Hunde raufen sich immer wieder
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Hey
habe nun reichlich überlegt, doch ich weiß keinen Rat mehr.
Wir besitzen 2 Dobermänner, die 8 Jahre alt sind. Am besten ist es wenn ich etwas zur Geschichte erzähle.
Wir kamen 2003 auf Dobermänner. Wir hatten zu dieser Zeit eine Terrier-Mix Dame, meine Eltern beschloßen noch einen Zweithund zu kaufen. So kam "Charly Brown" zu uns. Er war schon immer ein dominanter Rüde, es ist bestimmt auch in der Erziehung etwas schief gegangen, und er wurde erst mit 5 Jahren kastriert. Mit unserer Terrier-Dame verstand er sich allerdings immer blendend, er hatte das Komando und sie unterwarf sich.2009 allerdings erkrankte unsere Terrier-Dame Jessi an einem Blasentumor, der sich sehr rasant ausbreitete, weswegen wir sie leider damals einschläfern lassen mussten. Charly war sehr traurig, er war es immer gewohnt einen zweiten Hund da zu haben, er war nie allein gewesen.
Also beschlossen wir auf Zweithunde-suche zu gehen. Nach vielen gescheiterten Versuchen der Vergesellschaftung Charlys mit anderen Hunde-Damen gaben wir fast die hoffnung auf, jemals einen Hund zu finden.
Doch dann rief unsere Züchterin an, dass sie bald ein Geschwister von Charly, aus dem gleichen Wurf zurückbekommen würde, nach 6 Jahren, da deren Besitzer ein Geschäftsmann war der alle paar jahre in ein anderes land ziehen musste. So wuchs Lucy 3 Jahre in Florida und 3 Jahre in China auf. Doch nun musste der Besitzer nach Dubai. Diese hitze wollte er keinem 6-jährigen Hund antun.
Also probierten wir unser glück mit charly und lucy, und es funktionierte. Die zwei sind nicht die besten freunde, aber sie beschäftigen sich miteinander und kommen meist klar.Doch immer wieder kommt es zu brenzligen Situationen. Da kriegen sie sich plötzlich in die Haare und raufen, dass man glaubt die würden sich zerfleischen! Ich weiß es sieht und klingt meist viel schlimmer als es eigentlich ist, aber sie hören nicht mehr auf !!
Charly ist dominant und will das Komando haben, er tut ihr nicht weh, wir staunen immer wieder da meist nichts passiert, aber man sieht dass er sie unterwerfen will.
Doch unsre "liebe" Lucy sieht dass so garnicht ein. Sie giftet ihn immer an und die zwei Ideoten (tschuldigung... bin noch ein bisschen in rage) hören einfach nicht auf!
Die bilanz daraus waren gelochte Ohren und ein paar kratzer, also nichts dramatisches..!Ich weiß man sollte Hunde die raufen nicht versuchen zu trennen, aber wenn sie nciht aufhören wollen?! was soll man den tun, man muss doch irgendwie eingreifen oder?
Was habe ICH für möglichkeiten um sie wieder zu trennen? weil mit den fingern geh ich nicht dazwischen, dass ist ja mal klar

Habt ihr irgend einen rat oder tipps??
Bitte bitte, wär gaaaanz lieb :) -
3. August 2011 um 19:29
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Hunde raufen sich immer wieder - Vor einem Moment
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Bei mir gibt es kein Geprügel. Ich schätze es nicht. Also ist hier auch Ruhe. Und wer stänkert bekommt eine Auszeit verpasst. Meine Hunde müssen untereinander nichts klären. Dazu bin ich da. Ich teile Ressourcen ein und ich sage wo es lang geht. Und nicht einer der Hunde.
