HILFE!!! Ich habe nur noch Angst!!
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HAVI81 -
5. September 2011 um 09:49 -
Geschlossen
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Hallo zusammen
Ich habe ein riesiges Problem. Ach, wie soll ich bloss anfangen....
Also, mein Hauptproblem ist, dass ich wahnsinnige Angst habe mit meinem Hund (Havaneserrüde knapp 8 Monate) spazieren zu gehen. Am Anfang, als wir ihn bekommen haben war das noch nicht so. Aber er wurde nun schon mehrfach von fremden Hunden angefallen und auch gebissen. Einmal rannte eine franz. Bulldogge einfach böse knurrend auf meinen Hund zu und hat ihn gebissen. Ich habe meinen dann hochgerissen und der andere sprang an mir hoch und hat meinen Hund in den Schwanz gebissen. Nach einiger Zeit kam dann das Frauchen um die Ecke und hat mir gesagt, ich soll halt meinen Hund von der Leine lassen. Ihr Hund beisst nur angeleinte Hunde. Ich hätte sie am liebsten
.
Dazu muss ich sagen, dass ich mit meinem Freund und meinem Sohn (bald 5) von der Deutschschweiz in die Westschweiz gezogen bin und leider kein französisch spreche. Ich verstehe es zwar ganz gut, aber sprechen kann ich es nicht. Sonst hätt ich der Dame schon meine Meinung gesagt. Ich hätt ihr auch erklärt, dass ich meinen Hund zurzeit nicht freilaufen lassen kann, weil er Autos, Radfahrer, Jogger usw. jagt. Hab nur einbisschen auf englisch vor mich hin geflucht.
Bevor wir unseren Hund hatten bin ich schon immer sehr gerne und oft mit meinem Sohn spazieren gegangen. Ich hatte als Kind schon mal wahnsinnige Panik vor Hunden, doch als sich meine Familie einen Golden Retriver zugelegt hat, hat sich das gelegt. Unser Goldi wurde 14 Jahre alt, ist leider letztes Jahr gestorben. Ich hatte nie Probleme mit ihm spazieren zu gehen. Keine Attacken, keine Beisserei keine Angst alles in Ordnung.
Was soll ich bloss tun? Ich kann nicht mehr rausgehen, ich habe solche Angst. Mein Sohn möchte auch nicht mehr spazieren gehen, weil er selber Angst hat. Zum Glück haben wir ein Haus mit relativ grossem Garten, wo er sich austoben kann.
Ich kenne hier auch niemanden, habe keine Freunde, nichts
Ich bin ein sehr schüchterner Mensch, der nicht auf Leute zu gehen kann. Das mit der fremden Sprache macht es nur noch schlimmer. Ich habe mir gedacht (wahrscheinlich total naiv, ich weiss), dass es mir vielleicht besser geht, wenn ich einen Hund habe, mit dem ich rausgehen kann. Aber mir geht es so schlecht, dass ich manchmal denke, es wär die grösste Erleichterung, wenn ich meinen Hund nicht mehr hätte. Das ist total schlimm, ich weiss. Mein Hund ist toll. Er war ziemlich schnell stubenrein, kann viele Tricks, wie rollen, drehen, Pfötchen geben, legt sich auf den Rücken wenn ich sag "Päng", er kann nach Sachen suchen usw. Er kann auch alleine bleiben, liebt es zu apportieren usw.
Ich möchte, dass mein Hund ein schönes Leben hat, aber ich befürchte durch meine Angst und meine Depressionen leidet der Hund total. Vielleicht war es einfach naiv von mir zu denken, dass durch ein Hund vielleicht meine Depressionen, meine Sozialphobie, besser werden.
Was soll ich bloss machen? Soll ich meinen Hund zur Züchterin zurückgeben? Mein Freund hilft mir nicht. Es wär mein Hund, ich müsse das selber wissen.
Bitte, kann mir jemand von Euch vielleicht einen Rat geben? Bin ich ein Unmensch, wenn ich meinen Hund zurückgebe?
