Eure Meinung - Beschützerinstinkt!?
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Hallo zusammen,
wir haben seit etwa drei Monaten einen Schäferhund-Goldenretriever-Mischling. Ein sehr verschmuster und lieber Hund. Er hört sehr gut und hat sich super integriert. Also soweit keine Probleme. Aber...
...wenn jemand unsere Tochter ( 4 Jahre) auf den Arm nehmen möchte, zwickt und zerrt er an ihr rum. Mir hat er dabei einmal ordentlich in den Arm gezwickt. Er bellt nicht, er knurrt nicht. Er springt nur so lange an demjenigen hoch, bis die kleine wieder auf dem Boden steht. Aber auch dann zerrt er für einen Moment an der Kleinen rum.
Hat das etwas mit dem Hütetrieb zu tun? Wenn nein, was hat es dann zu bedeuten. Und die wichtigste Frage, wie kann man ihm das "abtrainieren"?
Vorab schon mal vielen Dank für Eure Antworten...
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6. November 2011 um 16:44
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Eure Meinung - Beschützerinstinkt!? - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Hallo,
ich glaube nicht, dass es etwas mit "Hütetrieb" zu tun hat.
Ich vermute, dass euer Hund sich in den Mittelpunkt stellen möchte, weil er die Ressource "Aufmerksamkeit" nicht teilen möchte.Im Prinzip ist es egal, warum er das macht, in jedem Fall gehört das unterbunden bzw. abgestellt.
Schickt den Hund weg, bevor er anfängt, einzugreifen.
Das solltet ihr gezielt üben.
Hund auf einen Platz schicken, dort hat er zu bleiben, wenn jemand das Kind auf den Arm nimmt.Gruß
Leo -
Hallo,
nee, nix da Beschützer. Das gehört sofort abgestellt, s o f o r t. Ihr seid Chef im Haus und bestimmt wer wann Eure Tochter auf den Arm nimmt. Der Hund gehört auf seinen Platz geschickt und darf in meinen Augen in solch einer Situation noch nicht einmal mit der Wimper zucken.
Gruß
Ulrike
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Hallo,
ich sehe es auch so.
Es ist egal warum er das macht, denn abgestellt werden muss es auf jeden Fall.Ich würde ihn auch wegschicken und darauf achten, dass er sich nicht einmischen kann.
Wie funktioniert es denn sonst so mit ihm?
Hört er gut, oder gibt es noch andere kleinere Baustellen?Liebe Grüße
Steffi
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Hallo Steffi,
ansonsten hört er super. "Sitz, Platz, bei Fuß, bleib" usw. alles kein Problem. Nur in dieser Sache bin ich etwas ratlos.
Dass das abgestellt werden muss, ist klar. Absolut. Mich würde nur interessieren, warum er das macht. Einfach, um es zu verstehen.
LG
Stefan
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Hallo,
es kann sein, dass er sich für eure Tochter verantwortlich fühlt und sie beschützen möchte, es könnte aber auch sein, dass er nicht im Mittelpunkt steht und mit seinem Verhalten auf sich aufmerksam machen möchte.
Genau kann man es nicht sagen, denn wir sehen den Hund in der Situation leider nicht.
Wie verhält er sich denn wenn sich Fremde eurer Tochter nähern?
Wie verhält er sich wenn Du Dich Deiner Tochter näherst, oder mal Quatsch mit ihr machst?
Wie sieht es aus wenn Familienmitglieder miteinander kuscheln und der Hund außen vor bleibt?Liebe Grüße
Steffi
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Zitat
Dass das abgestellt werden muss, ist klar. Absolut. Mich würde nur interessieren, warum er das macht. Einfach, um es zu verstehen.
Mit 4 Jahren ist deine Tochter kein ernstzunehmender Mensch, kein über ihm stehendes Familienmitglied und wird - in diesem Fall - als Besitz betrachtet. Sein Kind - niemand hat das auf den Arm zu nehmen !
Wie reagiert der Hund denn, wenn sich fremde Personen mit deiner Tochter (am Boden) beschäftigen ? Drängt er sich dann auch dazwischen ? Hat er das Kind immer im Auge ?
Ich würde den Hund nicht nur wegschicken, das Verhalten verbieten, sondern mir auch einen kompetenten Trainer ins Haus kommen lassen, der mit seiner Beurteilung und seinen Trainingstipps dafür sorgt, daß Hund und Kind friedlich zusammen aufwachsen.
Das Schlimmste was passieren kann ist, daß deine "Erziehungsmaßnahmen" nach hinten losgehen und ein frustrierter Hund irgendwann nach dem Kind schnappt.Lieber eine Trainerstunde zuviel, als zuwenig !
Falls du es versuchen möchtest, könnte ich dir Linda Krick empfehlen.Gruß, staffy
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Hallo Staffy, hallo Steffi,
vorab erst mal vielen Dank für Eure Kommentare.
Da sich Eure Fragen ähneln, fasse ich meine Antworten mal zusammen.
Wenn wir uns mit der Kleinen beschäftigen, kommt er gelegentlich dazu. Das Gleiche Verhalten zeigt er in anderen Fällen (Umarmung, Begrüßung o.Ä.) aber auch. Jedoch ist er zu keiner Zeit und in keiner Weise aufdringlich. Und manchmal bleibt einfach völlig relaxt da, wo er ist. Gleiches gilt, wenn Fremde sich der Kleinen nähern.
Die beiden spielen und kuscheln auch sehr innig miteinander (natürlich nur unter Aufsicht). Aber sobald man das unterbricht, lässt er das ohne weiteres mit sich machen.
Was ich bei meiner ersten Ausführung vergessen habe, ist, dass die Kleine auf dem Arm geschrien hat, wie am Spiess. Möglicherweise hat das die Situation auch verkompliziert.
Danke übrigens für den Tipp mit der Hundetrainerin. Ich hatte zwar schon einen "Plan", wie man es hätte üben können, aber vielleicht hätte ich damit genau das Falsche erreicht. Insofern sollten wir uns da mal an einen Profi wenden.
LG
Stefan
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