Die Bärin ist da und macht mich wahnsinnig

  • Die Kleine hat genug zum ankauen.Ich mache mir keine Sorgen das sie davon krank wird.Ich möchte nur wissen ob das "normal" ist.Ich habe schon überlegt ob das mit dem Futter zusammenhängen könnte.
    Meine Mutter meint das liegt daran das sie ein Einzelkind ist.Sie hat auch ein Einzelkind zu Hause und wäre auch eine Terrorfluse gewesen.
    Heute Nacht ging es aber.Sie hat aber auch gestern 4 Stunden Randale gemacht :lepra:

  • Ich empfehle immer wieder gerne für diese Zeit einen Holzlaufstall.

    1 Spielzeug und 1 Kissen sollten drin sein.
    Wird der Welpe zu hippelig........rein damit. Das Anfangstheater ignorieren.
    Hilft ungemein.
    Es gibt ja immer wieder Momente wo der Welpe gesichert sein sollte.....längeres Telefongespräch, Duschen, in den Keller gehen, usw. Da ist ein Laufstall sehr praktisch. Er muss lernen das Frauchen ihn nur "nebenbei" betreut, nicht das er der Mittelpunkt der Welt ist. Fällt gerade uns Frauen natürlich recht schwer, ich weis.... :rollsmile:

    Ist der Welpe es von tagsüber gewöhnt das es manchmal Ruhe gibt geht es auch besser nachts.

    Den Welpen öfter am Tag ignorieren ist bei temperanmentvollen Rassen das wichtigste.......das muss auch der HH lernen. :roll: Sonst drehen die Kleinen unglaublich auf.

    Birgit

  • Hey keine Panik, lies mal meine Beiträge, ich habe genau das selbe Problem.
    Zuhause will sie volle Aufmerksamkeit und draußen bin ich Luft.
    Das Problem haben wir folgendermaßen gelöst...Also zum einem wird zuhause nocht mehr gespielt, damit sie gar nicht erst hochdreht. Ich laste sie geistig aus...gestern habe ich eine ZEWA Rolle umfunktioniert zum Futterspender. Schlitze reingeschnitten, Papierschieber rein und daruf ein Leckerchen. Wuff musste dann das Papier rausziehen damit unten das Lecker rausfällt. Danach war sie k.o.
    Zuhause nur noch ruhige Sachen machen. Schmusen und auch mal ne Zeit lang ignorieren. Wir haben uns auch einen Welpenauslauf geholt und ins Wohnzimmer gestellt. eben wenn ich sie mal nicht beaufsichtigen kann. Wenn sie völlig überdreht weil sie tot müde ist, aber angst hat was zu verpassen, gibt es eine zwangspause in der box. darüber ist sie eigentlich auch immer sehr dankbar weil sie es leider nicht schafft von alleine zur ruhe zu kommen. Also helfe ich ihr dabei. Ohne murren ohne knurren legt sie sich sofort hin und schläft.

    Für draußen habe ich jetzt die ultimative Geheimwaffe....HUNDELEBERWURST und ich bin die Größte :gott:

    Ich musste mich auch belehren lassen, das das normal ist, auch wenn ich das nicht mehr so sehe :headbash:

    Wir haben im Moment ein anderes Problem. Ich habe mit ihr bis jetzt im Wohnzimmer geschlafen 3,5 Wochen lang. Und hatte gedacht ich ziehe mal zurück ins Schlafzimmer und lasse sie im Wohnzimmer wo sie ja bis jetzt auch geschlafen hat. Eine Nacht ging das gut, ab der zweiten hat sie gejault. Also hab ich mich wieder ins Wohnzimmer gelegt und sofort war Ruhe. Mein Rücken wird es mir danken, aber hauptsache die kleine fühlt sich nicht alleine und bekommt ihren schlaf :sleep:

  • Huhu,

    danke erstmal für die vielen Antworten.

    Heute Nacht war sie echt lieb.So langsam zeigen sich erste Ermüdungserscheinungen.Sie kaut jetzt fein an einem getrockneten Lammohr rum.

    Könnte das überdreht sein vielleicht auch was mit dem Futter zu tun haben?Oder ist das noch zu früh zu beurteilen?

  • Hey Jenni,

    das klingt jetzt vielleicht oberdoof, aber das wird sich alles geben. Glaub´ mir, wir haben das auch durchgemacht - jetzt ist unsere Hündin 6 Monate alt und gaaaaanz viele Problemchen haben sich erledigt.

    Es wurde ja schon der Tipp gegeben, dass Zuhause nicht getobt wird. Das ist schon mal wichtig. Lilly darf Zuhause höchstens mal etwas suchen und bringen... ansonsten bekommt sie öfter mal was zu Kauen und fertig. Mit neun Wochen brauchst Du für sie eh noch kein Riesenprogramm zu fahren, sie entdecken ja noch die Welt.
    Wenn Du Angst hast, dass sie zu viel zum Kauen bekommen, schau einfach, dass Du fettarmes kaufst. Lilly hat beispielsweise eher Rind bekommen, selten Schwein. Du kannst ihr auch einen Kong für Welpen kaufen und ein wenig Futter hineintun. Das finden die meisten Klasse.