Bitte beschimpft mich nicht. Ihr wisst nicht, wie elend ich mich fühle.Danke fürs Lesen
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5. September 2011 um 09:49
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Hallo HAVI81,
das hört sich ja schlimm für dich an. Was hälst du denn davon dich nach einer Hundeschule oder Hundetrainer umzuschauen.Dein Freund kann doch den Kontakt herstellen und denen erklären das du noch nicht so gut die Sprache sprichst.Irgendwie kriegt man sich schon verständigt zur Not mit Händen und Füssen.So hättest du zwei Fliegen mit einer Klappe, du kommst unter Gleichgesinnte und lernst mit deiner Angst vor fremden Hunden umzugehen.
Ich hatte genau das selbe Problem wie du.Meine Hündin ist nach unserem Umzug massiv von anderen Hunden angegangen worden.Hatte danach auch lange Schiss aus dem Haus zu gehen.Tammy war nach den Vorfällen völlig verändert,hat angefangen zu pöbeln und völlig offensiv andere Hund anzugehen .Nachdem der Trainer da war hat es sich wesentlich gebessert auch wenn ich immer noch ein bisschen Angst habe bei anderen Hunden.Such dir dringenst Hilfe,ihr vereinsamt sonst beide.Liben Gruß
Jenni u.Tammy
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Ich würde auch noch nicht gleich ans abgeben denken.
Deine Probleme lassen sich doch gut lösen. Als erstes würde ich mal bei Hundeschulen im Umkreis anrufen und fragen ob sie auch deutsch sprechen, das gibt dir mehr Sicherheit. Viell. kommt ja auch ein Trainer zu dir nach Hause und geht mal mit dir raus, damit du sicherer wirst. -
Hm...lass dir gesagt sein, das deine gefühsmäßgen Reaktionen völlig normal sind...auch Menschen ohne Depressionen reagieren so.
Desweiteren würde ich versuchen
1. an anderen Zeiten Gassi zu gehen.
2.eventuell außerhalb eine Gassirute zu finden (vielleicht erst mit dem Auto fahren)
3.eine Hundeschule zu besuchen (Kontakte knüpfen) -
Hi Du,
ich kann dir das Ganze sehr gut nachfühlen.
Aber ich denke das Problem ist nicht der Hund, sondern die neue Umgebung.
Uns ging es vor drei Jahren ganz genau so. Wir sind hier in den Schwarzwald gezogen und kannten niemanden. Dazu sind Schwarzwälder nicht immer die einfachsten Menschen. Wir wohnen in einer Kleinstadt (naja für mich eher Dorf) Kurzum, die Kinder und ich waren nur alleine. Meine Große hat sehr gelitten, so das wir uns entschlossen uns allen den größten Wunsch zu erfüllen und einen Hund ins Haus zu holen.
Nun leider gingen uns jetzt noch mehr Menschen aus dem Weg, da großer pöser schwarzer Hund. Jetzt nach drei Jahren und wo man weíß das Paulchen das liebste Tier ist es besser.
Aber die Zeit war hart. Man fühlt sich alleine, vermisst seine Freunde und ja man kann depressiv werden.
Der Tip mit dem Hundetrainer bzw. Hundeschule ist sehr gut, schon weil du so neue Menschen kennenlernst. Aber auch für dich selbst mußt du versuchen, die Menschen kennen zu lernen. Magst Du Sport oder hast du irgendein Hobby?
Ganz wichtig aber ist das Du lernst Französisch zu sprechen. Gibt es irgendwelche Kurse in deiner Nähe? Auch gut um neuen Menschen kennenzulernen, vorallem geht es ihnen warscheinlich genauso wie dir.
lg Schneefriesin
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Zitat
Ich würde auch noch nicht gleich ans abgeben denken.
Deine Probleme lassen sich doch gut lösen. Als erstes würde ich mal bei Hundeschulen im Umkreis anrufen und fragen ob sie auch deutsch sprechen, das gibt dir mehr Sicherheit. Viell. kommt ja auch ein Trainer zu dir nach Hause und geht mal mit dir raus, damit du sicherer wirst.
