Wie würdet ihr es lösen?

  • @1U2M3O
    hier geht es um Risiko minimierung, nichts anderes. Schnallst du dich im Auto an? hast du eine Versicherung? Warum? Passiert doch gaz selten was..........Nun, bei dem Zusammenleben von Hund und Katze passiert auch äusserst selten was.......aber gemeinsam ist diesen Fällen das eben was passieren KANN.

    Tierquälerei :???: war nie die Rede von, ist ja albern. Nur von management in einem Konfliktfall der im schlimmstenfall böse Folgen haben kann. Das wird gerne verdrängt.
    Ja, ich kenne Fälle von totgebissenen Katzen...........(nicht eigene). bringt Tierschutzarbeit mit sich.

    safiro

    Knurren unterbinden meinte ich nicht.........schon vorher zeigt der Hund ganz deutlich was er meint: fixieren, Leftzen minimal anheben, Weg blockieren..........da gehe ich ran. Ich gehe dazwischen und dränge den Hund ab, verlange Platz während Katze an ihm vorbeiläuft, dränge den Hund aus dem Weg der Katze, lobe wenn er liegenbleibt wenn sie vorbeiläuft, fütter schön, kann aber auch ordentlich donnern falls Hund auf sie zuschiesst.

    Wohlgemerkt: solange Katzentier den Hund in Ruhe lässt. Aber das scheint so zu sein bei dir.

    Merkt der Dackel das du WILLST das der Kater laufen darf wo er will? Das DU böse bist wenn der Kater angemacht wird? Wie auch immer du ihm ansonsten klarmachst das etwas ganz und gar unerwünscht ist........so würde ich es wg. Katze auch machen.

    Bei mir ist auf den Platz/Korb schicken nicht eine Strafe für unerwünschtes Verhalten. Höchstens eine Unterbrechung eines solchen, hat aber keine Wertung im Sinne von "mach das nie wieder" sondern eher "aus"
    Deshalb die Frage ob dem Dackel klar ist was du genau von ihm verlangst.

    Birgit

  • Bei uns durfte und darf sich die Katze auch frei bewegen, aber den Hund unmotiviert anfauchen oder im vorbeigehen ein paar mit der Kralle geben, ob wohl der Hund döst, das darf die Katze auch nicht.
    Unsere mitgemietete Katze war da auch sehr geschickt und hat einen auf Opfer gemacht, wenn der Hund sie mal wieder anbrummte oder gar verjagte.
    Das ging so lange, bis ich mal rein zufällig in der Tür stand und Katze sich unbeobachtet fühlte und ich das sah. Da wurde dann Katze geschnappt und in den Garten gesteckt. Ich habe die Katze noch 2 weitere Male dabei erwischt und genauso reagiert und seit dem herrscht bei uns absolute Ruhe und alle 3 teilen sich auch schon mal ein Bett.

    Ansonsten habe ich jede positive Annäherung von beiden Seite immer bestärkt und die 3 viel zusammen gefüttert.

  • Ich sehe das so (habs ja mit meinem Dackelmix auch durch), dass man beim "Drohen" unterscheiden muss.
    Knurrt der Hund, weil es ihm zu eng wird (Katze kommt zu nah zB am Hundeplatz), muss ich dem Hund helfen, ohne das Knurren zu verbieten. Da sollten Katzen auch wissen, man lässt den Hund in Ruhe. Aber aufm Hundeplatz hat Nicky ja Ruhe.

    Anders ist es, wenn Hundi fixiert und droht, die Katze einfach in ihrer Bewegung einschränken will.
    Bei meinem Hund hatte sich das so weit gesteigert, dass die betroffene Katze nicht mal mehr in den Raum durfte, in dem sich Hund befindet. Und so klingt es bei safiro...dass Nicky gern Kontrolle haben würde, was der Kater tut und wo er ist.

    Safiro, hast du mal (abgesehen vom Training mit Nicky natürlich) an Bretter an der Wand gedacht? Manche Leute haben so eine Art Catwalk an der Wand, durchs ganze Zimmer oder auf der Hälfte. Die Katzen nutzen es gern. Das würde zumindest fürs Wohnzimmer vielleicht unterstützend für die Katze helfen?

  • Also das mit den Brettern ist hier leider nicht möglich. Ich denke drohen darf er, wenn die Katze zunah ran kommt an den Hundeplatz, aber abgesehn davon stänkert er wenn er frei irgendwo im Raum liegt und besonders heiß begehrt sind Durchgänge. Die letzten zwei Tage waren hier komplett ruhig er scheint wohl etwas müde gewesen zu sein :headbash: und ich achte vermehrt darauf, dass er nicht irgendwo liegt und schon gar nicht auf seinen Lieblingsplätzen. Die Katze kommt ihm schon lange nicht mehr zunahe. Er geht eher einen großen Bogen um ihn rum.

  • Hallo,

    ...ich weiss ja nicht, wie ihr das Hund-/Katzen-Verhältnis so seht. :roll:

    Ich versuche das mal zu erklären, wie ich das damals in der Schule gelernt habe.
    Ihr dürft nicht vergessen, ich bin schon alt.
    Damals gab's allerdings was Neues. Die Mengenlehre.

