Sie nimmt mich nicht richtig ernst...
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genau so, und schön dran bleiben, das wird schon, da müssen alle durch

Ich werde mich bemühen... :)
Vorhin ist sie meinen Freund wieder angegangen. Der ist manchmal nicht so geduldig und bekam wieder nen Schreianfall...
Hab ihn dann gebeten sie doch einfach mal links liegen zu lassen.
Schwupps hat sie Ruhe gegeben und sich unter den Tisch gelegt.Und dennoch meint mein Vater, dass sie mich nicht als Boss akzeptiert.
Ich will aber auch nicht der Boss sein, sondern vielmehr, dass sie mich als Freundin sieht und mich mit eben diesem freundschaftlichen Respekt "behandelt"... Vielleicht ist das aber auch ein Fehler?! - Vor einem Moment
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Vorhin ist sie meinen Freund wieder angegangen. Der ist manchmal nicht so geduldig und bekam wieder nen Schreianfall...
Hab ihn dann gebeten sie doch einfach mal links liegen zu lassen.
Schwupps hat sie Ruhe gegeben und sich unter den Tisch gelegt.Weisst du, er sollte sich beherrschen lernen. Ein junger Hund bekommt nur Angst, und sonst gar nichts!! Also weise ihn mal darauf hin, dass ein Hund nicht weiss wieso ein Mensch agro wird, sondern nur merkt dass was ganz und gar nicht in Ordnung ist. Aber der Hund weiss nicht wieso der Mensch so handelt und wird beschwichtigen wie verrückt. Was lernt der Hund daraus? Der Mensch wird manchmal unberechenbar und wütend und ich muss mich schnell verdrücken sonst ... nicht gut.
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Und dennoch meint mein Vater, dass sie mich nicht als Boss akzeptiert.Boss - Chef - du nix, ich alles - oder wie? Es ist ein junger Hund, dieser Hund muss die Menschenart, die Menschensprache, den Umgang mit dem Menschen erst einmal lernen. Da hilft man ihm nicht wenn man ihn anschreit oder ihn sonstwie verunsichert. Vermittler deinem Hund Sicherheit in dem du ihn durch das junge Leben begleitest und ihm klar verständlich (für den Hund!) vermittelst, wo die Grenzen sind, was erlaubt ist und was nicht. Und ein Individuum lernt nur in positiver Atmosphäre, Stress und Angst behindern IMMER das Lernen.
Zitat
Ich will aber auch nicht der Boss sein, sondern vielmehr, dass sie mich als Freundin sieht und mich mit eben diesem freundschaftlichen Respekt "behandelt"... Vielleicht ist das aber auch ein Fehler?!Finde einen guten Mittelweg. Der Hund braucht jemanden der ihn führt. Ohne Führung übernimmt der Hund die Führung und macht was er will. Das ist dann nicht ganz immer im Sinne des Menschen!!
Aber du musst nicht "der Boss" sein, aber du musst für den Hund berechenbar sein. Freundlich aber bestimmt. Du gibst die Regeln vor und setzt sie freundliche aber konsequent um. So lernt der Hund dich einzuschätzen, lernt was du von ihm möchtest. Einen guten Kumpel wirst du automatisch wenn du mit dem Hund zusammenlebst, mit ihm Sachen unternimmst etc. Das nennt man dann eine gute Bindung. Die ist nicht einfach da, die muss sich entwickeln."Nur" Freund sein reicht nicht, das ist zu menschlich gedacht. Du musst schon auch die Führung übernehmen, das kann man aber freundlich und bestimmt tun, so dass der Hund immer gerne mit einem arbeitet und zusammen ist.
Das beinhaltet, wie du es gemacht hast, auch Konsequenzen bei falschem Verhalten. Aber auch diese Konsequenzen werden freundlich umgesetzt, schreien etc. bringt nur Angst und Verwirrung.Hoffe das hilft dir etwas weiter.
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Hmm ja der Thread ähnelt sehr dem den ich aufmachen wollte um zu fragen was ich mit meinem kleinen bissigen Racker anstellen soll. Kurzversion: dt. Schäferhund 9 1/2 Wochen alt. Wenn er aufgedreht ist, was meist nach dem Gassi gehen / auf den Flur pinkeln ist dann wird er auch ganz schnell ziemlich bissig. Ab und zu wenn er müde ist ist die Beisstärke okay, aber meist behandelt er meine Hand wie ein Spielzeug. Dementsprehend fühlt sie sich auch an inzwischen.
