Keine Lust auf Hundekontakt
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Hallo an Alle,
ich habe mal eine Frage zu unserem Chester:
der kleine Kerl ist im Allgemeinen kein großer Hundefan...er hat in unserer Nachbarschaft ein paar Kumpels, mit denen er auch mal ordentlich tobt (kommt aber auch nicht besonders oft vor), mit denen er aber super verträglich ist und zusammen auf Schnuppertour geht. Auf fremde Hunde hat er aber irgendwie meistens so gar keine Lust. Für mich sieht es so aus, als interessiere er sich einfach gar nicht für andere Hunde, würde am liebsten einfach an allen vorbeidaddeln. Wenn die fremden Hunde dann aber auf ihn zukommen und an ihm schnuppern, wird es ihm schnell zu viel und er reagiert mit tiefem Knurren. Die meisten Hunde nehmen dann Reißaus und das Thema ist erledigt. Ist einer besonders hartnäckig, kommt zu Chesters Knurren manchmal noch so ein kleiner Satz nach Vorne dazu, nach dem Motto "hau ab!". Mehr passiert nie. Meine Frage ist: würdet ihr versuchen, dieses Verhalten zu unterbinden? Ich war bislang der Meinung, es ist nunmal so, dass er einfach keinen Bock auf andere Hunde hat und fand es eigentlich ganz in Ordnung, dass er das den anderen Hunden zeigt. Er ist ein ehemaliger Straßenhund und wir wissen leider nicht, welche Erfahrungen er mit anderen Hunden gemacht hat. Dieses "gewaltfreie" Abwehrverhalten fand ich bislang nicht so schlimm, frage mich aber manchmal doch, ob ich das irgendwie unterbinden sollte...was meint ihr???
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24. September 2011 um 19:18
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Keine Lust auf Hundekontakt - Vor einem Moment
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Ist nicht böse gemeint, nur mal so als "Darstellung".
Freust Du Dich über jeden Kerl, der Dir im Leben so begegnet, willst Du gleich mit jedem Mensch-Ärgere-Dich-Nicht spielen oder kuscheln? Magst Du mit anderen Frauen gleich Schuhe tauschen und shoppen gehen?....
Dein Hund ist erwachsen und es ist ganz normal, natürlich und gut, daß er nicht mit jedem dahergelaufenen Fremdhund spielen, kuscheln und toben möchte. Der hat seine eigenen Hobbies und gut ist.
ich würde vielmehr die "Lästlinge" von meinem Hund fernhalten, dann muß der das gar nicht mehr selber regeln...
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Zitat
er hat in unserer Nachbarschaft ein paar Kumpels, mit denen er auch mal ordentlich tobt (kommt aber auch nicht besonders oft vor), mit denen er aber super verträglich ist und zusammen auf Schnuppertour geht. ... Er ist ein ehemaliger Straßenhund ... frage mich aber manchmal doch, ob ich das irgendwie unterbinden sollte...was meint ihr???
Ich würde an Deiner Stelle nichts unterbinden oder umerziehen. Du machst das m.E. schon genau richtig!

Er hat durchaus Spielekumpels, wenn es ihm genehm ist, und alle anderen Hunden sollten eigentlich soweit sozialisiert sein, dass sie rechtzeitig auf Distanz gehen. Da kommen wir zum Thema "andere Hunde - und deren Sozialisation".

Hier schließe mich Fräuleinwolle an, dass man manchmal auch die Lästigen von seinem Hund gezielt fern halten muss, weil sie es einfach noch nicht gelernt haben und man selber ja nicht unbedingt mit seinem Hund als Trainings-Dummy herhalten muss.

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Ich schliesse mich an. Ich meine, Chester macht das genau richtig, ich kann aus dieser Schilderung kein Sozialisationsproblem bei ihm erkennen.
Pluspunkte :) kannst du bei ihm sammeln wenn du das übernimmst ihm die lästigen vom Hals zu halten. Nee, Spass beiseite: das würde ihn entspannen und das Vertrauen noch mal stärken.
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Ich muss mich da auch allen anderen anschließen. :)
Ein Hund muss weder jeden anderen Hund mögen, noch muss er sich meiner Meinung nach von jedem Fremden anfassen lassen. Die wichtige Sache dabei ist nur, das er nicht agressiv reagiert, sondern defensiv. Indem er ausweicht oder zeigt, das es ihm nicht gefällt, wenn man ihn belästigt.Meine erste Hündin mochte nicht von Fremden angefasst werden. Sie ist dann ausgewichen und gegangen. Viele fanden dies nicht in Ordnung. Aber ich bin fest der Meinung: Ich mag nicht von jedem angefasst werden! Warum soll mein Hund das wollen? Solange sie nicht beisst, sondern nur geht, ist dies ganz normal.
Und bei anderen Hunden seh ich das genauso. Wenn er nicht mit jedem Hund gut Freund sein will, ist das sein Recht. Solange er nicht agressiv und mit Beissen reagiert, hat das Tier genau so viele Rechte wie wir Menschen, was das Freund-aussuchen angeht. :)
Gerade als Ex-Strassenhund ist dies ein Verhalten das vorkommen mag. Meine Freundin hat einen spanischen Straßenhund, der genauso ist. Er spielt nur mit seinem Mädchen ( sie haben ihm einen Zweithund geholt, die er selber aussuchen durfte :) ). Ansonsten mit niemanden.Ich würd sagen: Lass ihm seine Rechte

