Teddy lässt niemanden ins oder aus dem Haus.

  • Danke für die Tipps. Inzwischen ist her einiges passiert. Teddy bellt immer noch wenn Besuch kommt, aber das ist nicht weiter schlimm, doch er akzeptiert es wenn jemand fremdes kommt, darf dieser das Haus betreten ohne das er ihn zwicken möchte. Er bleibt auf seinen Platz und bellt, damit kann ich vorerst leben. Ich habe es mit der Leine probiert, da ist er richtig ausgeflippt, also probierte ich es mit Leckerchen auch Fehlanzeige, also probierte ich es mit seinem absoluten Lieblingsspielzeug. Es liegt über seinem Platz und wenn es klingelt und er bellt sage ich Platz und gehe zur Tür und wenn er lieb und freidlich ist bekommt er sein Spielzeug und darf damit spielen und damit ist er so beschäftigt das ihn der Besuch nicht interessiert. Gut das er so auf sein Spielzeug fixiert ist. Leckerlies mag er kaum. Warum weiss ich auch nicht.

  • Muss Leo zustimmen - uff, was fürn Post.

    Klar, vllt passt das für dich und ist das richtige - aber das ist schon harsch mit dem Würgehalsband.

    Klar, ich hab meinen Terrier auch in die Nase gebissen, weil er meinte, mich mit 6 Monaten vom Sofa schnappen zu müssen - aber das war ein Reflex. War aber auch das krasseste, was wir hinter uns haben.

    Sonst alles sehr gut gemeistert mit Extinktion und positiver Verstärkung.

    Deswegen: Ich würde den anderen zustimmen und es mit der Leine und dem Kommando "zum Körbchen!" ausprobieren, wenn er trotz festem Folgen von "geh zum Platz!" aufsteht, sobald Besuch da ist. Eine Aufgabe zuweisen, nämlich auf seinem Platz zu bleiben und ihm SO zu zeigen, dass man selbst das "Alphatier" ist. Ich sage, du bleibst und du bleibst auch - ohne dass ich neben dir stehen muss.

    Sobald der Hund sich entspannt und hinlegt, evtl. bestätigen (würde ich machen, kann aber den Hund auch nur aufregen, wenn er dazu neigt).

    Die Zeit verlängern. Vllt einen "Besuch" bitten, mal für fünf MInuten zu kommen, dann für 15 Minuten zu bleiben, das schrittweise steigern.

    Sobald das mit Leine klappt, das gleiche ohne Leine versuchen - erst kurz, dann länger, nochlänger.


    Klappt nicht von sofort auf heute, aber Konsequenz und Kontinuierlichkeit ist hier angesagt.

    Das wäre meine Ergänzung zu den Beiträgen.


    Viel Erfolg!!

  • Zitat

    Meiner Meinung nach meint der Hund das er das Alphatier ist....

    Ach was - das ist einfach der Mix, Briard mit Airdale, hab ich grad gelesen. Ein treffen halt "ein bißchen" hüten und "ein bißchen" Terriertemperament und - sturkopp aufeinander. Ich denke, mit konsequentem Training ist das schon hinzubekommen, wie´s hier schon so schön beschrieben wurde. Hund auf seinen Platz, notfalls vorübergehend dort durch anleinen absichern und fertig.

    Zitat

    Du könntest ihn mit einen würgehalband ..... in der wohnung herumlaufen lassen

    Das würde ich eher demjenigen anziehen, dem keine andere Lösung für solche ein Problem einfällt...... :kopfwand:

    Ein souveräner HH (ich schreibe absichtlich nicht Rudelführer) löst das Ganze mit Ruhe und Konsequenz und hat es gar nicht nötig, herumzuschreien oder gar zu würgen. Das einzige, was der Hund davon ganz richtig versteht: AAAaah- Herrchen ist hilflos" - und das ziemlich deutlich....

    LG,
    BieBoss

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