Jagen Jack Russel Terrier alles?
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Hallo,
Natürlich, kann man nicht generell sagen, dass Jack Russel Terrier grundsätzlich nur dies oder das jagen, aber gibt es da erfahrungsmäßig irgendwelche Einschränkungen? Hasen sehe ich klar, als ihr Beute. Aber was ist mit großen Rehen/Hirschen oder Wildschweinen etc. größere Kaliber halt. Die Jackys sind ja schon recht klein, aber anderseits auch sehr mutig....
Wir fahren demnächst nach Mecklenburg-Vorpommern und ich habe bisher nur "Erfahrungen" mit Kaninchen und Eichhörnchen gehabt - wobei er die Hälfte "übersieht".
Vögel zum Beispiel findet er nicht so interessant.Ich bin gespannt auf Antworten!
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Hallo,
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Unser Nachbars-Jacky jagt beispielsweise gar nichts - bis auf Vögel ab und zu!
Vom Umfang seines Größenwahns her würde er es aber sicherlich auch mit Wildschweinen oä aufnehmen wollen - wenn er denn Bock hätte

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Das wird von Hund zu Hund verschieden sein...
LG Eva
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Dann muss ich mich wohl komplett überraschen lassen...

Meiner ist echt manchmal richtig größenwahnsinnig! Der wollte letzten einen Zaunpfosten, der da warum auch immer auf dem Weg lag, als StöckCHEN mitnehmen und hat ihn auch immer ein Stück hinter her gezogen, bis er irgendwann aufgegeben hat. Ich hab halt doch einen GROOOßEN Hund!

Trotzdem danke. Finde es auch interessant, dass der Hund lilactimes Nachbarn, nur ab und zu Vögel jagt.
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Mein Dackel/JRT jagt auch gar nicht. :) Also kann man echt nicht so pauschal sagen.
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Also ich hab eine kleine Dackel-Terrier-Spezial-Mischung, sie ist kein Jack Russel aber gleich groß.
Sie hat defintiv alles gejagt. Ich habe sie seit Juli 2010 und das erste halbe Jahr ist sie überall, wo Wild zu erwarten war, an der Schleppleine gegangen. Sie war extrem schnell erregt, ist eigentlich jeder Spur gefolgt und mir (auweia) auch ein paar Mal durchgebrannt, als sie Wild gerochen hat und ich nicht schnell genug reagiert habe. Glücklicherweise hat sie weder sich noch irgendwelche anderen Tiere bei solchen Aktionen je verletzt und sie war auch schon immer ein Hund, der nach dem zu erwartenden Misserfolg prompt zurückgekommen ist.
Sie hat Vögel gejagt (vom Schwan bis zum Rotkehlchen), Mäuse, Ratten, Eichhörnchen, Kaninchen, Hasen, Rehe, Wildschweine. Manchmal ist sie sogar bei Kröten, Fröschen oder Eidechsen eingesprungen. Das ging bei ihr alles über den geruchlichen oder optischen Reiz, sie ist ein klassischer Hetzjäger und reagiert hochsensibel auf flüchtendes Wild. Sie macht überhaupt keinen Unterschied zwischen kleinen und großen Tieren. Ich vermute, dass es überhaupt nichts damit zu tun hat, was sie wirklich "fressen" könnte, sondern einfach nur von der Triebkontrolle abhängt. Das ist von Hund zu Hund verschieden und hat zig Einflussfaktoren, u.a. eben das Verhältnis zum Besitzer und selbstverständlich auch die Erfahrungen, die ein Hund eben sammelt. Lotta kam von einer serbischen Müllkippe und hat sich möglicherweise mal an der ein oder anderen Ratte selbst bedient, wenn der Hunger groß war. Sowas ist einfach wahnsinnig schwierig wieder unter Kontrolle zu bekommen.
Mittlerweile habe ich sie durch besseren Grundgehorsam, Dummytraining und schlichtweg durch die vertrauensvolle Bindung an mich soweit, dass ich sie von Fährten sicher abrufen kann. Oftmals geht sie auch gar nicht mehr richtig hinterher, wenn sie etwas "nur" riecht. Sie ist jetzt bei mir angekommen, insgesamt viel gelassener und ruhiger. Ihr Erregungslevel beim Gassigehen ist deutlich niedriger als zu Beginn.
Auf Sicht ist es mit ihr weiterhin eine kippelige Angelegenheit, an guten Tagen guckt sie mich an, nach dem Motto "Frauchen.... da ist was! Was machst du jetzt?" und kriegt eine fürstliche Belohnung, wenn sie trotz dieser Versuchung zu mir kommt. An schlechten Tagen muss ich schneller sein als sie, was ich mittlerweile auch in 99% der Fälle bin. Ich weiß nicht, wann mein Hund das letzte Mal wirklich gejagt hat, das ist lange her und mittlerweile grlücklicherweise in bekanntem Gebiet kein Thema mehr.Trotzdem bleibt es eine Dauer-Baustelle, wenn man so will, und wenn ich eine Gegend nicht sicher kenne, die Situation und das Auftreten von Wild nicht einschätzen kann, dann geht mein Jagdhündchen eben an der Leine.
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Ich finde Terrier gut als Bautenhunde, vorallem auf Raubwild, auf Sauen und bedingt in der Drückjagd, wobei man beim Terrier immer mit Verlusten rechnen muss, sosohl beim eigenen Hund, als auch bei allen anderen Beteiligten.
Auf Federwild und als Apportierhunde sind sie nichts.
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Mein Terrier jagt so gut wie gar nicht. Für eine PRT hat er kaum Jagdtrieb. Mein früherer JRT hat alles gejagt, egal wie groß oder klein. Mäuse, Kaninchen, Eichhörnchen, Vögel etc. Er ist aber auch in Kuhwiesen gelaufen und hat angefangen die Kühe zu jagen. Ihm war nix zu groß. So allgemein kann man die Frage also gar nicht beantworten. Ob und was Terrier bevorzugt jagen hängt auch von Charakter ab.
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Also, der Jacky meiner Freundin jagt nicht alles er jagt eigentlich nur Hasen und Wildschweine der ist ihr neulich am Waldrand ausgebüxt und hinter einem oder mehreren?
Wildschweinen her mein Border ist Gott sei dank nur ein paar Schritte mitgerannt ...
LG
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