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Zitat
Ich weiß man sollte Hunde die raufen nicht versuchen zu trennen, aber wenn sie nciht aufhören wollen?! was soll man den tun, man muss doch irgendwie eingreifen oder?
hallo,
du solltest es erst gar nicht so weit kommen lassen, dass sie raufen, sondern sie vorher trennen/abrufen/ins kommando nehmen/blocken, oder was auch immer in dem moment machbar ist.
wa heißt nicht aufhören wollen? was machst du in so einem fall genau?
gruß marion
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"Ganz plötzlich" kriegen sich Hunde nur aus Menschnsicht in die Haare. Es gibt Zeichen davor...zugegebenermaßen fallen diese manchmal recht kurz aus. Zum Reagieren bleibt dann für den Menschen nicht viel Zeit. Aber es ist machbar. Zumal man ja nach einiger Zeit seine Hunde lesen kann und gut kennt, sodass man die wichtigsten Situationen einordnen kann.
Also finde heraus, wann du eingreifen musst. Nicht erst, wenn sie sich in den Kletten haben.
Ich hab hier auch 3 Kandidaten, da ist die Konstellation schwierig.
Zu Corey kam Mo dazu, ständig Beißereien. Ich hab genau hingesehen und rechtzeitig eingegriffen. Corey war der Drahtzieher, ihn habe ich mehr eingeschränkt als Mo.
Jetzt kam Denyo dazu, den hasst Corey wie die Pest, schlimmer als er Mo hasst. Er ließ keine Gelegenheit aus, ihn in der Bewegung einzuschränken bzw ihn kleinzuhalten.Bei Corey und Mo war es eher eine situationsbedingte Unruhe, bei Corey und Denyo pures Vertreiben...
Beides dulde ich natürlich nicht. Ich habe anfangs also extrem eingeschränkt, jeder hatte seinen Platz, sein Futter. Ich hab viel rumorganisiert, streicheln gabs von mir erstmal nur für einen Hund zur Zeit.
Das Ganze ging 2 Monate ca so, dann konnte ich ein paar Regeln lockern. Lockern, nicht auflösen
Anfangs erfordert das viel Management.In welchen Situationen gibts denn Keilereien bei euch?
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@ pocoloco: ich schätze sowas auch nicht. Dass problem ist, dass mein Vater eigentlich derjenige sein sollte der, wie du sagst "sagt wo es langgeht" allerdings hat er dass bei dem Rüden total verbockt, er behandelt ihn eher wie ein kleines Kind. Ich finde deine antwort zwar nett, aber leider für mich leider garnicht hilfreich.. ich brauche eher rat als tadel für eine vergeigte Erziehung meines Vaters..!
Marion u. Grenouille: Es ist schwierig einzuschätzen wann genau es dazu kommt. Die hunde sind 1-2 stunden alleine im garten und es ist garnichts. Es kommt auch nicht sooo oft vor, dass sie aneinander geraten.
Also heute konnte ich es zufällig beobachten, unsere hündin wollte spielen und hat ihn angesprungen und angeknufft, harmlos, eher so nach dem motto "beweg dich mal" unser rüde allerdings hatte wohl keinen bock auf spielen und hat sie angeknurrt. Tja und auf einmal gings buchstäblich rund. Selbst wenn ich wollte hätte ich vorher nicht geschafft eingreifen zu können, vor allem zwei hunde auf einmal irgendwie abrufen oder sonstiges?
Als sie sich dann gefetzt haben, wusste ich nicht mehr weiter. Der rüde wollte einfach seine ruhe und hat sie untergeordnet. Er wäre dann weg gegangen und hätte es sein lassen, aber die Hündin hat ihn weiter angegiftet.. und das ist auch das problem an der sache: der rüde würde sie einzig unterordnen und es dann gut sein lassen aber sie giftet ihn immer wieder an.
Heute hat es der Rüde geschafft ruhe zu bringen indem er die Hündin in den teich "geschubst" hat. Ich glaube ihm ist die keilerei fast zu blöde, aber er will seinen Chefposten behalten... er ist im wahrsten sinne ein Sturer Bock...!! -
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Zitat
Marion u. Grenouille: Es ist schwierig einzuschätzen wann genau es dazu kommt. Die hunde sind 1-2 stunden alleine im garten und es ist garnichts. Es kommt auch nicht sooo oft vor, dass sie aneinander geraten.
ich würde die hunde nicht allein im garten lassen.