Ja ich weiß, 9 Wochen ist noch gaaanz jung, und ich brauch viel Gedult, aber meine Frage ist die:
Neben dem Ignorieren, oder eben nicht mit ihm spielen wenn er bissig ist, wenn er mich doch mal erwischt, macht es Sinn, bzw. ist es falsch
-dem Hund die Schnautze zuzuhalten und ihn dabei am Nacken zu fixieren das er nicht weghuschen kann?
-dem Hund einfach das Zubeißen zu verwehren, also wenn er meine Hand hat, den Unterkiefer greifen, soweit ich das gelesen habe verhindert das das stärkere Zubeißen ziemlich gut.
-den Hund am Nacken ziehen bis er loslässt.... diese Hundemutterbissgeschichte........ ich frag das weil man Zig Sachen liest, einige davon funktionieren anscheinend auch, aber wie meine TA sagte, manche Dinge sind sehr starke Signale die man nicht regelmäßig benutzen kann. Ich suche einfach etwas was ich aktiv tun kann um meinem kleinen Schnapper das Schnappen und das darauf folgende Beißen meiner Hand / Hose abzugewöhnen ohne ihn dabei irgendwie zu schädigen, seis nun physisch oder psychich.
'Austauschobjekte' hat er jede Menge, sie funktionieren nur nicht sogut, den Rinderhautkauknochen mag er auch sehr, aber wenn ich ihn streichel, oder zum Beispiel nach dem Gassigehen oder in den Gang pinkeln die Pfoten wasche möchte ich nicht das ich als Dank nen blutigen kratzer an der Hand hab.
Bitte sagt mir mal was man tun kann oder sollte und was vielleicht nicht so gut ist.
MfG
EeveeEdit: Nochein Addendum: Ich habe vor mit ihm regelmäßig auf einen Hundeplatz zu gehen, zum Spielen, zum Leute und Hunde kennenlernen und um vielleicht auch mal eins auf die Nase zu bekommen wenn er bei anderen Hunden zu grob wird, nur komme ich da nochnicht rein weil die Tollwutimpfung erst ab dem 3ten Monat gemacht werden kann soweit mein TA mir das sagte. Daher muss ich noch warten.
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jegliche Griffe in den Nacken bedeuten für den Hund einen Angriff, und für einen sehr jungen Hund kann das enorme Angst auslösen. Denke das beantwortet die Frage: sinnvoll oder nicht...
Der Mensch neigt dazu - es ist ja so praktisch - den Hund im Nacken zu packen. Ohne sich zu überlegen, was da in der Sprache und der Welt des Hundes bedeutet.
Den Unterkiefer festhalten finde ich eine blöde Idee, der Hund kann sich den Kiefer ausrenken wenn er dagegen kämpft.
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wildsurf: Dankeschön für deine ausführliche Antwort... Ich werde mich bemühen deine Tipps umzusetzen.
Heute hat mich der kleine Wurm wieder enorm stürmisch begrüßt - sie springt da einfach immer hoch. Und von da an kam sie dann wieder zum dollen Knappen... *gnah* Und ich bekomme sie einfach nicht mit allen 4 Füßen auf den Boden... Die ist wie nen Flummi...
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ja die Freude dass Frauchen wieder da ist kann schon etwas überborden

streichelst du sie dann womöglich auch noch? das würde die kleine Nudel nämlich noch zusätzlich "motivieren". Versuch aus dem nach Hause kommen etwas völlig unspektakuläres zu machen. Du kommst rein, beachtest sie NICHT, hängst deine Jacke auf, ziehst die Schuhe aus (an einem Ort wo sie nicht an deine Hände ran kann), gehst z.B. in die Küche und trinkst etwas. Die ganze Zeit über keinen Ton zum Hund, auch keinen Blick. Es ist das allernormalste dass Frauchen nach Hausen kommt. Wenn der Hund dann ruhig wird und sich hinlegt, gehst du zu ihr und streichelst sie. Aber nicht gleich wieder in den höchsten Tönen feiiiiiin und gudiiiiigudiii das stachelt den Hund nur gleich wieder an
einfach ruhig streicheln und hallo sagen.
Sonst erziehst du dir einen Hund, der völlig austickt wenn jemand zur Tür rein kommt! und das wird über kurz oder lang sehr äzend!!Evtl. kann es auch hilfreich sein, in der ersten Zeit im Flur ein Türsperrgitter an zubringen, damit man in Ruhe die Jacke und Schuhe ausziehen kann. Ja und dann geht man rein, lässt den Hund "links liegen" und ist halt einfach wieder da. :) Und der Hund wird lernen, ah schön sie ist wieder da aber das ist nichts worüber man sich soooo aufregen müsste.
Wäre natürlich gut wenn alle in der Familie das so machen könnten, dann wird der Hund viel schneller ruhig.
