Generalisiertes Sitz/Platz von Welpe an
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Ich achte dadurch mehr auf Kleinigkeiten und schludere nicht (meine 2 Probleme..)
Ausserdem glaube (glauben, nicht wissen), dass es meinen Hunden so leichter faellt, zu verstehen was ich will und es daher einfacher sein wird, die Wechsel spaeter so zu zeigen, wie ich sie will (also keine 5cm-Bewegung, sondern im Grunde Wechsel auf der Stelle).Meine Toelen laufen kein ordentliches Fuss, aber ich plane Positionswechsel auf der Stelle

Na, ja ist doch immerhin ein Anfang, oder?
Es ist für mich durchaus nachzuvollziehen, daß es um so einfacher für die Hunde ist, desto präzieser man trainiert.LG Franziska mit Till
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Hallo,
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Maus1970 : Ja, habs so verstanden.
Danke!ZitatEinfach von Anfang an Positionswechsel ueben Also kein 'Platz machen wir immer nur, wenn du vorher sitzt'.
Die Maedels haben es anders gelernt, Juri lernt es momentan so: Hund steht, ich hab den Keks in der Hand und sitze meist vor ihm. Dann fuehre ich meine Hand so nach unten/hinten, dass er runterklappt. Ich will spaeter exakt diese Bewegung haben.
Ich hab mir vorher ueberlegt, wie ich die Positionswechsel spaeter haben will (welche Bewegung) und versuche genau diese Bewegung schon im Aufbau zu haben.
Wobei es bei uns nicht um's Platz in gewissen Situationen geht, sondern um die UO...Ich weiß auch noch nicht genau worum es denn dann mal gehen wird- aber ich dachte, dass es bestimmt einfacher ist das von Anfang an so einzuführen, sodass ich mir diese Möglichkeiten offenhalten kann.

Das ist dann so ähnlich, wie, dass Du den Bewegungsablauf direkt am Anfang so einführst wie er später sein soll um den später nicht wieder "umtrainieren" zu müssen.
Wie führst du denn den Keks? Mit "hinten" meinst du auf ihn zu oder von ihm weg?- Mit Runterklappen meinst Du da, dass er da einfach schnell ins Platz kommt?
Tut mir Leid für da Nachbohren.^^ZitatZum Sitz/Platz aus der Bewegung bin ich ähnlich vorgegange nur das ich eben den Hund aus längerer Distanz gerufen hab und wenn er auf mich zu läuft den Befehl zum Sitz/Platz gebe
Das finde ich ganz interessant- die meisten haben das nämlich nicht in der "Auf einen-zukommenden Bewegung" gemacht sondern beim Kreuz und Quer Laufen- hat es denn besser geklappt so (falls du die andere Variante auch schon ausprobiert hattest)? Oder ist er da auch des öfteren einfach weiter auf Dich zugerannt? :)
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Mit hinten meine ich auf ihn zu.
Es geht mir nicht um Schnelligkeit. Solange der Hund ein Kommando nicht absolut verstanden hat und sauber ausfuehrt, brauche ich keine Geschwindigkeit erhoehen. Das kommt erst spaeter. Hmm..was meine ich mit 'runterklappen'
Die Fuesse bleiben im Grunde wo sie sind, er klappt einfach nach hinten zusammen. Also Koerper geht in einer Rueckwaertsbewegung runter. Versteht das wer?Kannst auch mal nach Futtertreiben und Platz suchen. So aehnlich mache ich es, nur meist ohne Schnauze in meiner Hand (traut er sich ab und an nicht) und eben nicht vor/neben ihm stehend.
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hihi Murmelchen Distanzkontrolle ist ne hohe Kunst und ne Wissenschaft für sich genau wie die Fussarbeit. So hat eben jeder seine Ziele!
Du musst dir bewusst mach das Platz nicht gleich Platz ist. Es gibt folgen Möglichkeiten ins Platz zu kommen:
a) Sitz- Platz
b) Steh- Platz
c) Bewegung -PlatzWenn man das aus der Bewegung perfekt haben will also Kommando sofort annehmen und nach hinten wegklappen ins Platz muss erstmal der Wechsel Steh- Platz klappen. Denn nichts anderes ist das Platzen aus der Bewegung: Hund stoppt und steht und legt sich ab. Das ist irgendwann schnell das es eins wird.
