Verfahrenes Hunde-Problem

  • Zitat

    Na, der Rütter muss es ja nicht unbedingt sein :headbash:
    Aber stimmt, das ist ja so sein "Motto" Herrchen und Frauchen trainieren ... :D

    Genau " ich trainiere nicht die Hunde sondern Ihre Menschen " :hust:

  • Holt euch einen Trainer ins Haus, der sich das Dilemma Vorort anschaut.
    Wenn das noch eine Weile so weiter geht, bleibt einer eurer Hunde auf der Strecke.

  • Zitat

    Naja, "zugelassen" ist wohl nicht wirklich das richtige Wort - wie ich schon geschrieben habe, reagiert Sammy grundsätzlich auf gar nichts und das war schon das Problem, als wir ihn bekommen haben. Übrigens mit der Aussage, daß er die Hundeschule besucht hätte - was vollkommener Quatsch sein muss.


    Nicht zwingend. Es gibt auch schlechte Hundeschulen und/oder Leute die das gelernte in der Hundeschule nicht umsetzen. Auch ist ein Umzug immer ein Neuanfang für den Hund. Da er (so liest es sich jedenfalls) konsequenzenlos tun und machen kann was er will, wird er nicht hören. ;)

    Zitat

    Und entsprechend haben wir schon alles mögliche versucht - beschwichtigen, ablenken, scharfe Kommandos. Es wird einfach nichts. Auf ein scharfes Kommando hin wird er noch aggressiver, Ablenkung ignoriert er, Beruhigung fasst er als Bestärkung auf, einen Platzverweis akzeptiert er nicht. Man könnte ihn noch nichtmal einfach hochnehmen, weil er einfach blind um sich beisst - meine Finger können ein Lied davon singen.


    Laute und scharfe Kommandos werden in der Rage nicht unbedingt als "Ich bekomme gerade Schelte" angesehen, sondern können für den Hund ein anfeuern darstellen. Ich würde einem Hund der mittlerweile sogar nach den Haltern schnappt eine Hausleine anlegen (eine leichte 1 Meterleine oder Kordel, bei einem Chi sollte die ja halten) und ihn, wenn er wieder einen solchen Ausraster bekommt, an dieser Hausleine in ein anderes Zimmer verfrachten. Tür zu und wenn der Herr wieder ruhig ist, wird er ohne weiteres Getue und Ansprechen aus der kurzen Haft wieder entlassen. Dabei sollte es sich nicht um ein dauerhaftes Wegsperren handeln, sondern wirklich nur so lange, bis er sich wieder runter gefahren hat.

    Und ganz wichtig sollte ein guter Hundetrainer sein, der sich die Sache vor Ort anschaut. Im Forum kann man nur "Erste Hilfe" Tips geben.

  • Zitat

    Und zwar hat Sammy starke Besitzansprüche an alles Mögliche – es fing damit an, dass er Tico gerne das Körbchen streitig gemacht hat. Daraus wurde dann eine Art „Du kommst nicht in das Zimmer hier“ – sprich: sobald Tico versucht hat, in das Schlafzimmer zu kommen, ist Sammy ausgetickt, rennt also laut knurrend und bellend auf ihn zu und es gibt erstmal eine dicke Knurrerei. Meistens gibt Tico dann irgendwann nach und landet irgendwo unter dem Bett, traut sich auch erst nach langer Zeit, sich überhaupt zu bewegen oder auch dann, wenn ich ihn abhole.
    Inzwischen hat sich das auch auf andere Zimmer ausgeweitet – Küche, Wohnzimmer, Bad, vom Garten ins Haus – wenn Sammy seine 5 Minuten hat, geht die riesige Knurrerei los.

    Wem gehört denn das Haus eigentlich, ist es Sammys? :???:

    Zitat

    Mittlerweile ist es so extrem, dass ich Tico nichtmal mehr mit einem Leckerli locken kann – er bleibt starr liegen oder stehen, traut sich nichtmal, nach dem Leckerli zu schnappen, auch wenn ich es direkt vor seine Nase halte.

    Ist klar, weil dem armen Sündenbock auch wirklich niemand hilft.

    Ein guter Trainer ist hier der einzig vernünftige Ratschlag, den man geben kann, die Situation ist sehr verfahren, das Kind ist längst in den Brunnen gefallen und beide Hunde stehen unter Dauerstress.
    Es ist eine Minute vor 12!

    Gruß
    Leo

  • Zitat

    Ein guter Trainer ist hier der einzig vernünftige Ratschlag, den man geben kann, die Situation ist sehr verfahren, das Kind ist längst in den Brunnen gefallen und beide Hunde stehen unter Dauerstress.
    Es ist eine Minute vor 12!

    Dem schließe ich mich an.

    Da hilft nur nach Rücksprache mit einem wirklich gutem Hundetrainer ein totales "Reset" für Euch und die Hunde.
    Feste, niegelnagelneue Regeln für alle. Eine Art Masterplan, was wichtig ist und wie man was hundeverständlich durchsetzen kann. Mit regelmäßiger Begleitung durch den Trainer, denn nichts machen wir Menschen lieber, als an unseren Gewohnheiten - auch im Umgang mit Hund - festzuhalten...

    Beide Hunde sind grad hoffnungslos überfordert und beide werden regelrecht erleichtert sein, wenn endlich die Zweibeiner das Zepter in die Hand nehmen.

    Laßt Euch helfen - das geht nur live und in Farbe bei Euch vor Ort.

    LG, Chris

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!