Hund ohne Leine gehen lassen?
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Was sind denn die Erfahrungen mit Hundebegegnungen ohne Leine? Hast Du da schon schlechte gemacht, weil Du Angst hast, sie könnte beißen? Ich meine, Gezeter an der Leine und Freilauf sind ja oft zweierlei. Wieviel Kontakt hat sie denn zu Hunden im allgemeinen?
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2. August 2011 um 20:24
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Ganz ehrlich: Ja, würde ich.
Ich wohne hier auf offenem Feld und wenn ich mit meinem Hund eine 3 Stunden Runde gehe treffe ich ca. 2 Hunde. Und ich sehe andere Hunde auch früh genug, also würde ich mir da keine Gedanken machen. Ich würde aber vllt. auch eine 20 Meter Schleppleine nehmen und gucken, wie der Hund damit klar kommt. Aber selbst wenn dein Hund dann mal nicht abrufbar ist, kann ja nichts passieren, da sie ja Maulkorb trägt. Ich würde aber schon an deiner Stelle ihr absolutes Lieblingsspielzeug oder ein stück gebratenes schnitzel oder so mitnehmen und dem Hund immer wieder zwischendurch zeigen und kurz spielen lassen oder ein stückchen abgeben, damit er weiß, dass du was ultratolles hast ;).
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Gib aber nur Tipps was das angeht, wenn du dir sicher bist das alles gut geht CorinnaS
Ich hab auch erst den verdacht geschöpft das es nicht nur Leinenaggro ist, als meiner mal nen Fellbüschel von nem anderen Hund ausgespuckt hatte.
Das sollte niemals unterschätzt werden.Am besten sollte es ausprobiert werden wenn beide Hunde Maulkorb tragen und dann ohne Leine sind. Vorsicht ist besser als Nachsicht.
Hät ich meinen Rüden frisch fröhlich frei auf andere Hunde losgelassen, wär schon längst wer schwer verletzt oder Todgebissen worden. Ein nicht abgesicherter Versuch ist so ein Risiko nicht wert.
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Also ich geh mal ausführlicher auf die Problematik ein:
Als Welpe lief sie immer frei, bis sie einmal weggelaufen ist und nicht mehr einzufangen war, sie ist wie ne irre um mich herum gerannt, ich bin weggelaufen, sie ist mir nicht nachgekommen. Ich dachte, gleich ist es vorbei, hatte panische angst das sie weiter läuft, denn ich wollte sie ja anleinen weil vor mir Straße war (waren aber noch ein paar Minuten zu gehen)... Ich weiss nicht wie ich sie dann eingefangen hab, es hat ein paar minuten gedauert, kam mir vor wie ne Ewigkeit. Das ist jetzt über 3 Jahre her, sie war damals ein Junghund. Aus unwissenheit hab ich mich dann nicht mehr mit beschäftigt (dafür schäme ich mich heute noch abgrundtief).
Weil ich dachte, ich tu ihr etwas gutes, ging sie dann lange an der Flexileine, und hat so das ordendlich an der leine gehen verlernt, aber man wird kreativ und arrangiert sich damit. Weil ich weiter dachte, ihr was gutes tun zu müssen, hab ich nette hundefreunde auf einer eingezäunten hundewiese gesucht, und hab sie da spielen lassen. Ging gut, bis sie einmal gehetzt wurde. Von da an begann eigentlich alles. Angst vor artgenossen, Leinenagressionen usw. Ich war unwissend... wusste nicht was ich tun soll. Hatte einen Hund an der Leine der jeden Hund angekeift hat. Verzweifelt war ich.. alles probiert.. und resigniert. Ich dachte, das ist jetzt einfach so und nix zu machen... hab an mir selbst gezweifelt... und hab mich schon damit abgefunden,... bin jedem hund aus dem weg gegangen.
In die Hundewise bin ich nicht mehr gegangen, gab noch mehr probleme, die die angst meiner Hündin bestätigt haben usw...
So vor ca 1 1/2 Jahren hab ich mir gedacht, bitte das kann es doch nicht sein... Ich fühlte mich schlecht meiner Hündin gegenüber.. keine Ahnung was der auslöser war, aber ich kann mich erinnern ich bin mit ihr am Boden gesessen, hab geheult (
) und ihr "versprochen" das ich dafür sorge das es ihr gut geht. Und das hab ich getan. Ich hab ihr Hundekontakte eingeräumt. Versucht herauszufinden an was es liegt, dass sie Hunde nicht mag, welche sie nicht mag usw und schon bald ein Muster erkannt. Schon bald erkannt, das sie nicht aggressiv ist, wie mir immer eingeredet wurde. Sie war ausgeglichener und ruhiger. Die leinenaggression blieb. Sofort nach vorne starten wollen und keifen wie ne irre, mit nix zu beruhigen. Das geht jetzt. Von 10 Hunden auf einem weg gibt es vielleicht 2 Vorfälle wo sie keift, aber sie lässt sich wieder runterholen.Sie wird zur Furie wenn jemand an ihrem Po schnüffelt. Sie schnappt dann. Ob sie wirklich beisst, weis ich nicht. Aber wenn sie mit hunden kontakt hat, dann mit dem Beisskorb.