    Was mir auch aufgefallen ist: Ihr habt schon ganz schön viel ausprobiert dafür, dass sie erst ein paar Tage bei Euch ist. Versucht mal Euch für eine Sache zu entscheiden und bleibt ein paar Tage dabei. Bisher hatte der Hund ja noch gar keine richtige Chance auf irgendeine Maßnahme "anzuspringen". Den Fehler haben wir auch gemacht. 100Mal hin und herdiskutiert wie wir es hinbekommen, dass der Hund nicht auf die Couch geht, weil Wegschicken nicht klappte. Nix hat funktioniert, bzw. wir haben den Hund nur noch verrückter gemacht. Letztlich haben wir es tatsächlich "ausgesessen", d.h. 1 Woche lang 50 Mal am Tag den Hund von der Couch geschickt, bzw. geblockt wenn er drauf wollte. Gleichzeitig immer gelobt, wenn er auf seinen Platz ging. Zack, Problem erledigt. War ´ne seeeehr nervige Woche, aber Du musst einfach den längeren Atem haben! :-)

    Wenn Du sie irgendwie wegschieben willst, weil sie knappt oder irgendwo nicht hinsoll, versuch das nicht mit Deinen Händen zu machen. Das wirkte auf Lilly eher wie eine Spielaufforderung, oder sie hat erst recht reingebissen. ;-) Wir sind dann oft aufgestanden und in Lilly "reingelaufen" - also nicht umgetrampelt, aber schon weggeschoben. Dabei vollkommen ignoriert... teilweise haben wir extra an die Decke geguckt, damit wir sie nicht aus Versehen anschauen. :headbash: Und IMMER wenn sie etwas getan hat, was wir gut fanden gelobt. Beilspielsweise hat sie Kauzeugs NUR dann bekommen, wenn sie gerade zufällig auf ihrem Platz/in ihrer Box war. Irgendwann ist sie dann dort automatisch länger liegengeblieben. Zwischendurch haben wir auch mal Leckerchen hingeworfen.

    Nachts haben wir sie erst im Schlafzimmer gehabt und ihren Schlafplatz Nacht für Nacht ein paar cm richtung Tür geschoben. Irgendwann sind wir vor der Schlafzimmertüre angekommen. Die Tür ist bis heute angelehnt, weil sie mit ihren 6 Monaten ja auf sich aufmerksam machen können muss, wenn´s mal dringend ist, aber wir haben ein Kindergitter davor... das Schlafzimmer ist nun also wieder UNS. Nachts war wichtig, dass wir kein Tammtamm gemacht haben. Also Hund schnappen und raus, Pippi loben, rein, Licht aus, hinlegen. Kein Geschwätz, kein Gestreichele. Und das fiel uns megaschwer... die sind ja auch sooooowas von putzig in dem Alter. ;-) Ich muss aber ehrlich sagen, dass es Lilly ca. 15 Wochen alt war, als wir das erste mal 6 Stunden Schlaf bekamen.... aber sie hatte ziemlich schnell gerafft, dass nachts mal so gar nichts abgeht.

    Das schafft Ihr schon alles! :-)

    Liebe Grüße,
    Chrisi

  • Keine Sorge, das gibt sich schon, sobald ihr euch aufeinander eingespielt habt, und es ist dabei wirklich superhilfreich, möglichst täglich dasselbe zur selben Zeit zu tun. Dann wissen die Zwerge ruckzuck, daß es Spaß- und Ruhezeiten gibt und daß sie sich da nach dir richten müssen - nicht umgekehrt.

    Mein letzter Welpe, der mit knapp neun Wochen einzog, war auch so eine Temperaments-Granate, hatte aber trotzdem auch ohne Einsperren ganz fix raus, daß es eben Zeiten gibt, wo nichts läuft und sie sich damit abfinden muß. Einfach deshalb, weil ich zuhause arbeite, also zwar immer da bin, den Hund aber keinesfalls permanent oder auch nur nach Wunsch bespaßen kann. Am Anfang hab ich die Kleine öfter mal mit ein paar netten Worten und was zum Kauen wegschieben müssen, dann hat sie sich von selbst knabbernd oder schlafend an meine Füße gelegt. Korb stand neben dem Schreibtisch. Mehrere Liegeplätze, je nachdem, wo ihr euch aufhaltet, helfen nämlich auch ganz gut weiter.

    Ebenso wurde es ein Ritual, mittags nach Rausgehen & Fressen Ruhe zu halten: Ich hab dann eben meine Akten demonstrativ liegend auf dem Sofa gelesen, und der Welpe hat bei dieser offensichtlichen Rudel-Ruhe gerne mitgepennt. Hat sich echt gelohnt - mittags geht auch die zweijährige Rakete immer noch brav ins Körbchen.

    Nachts war eh von Anfang an Ruhe, weil der Welpe zwar bei mir im Bett schlief und wir notfalls rausgehen konnten, ich aber für Spielversuche viel zu verschlafen und daher ebenso knurrig bin, wie es die hündische Familie garantiert auch wäre. Mehr als ein kleiner Knuff und ein ärgerliches "Ruhe!" war da für die Zwerge nie zu holen, und das hat auch immer geklappt. Daß sie dafür nach dem Aufstehen gebühend entschädigt wurden, versteht sich natürlich von selbst. Kaukram hab ich übrigens nicht limitiert, so daß das Hündchen sich jederzeit an irgendwas abreagieren konnte, was nicht mir gehörte. Meist ist sie eh schnell drüber eingeschlafen - und viel mehr Programm braucht so ein Baby ja noch nicht.

  • Danke für die vielen Antworten.Die Kleine ist nun seit gut 4 Tagen hier und so langsam pendelt es sich ein.Heute Nacht war auch alles gut ausser das Herrchen angeknurrt und angebellt wurde als er spät nach Hause kam und die Lütte total verpennt nicht gerafft hat wer da vor ihr steht :headbash:

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!