Mein Hund knurrt mich an...

  • Zitat

    Er hat mehrere Plätze, wo er es sich meist bequem macht. Aber permanent nachlaufen tut er mir nicht. Nur, wenn er denkt, dass ich die Wohnung verlassen will. Da will er dann natürlich immer mit.

    Allerdings ist es so, dass er auch fast überall hin darf, sogar aufs Sofa. Aber das haben wir gemeinsam von Anfang an besprochen, dass er da auch rauf darf und wenn er uns da einmal anknurren sollte, dann kommt er sofort runter und darf nie wieder rauf. Tabu sind für ihn eigentlich nur die beiden Fernseh-Sessel und natürlich die Esszimmer-Bank sowie die Stühle dort.

    Zu Weihnachten haben wir auch ein Hundebett bestellt (eines ist jetzt unten, eines oben) - das wollen wir jetzt auch einführen, dass er sich da dann immer drauf legt und Ruhe gibt...ganz so, wie es der Hundeprofi auf Vox immer vormacht. :D


    SOFORT Verhaltensweisen ändern
    (geht gar nicht um das Sofa als solches, sondern darum, dass er merkt, dass ein anderer Wind weht):



    • Erstmal gibts Futter eh nur noch aus der Hand.

      für später
      GENERELL:
      NIE mehr Futter rumstehen lassen (auch keine Katzenfutterdosen- alles im Schrank einsperren, damit es keine Selbstbelohnung gibt!!!),
      kein Futter im Freßnapf den ganzen Tag lassen. Was nicht nach 10 Minuten im Hund ist, ist WEG!!!

    • runter vom Sofa!! - schubs ihn runter. Nachdrücklich!!!1
    • das "mit raus wollen" - mal für spätere Traioningsschritte auf die "to do-Liste" setzen


    Was bietest du ihm als Beschäftigung den Tag über an? Welche Übungen macht ihr?
    Wie oft geht ihr Gassi? Wie sieht so ein Gassigang aus?

  • Zitat


    @dieschweizer
    eine katzennassfutterdose kann sehr wohl für den hund gefährlich sein, ebenso in metall oder plastik eingepackte knochen

    Sicher ist das gefährlich - eine beuteaggressiver Hund sollte nicht an solche Sachen herankommen können.

    Ich wiederhole mich:
    An so einem Problem muss bei Null angefangen werden, um die Ausgabe solcher "Gefahren" unproblematisch zu fordern.
    Solange das nicht funkioniert, gehören solche Dinge hinter Schloss und Riegel, wie bei einem vorhandenem Kleinkind die Steckdosen und Messer oder genauso wie ein Hund an einer Autobahnraststätte besser an die Leine...

  • bungee

    irgendwo habe ich mal gelesen, dass ein Hund, wenn er z.B. von Anfang an in ein bestimmtes Zimmer oder auf einen bestimmten Platz darf, man das bei behalten sollte

    sobald er so einen Platz wie das Sofa dann für sich beansprucht, sieht das natürlich anders aus

  • Zitat

    Er hat zum Tausch natürlich schon was dafür bekommen.

    Ist doch super - das zeigt doch schon die richtige Richtung, jetzt konditioniere es!
    Und tausche stets mit Besserem!

  • ich hab das so verstanden, dass er das normale Mobiliar nutzt, oder?

    Das Tier braucht doch eine Rückzugsmöglichkeit nur für sich alleine!.
    Und wenn es erstmal nur ne Decke ist.
    Da ist es toll, Da kommt Frauchen auch mal von sich aus hin zum Streicheln. Aufmerksamkeit und Leckerlis gibt es da.
    Den Platz aber bitte in einer hinteren, ruhigen Ecke des Zimmers wählen (möglichst ohne Blick auf die Tür, damit er nicht auf die Idee kommt, er müsse den Eingang bewachen)


    Also nochmal:
    ab sofort schmeißt ihr ihn KONSEQUENT vom Sofa runter und bringt ihn freundlich zu seiner Decke zurück. Erstmal etwas in der Nähe bleiben. Wenn er dort bleibt, fliegt n Leckerli auf die Decke.
    Ein bisschen entfernen. Gleiches Spiel von vorne. Ein bisschen üben. Solange, bis er toleriert, dass du aus dem Zimmer gehen kannst, ohne dass er den Platz wechselt.


    Edit:
    zu Anfang wird es ihn vll. ein wenig verunsichern, weil er nun "entthront" wird ;) - aber Vertrauen zerstört das auf gar keinen Fall!!
    ne, im Gegenteil: Solche Aktionen SCHAFFEN VERTRAUEN.
    Du signalisiesierst dem Hund: ich weiß, was ich tu, du kannst dich auf mich verlassen.

  • Zitat

    [*] runter vom Sofa!! - schubs ihn runter. Nachdrücklich!!!

    Ich weiß nicht, wie er da reagieren würde. Rein vorsorglich würde ich ihn runter rufen und schicken und sobald er auf seinem Platz liegt loben (anfangs auch mit Leckerli).
    Schubsen hätte bei unserem Hund unweigerlich zu Löchern in der Hand geführt, aber er war da auch entsprechend vorbelastet.

    Ansonsten finde ich die Vorschläge von bungee gut.

    Viele Grüße

    Doris

  • mein Eindruck ist, dass er zzt. eher die Beute verteidigt.

    Nachdrücklich runterschubsen würde ich trotzdem .
    Nachdrücklich deshalb, damit er das nicht als Spiel auffasst.
    Zur Not mit nem Kissen, damit die Hand geschützt ist.


    P.S.

    Ich würde erstmal die ganzen Tauschgeschichten lassen.
    Sieh zu, dass du erstmal die Wohnung so managest, dass er sich keine Freßbeute erorbern kann.
    (musst vll. in der nächsten Zeit ein paar zerstörte Schuhe, Socken, was auch immer in Kauf nehmen.)

    AUF KEINEN FALL auf diese Beute RE-agieren. Lass ihn links liegen.

  • das Runterschubsen würde ich schon deshalb körperlich machen und nicht über Rufen, weil das schneller und direkter ist. Kein langes Rumgehampel. Auf den Hund wird eh viel zu viel eingeredet. Ein kurzes "Runter" und dann wird er runterbefördert. Ohne Wenn und Aber und ohne Rumspielerei.


    P.S.
    Magst du mir diese Frage noch beantworten?
    Was bietest du ihm als Beschäftigung den Tag über an? Welche Übungen macht ihr?
    Wie oft geht ihr Gassi? Wie sieht so ein Gassigang aus?

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