Mein Hund schnappte nach dem Freund- Dominanz?Eifersucht?
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Hallo Allerseits,
ich wüßte sehr gern, was Ihr von einem unschönen Vorfall mit meinem Irish Setter Rüden Fionn (10, unkastriert) gestern abend haltet.. ich kann es mir nicht erklären, und überlege, wie ich damit umgehen soll!Mein Freund wollte gestern abend mit Fionn eine Runde um den Block gehen, und als der Hund sich nicht rührte, ging er auf den Korb zu und wollte nach dem Halsband greifen, da knurrte der Hund und schnappte nach ihm.
Ich habe Fionn von klein auf an, er ist sehr auf mich fixiert, und wir sind ein Team. Seit gut 2 1/2 gehört nun mein Freund mit dazu, am Anfang gab es "Dazwischengedränge" und teilweise Ignoranz seitens des Hundes dem Freund gegenüber, doch bereits seit gut 1 1/2 Jahren schien das erledigt, der Hund freute sich immer sehr auf meinen Freund, begrüßt ihn überschwenglich, er geht auch mit dem Hund spazieren, spielt mit ihm, der Hund hört gut auf ihn (nicht ganz so wie auf mich, aber das ist denke ich normal).
Mein Freund rührt ihm auch kein Haar, er ist immer sehr behutsam mit ihm, und ich muß ihn manchmal regelrecht ermutigen, sich durchzusetzen, was er dann auch tut, mit fester Stimme und Vehemenz. In den letzten Wochen haben wir ein paarmal erlebt, dass Fionn abends nicht mit meinem Freund rausgehen wollte (mit mir immer sehr freudig), manchmal drehte er auch abends nach halber Strecke ab und setzte sich stur auf den Boden und wollte zurück, wenn die Beiden unterwegs waren.
Mein Hund ist ein sehr freudiges, liebes Tier, manchmal ein bisschen schüchtern und ängstlich anderen Hunden gegenüber. Er ist auch kein Angstbeisser oder würde schnappen, selbst wenn man auf ihn drauf tritt. Und er liebt meinen Freund, da bin ich mir sicher, er kennt seinen Namen und freut sich, wenn ich sage, dass er kommt und balgt mit ihm und freut sich, wenn er da ist. Aber er ist eben manchmal auch sehr eifersüchtig. Wenn der Hund das Schmatzen eines Kusses hört, quengelt er. In den letzten 2-3 Monaten habe ich Fionn öfter mal zu meiner Mutter gegeben, dort hat er eine Spielgefährtin und es ist sein 2. Zuhause, - weil ich schwanger bin und auf die Haare empfindlicher reagiere als sonst.
Macht der Hund ggf. meinen Freund dafür verantwortlich, dass er verdrängt wird? Oder sind wir einfach zu lasch mit ihm, dass er denkt, er könnte sich das Verhalten herausnehmen? Oder hat er vielleicht nicht genug Vertrauen zu meinem Freund, dass der ihn beschützt, wenn er Angst vor einem anderen Hund hat auf dem Weg? Oder wird er einfach alt und "eigen", und will seinen Willen durchsetzen?
Wie gesagt, der Hund ist an sich sehr lieb und super erzogen, es gab nie Probleme, er "diskutiert" gerne mal mit Gesten und Gemaule, aber es ist immer klar definiert, wie weit es gehen darf.
Ich mache mir nun auch Sorgen, wenn das Baby dann da ist, ich hätte es Fionn nicht zugetraut, dass er schnappt. Ich habe ihn sofort als Reaktion "langgemacht", also ihn auf den Rücken gelegt und war wütend, er hat sich sehr geschämt und war ganz klein mit Hut und ist dann brav mit meinem Freund spazieren gegangen.
Hat hier jemand eine Idee, was der Auslöser gewesen sein könnte? Vielleicht sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht, aber ich verstehe es wirklich nicht.
Liebe Grüsse..
Lisa
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6. September 2011 um 18:02
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Mein Hund schnappte nach dem Freund- Dominanz?Eifersucht? - Vor einem Moment
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Hallo Lisa,
beschreibe mal die Situation näher.
Warst Du mit im Raum? War der Hund im Tiefschlaf? Ect.?ZitatIch habe ihn sofort als Reaktion "langgemacht", also ihn auf den Rücken gelegt und war wütend, er hat sich sehr geschämt und war ganz klein mit Hut und ist dann brav mit meinem Freund spazieren gegangen.
Das Verhalten Deinerseits war falsch! Weil dies ein Vertrauensbruch ist.
Dazu werden Dir aber bestimmt gleich noch andere Ihre Meinung sagen.Fragst Du nun hier, weil Du Angst um das Baby hast? Um Deinen Freund? generell? oder wie?
