Sie nimmt mich nicht richtig ernst...
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So,
ich habe noch mal eben schnell zurück geblättert!
Dabei ist mir noch einmal das hier ins Auge gesprungen:
ZitatGenerell machen wir mit der Kleinen nicht so sehr viel. Ich übe mit ihr schon paar Mal am Tag einfach Tricks ("Pfötchen", "High Five" etc.).
Unser Tag beginnt damit, dass sie zwischen 7 und 8 Uhr das erste Mal rausgeht. Dann wieder um 11, um 15, zwischen 18 und 19 und nochmal gegen 23 Uhr. Von diesen Runden sind nur 2 größer (so ca. 20min bis 30min). Alle anderen dienen nur zum Lösen, da wir keinen Garten haben...Leider habe ich jetzt ihr Alter nicht mehr gelesen, falls Du es irgendwo mal erwähnt haben solltest

Also, für mich klingt dies schon relativ "viel", was Du da so mit der Kleinen machst.
Du schreibst von zwei großen Runden von 20 - 30 min. Das ist für so einen Zwerg noch leicht viel zu viel.
Ich würde da eher nur zu einer "großen" Runde tendieren, und alle andere Zeiten zu einer reine Lösezeiten in einer ruhigen Ecke machen. Und die Zeit würde ich am Anfang auch etwas kürzen. Vielleicht so 15 - max. 20 Minuten? Aber das ist auch etwas abhängig davon, was der Hund unterwegs an Eindrücke aufnimmt, die es dann zu verarbeiten gilt.Helfen, welche Zeiten es sein könnte, würde da die sogenannte "Fünf Minuten Regel". Die ist keine Pflicht. Ich würde sie eher als Richtlinie sehen, wenn man nicht so wirklich weiter weiß.
Da wird gesagt, daß man pro Lebensmonat so an die fünf Minuten Gassi gehen sollte. Und zwar am Tag! Plus / Minus ein paar Minuten ist dann wieder vom Hund selbst abhängig.
Ein Hund "zeigt" schon an, ob ihm irgendetwas zu viel geworden ist, oder ob er doch noch etwas mehr "verkraften" kann.Tricks sind zwar lieb und nett anzusehen, aber das braucht man im jungen Alter auch nicht so wirklich. Dafür ist später immer noch genug Zeit. Da wäre der langsame Aufbau vom Grundgehorsam, bzw. das Kennenlernen vom Alltag wichtiger.
Ich würde da lieber in aller Ruhe das NEIN trainieren wollen. Ohne, daß der Hund da tatsächlich was "schlimmes" macht. Dies dient dann eher einem einfachen Vokabeltraining, weil wir Meschen auch für den weiteren Gebrauch beim Hund das Wort benutzen würden.
Hier im Forum gibt es eine schöne Anleitung, wie man das dem Hund beibringen kann.Oder, den Anfang vom Abruf. Also Name, oder ein "Komm". Das kann man prima in der Wohnung üben. Und wenn es klappt, kann man die Ablenkung, sprich nach draußen gehen, langsam steigern.
ZitatDanke für deine Antwort...
Ruhig bleiben fällt mir, ehrlich gesagt, sehr schwer.
Versuch es aber trotzdem.
Dein Hund spürt auch Deine Stimmung.
Vielleicht wird es für Euch etwas leichter, wenn es Dir irgendwie gelingt, das Ganze mit Humor zu nehmen?ZitatAn sich kennt sie das Wort "Nein!" - hilft hier aber nichts. Das animiert sie noch mehr zum Beißen. "Pfui!" hilft auch nichts, führt auch dazu, dass sie sich mehr hineinsteigert.
Das liest sich für mich schon etwas so, als ob sie es doch nicht verstanden hat.
Du glaubst es zwar, daß sie es verstanden hat. Und erwartest dann automatisch, daß sie "das Richtige" tut.
Mit dem Ergebnis, daß die Erwartungshaltung sie streßt.ZitatEgal was ich sage, sie überhört es... Egal wie ich es sage, sie überhört es dennoch. Ich kann ruhig bleiben, ernst, bestimmt, ich kann auch brüllen - alles hat den gleichen Effekt. Am Ende habe ich immer einen Hund, der unglaublich hochfährt und durch nichts runterzubringen ist.

Das "wie" ist in der Tat egal, wenn sie das Wort alleine noch nicht richtig verstanden hat
Dann könnte es für den Hund eher so ausssehen, als ob Du in Deiner menschlichen Sprache mit "bellst". Klar, daß der Hund dann "das Spiel" toll findet, und weiter mit seinem Menschen bellt. Je lauter, desto besser!Weiß Du, wie man in Ruhe, ohne Streß, ein NEIN aufbaut?
