Hüte- und Herdenschutzhund Mischling genug Auslastung?

  • Ich mach mir dazu schon seit einiger Zeit Gedanken, im Vordergrund stand bisher aber die Erziehung.
    Da Rocky nun sein Verhalten geändert hat meine Frage an euch:

    ich hab mich erstmal durchs Hüteforum gelesen und wenn ich das richtig verstanden habe ist
    der Corgi ein Hütehund und der Schäferhund ein Herdenschutzhund, also zwei völlig
    verschiedene Aufgaben.
    Rocky rennt sehr gerne und jagt wie der Teufel hinter seinem Ball her, kann aber auch Ruhe geben,
    wenn der Ball weggesteckt wird. Er fordert mich aktiv auf ihn zu jagen, also hinter ihm zu rennen
    und es macht ihm genauso viel Spaß auf mich zu zurennen, wenn ich ihn abrufe.
    Spiele ich aber Ballwerfen auf einem Feld mit ihm kreist er mich im großen Bogen langsam ein und prescht gerne
    von hinten auf meine Wade los (da kommt der Corgi raus). Das macht er nur auf Feldern nicht auf Weldwegen
    und auch erst seit ein paar Tagen.

    Zu hause machen wir leckerlie suchen, sachen aus dosen oder Klopapier rollen rausfriemeln, Ball spielen,
    raufen (nach rennen sein lieblingsspiel) natürlich nicht alles auf einmal, Rund um die Uhr Bespaßung
    gibt es nicht zumal er sich inzwischen zur totalen Schlafmütze entwickelt hat und endlich mal Ruhe in der Wohnung halten kann.

    Das mit dem Waden fixieren macht mir kein Problem, ich bekomme mein Bein immer ganz gut
    aus der "schusslinie" und er macht das auch bei keinem anderen. Im Gegenteil, er wartet schon
    immer darauf, dass ich endlich ins Feld gehe und "unser Spiel" losgehen kann, das ist der Höhepunkt
    und Abschluß des gassi gehens und je besser ich ihm ausweiche umso mehr freut er sich.
    Die beiden anderen Männer heute auf dem Feld haben ihn nicht die Bohne interessiert.
    Er beisst auch nicht, sondern versucht zu zwicken.

    Aus der Entfernung ist das schwer einzuschätzen, ich weiß, aber meint ihr, das ist genug "hüten"
    (wobei´der Wortlaut echt blöd ist)bzw. auslastung und braucht er noch mehr.
    Er zeigt dieses Verhalten nach 10 Wochen bei uns, ich war
    schon öfters mit ihm auf diesem Feld.

    Meinungen, Anregungen, Kritik- bitte her damit :smile:

  • Zitat

    hallo!

    ist der corgi nicht eher ein treibhund wie der cattledog?
    hilft dir jetzt nicht, würde mich aber selber interessieren.

    So wie ich das Forum hier unter dem Thema hüten verstanden habe,
    ist der Corgi ein Hütehund. So steht es auch in der Rassebeschreibung.
    jetzt müssen wir nur noch wissen, was der unterschied zwischen hüte- und treibhund ist :smile:

  • Ich denke, dass er schon ganz gut weiß, dass Du keine Beute bist und daher eigentilch auch kein Jagdobjekt bist. Wenn Du Dich selbst zu einem solchen machst... nunja, dann könnte man als Hund ins Grübeln können, wer denn "das Rudel" anführt, wenn der eigentliche Chef die Beute macht...

    Ich vermute her, dass er Dich im sozialen Miteinander "anpöbelt" mit der Aktion und das genießt.

    Viele Grüße
    Corinna

  • Zitat

    Ich denke, dass er schon ganz gut weiß, dass Du keine Beute bist und daher eigentilch auch kein Jagdobjekt bist. Wenn Du Dich selbst zu einem solchen machst... nunja, dann könnte man als Hund ins Grübeln können, wer denn "das Rudel" anführt, wenn der eigentliche Chef die Beute macht...

    Ich vermute her, dass er Dich im sozialen Miteinander "anpöbelt" mit der Aktion und das genießt.

    Viele Grüße
    Corinna


    Dto... :D :gut:

    Ist Ja "mal" ganz witzig |)

    Sag mal, wie gut kann der Hund mit Frust umgehen?


    Susanne

  • Zitat

    Ich denke, dass er schon ganz gut weiß, dass Du keine Beute bist und daher eigentilch auch kein Jagdobjekt bist. Wenn Du Dich selbst zu einem solchen machst... nunja, dann könnte man als Hund ins Grübeln können, wer denn "das Rudel" anführt, wenn der eigentliche Chef die Beute macht...

    Ich vermute her, dass er Dich im sozialen Miteinander "anpöbelt" mit der Aktion und das genießt.

    Viele Grüße
    Corinna

    Ich bin ganz ehrlich- mit dem anpöpeln kann ich nichts anfangen. Er moppert mich mal an wenn ihm was nicht passt, also er muht in der Wohnung und wird dann irgenwann still (wenn er z.B. mal wieder auf die Decke muss)
    Beim raufen weiß er ganz genau, dass er bei mir nicht 100% Fun bekommt, dafür sind meine Unterarme einfach zu dünn. Wenn ich es mit dem Beinen mache findet er es toll und hat Respekt. Das mach ich aber nicht mehr, weil ich meine Kraft in den Beinen ganz schlecht kontrollieren kann.
    Ich weiss nicht wie ich es besser erklären kann, ich mach mich nicht zur Beute, er ist viel zu langsam um mein Bein zu erwischen und je mehr er das sieht umso mehr Spaß hat er. Er ist nicht verbissen oder frustriert, wenn er es nicht bekommt, er könnte das stundenlang spielen, während ein Kong schon über seine Frustgrenze geht.

  • Kirsten...lass!!! solche Spielchen. Du bewegst Grenzen, die weder Du
    noch der Hund einhalten und respektieren könnt. Iwo zuviel Spielraum
    für den Hund der damit nicht glücklich wird.

  • Zitat

    ich hab mich erstmal durchs Hüteforum gelesen und wenn ich das richtig verstanden habe ist
    der Corgi ein Hütehund und der Schäferhund ein Herdenschutzhund, also zwei völlig
    verschiedene Aufgaben.

    Falsch, sowohl Corgi als auch Schäferhund (deutsch, belgisch, holländisch, englisch, französisch) sind Hütehunde.

    Herdenschutzhunde sind u.a. Kangal, Owtcharka, Kuvazs, etc.

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