Liebe Grüße
Liebe Grüße
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hmm...den grund für das knurren kann ich dir nicht sagen,aber ich denke geschnappt hat er eben weil seine erste warnung nicht "erhört" wurde...weswegen er nun gewarnt hat,lässt sich aus der ferne schlecht sagen
aber darf ich fragen ob ihr/du dieses "lang legen" öfter macht,als "strafe"?
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Zitat
Hallo Allerseits,
ich wüßte sehr gern, was Ihr von einem unschönen Vorfall mit meinem Irish Setter Rüden Fionn (10, unkastriert) gestern abend haltet.. ich kann es mir nicht erklären, und überlege, wie ich damit umgehen soll!Mein Freund wollte gestern abend mit Fionn eine Runde um den Block gehen, und als der Hund sich nicht rührte, ging er auf den Korb zu und wollte nach dem Halsband greifen, da knurrte der Hund und schnappte nach ihm.Hallo,
ich kann verstehen, dass du verunsichert bist. Aber so vom Lesen her klingt die Situation für mich nicht "gefährlich".
Dein Hund hatte wahrscheinlich einfach keine Lust herauszugehen und wollte seine Ruhe in seinem Körbchen haben.
Wie sollte er das sonst deinem Freund klar machen? Er hat sehr gut kommuniziert, zuerst geknurrt und dann geschnappt. Das sollte nur bedeuten: "Lass mich in Ruhe!"Ich denke nicht, dass ihr jetzt ein Dominanzproblem habt oder dein Hund euch nicht für voll nimmt.
Er hat halt nur gesagt, dass er etwas nicht möchte. Und das ist doch sein gutes Recht, oder?
Dass du ihn danach auf den Rücken gedreht hast, hat er nicht verstanden. Denn aus seiner Sicht hat er - wie gesagt - einfach nur mitgeteilt, was ihm nicht passt.
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Hallo!
Aus der Ferne läßt sich dies schwer sagen, aber das hier:
ZitatMein Freund rührt ihm auch kein Haar, er ist immer sehr behutsam mit ihm, und ich muß ihn manchmal regelrecht ermutigen, sich durchzusetzen, was er dann auch tut, mit fester Stimme und Vehemenz. In den letzten Wochen haben wir ein paarmal erlebt, dass Fionn abends nicht mit meinem Freund rausgehen wollte (mit mir immer sehr freudig), manchmal drehte er auch abends nach halber Strecke ab und setzte sich stur auf den Boden und wollte zurück, wenn die Beiden unterwegs waren.
könnte ein Grund für das Verhalten dem Hund gegenüber Deines Freundes sein.
Wie sah das "Durchsetzen" denn aus?
Wenn es so ähnlich ablief, wie das hier:ZitatIch habe ihn sofort als Reaktion "langgemacht", also ihn auf den Rücken gelegt und war wütend, er hat sich sehr geschämt und war ganz klein mit Hut und ist dann brav mit meinem Freund spazieren gegangen.
Dann würde ich mal sagen, daß das die Erklärung für das Verhalten des Hundes ist
ZitatMacht der Hund ggf. meinen Freund dafür verantwortlich, dass er verdrängt wird?
Hunde "denken" nicht so weit.
Klar, sie müssen sich auf eine neue Situation einstellen, und gewisse Einschränkungen hinnehmen, und neue Regeln, eventuell, befolgen. Aber Hunde sind auch in der Lage, das zu tun!Zitat
Oder hat er vielleicht nicht genug Vertrauen zu meinem Freund, dass der ihn beschützt, wenn er Angst vor einem anderen Hund hat auf dem Weg?Das könnte sein.
Besonders dann, wenn Dein Freund tatsächlich mal den Hund "auf den Rücken gedreht" hatte.Zitat
Ich mache mir nun auch Sorgen, wenn das Baby dann da ist, ich hätte es Fionn nicht zugetraut, dass er schnappt.Das Knurren, bzw. das Abschnappen war eine Warnung.
Ich würde darauf "hören" wollen.
Der Hund hat einen Grund, weshalb er so reagiert. Den gilt es nun herauszufinden. Allerdings solltet Ihr die Situation vorher "entspannen", indem Ihr dem Hund signalisiert, daß Ihr seine Warnung "verstanden" habt.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
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Bianca: ist für mich nachvollziehbar, das knurren war eine warnung, logisch, verstehe ich. aber er mußte doch raus für die nacht, hat er dann das recht zu schnappen frage ich mich?
nein, ich mache ihn sonst nicht "lang", ich muß es nicht! ich habe es mal so gelernt, und er ist immer schon ein sehr gehorsames, auf mich fixiertes tier gewesen, ein schräger blick reicht schon, um ihm meine missgunst zu zeigen 
Rosanna: das mit dem knurren verstehe ich. wenn ich deine antwort lesen, klingt es wirklich so einfach! und ich denke mir, klar, wenn ich jemandem sage, fass mich nicht an, und er oder sie tut es, gibt's sicher auch ein echo.. verstehe ich. aber er hat das halt noch nie getan und ich habe angst, dass er nächstes mal vllt richtig zubeisst, bzw trifft (seine absicht war schwer einzuschätzen). er mußte ja auch raus und sein geschäft vor "nightfall" machen..

