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Clickern oder nicht? Target?

  • Hallo,


    überlege gerade, ob Clickern eine Lösung meiner Probleme bei meinen Pferden sein könnte.


    Wenn ich im Auslauf bin und Zirkuskunststückchen übe, wollen alle gleichzeitig dran sein. Sie bedrängen einander und dadurch auch mich. Dabei arbeite ich immer dezidiert mit einem und schicke ihn auch deutlich weg, wenn wir beide fertig sind und der nächste dran kommt. Eigentlich will ich die anderen aus diversen Gründen dann nicht wegsperren.


    Belohnung auf ein Code"wort" (für jedes Tier anders?) würde vielleicht helfen. Mit Clicker bin ich vermutlich überfordert, da ich evtl. meine Hände für Strick, Gerte, etc. brauche, wäre ein Codewort oder ein Schnalzen besser.


    Als Target würde sich der Griff der Reitgerte anbieten.
    Nun die Frage: Wie verhindere ich, daß der Target immer angestupst wird?


    Stelle mir vor, daß meine Monster sich alle auf mich und Reitgerte stürzen, um belohnt zu werden.


    Im Voraus vielen Dank für Eure Tips
    martina

  • Zitat von "martina"

    Dabei arbeite ich immer dezidiert mit einem und schicke ihn auch deutlich weg, wenn wir beide fertig sind und der nächste dran kommt. Eigentlich will ich die anderen aus diversen Gründen dann nicht wegsperren.


    Gehen die anderen denn dann auch weg? Nenn doch mal die Grunde, warum Du die anderen nicht wegsperren willst, wenn's Dir nichts ausmacht.


    Zitat von "martina"

    Belohnung auf ein Code"wort" (für jedes Tier anders?) würde vielleicht helfen. Mit Clicker bin ich vermutlich überfordert, da ich evtl. meine Hände für Strick, Gerte, etc. brauche, wäre ein Codewort oder ein Schnalzen besser.


    Du könntest auch Pfeifen benutzen, Worte müssten aber auch funktionieren. Viel wichtiger als das finde ich, dass Du den Pferden klar machen musst, mit wem Du gerade arbeitest. Also ein Signal (+Ritual) für Anfang und Ende für jedes Pferd.


    Ich benutze z.B. ein und den selben Clicker für alle meine Hunde. Ich "markiere" allerdings ganz genau die Zeit, in der ich mit dem jeweiligen Hund übe. Trotzdem trenne ich die anderen von dem übenden Hund, weil erstens die Konzentration stark unter dem Gewusel leidet und es evtl. doch vorkommen kann, dass ein Hund, mit dem ich eigentlich gar nicht trainiere frustriert wird, weil er ja keine Belohnung für sein Verhalten erhält.


    Warum willst Du verhindern, dass der Target angestubst wird? Das ist doch die Grundlage der Übung!


    Gruß Corinna

  • Hallo Corinna,


    also es ist unser Aberndritual. Ich lasse alle Tiere in den Reitplatz (sehr beliebt, weil am Rand noch etwas Gras wächst). Bei schlechtem Wetter haben sie nun endlich mal Gelegenheit auch zu toben. Währenddessen entmiste ich den Auslauf und Stall, lege Futter in die Futterkrippe etc. Dann beginnt die "Zirkusarbeit".
    Eigentlich finde ich es schön, wenn die anderen weiter spielen können, während ich mit einem übe, zum anderen "wechsel" ich die Tiere meist nach fünf Minuten und das ist natürlich so einfacher als wenn ich rein und raus bringen muß und drittens möchte ich ja irgendwann auch kombinieren.
    Natürlich wäre es einzeln einfacher...


    Ich habe auch versucht deutlich zu machen: "Du bist jetzt dran" (Namen genannt, die anderen weggeschickt oder ignoriert.) Sie gehen ja auch mir aus dem Weg - aber zwicken dann z.B. den Kumpel der dran ist oder schleichen sich einfach gleich wieder an. Vielleicht sollte ich sie auf einen bestimmten Platz abstellen und erstmal üben, daß sie dort bleiben?
    Wie setzt Du das Anfangs- und Schlußsignal?


    Ja, sie sollen den Target anstupsen aber sollen sie das nur nach Komando oder immer? Dann würde sich die Reitgerte nicht anbieten, da ich die ja auch für anderes brauch. Vielleicht zieh ich einfach ne gelbe Kappe drüber, die das Target ist? Die kann ich dann nach Bedarf abnehmen????


    Liebe Grüße
    martina

  • Zitat von "martina"

    Vielleicht sollte ich sie auf einen bestimmten Platz abstellen und erstmal üben, daß sie dort bleiben?
    Wie setzt Du das Anfangs- und Schlußsignal?


    Es wäre sicher sinnvoll, dass Du tatsächlich erstmal übst, dass sie an einem bestimmten Platz bleiben. Ich sage meinen Hunden "Wir klickern", nachdem ich demonstrativ den Clicker in die Hand genommen habe und sage am Ende "Jetzt ist Schluss" - lege dann auch demonstrativ alles beiseite bzw. packe es weg und wende mich von meinen Hunden ab.


    Zitat von "martina"

    Ja, sie sollen den Target anstupsen aber sollen sie das nur nach Komando oder immer? Dann würde sich die Reitgerte nicht anbieten, da ich die ja auch für anderes brauch. Vielleicht zieh ich einfach ne gelbe Kappe drüber, die das Target ist? Die kann ich dann nach Bedarf abnehmen????


    Wenn das Pferd den Target sehr zuverlässig anstubst, dann kannst Du ein Kommando dafür einführen. Hundeleute nehmen meist "touch". Wichtig ist, dass Du dann nur noch klickst und belohnst, wenn das Pferd nach dem Kommando den Target berührt. So kannst du das unter Kommando stellen und irgendwann ist der Klicker gar nicht mehr nötig!


    Gruß Corinna

  • Hallo Corinna,


    ok - jetzt bin ich erst mal eine Weile beschäftigt. Vielen Dank für Deine Antworten.


    Zunächst üben wir mal den Appell, das brave Stehenbleiben und außerdem die Sache mit dem Target. Werde aber tatsächlich ein Stück gelben Gummihandschuh benutzen (Fingerkuppe). Da habe ich später auch noch alle Möglichkeiten das Ding sonstwo zu plazieren.


    Liebe Grüße
    martina

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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