    Also. Mathematik. 2. Klasse 1970.

    Wir haben einen Hund. Also eine Menge Hund.
    Wir haben eine Katze. Also eine Menge Katze.
    Wir setzen die Menge Hund in einen Raum und schmeissen die Menge Katze dazu.
    Es entsteht eine Schnittmenge. Die Schnittmenge 'Prügel'. :stick1:

    Dieses Beispiel zeigt uns das Normalverhalten zwischen Hund und Katze recht
    eindringlich auf.

    Nun gibt es in der Mathematik natürlich auch Fehler.
    Aber Mathematik an sich kennt keine Fehler, weil sie rein auf Logik basiert.
    Fehler bringt nur der Mensch hinein.
    In unserem Besipiel ist der Fehler der, dass der Mensch die Schnittmenge aus
    Hund und Katze falsch berechnet.

    Nämlich statt 'Prügel', setzt der Mensch die als Schnittmenge 'Kuschel' an.

    Dies führt in der Benotung mindestens zu einem 'Mangelhaft'. :sign2_5:

    Ergo: Um es nicht Rechnerisch, sondern Biologisch auszudrücken: Hund und Katz = Feind.

    Sollen nun diese beiden Spezies einigermaßen zusammen leben, gibt es zwei Methoden,
    die zu erreichen.
    1.) Die menschliche Methode: Man maßregelt den Hund, versucht ihn durch Bestechung,
    Training oder Strafe zu erziehen und dazu zu bringen, die Katze zu lieben.
    Noch verwegener, man versucht die Katze zu erziehen. -vergesst das.

    Im Ergebnis werdet ihr auf einem Pulverfass leben, wo Hund und Katze ständig versuchen
    die Schnittmenge 'Prügel' herzustellen.
    Für Euch bedeutet das nix anderes, als eine andere Menge. Nämlich jede Menge Stress.

    Dann gibt es noch...

    2.) Die tierische Methode. Man zieht das Genick ein und die Arschbacken zusammen und
    lässt Hund und Katz mal machen.
    Merke: Um die Katze muss man sich dabei am wenigsten Sorgen machen. :klugscheisser:

    Ist das einmal geklärt, habt ihr Ruhe. Es kehrt zuhause Ruhe und Entspannung ein.

    Wir zum Beispiel haben zwei relativ grosse Hunde und drei Katzen.
    Wenn der alte Kater hier aufschlägt, ist Ruhe. Aber so was von.
    Hat er damals mit drei, vier Tatzenhieben den Hunden erklärt und sie haben nie wieder
    nachgefragt, wie er das denn so gemeint hat.

    Die leben hier nun einfach zusammen. Lieben tun die sich nicht. Aber es klappt ohne
    Missverständnisse und ohne Klopperei. Man respektiert sich und hält die eingeforderten
    Distanzen ein.
    OK. Ich geb's ja zu. Der alte Kater frisst manchmal aus dem Napf des Rüden und zeigt ihm
    dabei die Mittelkralle. Aber der Hund ist schlau genug sich derweil mit Fellpflege zu be-
    schäftigen und diese Frechheit zu 'übersehen'. Ist auch besser so. ;) ...für ihn.

    Tut Euch das nicht an. Hopp oder Topp.
    Entweder es geht zusammen, oder man muss das Experiment abbrechen.
    Leben im Dauerstress hingegen ist weder was für die Tiere, noch für die Menschen.

    liebe Grüsse ... Patrick (Kampferprobt)

  • @greenleaf:

    Solange wir hier nur aneinander vorbeireden, macht es keinen Sinn, sich darüber weiter zu unterhalten. Du gehst an safiros Frage, und an meiner Aussage vorbei. Mal abgesehen davon, das hier ist safiros Fred, wo solche persönlichen Geschichten nicht hingehören. Ich werde mich daher nun aus dieser Diskussion ausklinken.

    Patrick:

    Genialer Text :lol:

    safiro:

    Sry for OT ;)

    LG, Dani!

    __________________

  • Uiui was eine Antwort Jimmy. Irgendwie gefällt sie mir.. so schön logisch und gut nachvollziehbar für mich :D
    Der Dackel ist mit Katzen groß geworden.. er erblickte das Licht der Welt und es rannten schon Katzen rum ;-)
    Dann kam er zu mir und es ging weiter mit Katzen.
    Interessant ist, dass er sich von 3 Katzen einen ausgesucht hat ausgerechnet den der ihm sowieso aus dem Weg geht wos nur geht. Vom Kater geht kein Theater aus. Er findet die Hunde nicht schlimm und ist die Ruhe selbst.
    Irgendwie hab ich das Gefühl ich werde nicht richtig verstanden darum auch ständige diese Wiederholungen (ich denke ich hab was wichtiges vergessen).
    Unser derzeit verschollenes Weib :sad2: liebt diesen Köter heiß und innig und er sie auch. Es ist nicht so, dass sie sich hier nur dulden. Das trifft eher auf die Hunde untereinander zu als auf das "Feindbild Katze" (den alten Kater ausgenommen).

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