Und plötzlich ist ein Zweithund da
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Ich schließe mich da an...

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Hallo,
hast du hier Und plötzlich ist ein Zweithund da schon mal geschaut ?*
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Brine: Ich wüßte auch gern was das Dein Herz dazu sagt! Zur Not auch gern per PN!
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Jetzt muss ich mal nachdenken. Mein Herz denkt im Grunde dasselbe wie der Kopf.
Ich hab Finnie wirklich ins Herz geschlossen, aber ich glaube das es für Finn auch schön wäre, wenn er seine eigenen Menschen bekommt und Bo euch zurück bekommt. Versteh mich nicht falsch, ihr macht das klasse mit Beiden und keiner muss irgendwas entbehren!
Ich kann schwer einschätzen, wie es Bo zusammen mit Finnie geht, ob er als Einzelhund glücklicher war!? Vielleicht aber auch gerade glücklich, weil Finnie da ist!?
Was meinst Du?
Es ist echt schwer! -
Das klingt total blöd, aber vielleicht versteht einer, was ich mit folgendem meine:
Bootsmann ist zu höflich, um es blöd zu finden, wenn hier ein dauerhafter Gast ist! Er findet es nicht wirklich doof, aber ich glaub auch nicht richtig super! Er nimmt es hin. Wenn ich ihn aber heute erlebe, so ist er ein anderer Hund, als in den letzten vier Wochen. Er kuschelt sich dumm und dusselig, ist entspannter und sucht wieder seine Lieblingsschlafplätze auf. Auch wenn ich vorher immer bemüht war, jedem seinen Freiraum einzuräumen, ich glaub einfach das ich das 24 Stunden am Tag nicht geschafft habe.
Zwischendurch dachte ich, das Bootsmann ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit hatte. Das war ziemlich am Anfang. Heute bin ich mir nicht mehr sicher...Natürlich genießt Bootsmann es, mit einem Hund an seiner Seite. Würde ich allein unter Elefanten leben, wäre ich auch glücklich wenn ich einen Menschen an meiner Seite hätte, der meine Sprache spricht.
Grundsätzlich glaub ich aber momentan auch, das Bootsmann hier allein auch glücklich ist.Sabrina, Du kennst Bootsmann. Er ist ein recht ernsthafter Hund, und schon so erwachsen.
Und Finn ist so ganz anders, befindet sich zwar auch mitten im Hormonchaos, ist aber noch ein absolutes Kind. Und das ist das, was mich heute grübeln lässt. Tu ich dem ein, oder dem anderen vielleicht Unrecht? Ist es auf Dauer für Bootsmann zu anstrengend? Oder nehme ich Finn die Jugend wenn er für alle Spielereien/Albernheiten gedeckelt wird?
Bis Freitag abend war alles ziemlich klar für mich! Aber eben das Telefonat mit meiner Bekannten lässt mich nachdenken, naja und wie Bootsmann heute so ist. -
Sandra, das hier
ZitatBootsmann ist zu höflich, um es blöd zu finden, wenn hier ein dauerhafter Gast ist! Er findet es nicht wirklich doof, aber ich glaub auch nicht richtig super! Er nimmt es hin. Wenn ich ihn aber heute erlebe, so ist er ein anderer Hund, als in den letzten vier Wochen. Er kuschelt sich dumm und dusselig, ist entspannter und sucht wieder seine Lieblingsschlafplätze auf. Auch wenn ich vorher immer bemüht war, jedem seinen Freiraum einzuräumen, ich glaub einfach das ich das 24 Stunden am Tag nicht geschafft habe.
Zwischendurch dachte ich, das Bootsmann ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit hatte. Das war ziemlich am Anfang. Heute bin ich mir nicht mehr sicher...ließ mich doch kurz stocken. Und zwar dahin gehend: wie lange ist Finn nun bei euch? Auch wenn es Geschwister sind, das Zusammenwachsen braucht ZEIT!! Viel mehr Zeit, als die paar Wochen!
Ina und Sam haben über ein Jahr gebraucht, um zusammenzuwachsen und wirklich entspannt miteinander umgehen zu können. Und hier haben wir die Konstellation ernsthafte Althündin und durchgeknallter Jungspund.Das ist doch bei uns Menschen das Gleiche! Wenn wir in einem Wohnheim einen neuen Mitbewohner zugeteilt bekommen (ich sage bewusst nicht, mit dem Partner zusammenziehen, denn DEN haben wir uns ja dann wirklich ausgesucht), dann dauert es auch viel, viel Zeit, bis wir den Mitbewohner so weit kennen, dass wir wissen, wie er tickt, dass wir nicht mehr bei jedem morgendlichen Brummeln denken, dass es persönlich gemeint war (und nicht mitbekommen, dass er ein Morgenmuffel, mit Erkältung aufgewacht oder was auch immer ihm über die Leber gelaufen ist).. Und ich würde für meinen Teil ebenfalls mit meinem Partner in der ersten Zeit nicht ganz so umgehen, wenn der Mitbewohner dabei ist.
Ich glaube, du hast da einfach zuviel erwartet, wie die beiden Jungs am Anfang gleich miteinander umgehen sollten. Und das sich auch das Verhalten von Bootsmann euch gegenüber anfangs verändert hat ist - in meinen Augen - ebenfalls normal. Ich kann da z.B. von Inchen berichten, dass sie bei JEDEM neuen Hund im Haus anfangs auf Abstand zu uns geht. Und erst nach einigen Monaten wieder so wird wie vorher!