ZitatAlso heute konnte ich es zufällig beobachten, unsere hündin wollte spielen und hat ihn angesprungen und angeknufft, harmlos, eher so nach dem motto "beweg dich mal" unser rüde allerdings hatte wohl keinen bock auf spielen und hat sie angeknurrt.
da hättest du sie abrufen sollen.
ZitatTja und auf einmal gings buchstäblich rund. Selbst wenn ich wollte hätte ich vorher nicht geschafft eingreifen zu können, vor allem zwei hunde auf einmal irgendwie abrufen oder sonstiges?
ja, wo ist das problem. manchmal reicht doch schon ein ernst gemeintes "hey"
ZitatAls sie sich dann gefetzt haben, wusste ich nicht mehr weiter.
stell dir einen eimer wasser bereit.
ZitatDer rüde wollte einfach seine ruhe und hat sie untergeordnet. Er wäre dann weg gegangen und hätte es sein lassen, aber die Hündin hat ihn weiter angegiftet..
auch da wäre es gut, wenn du die hündin abrufen würdest.
Zitat.. er ist im wahrsten sinne ein Sturer Bock...!!
glaube ich nicht.
regel du das und alles wird gut.
wie sieht es denn mit dem gehorsam der hündin aus? hat sie überhaupt gelernt, sich zurück zunehmen?gruß marion
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Zitat
Marion u. Grenouille: Es ist schwierig einzuschätzen wann genau es dazu kommt. Die hunde sind 1-2 stunden alleine im garten und es ist garnichts. Es kommt auch nicht sooo oft vor, dass sie aneinander geraten.
Also heute konnte ich es zufällig beobachten, unsere hündin wollte spielen und hat ihn angesprungen und angeknufft, harmlos, eher so nach dem motto "beweg dich mal" unser rüde allerdings hatte wohl keinen bock auf spielen und hat sie angeknurrt. Tja und auf einmal gings buchstäblich rund. Selbst wenn ich wollte hätte ich vorher nicht geschafft eingreifen zu können, vor allem zwei hunde auf einmal irgendwie abrufen oder sonstiges?
Als sie sich dann gefetzt haben, wusste ich nicht mehr weiter. Der rüde wollte einfach seine ruhe und hat sie untergeordnet. Er wäre dann weg gegangen und hätte es sein lassen, aber die Hündin hat ihn weiter angegiftet.. und das ist auch das problem an der sache: der rüde würde sie einzig unterordnen und es dann gut sein lassen aber sie giftet ihn immer wieder an.
Und da hätte ich schon eingegriffen, als die Hündin den scheinbar ruhenden Rüden angespielt hat.
Bei entspannten Konstellationen tu ich nix, wenn ich sie gut kenne und weiß, einer nimmt die Ansagen des anderen ernst und verpisst sich, wenns angebracht ist.
Ist aber bei euch scheinbar nicht so.
Also heißt es für dich: aufpassen, Hunde nicht allein im Garten lassen und wohlmöglich nur ausm fenster mal hinschauen...
sondern interagieren können.
Unsere haben sich auch ordentlich verbissen, auszählen und abwarten brachte nichts^^, ich hab schlussendlich immer reingegriffen (ins Fell wenn ich alleine war) und hab auch 2 Narben davon.Hier ist es so, ich schmeiß schonmal meinen Schlüssel dazwischen, wenns zu eskalieren droht. Natürlich treffe ich keinen Hund, ich schmeiße ihn weit genug weg und sage: "Heeee, nun ist schluss" nicht böse, aber bestimmt. Dann stutzen die Hunde, wenn ich den richtigen Zeitpunkt getroffen habe. Schließlich rufe ich den bedrängenden Hund zu mir, der, der Ruhe wollte hat diese dann.
