Trennungsängste bei Tierheimhund
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Hab meinen Rüden seit 1 1/2 Jahren und Trainiere seit der trennung von meinem damalgigen Partner, also etwas über nen halbes Jahr das allein sein.
Ich bin total froh das er mittlerweile im Wohnzimmer liegt und nicht mehr ständig bei mir im Zimmer sein muss, weil er vor wenigen Monaten dabei noch das Haus zusammengeschrien hat.
Mein Ziel ist garnicht mehr das lange allein bleiben. Ich will nur schnell 10Minuten Getränke holen können und ihn dann in der Wohnung dafür lassen ohne rumgeschreie. Wenn er irgendwann nur noch die 10Minuten kurz fiept fänd ich das schon toll.
Für alles über 10Minuten kommt er eben mit, ansonsten liefer ich ihn kurz in der Pension ab. Also selbst bei Terminen die nur ne halbe Stunde dauern ist er in der Pension besser aufgehoben. Sonst würd ich ja meine Mietswohnung verlieren.
Auch wenn das allein bleiben bisher noch kein thema ist, haben wir schon viele Fortschritte bezüglich der trennungsangst gemacht. Vielleicht kann er in einem halben bis einem Jahr dann 10-30Minuten mal allein bleiben.
Also deine 2 Wochen sind sehr knapp bemessen. Da hat sich der Hund noch nichtmal eingewöhnt.
Aber es kommt ja auch auf den Hund an. Meiner ist wie sich jetzt rausstelle nach ner gründlichen Tierarzt Untersuchung wohl doch schon um die 9 Jahre alt. Kam also mit 8 jahren ca. zu mir und kann eben nicht allein bleiben. Wird es auch niemals für mehrere Stunden können.
Mach dir darüber Gedanken, was ist wenns niemals klappt. Überleg es dir gut wie dann der altag aussehn wird, mit einem Hund der nicht allein bleiben kann. Ich kann nicht mal eben Spontan ins Kino gehn. Ich kann nichtmal eben Spontan mit Freunden was unternehmen. Ich brauche öfter mal ganz Spontan jemanden der auf ihn aufpasst. Ich muss mir vor jedem Einkauf einen Zettel schreiben, das ich schnell wieder aus dem Laden bin.
Ich kann ihn, wenn ich bei Freunden mit Baby bin nicht einfach dort in ein fremdes Zimmer einsperren. Muss mir dafür son Türgitter kaufen, was ich dann mitnehme. Damit das mit Krabbelbaby und Hund funktioniert... . - Vor einem Moment
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Hallo,
hast du hier Trennungsängste bei Tierheimhund schon mal geschaut ?*
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Also, ich kann mich meiner Vorrednerin anschließen. Mein Schnurpsel hat auch die blöde Macke, dass er jedesmal, wenn ich auch nur kurz weg bin(naja, nicht JEDESMAL, aber von 10 mal 9) an einer bestimmten Stelle den Fußboden hochreißt. Da ich auch arbeite, habe ich schlichtweg keine Zeit momentan, dass Alleinsein komplett neu aufzubauen.
2 Wochen sind ja nun wirklich nicht lange. Das ist ein ganz schöner Umbruch für einen Hund. Er hat dann noch keine allzugute Bindung zu euch und soll gleich schon wieder in eine andere Umgebung und zu einer andern Person.
Ich an deiner Stelle würde mind. noch eine Woche dranhängen UND versuchen, dass der Freund ihn mitnehmen kann.
Wenn die Pflegestelle schon sagt, dass er nicht alleinsein kann, wie soll es dann bei euch in zwei oder drei Wochen für so viele Stunden klappen?
Was das mit der Box soll, verstehe ich nicht. Du sagst, du zwingst ihn nicht zum allein bleiben. Wozu dann die Box? -
Schnell noch eine Aktualisierung:
Flip ist jetzt den 10. Tag bei uns und fühlt sich einfach pudelwohl!
Von seinem vom Tierheim beschriebenen "unendlich gestressten und nervösen Verhalten" haben wir bis jetzt nicht viel gemerkt, das Alleinsein funktioniert in 3-Minuten-Phasen schon sehr gut, er schläft die Nächte bereits in seinem eigenen Körbchen(ohne Aufforderung) mittlerweile ohne an-der-Tür-scharren und winseln durch...
Die Tierärztin heute war sehrsehr zufrieden mit ihm und meint, dass er sehr entspannt und glücklich auf sie wirkt.Was Schöneres kann man sich doch garnicht wünschen!
Hier unser Sleepyhead:
Externer Inhalt fc09.deviantart.netInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Hier aus einer merkwürdigen Perspektive:
Externer Inhalt fc07.deviantart.netInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.DANKE nochmal an alle!! :)
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Oh ihr habt ihn schon. Das ist aber schön. ich habe den Thread grad erst entdeckt und gar nicht auf das Datum geachtet.
Meine erste Frage wäre auch gewesen warum das TH meint, dass er nicht allein sein kann und Trennungsängste hat. An was die das denn festmachen.
Meine Vermutung war also richtig: so genau können die das gar nicht sagen.Schön, dass ihr ihm eine Chance gegeben habt. Über Bilder freuen wir uns hier immer.
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Wir sind mittlerweile die 4.Besitzer und dabei wirds auch bleiben!
Das hab ich mir geschworen, wie ich herausfand, dass er schon so oft herumgereicht wurde.Ich gebe hier dem Tierheim sehr viel Schuld an seinem Verhalten: Sie haben ihn die letzten beiden Male in die Hände von alleinlebenden Leuten gegeben, die ihn nicht mit zur Arbeit nehmen konnten und vom beinahe ersten Tag an allein zuhause ließen. Das geht einfach nicht!
Bei beiden Pflegeplätzen war er nicht länger als eine Woche weil er dort "in Abwesenheit seiner Besitzer die Wohnung zerlegt und sich selbst verletzt hatte, dabei wie verrückt herumgebellt hat.".Wenn ich ihn mir jetzt so ansehe, wird er wohl seinen Grund gehabt haben, das zu tun!
Wir sind gerade auf stolzen 11 Minuten alleinesein ohne Gebelle, Gekratze und Selbstverletzung. Ein bisschen Gewinsle ist erlaubt, hört auch meist auf, wenn ich den 2.Stock erreicht habe(wir wohnen im 4.)Bin sehr sehr stolz auf den Burschen und natürlich auch auf uns beide, wo wir so konsequent an ihm arbeiten und mit ihm das Alleinsein trainieren.
Wiedermal bestätigt sich: Es gibt keine schlimmen, böswilligen oder gemeine Hunde- es gibt nur die falschen Besitzer.Wir sind sehr glücklich mit unserem Flip und können ihn garnichtmehr aus unserem Leben wegdenken! :)
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