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Ich wünschte, meiner würde deinem ne Portion "Hundeliebe" abgeben

Ich kann nicht an Hunden vorbei gehen, Übersprungshandlungen, wenn er warten muss und zu anderen HUnden nicht hin darf, bleibt liegen, wenn 70m hinter uns am Horizont ein Hund auftaucht,........
Er liebt einfach alle Hunde, das ist mindestens genauso furchtbar!
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Also ich "untermale" solches Verhalten (also nette Begrüßung von fremden Hunden) mit Lob.

Wenn es öfter mal dazu kommt, dass zu aufdringliche Hunde angeknurrt/abgeschnappt werden (was ich für völlig legitim halte - manchmal aber der andere Hundehalter nicht....), könntest Du versuchen, ob du nach der netten Begrüßung abrufen kannst, sodass sich automatisier, dass er von dem anderen Hund WEG geht - anstatt zu warten, bis es ihm zu viel wird und er dann deutlicher werden muß.
Dazu sollte der verwendete Rückruf aber rein positiv aufgebaut sein, damit sich etwaige negative Emotionen nicht zurück auf die Begrüßung mit fremden Hunden ketten. -
Ich versuche, den Ablauf so zu gestalten, dass kein Abwehrschnappen nötig ist. Weil es ja doch einen gewissen Stress bedeutet und den hätte ich gerne raus.
Man kann viel machen durch stehenbleiben, weitergehen, langsam/zügiger.Meist gehe ich ganz normal weiter, mein Hund mit und dann sieht der andere Hund, dass es gerade schlecht ist mit schnuppern.
Wenn das Schnuppern unvermeidbar scheint, weil der andere Hund schon auf uns zukommt, bleibe ich meist kurz stehen. Das bringt Ruhe rein. Ich geh dann weiter, bevor mein Hund sich bedrängt fühlt. Wir lassen den anderen Hund dann meistens stehen, dann guckt der bescheiden oder markiert wichtig.
Mein Ziel ist dabei, dass mein Hund an Souveränität gewinnt. Projekt souveräner Althund nenn ich das

Unfreundliche Hund block ich ab.
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Liebe Leute,
vielen vielen Dank für eure Antworten!
Ich finde die Idee sehr gut, ihn nach freundlichen Hundebegrüßungen zu loben und dann weiterzugehen, bevor er sich bedrängt fühlt. Kann mir auch vorstellen, dass das ganz gut klappen wird, da Chester sehr auf meinen Freund und mich fixiert ist und uns eigentlich immer spannender findet als andere Hunde.
Nur manchmal, wenn ich auf unserer Hundwiese alle anderen Hunde so toll miteinander spielen sehe, dann blutet ein bißchen mein Mutterherz und ich wünschte mir dann, Chester würde auch mal so schön toben...aber ihr habt ja recht, er will es nunnmal meistens nicht und dann scheint es für ihn ja auch nicht schlimm zu sein, den Einzelgänger zu spielen...
Und ja, es geht bei ihm wahrscheinlich auch um das Thema Souveränität, denn ich habe schon den Eindruck, dass er im Kontakt mit fremden Hunden sehr unsicher ist und dieses Verhalten wohl auch deswegen zeigt. Interessant ist nämlich, dass dieses Wegknurren eigentlich nur beim allerersten Beschnuppern passiert. Wenn ich dann z.B. mit dem fremden Hundehalter ein Stück mitspaziere, läuft Chester ganz ungerührt mit dem fremden Hund mit. Er zeigt dann eben nur kein weiteres Interesse, nach dem Motto: ich hab dir jetzt gesagt, dass ich keine Lust auf dich hab, aber zusammen nebeneinander herlaufen ist ok... -
Ich finde, es klingt doch alles ganz gut, wie es bei dir ist. Wenn dein Hund ab und zu mit anderen Hunden spielt, aber sonst keine Lust darauf hat, ist das doch nicht schlimm. Auch, wenn er gut bei dir bleibt und du die Nummer 1 bist.
Könnte fast ein bisschen neidisch sein ... mit Junghund Joschi ist es nämlich so, dass er mit allem und jedem spielen will, was auch dazu führt, dass er flugs zu anderen Hunden hinrennt, obwohl er das ja nicht soll (erst auf meine Erlaubnis darf gespielt werden, daran üben wir gerade mit Schleppleine).
Liebe Grüße,
Ingo
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