Junghund kann keine 5 Minuten Ruhe geben
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Hallo ihr Lieben,
Ich habe einen 5,5-jährigen Dalmatinerrüden, der eher dem ruhigeren Schlag angehört. Tagsüber habe ich noch die 6 Monate alte Dalmatinerhündin einer Freundin bei mir, da diese lange arbeiten muss. Da ich nur studiere, bin ich relativ früh wieder zu Hause und habe mich angeboten, sie halt zu sitten.
So und nun fangen die Probleme schon an.
Die junge Dame, Kira, ist für ihr Alter auch entsprechend lebhaft. Mittags gehe ich mit den beiden Hunden 1-2 Stunden Gassi und tobe dabei viel mit ihr, zu Hause übe ich Gehorsam, oder Denkspielchen - in der Hoffnung sie auszupowern - fehlgeschlagen!
In der Wohnung ist sie nur am rumlaufen, rumjammern, winseln und um Aufmerksamkeit betteln. Sie nervt meinen Hund am laufenden Stück, so dass ich ständig eingreifen muss. Wenns ganz schlimm ist, muss ich die beiden trennen, wobei mein Hund dann immer den Kürzeren zieht und alleine im Zimmer sein muss, da Madame sonst nur am winseln ist, sofern sie alleine ist.
Als nächstes kommt dazu, dass sie bei jedem noch so kleinen Geräusch von draussen sofort anfängt zu bellen und knurren. Dieser Hund kommt einfach nicht zur Ruhe. Manchmal legt sie sich für 5 Minuten hin, nur um dann wieder aufzuspringen und entweder meinen Meerschweinen nachzustellen, mich oder meinen Hund zu nerven. Ich kann sie nicht den ganzen Tag entertainen, ich muss nebenbei noch arbeiten, Hausarbeit, Uni, etc. (ihr kennt das ja).
Wie also schaffe ich es, dem Hund klar zu machen, dass draussen getobt und gespielt werden darf bis zum Abwinken, drinnen aber Ruhe zu herrschen hat?
Wie reagiere ich auf ihr ständiges Gekläffe bei Geräuschen von draußen?
Wie schaffe ich es, dass sie aufhört permanent meinen Hund zu belagern (der wirklich genervt ist von ihr)?
Wie schaffe ich es, dass sie nicht immer die Nase in den offenen (da selbstgebauten) Auslauf meiner Schweinchen steckt und man nie weiss, ob sie gleich reinspringt, oder ob sie nur guckt?Alles Fragen, die manche Hundebesitzer als alltäglich bezeichen würden, für mich ist das aber absolutes Neuland, denn.... jetzt kommts... "Mein Hund macht sowas nicht!"

Ich hoffe auf eure Ideen und Ratschläge!
Liebe Grüße,
die genervte Steffi und ihr genervter Yoshi <3p.s. hier schnell noch ein Foto von den Zuckerbacken
(links der Genervte mit Sonderprivilegien, recht "Die Nervensäge" ^^Externer Inhalt img4.fotos-hochladen.netInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt. - Vor einem Moment
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Hallo,
das Programm, was du mit deiner 5 Jährigen machst, ist für die 6 Monate alte Hündin viel zu viel, bei der sind eigentlich Spaziergänge von einer halben Stunde höchstens angesagt.
Mit deinem Bestreben sie auszupowern, pushst du sie wohl eher noch.
Es ist ein bisschen wie mit Kindern - umso müder, desto aufgedrehter und unleidlicher, man muss sie einfach hin und wieder zur Ruhe zwingen.Das, was du mit der Jüngeren machst, entspricht fast dem, was mein 2 Jähriger so angeboten bekommt und selbst da musste ich jetzt leider einsehen, dass es zu viel ist.
Zu Hause würde ich der Kleinen einen festen Platz zuweisen und ihr beibringen, an diesem zu bleiben.
Ich denke, das Bellen wird sich mit der Zeit von selber verbessern, wenn sie erst ein Mal ein wenig runtergefahren ist.Liebe Grüße
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Oha,
ich hab schonmal gehört, dass man mit junge Hunde nicht zuviel Gassi gehen soll, aber ich dachte, das wäre nur in den ersten Wochen so (sorry hab meinen Hund mit 4,5 Jahren geholt! ^^).
Wie lange wäre denn ideal und wie würde so ein Beschäftigungsprogramm für die Kleine aussehen?
Bisher stehen Ball spielen und/oder Tau zerren und ein Schnüffelspiel (Bäume absuchen oder im hohen Gras suchen) auf dem Tagesplan!Wenn sie keine Ruhe gibt und jammert schicke ich sie generell auf ihren Platz, nur mit dem "Bleib!" klappt das noch nicht 100pro (aber sie lernt sehr schnell, Dalmi eben).
Wie soll ich reagieren, wenn sie wegen Geräuschen wufft? Bisher habe ich sie einmal scharf ermahnt oder sollte ich das besser ganz ignorieren? (Bloss wenn ein Kind ein Schimpfwort in den Mund nimmt, ermahne ich es ja auch, als dass ich es ignoriere, oder nicht?)
Ich danke dir aber vielmals!

