Wie versteh ich ihn besser?
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Hallo Forum Gemeinde,
Mein Darling ist gestern bei mir eingezogen. Es stand schon lange fest, dass ich mir einen Hund hole und nun ist es soweit.
Ich habe im Vorfeld viel gelesen über Hundeerziehung und alles, was dazu gehört aber jetzt Zweifel ich etwas an mir ob ich das alles schaffe. Will ja nix falsch machen.Eine Frage hab ich mal zur Stubenreinheit. Ich erwarte keine Wunder, er muss ja auch erstmal verstehen, was ich von ihm will. Aber ich versteh ihn momentan nicht. Gestern als das Wetter schön war hat es ihm total Spaß gemacht im Garten rum zu hüpfen, hat auch immer draußen gemacht - gab ihn natürlich in den Himmel gelobt. Aber heute sobald wir draußen sind jammert er nur, legt sich auf meine Füße oder zwischen meine Beine und springt an mir hoch. Egal wie oft ich ihm sag "nein, nicht hoch" gefolgt von einem seitenschritt und ihm gut zurede - er macht nicht! Immer erst drinnen, selbst wenn ich 1 Std mit ihm draußen stand ~_~ ich glaube, er hat Angst vor dem Wasser? Aber wie erklär ich ihm, dass das nicht schlimm ist??
Ach und eins noch.. Heute Nacht war er zwar ganz lieb und hat nicht in die Wohnung gemacht (er liegt neben meinem Bett im Körbchen) aber hat mich ca. alle 90 - 120 Minuten geweckt (hat geweint). Hab dann immer gestreichelt und gesagt "schön schlafen" und so aber nach ca 6 Std war nix mehr zu machen - war dann mit ihm draußen, da ging das noch halbwegs (hat auf dem weg gepullert aber das große draußen gemacht) und wollt noch bissl schlafen aber er hat nur gespielt und wollte einfach nimmer schlafen..
Hauptfrage hier ist aber, wie ich mich verhalten soll wenn er Nacht versucht auf mein Bett zu steigen und mich anwimmert?Ich danke Schonmal für antworten und vorschläge.
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Hi,
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Hallo,
also er ist noch ein Baby und erst gestern bei dir eingezogen? Welche Rasse und wie alt?
Da kann es schon sein das er heute draussen ein wenig angst hat. Bleib einfach ganz ruhig, und ich würde einfach stehen bleiben wenn er meint sich bei dir zu verkriechen. Gut zureden und streicheln würde ich allerdings nicht, kann sein das er damit verknüpft - ah Frauchen findet es super wenn ich das mache also mach ich das mal brav weiter. ;o) Der rest kommt von ganz alleine. Beobachte ihn, Welpen zeigen meist an wann sie müssen. Ansonsten immer nach dem schlafen, spielen und fressen raus! Das wird schon.Nachts wird geschlafen, wenn er spielaufforderungen macht würde ich diese ignorieren. Wenn er versucht ins Bett zu hüpfen - dann musst du ihn wieder ins Körbchen setzen. Das wird er schon verstehen. Wenn er wimmert und weint solltest du dies auch ignorieren. Wenn du ihn versuchst durch liebe Worte und Streicheleinheiten zu beruhigen ist das für ihn auch gleichzeitig eine bestätigung seines Verhaltens - und das möchtest du ja eigentlich nicht - oder? ;o)
Viel spass mit dem kleinen Racker!
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Wenn du unerwünschtes Verhalten immer kommentierst, machst du es wichtig. Sag nichts, geh weg oder schubs ihn weg, wenn er hochspringen will.
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Hallihallo,
Danke Schonmal für die Antwort :)
Darling ist ein Zwergpudel in Harlekin, jetz 8 wichen und 3 Tage alt.
Ich hatte es dann draußen auch irgendwann über und gab gar nimmer reagiert wenn er gejammert hat oder so. Das er muss hat er mir in der Wohnung mit aufgeregtem rumlaufen klar gemacht aber draußen wollte er plötzlich nimmer. hab mich dann echt verarscht gefühlt nach ner halben Stunde im regen und er hat nix gemacht außer ab und an mal an nem Blatt rumgekaut -_-""Also er hat mich nicht direkt aufgefordert zu spielen sondern immer an seinem stofftier oder am Körbchen rumgekaut. Dann ist er raus gehüpft und wollt durchs Zimmer laufen, da hab ich ihn natürlich immer wieder rein gesetzt!
Aber hatte dann a solche bedenken das ich Einschlaf und seine handlungen nicht mitbekomm, war so müde von der Arbeit (hab erst ab Montag Urlaub und war gestern logisch noch arbeiten).. Und einfach immer vom Bett wieder "runterschubsen" (Pfoten wegziehen und runter setzen) wusst ich nicht ob das reicht. Hab mir dann gedacht "Nja du hast ihm sein zuhause weggenommen, vll hat er Angst, dass Du Jetz auch weg bist" und wollt damit nur. Signalisieren, dass ich noch da bin..