Seit dem ich mit ihr übe gab es ohne leine mit bekannten Hunden kein Problem. Ausser:
Einen Extrem unsicheren hund hat sie nur angekeift sobald er sich ihr genähert hat. Das konnt ich aber immer wieder unterbinden. Der hund war total unsicher, ängstlich und klein. Sonst gabs eigentlich nie was ausser das schnappen und grummeln beim Po Schnüffeln, war aber immer Beisskorb da und die meisten Hunde haben das dann auch gecheckt.
So bis jetzt war die schlepp meistens dran, gaaanz selten nicht. Aber sehr oft hab ich sie auch nicht einfach frei rennen lassen. Ich weiss immernoch nicht, was sie tut, wenn ihr ein Hund begegnet wenn sie ohne Leine ist. Wenn noch genug freiraum herrscht ist das abrufen kein problem.
Kleinere Hunde könnte sie mit ihrem Drahtmaulkorb (der einzige der ihr gut passt, in dem sie toben. hecheln und trinken kann UND den sie nicht selbst abbekommt) aber wohl verletzen.
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Zitat
. Sie hasst das, wenn jemand an ihrem Hintern schnüffelt und reagiert mit bellen und schnappen.
Würdet ihr sie ohne Leine laufen lassen? Natürlich nur in absolut sicherer umgebung, keine straße, keine fussgängerzone, nix wo alle 2 minuten ein Hund vorbeirennt, das wäre nur stress, sondern nur so zum spazieren gehen und spielen und soo... Sie ist abrufbar... aber ich frag mich... Wie wohl andere Hundehalter reagieren, FALLS meine hinrennt, und keift und soo...
Ich würd sie laufen lassen. Allerdings nur so weit entfernt, dass ich wirklich im Notfall eingreifen kann und sie zurück geordert bekomme.Der Großteil hat eh schon Panik wenn sie sehen, dass da ein Hund mit Maulkorb läuft. Wenn der Hund mit Maulkorb dann aber auch noch unangeleint auf den eigenen zuspringt? Ich glaub das wär der Supergau. Da würd ich schon die eigene Sicherheit von meinem Hund in Betracht ziehen.
Wie Nina erwähnt hat: sollte Deiner zu nem andren hingehn und die keilen sich, naja, Deiner hat dann schlechte Karten sich zu wehren.Aber mal kurz; was hast Du denn für nen Hund? Ich hab jez net nachgeschaut gehabt. Wenn der weiß und plüschig ist und mit MK hinsaust und von mir aus nen Affentanz veranstaltet wär es net so kritisch wie wenn es sich jez um was großes, schwarzes oder nen Schäferhund handelt.
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Also ich mache die Frage ob meine Hunde frei laufen können, nicht abhängig davon ob sie tutnixe sind oder nicht, sondern ob sie zuverlässig hören. Wenn das andere auch machen würden, könnte man die Hunde problemlos kurz zu sich nehmen und abklären ob es passt ... leider Wunschdenken...
Wenn aber einen seinen Stänker frei laufen lässt und der nicht hört, werde ich stinkig.murphy
Gibt es bei euch Leinenspatziergänge, sog. Social Walks? Das wäre doch eine ganz tolle Möglichkeit für deine Hündin wieder vertrauen zu fassen und sich auf Abstand wieder an Hunde zu gewöhnen. Wenn da dann noch ein passendes Gespann dabei ist, kann man sich evtl mal privat Treffen und die Hunde zusammen laufen lassen? -
Ich hab nen großen schwarzen Labrador.
Naja das ist ja noch zusätzlich.. das sie sich mit beissi nicht wehren kann... aber... hmm... Ich weiss auch nicht.
mir fehlt es an selbstvertrauen und auch an vertrauen zu ihr durch unsere geschichte und so...
Ich schätze ich mache mir zu viele Gedanken,... an den Falschen kann sie immer geraten. Aber es ist auch nicht weithergeholt von euch, dass sie mit beissi schlechte karten hat.. das ist einfach so.
Aber deswegen ohne beissi wäre grob fahrlässig, denke ich.
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Zitat
Also ich mache die Frage ob meine Hunde frei laufen können, nicht abhängig davon ob sie tutnixe sind oder nicht, sondern ob sie zuverlässig hören. Wenn das andere auch machen würden, könnte man die Hunde problemlos kurz zu sich nehmen und abklären ob es passt ... leider Wunschdenken...
Wenn aber einen seinen Stänker frei laufen lässt und der nicht hört, werde ich stinkig.murphy
Gibt es bei euch Leinenspatziergänge, sog. Social Walks? Das wäre doch eine ganz tolle Möglichkeit für deine Hündin wieder vertrauen zu fassen und sich auf Abstand wieder an Hunde zu gewöhnen. Wenn da dann noch ein passendes Gespann dabei ist, kann man sich evtl mal privat Treffen und die Hunde zusammen laufen lassen?Ich mag es auch nicht wenn zu uns hunde kommen die nicht abrufbar sind usw. Das ist pasiert aber seeeeeehr selten.
Aber wenn ein Hund herkommt, und nicht hört und stänkert ist das eine Momentaufnahme. Ich weiss nix über den besitzer, was er mit seinem Hund erlebt hat, wie hart er mit ihm arbeitet und so.. deswegen... Man ärgert sich einfach.
Ich weiss nicht ob es sowas gibt, müsste mal guggen.
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