Gino kann nicht allein sein :( Bitte helft mir.
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Ich habe seit ca zwei Monaten einen zwei Jahre alten Mischling namens Gino (Jack-Russel, Whipped, Pinscher). Vorher war er bei einem 24 Jahre alten Mann der ihn täglich ca 8 Stunden alleine gelassen hat. Angeblich hat er bei ihm nie gejault oder etwas anderes wenn er alleine war. Der Hund ist sehr verkuschelt und hört sehr gut auf mich. Er ist echt super aber sobald ich das Haus verlasse fängt er an zu bellen und zu jaulen. Meine Nachbarin unter mir meinte er hört nicht auf bis ich wieder da bin. Er ist meistens so 3 Stunden alleine (einmal die Woche 6 Stunden) aber in letzter Zeit hat meine Mutter auf ihn aufgepasst weil ich Angst hatte das die Nachbarn sich bei der Hausverwaltung beschweren. Erst konnte er in der ganzen Wohnung rumlaufen aber da er direkt hinter der Wohnungstür gesessen hat musste ich ihn ins Schlafzimmer verfrachten. Ich packe Ihm immer Fressen und Wasser und sein Spielzeug mit ins Zimmer. Ich habe bereits ein Anti-Bellhalsband mit Ultraschall probiert aber hat alles nichts geholfen. Ich habe Tips befolgt wie: den Hund nicht begrüßen wenn er aufgeregt ist, erst wenn er sich beruhigt hat....oder ihn loben wenn man die Tür zu macht und er nicht jault....Schlafen tut er im Wohnzimmer. Wenn ich Einkaufen gehe dann jault er auch die ganze Zeit durch, er ist so laut das ich ihn die ganze Zeit höre. Am Wochenende kann ich nichts unternehmen weil er nachts das Haus stört. Ich brauche dringend Hilfe, sonst muss ich Ihn weggeben
Vielen Dank -
17. November 2011 um 18:58
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Gino kann nicht allein sein :( Bitte helft mir. - Vor einem Moment
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Ich fürchte du wirst nicht drum herum kommen das Alleinbleiben nochmal komplett neu aufzubauen.
Da fängt man mit Sekundenschritten an...zur Haustür raus, einmal um die eigene Achse drehen und wieder rein. So oft es geht am Tag trainieren und in Minischritten die Zeiträume ausdehnen. Ziel ist, dass der Hund beim Training NICHT bellt, NICHT jault und auch keinen gestressten Eindruck macht. Wenn eines davon eintritt sind die Zeitspannen zu lang.
In der Zwischenzeit musst du dir irgendwas mit der Betreuung überlegen, denn alleine bleiben trainieren in Sekundenschritten und den Hund andererseits stundenlang alleine lassen geht natürlich nicht.
Das ist extrem zeitaufwendig und erfordert einen gewissen logistischen Aufwand...aber es funktioniert! -
Also soll ich kurz raus, gleich wieder rein und ihm leckerlies geben? Tja mit der Betreuung wird das leider nichts

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Keine Leckerchen. Den Hund auch gar nicht groß beachten! Du willst dem vermitteln, dass es völlig alltäglich ist, dass du die Wohnung verlässt und er sich NICHT aufregen muss.
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Meine Hündin konnte auch immer super alleine bleiben bis zu 8Stunden. Sie hat einfach geschlafen. Bis zur neuen Wohnung Anfang Sep. Da hatte sie dann auf einmal riesige Trennungsangst. Mussten alles komplett neu aufbauen und üben jeden Tag seit September! Sind mitlerweile bei gut 3Stunden, die sie alleine bleiben kann. Es war wirklich sehr, sehr viel Arbeit und hat uns viele nerven gekostet!
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Nein, keine Leckerlies, kein Lob, kein gar nichts.
Es soll normal sein, dass du gehst und wieder kommst.
Deshalb darfst du keine große Sache daraus machen.Jacke an, Schlüssel schnappen, zur Tür raus und wieder rein ... und wie Björn schon schrieb, in kleinen Mini-Schritten die Zeit verlängern.
Kann deine Mutter nicht erstmal auch an den anderen Tagen auf den kleinen Kerl aufpassen?
Denn wenn du ihn immer wieder so lang alleine lässt, nützt dir das ganze Training nichts. -
Nein leider nicht, sie war krank geschrieben aber ist jetzt wieder arbeiten. Hab gerade mit einem Hundetrainer telefoniert und der meinte ich soll so ein Antibellhalsband mit Zitrone kaufen. Das werde ich wohl erstmal probieren. Training läuft die ganze Zeit parallel. Danke für eure Antworten.

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Zitat
Nein leider nicht, sie war krank geschrieben aber ist jetzt wieder arbeiten. Hab gerade mit einem Hundetrainer telefoniert und der meinte ich soll so ein Antibellhalsband mit Zitrone kaufen. Das werde ich wohl erstmal probieren. Training läuft die ganze Zeit parallel. Danke für eure Antworten.

Wenn der Hund Trennungsangst hat ist das keine Lösung! Selbst wenn er sich wegen dem Halsband nicht mehr traut zu bellen, dann hat er immer noch panische Angst, wenn er alleine ist! Das bekämpft nur ein Symptom nicht die Ursache!
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Ich wünsche dir wirklich, dass du das Problem mit deinem Hund in den Griff bekommst, ein Hund, der nicht alleine bleibt ist nämlich sehr belastend...
Aber glaubst du wirklich, dass das zweite "Antibellhalsband" besser hilft als das erste?
Der Hund hat Stress, welcher Art auch immer, sonst würde er ja nicht so ein Radau machen. Mit dem Halsband deckelst du im besten Fall die Sympthome, aber das Ursprungsproblem bleibt für den Hund doch weiter bestehen. Recht wahrscheinlich ist übrigens auch, dass der Hund sich nach ein paar Malen gar nicht mehr von dem Sprühstoss beeindrucken lässt.
Da es durch akustische Signale auslöst kann es auch mal zu "Fehlzündungen" kommen, wenn der Hund gar nicht gebellt hat usw. usw.
Ich steh den Dingern wirklich skeptisch gegenüber und ich glaub die meisten anderen User hier auch...Möglich ist übrigens fast alles:
Hundehalterin, Single, mit einer Vollzeitstelle musste das Alleinbleiben mit ihrem Hund nochmal komplett neu aufbauen. Während ihrer Arbeitszeit wurde der Hund übergangsweise in einer Hundepension betreut und die Halterin hat jede freie Minute genutzt um mit dem Hund zu trainieren.
Ging bei diesem Hund auch "relativ" schnell...nach vier Wochen konnte er die gewohnten Zeiten wieder alleine bleiben... -
Sleipnir Stimme dir komplett zu!
Ja, möglich ist alles...Kannst dir ja mal unsere Geschichte durchlesen:
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