Egal welche Position du erarbeitest, in einer Übungseinheit wirklich nur einen Wechsel üben dass macht es für den Hund leichter. Immer so trainieren das keine Fehler passieren denn die brennen sich dem Hund genauso ins Hirn wie das was richtig ist also immer so lange und so viel helfen wie es eben nötig ist! Geht es schief wenn man die Hilfen leicht veringert dann hat man sie eben immer noch zu stark zurückgenommen.
Anfang wirklich ohne Ablenkung üben und dicht am Hund, eben so dass du ihn am Handtarget hast, klappt dass dann da die Hilfen abbauen bist das Kommando genügt gleichzeitig mit wieder viel Hilfe wenige Zetimeter Distanz aufbauen. Immer wenn etwas ganz sicher hunderte Male zu Hause und in Ruhe richtig war dann langsam und ganz behutsam leichte Ablenkung einbauen und dabei anfang wieder mehr hilfen und noch mehr lob geben.
Wenn man Spass dran hat und Ausdauer ist das überhaupt kein Problem da kann man sogar zuckende linke Hinterbeine beim Wechsel Steh- Sitz oder ein reinspringen mit den Vorderbeinen ins Steh vom Sitz herauskitzeln aber gerade beim Jungen Hund ist es auch wichtig zu Bedenken dass die solche super kräftezehrenden Übungen noch gar nicht motorisch bewätigen können. Meiner hat es mit 10 Monten geschafft ins Platz runterzufliegen (aus dem Sitz) und genauso wieder hochzukommen. Bei einem jungen Hund ist da meist noch gar nicht die muskulatur da. Diesen fliegenden Sitz- Steh wechsel zeigt er erst seit Beginn des Sommers und der muss noch gefestigt werden. er ist jetzt 2 3/4 Jahre alt.
Wichtig auch das ist alles ein Spiel und wichtiger als das absolute Gehorsamstraining ist dieses gemeinsame Spiel und auch die spielerische Förderung der Motorik, der Muskulatur und der Lernfähigkeit. Alles was das Köprerbewußtsein schult macht deinem Hund später das Umsetzten von Übungen bei denen er sich bewußt bewegen soll einfacher.
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Zitat
Mit hinten meine ich auf ihn zu.
Es geht mir nicht um Schnelligkeit. Solange der Hund ein Kommando nicht absolut verstanden hat und sauber ausfuehrt, brauche ich keine Geschwindigkeit erhoehen. Das kommt erst spaeter. Hmm..was meine ich mit 'runterklappen' Die Fuesse bleiben im Grunde wo sie sind, er klappt einfach nach hinten zusammen. Also Koerper geht in einer Rueckwaertsbewegung runter. Versteht das wer?Kannst auch mal nach Futtertreiben und Platz suchen. So aehnlich mache ich es, nur meist ohne Schnauze in meiner Hand (traut er sich ab und an nicht) und eben nicht vor/neben ihm stehend.
AH!
Jetzt hats bei mir Klick! gemacht. Danke für den Tipp zur Suche werde da mal nachschauen...ZitatWenn man das aus der Bewegung perfekt haben will also Kommando sofort annehmen und nach hinten wegklappen ins Platz muss erstmal der Wechsel Steh- Platz klappen. Denn nichts anderes ist das Platzen aus der Bewegung: Hund stoppt und steht und legt sich ab. Das ist irgendwann schnell das es eins wird.
Egal welche Position du erarbeitest, in einer Übungseinheit wirklich nur einen Wechsel üben dass macht es für den Hund leichter. Immer so trainieren das keine Fehler passieren denn die brennen sich dem Hund genauso ins Hirn wie das was richtig ist also immer so lange und so viel helfen wie es eben nötig ist! Geht es schief wenn man die Hilfen leicht veringert dann hat man sie eben immer noch zu stark zurückgenommen.
Das klingt mir schlüssig. Daraus schließend wäre es z.B. vorteilhaft dem Hund erst "Steh" beizubringen, dann "Steh- Platz", dann das Steh aus der Bewegung und dann kann daraus mit zunehmender Geschwindigkeit ein "Steh-Platz" was ineinander übergeht aus der Bewegung gemacht werden. Oder?