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Wenn sie hochspringt streichel ich sie nicht. Ich gebe ihr dann das Kommando "Runter!" und sobald alle 4 Pfoten auf dem Boden sind, streichel ich sie...
Aber das was du sagst klingt gut... Manchmal muss ich tatsächlich erstmal alles ordnen und ausziehen und dann sitzt sie auch ruhig hinter mir und wartet bis ich mich ihr widme... -
Ich weiß nemmer weiter...
Heute früh komme ich in den Raum, ignoriere sie erstmal, da sie mich sonst immer gleich anfällt und beißt und nervt.
Half aber nichts. Das gleiche Spiel wie immer. Sie wurde beim beißen wieder so dolle, dass es durch die Hose ging und ich überall Striemen hab.
Ich dachte sie hört auf, wenn ich sie ignoriere, aber Fehlanzeige... Sie knurrte, schnappte, rannte rum, animierte mich zum "Spielen" (Po in die Luft, Kopf auf den Boden)...
In diesen Momenten ist sie nicht zu bändigen. Alles was hilft, damit ich Ruhe bekomme - Hund ab in die Box, was zu Kauen dazu und runterkommen lassen.
Ich will sie aber eigentlich nicht in die Box packen, nur anders ist sie wirklich nicht zu bändigen...
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Ruhig Blut!
Est einmal muß Du selbst ruhig werden
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Heute früh komme ich in den Raum, ignoriere sie erstmal, da sie mich sonst immer gleich anfällt und beißt und nervt.
Half aber nichts. Das gleiche Spiel wie immer. Sie wurde beim beißen wieder so dolle, dass es durch die Hose ging und ich überall Striemen hab.
Ich dachte sie hört auf, wenn ich sie ignoriere, aber Fehlanzeige... Sie knurrte, schnappte, rannte rum, animierte mich zum "Spielen" (Po in die Luft, Kopf auf den Boden)...In diesem Fall würde ich mal so sagen, daß sie nicht so wirklich verstanden hat, warum Du sie nicht beachtest.
Dein Verhalten war ja anders, als sie es sonst von Dir gewohnt ist. Und sie reagierte halt eben auf ihre Weise darauf.So, nun war sie schon etwas hochgepuscht, hing in Deiner Hose, und Du hast sie weiter ignoriert.
Sie wußte ja nicht, welches Alternativverhalten von Deiner Seite aus gewünscht war. Und von Dir kam keine Reaktion. Also steigerte sie sich immer weiter da rein.Das Problem in diesem Fall war, daß Du sie mit dem Ignorieren indirekt in ihrem Verhalten "bestätigst" hast, wenn auch unbewußt. Sie stand ja ohnehin schon im Streß. Und ohne Deine Hilfe konnte sie sich nicht herunterfahren.
Eigentlich kannst Du ruhig Deinen Hund beachten. Kontakte sind ja erwünscht. Und nur über Kommunikation kannst Du etwas klar machen.
Zeige dann Alternativverhalten auf, die Du gerne vom Hund haben möchtest.
Bring es ihr aber in aller Ruhe bei. Und verlange auch nur Dinge, die sie nicht überfordern.
Hat sie es verstanden, kann sie es auch zeigen.Wenn sie zum Beispiel ein NEIN kennt, kannst Du es ihr ruhig sagen, sollte sie Dich anspringen. Hört sie auf, kannst Du das belohnen und ihr sofort zeigen, was Du statt dessen gerne von ihr hättest. Aber immer vorausgesetzt, sie kennt das schon und kann Deine Wünsche leicht umsetzen.
Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Danke für deine Antwort...
Ruhig bleiben fällt mir, ehrlich gesagt, sehr schwer.
Sie ist an manchen Tagen so furchtbar und tut mir enorm weh, sodass ich da selten richtig gelassen rangehen kann.
An sich kennt sie das Wort "Nein!" - hilft hier aber nichts. Das animiert sie noch mehr zum Beißen. "Pfui!" hilft auch nichts, führt auch dazu, dass sie sich mehr hineinsteigert.
Manchmal versuche ich dann ihr Verhalten auf einen Gegenstand (Kauknochen, KONG etc.) umzulenken... Manchmal klappts, manchmal eben auch nicht.Normalerweise komme ich ja hoch, sie spring, ich sorge dafür, dass alle 4 Füße auf den Boden komme und dann streichel ich sie. Aber selbst DANN fängt sie an und knabbert und nervt und springt immer wieder hoch.
Egal was ich sage, sie überhört es... Egal wie ich es sage, sie überhört es dennoch. Ich kann ruhig bleiben, ernst, bestimmt, ich kann auch brüllen - alles hat den gleichen Effekt. Am Ende habe ich immer einen Hund, der unglaublich hochfährt und durch nichts runterzubringen ist.
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