Bin ich nah genug, muss ich nix schmeißen, da reicht ein Ausfallschritt und ein "naaaaaa", sowie Gesten dass sie auseinander gehen sollen. (Mit dem ausgestreckten Arm zeigen) Und wieder rufe ich den Hund, der bedrängte, zu mir und schicke ihn dann auf seinen Platz, damit alle zur Ruhe kommen.
Aber der Punkt für dich ist: Nicht hinterher fragen, wie soll ich denn eingreifen, wenn sie sich beißen. Sondern: Wie greife ich rechtzeitig souverän ein?
Da ist der Ansatz. -
Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass von erwachsenen Hunden, insbesondere Gebrauchshunden erwartet wird, dass sie spielen.
Ja, der Rüde schein nicht gerade der nervenstärkste und tolleranteste zu sein, aber warum nicht Situationen umschippern in denen es krachen kann?Ich lass hier keine Beute rumliegen, weil es mir zu riskant ist bei meinen Beutegeiern und den Pflegehunden.
Ich füttere nur unter Aufsicht, ich begrüße gemäsigt, vorm Rausgehen, werden die Hunde alle angesetzt, damit es nicht im Eifer des Gefechts zu Reibereien kommt, etc. -
Altersmäßig haben die Hunde noch ihr halbes Leben vor sich !
Wielange habt ihr die Hündin schon und WARUM habt ihr sie überhaupt noch ?Wenn sich meine Hunde definitiv nicht vertragen würden, sich verletzen (wenn auch "nur" getackerte Ohren), dann würde ich mir ernsthaft Gedanken machen, die Hündin wieder zurück zur Züchterin zu geben.
Soll das noch 6 Jahre so weitergehen ? Wirds vielleicht schlimmer ? Die Hunde müssen 24 Stunden jeden Tag miteinander auskommen, da kannst du nicht immer aufpassen ... wäre auch nicht mein Ideal der Hundehaltung. Meinst du, dein Rüde ist mit der Zweithundwahl glücklich ?
Gruß, staffy
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Hallo,
da läuft einiges schief.
So, was ich aus deinem Text entnehme, hast du auch die falsche Einstellung.ZitatDie zwei sind nicht die besten freunde, aber sie beschäftigen sich miteinander und kommen meist klar.
Hunde schließen keine Freundschaften im menschl. Sinne.
Hier leben auch zwei Hunde, die beschäftigen sich nicht miteinander zur Unterhaltung.
Ich beschäftige mich mit jedem einzelnen.
Ein "Spiel" kann auch ganz schnell kippen.
Das heißt, dass ich sie keine Sekunde dabei aus den Augen lasse und bei dem kleinsten Anzeichen einer Eskalation, splitte ich.Zitatund er wurde erst mit 5 Jahren kastriert.
Wieso wurde er überhaupt kastriert?
Vielleicht wäre es besser gewesen, keine "Rüdin" aus ihm zu machen, wenn es keinen dringenden mediz. Grund gab.
Ich kenne einige kastrierte Rüden, die nach einer Kastration mit keiner Hündin mehr zurechtkamen.ZitatAlso beschlossen wir auf Zweithunde-suche zu gehen. Nach vielen gescheiterten Versuchen der Vergesellschaftung Charlys mit anderen Hunde-Damen gaben wir fast die hoffnung auf, jemals einen Hund zu finden.
Ein Hund muss nicht auf Biegen und Brechen vergesellschaftet werden, einige sind alleine entspannter.
Wenn viele Versuche in dieser Hinsicht gescheitert sind, im Grunde genommen auch dieser, kann ich euer Unternehmen nicht ganz nachvollziehen.Zwei Hunde, in dieser Konstellation (ständige Raufereien), müssen klar und deutlich geführt und gemanaged werden.
Dazu wurde bereits einiges geschrieben.Wenn ihr keinen Hund abgeben und auf Dauer mehr Ordnung in die beiden Streithähne bringen wollt, solltet ihr dringend einen guten Hundetrainer nach Hause kommen lassen, der euch zeigt, wie man die zwei sortiert.
Das wäre zumindest ein Versuch wert.Gruß
Leo - Vor einem Moment
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