So "leicht" wie es für dich scheint ist es nicht.
Eine Sozialphobie ist für viele Menschen nicht verständlich, da sie selber nie in einer solchen Lage waren.
Das ist eine richtige Phobie mit Panikattacken.
"Mal eben anrufen und fragen" ist da schon eine ziemliche Leistung!! Und wenn man dann die Sprache noch nicht beherrscht - Mensch, ich würde mich im Haus vergraben!
Also ich würde gar nicht bei dem Hundeproblem anfangen - deine Probleme gehen ja viel tiefer. Du hast ja keine Probleme mit dem HUND, sondern eher mit den MENSCHEN, und der Art und Weise wie sie ihre Hunde laufen lassen - und damit ihnen etwas zu entgegnen.
Ich würde also einen Sprachkurs wählen (um die sprachliche Unsicherheit zu mindern).
Arbeite erst an deinen persönlichen Ängsten, und dann kannst du das mit deinem Hund wirklich angehen und verbessern.
Könnte vielleicht dein Freund mitgehen, bei den Spaziergängen?Liebe Grüße
P.S.: du hast ne pn :)
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Ja genau,französisch lernen...ich denke das kann man auch durch`s internet, durch Bücher und anderen Medien...
...wenn man etwas sicherer ist, dann kann man sich langsam in der Öffentlichkeit damit bewegen...zb.beim einkaufen...ein Telefonat starten...später in die Hundeschule gehen.
Vielleicht hilft dabei ein Therapie.Eine Sozialphobie ist natürlich sehr beklemmend.
ich war früher auch sehr schüchtern...wenn ich zb. mit Fremden gesprochen habe, hatte ich einfach "blackouts"...im Ansatz kann ich das gut verstehen, auch wenn das vielleicht noch ein Stück anders war. -
Zitat
dass durch ein Hund vielleicht meine Depressionen, meine Sozialphobie, besser werden.
Sind die Krankheiten diagnostiziert, bist du in Behandlung? Oder hast du das mehr so vor dich hin gesagt?
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Zitat
Sind die Krankheiten diagnostiziert, bist du in Behandlung? Oder hast du das mehr so vor dich hin gesagt?
Entschuldige, aber das geht weder dich noch sonst einem hier in diesem Forum was an, ob die TS in einer Behandlung ist oder ob die Krankheiten diagnostiziert sind. Das könntest du per PN fragen, das ist ein sehr sensibles und auch intimes Thema.
Und selbst wenn die Krankheit nicht diagnostiziert sein sollte, macht es das nicht weniger schlimm. Die wenigsten Menschen mit psychischen Probleme/Krankheiten wurden diagnostiziert. Also tut das gar nichts zur Sache.
Und die Aussage "so vor dich hin gesagt" klingt doch arg danach, das du die TS und ihre Probleme nicht ernst nimmst. Tust du das nicht, dann sei doch so lieb, und gib ihr nicht noch das Gefühl, das du es nicht tust. Wie du schon lesen kannst, sie hat (eventuell) eine Sozialphobie, ist aber auf jeden Fall sehr schüchtern, und es war für sie bestimmt kein einfacherer Schritt sich hier zu öffnen. Zolle ihr doch Respekt dafür und gebe ihr nicht das Gefühl, sie übertreibe oder wir nehmen sie nicht ernst!
Das Thema und die Problematik gehen tiefer - also gehören auch in die Antworten ein gewisser Grad an Tiefgang und Sensibilität. Würden sie das nicht haben, dann sollten sie auch nicht gepostet werden.
Danke! -
Hallo
Dieser Thread geht weit über das hinaus,
was in einem Hundeforum an Hilfe geboten werden kann.Bitte wende Dich an die wirklich passenden und kompetenten
Stellen, um Dir Hilfe zu holen.
Es gibt ganz ausgezeichnete Anlaufstellen die telefonisch
zu erreichen sind.Ich mache hier zu,
solltest Du Fragen haben steht das MOD-Team Dir
jederzeit zur Verfügung,
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