Ich bin nicht dagegen, Finn abzugeben, aber auch nicht aus den von dir genannten Argumenten dafür. Du hast ja eine PN von mir bekommen, wo drin steht, wie ich darüber denke.
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Ich versteh was Du meinst und ich seh das auch so.
Bo war gestern auch ganz anders, fand ich. Klar hatte er euch zwei Tage nicht gesehen, aber ich fand ich trotzdem entspanntet und ausgeglichener. Ich glaube er hat genossen eure ungeteilte Aufmerksamkeit zu haben.
Und war ja auch darauf bedacht, dass Baily nicht zu viel mit euch knuddelt! Ich bin denke das es für die Blondinen die richtige Entscheidung wäre, vorrausgesetzt die Menschen passen zu Finnie! -
Ich würde mir auch die Menschen angucken. Wie sie mit Finn umgehen. Wie Finn auf die Menschen reagiert. Letzteres wäre für mich wahrscheinlich entscheidend.
Ob Bootsmann allein glücklicher ist, kann ich nicht beurteilen. Aber ich denke schon, dass die Zeit bisher recht kurz war, um einen "Normalzustand" im gemeinsamen Leben herzustellen.
Auch Ihr befindet Euch gerade in einem Ausnahmezustand. Wenn bei Euch gesundheits- und jobmäßig alles im Lot wäre: Würde sich die Frage dann stellen?
LG, Astrid
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julia: Du hast bestimmt Recht, ich habe zuviel erwartet, von mir und von den Jungs, und das in zu schneller Zeit. Ich wußte nicht, das ein Hund auf Abstand geht, wenn ein neuer Hund einzieht. Mir ist es auch vorher nie aufgefallen, sondern erst gestern bzw. heute tagsüber! Ausschlaggebend ist das für mich nicht, sondern eher das, was das beste für Finn ist. Können wir ihm so gerecht werden, wie er es braucht? Kann er glücklich werden bei uns? Ist er zufrieden wenn er immer die zweite Geige spielt?
Ob sich die Frage auch stellen würde, wenn hier normaler Alltag wäre, ich kann es nicht beantworten!
Ich denke ich würde ähnlich drüber nachdenken, es kam ja alles sehr plötzlich, und es war nicht geplant das hier ein zweiter Hund einzieht. Von daher....Wir haben ja unser Leben, trotz all der Widrigkeiten gut im Griff, der Alltag mit den Beiden läuft rund, wir müssen halt alle ein wenig zurückstecken, aber das tun zumindest wir Menschen gerne.
Ich denke, ich werde mich einfach mal mit den Leuten treffen, vielleicht muss ich danach gar nicht weiter drüber nachdenken!
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Ich denke das ist eine gute Entscheidung, vielleicht musst Du hinterher wirklich nicht mehr drüber nachdenken, oder die Entscheidung fällt Dir dann leichter! Wer weiß und egal was passiert, es ist ganz allein Eure Entscheidung und ich bin mir sicher das ihr die beste und einzig richtige treffen werden, wie auch immer sie ausfallen mag!
:solace: -
Sandra, ich weiß, dass ihr zu einem Zweithund überraschend gekommen seid, aber die Frage sollte sich jeder Merhhundehalter gestellt haben. Möglichst vor dem Einzug, bei euch eben jetzt:
Zitatjulia: Du hast bestimmt Recht, ich habe zuviel erwartet, von mir und von den Jungs, und das in zu schneller Zeit. Ich wußte nicht, das ein Hund auf Abstand geht, wenn ein neuer Hund einzieht. Mir ist es auch vorher nie aufgefallen, sondern erst gestern bzw. heute tagsüber! Ausschlaggebend ist das für mich nicht, sondern eher das, was das beste für Finn ist. Können wir ihm so gerecht werden, wie er es braucht? Kann er glücklich werden bei uns? Ist er zufrieden wenn er immer die zweite Geige spielt?
Also: kannst DU damit leben, dass einer von beiden die zweite Geige spielt? Könntest du damit leben, dass z.B. Finn irgendwann mit Bootsmann die Sache so geregelt hat (ohne dass es dir großartig aufgefallen wäre), dass nun Finn das Sagen unter den beiden hat und Bootsmann eben die Nr. 2 bei ihnen ist?
Könntest du damit leben, dass Finn z.B. in manchen Situationen Bootsmann maßregelt? Kannst du das?Hunde sind Anpassungskünstler, sie machen aus jeder Situation für sich das Beste! Hunde denken nicht darüber nach "was wäre wenn... Ach könnte der bloß... früher war alles besser..." SO denken Hunde nicht!
So wie du Bootsmann beschreibst, würde ich denken, dass er eher der "Zurückhaltende" Typ Hund ist, der sich neue Situationen erst einmal aus der Entfernung anschaut (so wie mein Inchen), um daraus für sich den "Umgang" zu entwickeln, mit der er am Besten fährt und sich wohlfühlt.
Finn scheint da eher der Typ "Hoppla hier komm ich, was kostet die Welt", der "kriegt" das u.U. gar nicht unbedingt mit, dass er Bootsmann abdrängt.
Du hast da zwei völlig unterschiedliche Typen sitzen, die lernen, wie sie die Situation für ihren Vorteil gestalten und sich damit wohl fühlen. Und sowas DAUERT!!!Wie gesagt, stell dir die Frage, ob DU damit leben könntest, wenn... Denn wenn du es nicht kannst, dann wird dir immer einer von beiden "Leid" tun. Und das wäre keine Lösung für euch!
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