Schöne Grüße noch
SheltiePower - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Also Mona ist nun ca. 5 1/2 Monate alt... Mittlerweile gehen wir auch nurnoch eine "große" Runde. Die restlichen 3mal am Tag gehen wir nur einmal die Straße rauf zum Lösen.
Das "NEIN" habe ich so trainiert, wie es hier im Forum beschrieben wurde. Mit dem Leckerchen auf der Hand, das sie nicht nehmen darf...
Gibt es da vielleicht noch was, damit ich das "NEIN" besser aufbauen kann?
"Komm" und "Hier" kann sie auch schon etwas... Draußen klappt es - ohne größere Ablenkung seitens anderer Hunde oder Maulwurfshügeln *augenroll* ganz gut. Aber dazu haben wir dann auch nochmal einen Intensivkurs in der HuSchu nächste Woche. -
Wenn Du es mit dem Leckerchen in der Hand das so geübt hast, klingt das schon mal gut.
So habe ich es auch gemacht.Ob es verstanden wurde, kannst Du ja sehen, ob Du mit offener Hand direkt unter ihrer Nase halten kannst, ohne, daß sie es Dir klaut.
Ich habe es auch viel bestätigt.
Aber halt mit der anderen Hand.
Manchmal bringt es auch viel, wenn man mit "schlechtem Futter" (=normales Trockenfutter) übt, und mit "guten Leckerchen", wie Käsewürfel, oder Fleischwurst belohnst, daß sie es nicht nimmt.Wenn die kurze Trainingseinheit um ist, kannst Du als "Superbelohnung" erlauben, daß sie das Futter aus der Hand fressen darf.
Wichtig dabei ist auch, daß sowohl Du, als auch Dein Hund ruhig seid.
Keine Ablenkung, und auch keine "schlechte Laune" oder so. Denn so läßt es sich am besten lernen.
Und mit einem Supererfolg immer aufhören!Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Hallo,
ich möchte hier nochmal kurz anführen, das Hundi erst fast 6 Monate alt ist und bestimmt auch noch im Zahnwechsel.
Unser Jungrüde damals war auch so eine verrückte "nervige" Nudel. Und manchmal kommt man auch nicht umher mal etwas deutlicher zu werden, wenn man etwas nicht will. So machen es die adulten Rudelhunde mit ihrem Nachwuchs und den Jungspunden schliesslich auch. Klar soll man versuchen vieles in Ruhe zu machen, aber wenn Hundi so extrem überdreht ....
Bei uns/mir hat es damals sehr gut geklappt mal "hündisch" zu sprechen. Wenn es beim Anspringen mit dem Wegschubsen oder dem Knie anziehen nicht reichte habe ich "Zähne" gezeigt und ordentlich geknurrt in Verbindung mit nein/aus o.ä. War besonders effektvoll wenns mal wieder um "in die Hände beissen" ging.
Das verdutzte Gesicht vom Hundi hättet ihr beim erstem mal ordentlich anknurren sehen sollen .... und es wurde sofort gekuscht, weil, das kennt man ja noch von Mama.
Aber es gibt nunmal auch Hundis - selbst so junge - wo man mal ordentlich durchgreifen muss damit sie begreifen (und mich jetzt bitte nicht gleich schlagen). Eine kurze aber heftige Ansage (keine Schläge), ordentliches kräftiges "Nein" o.ä., damit Hundi auch endlich mal merkt, uppps, die "Alte" meint ja mal was ernst.Aber es wird schon, irgendwann begreifen sie schon, was man eigentlich möchte.
Viel Glück und viel Spaß mit dem kleinen Wauzi -
Danke für die Tipps...
Bisher habe ich das mit dem leckerchen auf der Hand so gemacht, dass ich "NEIN!" gesagt hab, als sie es nehmen wollte. Und wenn sie es dann nurnoch anschaute oder gar ignorierte, dufte sie das Leckerchen aus der Hand auf "Nimms dir!" nehmen. Vielleicht sollte das Leckerchen in der Hand mal komplett tabu sein und wirklich mit was Anderem belohnt werden.
Ich glaube dieses "Spiel" wird erstmal vertieft werden. Vielleicht versteht sie dann, wenn ich "NEIN" sage, was ich damit meine. -
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Ich schleich mich mal ganz frech ein zum mitlesen :-)
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