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Kein Problem, du hast es ja nur gut gemeint

Du hast sie ja nicht den ganzen Tag, oder?
Was macht denn die Besitzerin so?Ballspieln würde ich komplett streichen, die pushen in der Regel einfach nur hoch, weil der Hund durch das Hetzen in ein extrem hohes Erregungslevel versetzt wird. So jungen Hunden fällt es schwer, das wieder abzubauen, sie werden dann unruhig und fordern noch mehr.
Auch Suchspiele müssen nicht jeden Tag sein, 2-3x die Woche reichen, in kurzen Sequenzen.Wenn sie wegen Geräuschen bellt, würde ich das auch nicht ignorieren, sondern ein gut sitzendes Abbruchkommando verwenden - dabei bitte darauf achten, nicht "mitzubellen"

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Alles klar, Ball spielen wird vorerst gestrichen (das wird ihr gar nicht gefallen).
Die Besitzerin geht morgens vor der Arbeit und abends mit ihr Gassi. Was genau sie macht, kann ich nicht sagen, aber auch eher das "Auspower"-Programm.
Das Problem bei Dalmatinern ist leider, dass sie sehr eigenständig sind. Wenn sie merken, dass vom Besitzer nichts Spannendes zu erwarten ist, drehen sie eben ihre eigenen Kreise, auf der Suche nach "Nervenkitzel" und verabschieden sich mal eben.

Also stehe ich vor einer Zwickmühle, entweder Entertainment, oder einsame Spazierrunde "ohne Hunde"!
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Du, das habe ich mit meinem Parson Russell Terrier nicht anders, erzähl mir mal was von Dickköpfen

Bei ihm hatte ich anfangs auch nur die Aufmerksamkeit, wenn ich ihn die ganze Zeit bei der Stange gehalten habe.
Aber das tut ihm nicht gut und ist auf Dauer auch nicht das Wahre.
Alleine habe ich das nicht in den Griff bekommen, habe mir Hilfe bei einer Trainerin gesucht und mittlerweile ist mein Hund auch geistig bei mir, wenn ich nicht gerade das volle Entertaining-Programm durchziehe.Wenn sie schon das Auspowerprogramm fährt, dann würde ich ehrlich gesagt gar nichts mit dem Hund machen, außer sie zum Pinkeln vor die Tür zu bringen.
Denn für einen so jungen Hund ist schon je morgens und abends einmal eigentlich zu viel. -
Hmm, Problem ist, was mache ich dann mit meinem Hund?
Ach mann, dann werd ich eben alles runterfahren müssen. :/Bloss woran liegt das denn, dass junge Hunde nicht so gefordert werden dürfen?

Wie sah denn das Training aus, dass dein Hund geistig immer bei dir ist? DAS würde mich jetzt wirklich mal brennend interessieren!! ;D
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Mein Hund hat monatelang gelernt, Ruhe zu halten. Und ich muss ihn jetzt mit 14 Monaten noch runter fahren nach längeren Runden bzw. nicht alltäglichen Situationen (schwimmen und Co.)
LG
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wenn du einen jungen hund jetzt schon extrem forderst, lernt er nicht ruhe zu halten (was ja im ansatz schon geschehen ist) und er wird später noch mehr fordern. wenn du schon jetzt drauf eingehst, wird er es später auch fordern.
du kannst es mal mit einer schleppleine versuchen. ich habe auch einen selbstständigen, neugierigen hund. sie lief von 5 bis 10 monate an der schlepp, weil sie immer in büsche springen wollte

bei einem jungen hund sollte das erlernen des grundgehorsams an erster stelle stehen. das hat bei uns fast das komplette erste jahr gedauert und völlig ausgereicht. erst dann habe ich mit hundesport angefangen.
es heißt ja nicht, dass du und der hund jeder sein ding auf dem spaziergang macht, sondern dass ihr gemeinsam was erlebt. ich hab früher immer leckerchen gefunden, da hatte ich ganz schnell aufmerksamkeit.
lg Sarah
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Oh ja, die "Schau-mal-was-da-zuuuufällig-im-Gras-liegt!-ein-Leckerchen!!"-Masche zieht immer! ^^
Wie bringe ich ihre bei Ruhe zu bewahren?
"Ab ins Körbchen und da bleibst du!"? - Vor einem Moment
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