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Hallo,
dein Hund hat sich nicht geschämt, er hat beschwichtigt, weil ihn dein Verhalten verunsichert hat und er Angst vor dir hatte.LG Eva
Edit: Da dein Hund ja schon älter ist, würde ich ihn mal beim einem guten Tierarzt untersuchen lassen, ob vor allem Augen und Ohren noch in Ordnung sind. Alte Hunde reagieren manchmal "merkwürdig", wenn sie nicht mehr richtig mitbekommen, was um sie herum geschieht.
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Hey Sheltiepower,
danke Dir für die Antwort! Manchmal "diskutiert" Fionn gerne, man sagt ihm etwas (z.B. geh in Deinen Korb), und er setzt sich mit WUMMS! hin und ist auf Krawall gebürstet, beginnt dann zu "maulen", immer lauter und stampt irgendwann auch mit den Vorderfüssen im Sitzen auf. Da sagen wir dann schon 2-3mal "Schluß jetzt, es reicht, geh in Deinen Korb". Und das dann eben auch mit Punkt hinter den Sätzen. Das meine ich mit Durchsetzen, konsequent sein. Wenn er beim Gassigehen ständig zu weit voraus läuft, dann eben nach dem 3. Zurückrufen ihn an die Leine nehmen, als konsequenz. Nicht in auf den Boden werfen, schütteln, Kehle oder sonstiges Derartiges, versteht mich doch bitte nicht falsch! Wie macht ihr dem Hund den begreiflich, dass etwas falsch war? Man kann so einen Vorfall doch nicht ignorieren..
Ich habe mich einfach sehr erschrocken, war voller Adrenalin und hab ihn mir gegriffen, ich habe ihm nicht wehgetan, aber ich konnte es nicht fassen, es war ein Reflex.
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ok also das gelernte diesbezüglich darfst du erstmal getrost vergessen..dieses "alpharollen" ist in meinen augen nämlich unfug
naja und wie schon gesagt...aus der ferne den wirklichen grund zu sagen ist schwer..vllt ist das einfach nur eine einmalige situation gewesen,vllt hat er einfach so feste geschlafen das er das gar nicht richtig mitbekommen hat,das es nun raus geht (also mein alter herr hier schläft im alter einfach viel fester als früher) und hat sich erschrocken...oder er wird wirklich einfach etwas "grummliger" im alter (bei meinem definitiv so..nicht zu mir aber zu den andern beiden dogs)...oder auch gutes beispiel...mein junger knurrt mich auch manchmal an,wenn ich abends beim schlafen seine "individualdistanz" überschreite..nehm ich so hin und gut ist..ich blök ihn ja auch manchmal an,wenn er allzu aufdringlich wird,wenns in meinen augen grad unpassend wird

aber ich denke mit dominanz oder gar eifersucht hat das ganze nix zu tun...ich würde das ganze an deiner stelle erstmal weiter beobachten und sollte das nml vorkommen mir überlegen da vllt mal einen guten trainer drüber schauen zu lassen,solltest du dir wirklich unsicher sein
edith: das was eva schrieb mit dem tierarzt würde ich auch mal in erwägung ziehen
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Zitat
Hallo,
dein Hund hat sich nicht geschämt, er hat beschwichtigt, weil ihn dein Verhalten verunsichert hat und er Angst vor dir hatte.LG Eva
Edit: Da dein Hund ja schon älter ist, würde ich ihn mal beim einem guten Tierarzt untersuchen lassen, ob vor allem Augen und Ohren noch in Ordnung sind. Alte Hunde reagieren manchmal "merkwürdig", wenn sie nicht mehr richtig mitbekommen, was um sie herum geschieht.
Hmm, ähnliches ging mir auch durch den Kopf, Eva. Nur würd ich den Hund generell durchchecken lassen und nicht nur augen und Ohren. Vielleicht hat er auch was an der Halswirbelsäule, was an den Brustwirbeln und hat deshalb geknurrt und geschnappt.
Aus Angst vor Schmerz.
Ich würd auch mal einen guten Trainer drüberschauen lassen, da hier aus der Ferne schwer zu raten ist.
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