wieder frei laufen lassen und dann später nochmal ne kurze Übungseinheit.
Jenachdem wie gut er es kann was wir Üben, führt er es dann auch über einen längeren Zeitraum richtig aus. Dann steiger ich die Zeit halt und bau neue Dinge ein.
Wichtig find ich auch die Motivation. Meine Hündin ist durch leckerlies so übermotiviert, das ich auf nen Target Stick umgestiegen bin. Meinem Rüden tun Übungseinheiten ganz ohne Leckerlie nur durch akustische bestätigung ebenfalls etwas besser und Leckerlies benutz ich diese steigerungen.
Also normale Leckerlies für Dinge die zwar gut waren, aber er ja eigentlich schon kann. Besondere Leckerlies, wenn er etwas besonders toll gemacht hat. Noch bessere Belohnung, wenn er etwas richtig richtig gut gemacht hat.
Die Belohnung für beide Versuch ich im Grunde minimal zu machen. Das die grad mal Motiviert sind überhaupt mitzumachen.
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Danke für die ausführliche Antwort!:)
Naja ich mach es so wie du beim Spielen!
Ich glaub der Punkt mit der Motivation ist der entscheidende!
Leckerlis bekommt er ja sowieso nicht,aber er arbeitet halt für sein Futter.Ich denk ich werd es jetzt mal ne Weile mit einer anderen Bestätigung versuchen,dann seh ich ja ob es am Futter liegt!:)
Danke euch nochmal!
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Das erste was ich geklickert habe war das hinlegen und Ruhe geben. Zuhause und in der Straßenbahn. Wenn mein Hund beim ausprobieren nicht weiterkommt und hochdreht, dann stelle ich mich ruhig hin und warte, dann weiß sie schon sie muss runterkommen und sich hinlegen. Dann kann ich in Ruhe weiterarbeiten.
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