Natürlich alles langsam aufbauen wie du es beschrieben hast.ZitatAnfang wirklich ohne Ablenkung üben und dicht am Hund, eben so dass du ihn am Handtarget hast, klappt dass dann da die Hilfen abbauen bist das Kommando genügt gleichzeitig mit wieder viel Hilfe wenige Zetimeter Distanz aufbauen. Immer wenn etwas ganz sicher hunderte Male zu Hause und in Ruhe richtig war dann langsam und ganz behutsam leichte Ablenkung einbauen und dabei anfang wieder mehr hilfen und noch mehr lob geben.
Das du das Handtarget erwähnst ist gut- wenn man ein "richtiges" Handtarget aufgebaut hat dann ist das bestimmt auch eine prima Hilfe den Hund in die richtige Richtung zu bringen- daran hab ich in dem Zusammenhang noch gar nicht gedacht.
ZitatWenn man Spass dran hat und Ausdauer ist das überhaupt kein Problem da kann man sogar zuckende linke Hinterbeine beim Wechsel Steh- Sitz oder ein reinspringen mit den Vorderbeinen ins Steh vom Sitz herauskitzeln aber gerade beim Jungen Hund ist es auch wichtig zu Bedenken dass die solche super kräftezehrenden Übungen noch gar nicht motorisch bewätigen können. Meiner hat es mit 10 Monten geschafft ins Platz runterzufliegen (aus dem Sitz) und genauso wieder hochzukommen. Bei einem jungen Hund ist da meist noch gar nicht die muskulatur da. Diesen fliegenden Sitz- Steh wechsel zeigt er erst seit Beginn des Sommers und der muss noch gefestigt werden. er ist jetzt 2 3/4 Jahre alt.
Wichtig auch das ist alles ein Spiel und wichtiger als das absolute Gehorsamstraining ist dieses gemeinsame Spiel und auch die spielerische Förderung der Motorik, der Muskulatur und der Lernfähigkeit. Alles was das Köprerbewußtsein schult macht deinem Hund später das Umsetzten von Übungen bei denen er sich bewußt bewegen soll einfacher.
Das ist ein guter Einwand mit der noch nicht vorhandenen Muskulatur bei einem Junghund. Man sollte ihn ja nicht überfordern. Ein generalisieren von Anfang an ist aber denke ich für solche "weiterführenden" Übungen wie diese ziemlich nützlich- mehr braucht es da ja beim Welpen bzw. sehr jungen Hund noch nicht.
Danke euch schon für die Antworten!:)
- einmal an der Stelle auch ein großes Lob an das Forum, ihr antwortet alle immer sehr fachmännisch, habt viel Sachkenntnis und seid dazu auch noch tierisch schnell. Ich hab durch das Forum schon soviel lernen können! - Mir kribbelts immer in den Fingern mal zu versuchen das Ganze in die Praxis umzusetzen- aber da ist es ja noch eine Weile hin.
Informieren schadet ja nicht- egal wieviel ich noch vor dem Einzug erfahre/lerne.
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Hallo Jackie,
wenn ich nochmal einen Welpen ausbilde, dann mach ich mir auch vorher mehr Gedanken!
Ich würde Sitz und Platz sehr bald ohne den gewohnten Kontext üben -also ohne immer wieder kehrende Signale, die außen herum gesendet werden -z.B. Frauchen zieht die Augenbrauen hoch, guckt mich von oben herab an, hebt den Finger, sagt was (SITZ???), steckt schon die Hand in die Tasche zum Leckerli...usw.
Das Wortsignal an sich sollte sehr bald zum diskriminierenden Reiz werden, so dass nur es allein das Verhalten "auslöst". So dass du es auch geben kannst, wenn du mit dem Rücken zum Hund stehst, einen Meter entfernt bist, neben ihm auf dem Boden liegst etc.
Viele Hunde reagieren mehr auf den Ablauf, das gewohnte Drumherum als auf das Signal selbst.
Und ich denke, wenn schon der Welpe in der Lernphase begreift, dass es wirklich NUR dieses Wort ist, auf was es ankommt, alles andere variabel ist, wirst du später weit weniger Probleme haben, es auch auf Entfernung oder in ungewöhnlichen Situationen einfordern zu können.
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