Er wacht generell auch tagsüber immer nach spätestens 2 Std auf, so war's ja nachts auch.Wie lange halt ich ihn wach bevors ins Bett geht? Vll ist er ja auch einfach nicht müde?
Ich danke euch Schonmal. Kein gutes Zeichen wenn ich schon nach einem Tag nicht weiß was ich machen soll ^^
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So sieht das übrigens mit dem stehen bleiben aus. Steh jetz ca 10 min hier ^^[img]yfrog.com/kk5rucbgj[\img]
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Ohje, das kenn ich.
Breandán ist ja nun auch nicht mein erster Hund aber man sagt sich immer "Man möchte es ja besser machen als beim vorherigen"
Diese ganzen Ängste etwas falsch zu machen verschwinden mit der Zeit.
Du wirst nach und nach im Alltag selbstbewusster.Ganz wichtig ist, dass Du Dir von vornherein im Klaren bist was er darf und was nicht. Und das muss konsequent durchgezogen werden.
Breandán hat die ersten 3 Monate abends richtig aufgedreht. Die ersten Nächte hat er auch zwischendurch ein bisschen geweint.
Überleg mal: Der Kleine ist von seiner ganzen Familie weg und nun in eine neue Familie zu fremden Menschen, fremden Gerüchen und fremde Umgebung gesteckt worden. Wie würdest DU Dich fühlen?
Was ich die ersten 3 Nächte gemacht habe, da Brean auch nicht aufs Bett sollte, ich hab mit ihm auf dem Boden geschlafen. Bin der Meinung, dass es uns auch in unserer Bindung sehr gut getan hat.Auf Grund dieser ganzen neuen Eindrücke hat er draußen vielleicht auch manchmal einfach etwas Angst. Zudem kommt natürlich, dass die große weite Welt eh SUPER SPANNEND ist und da vergisst Welpi schon mal, dass er eigentlich pinkeln wollte ;-)
Um Dir vielleicht die Angst zu nehmen: Breandán hat nach etwa 2 Wochen angefangen sich zu melden, wenn er ein großes Geschäft verrichten musste. Zum Pinkeln hat es etwas länger gedauert. Das ging mit etwa 4 1/2 Monaten los. Er ist jetzt mit knapp 8 Monaten ziemlich stubenrein. Manchmal geht nochmal etwas daneben, aber ich merke dann auch immer, dass es ihm unangenehm ist. Ganz wichtig: NIEMALS SCHIMPFEN!!!
Den Fehler habe ich gemacht. Er hat von vornherein immer ins Bad gepullert, wenn er musste. Dann hab ich ihn ein zweimal geschimpft, als ich ihn erwischt habe und dann: Wurde nicht mehr ins Bad gepullert, sondern aufs Laminat im Büro..... seitdem kam nie wieder ein böses Wort von mir, wenn er reingepullert hat.
Draußen gibt es natürlich immer ne riesige Party. Ich hab sogar angefangen ein Kommando drauf zu setzen ^^
Für meine anderen Wuffs bedeutet das immer soviel wie: Letzte Chance, jetzt oder gar nicht mehr
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Ich hoffe, dass die vorbei gehen. Hatte bisher nur Katzen, da kennt man sich dann aus - bin damit aufgewachsen aber so n Hund ist schon was anderes..
Nja wenn ich jetz in der 2. Nacht mit Anfang Aufl Boden zu liegen fühlt er sich bestimmt noch verwirrter. Das kann ich nicht machen. Was er darf und was nicht stet prinzipiell fest, ich hab es ihm nur noch nicht erklären können ^^
das kommt aber hoffe ich auch nach und nach.Jetz stehen wir inzwischen ca 25 Minuten draußen und - wen wunderte - es passiert nix außer das ich langsam zitter wie n Laubbaum
und er schläft immer wieder auf meinem Fuß ein.. Super 
Aber ansonsten muss ich bisher sagen, dass er schon lieb ist. Hab ihn heute 2 mal jeweils 5 Minuten allein gelassen ohne das er gemeckert hat. Bürsten lässt er sich auch (Nja, nennen wir es mal nicht Bürsten - mit der Bürste bissl drüber streicheln damit er das von Anfang an kennt und keine Angst hat).
Rumstehend-genervte Grüße
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Zitat
Hallo Forum Gemeinde,
Mein Darling ist gestern bei mir eingezogen. Es stand schon lange fest, dass ich mir einen Hund hole und nun ist es soweit.
Ich habe im Vorfeld viel gelesen über Hundeerziehung und alles, was dazu gehört aber jetzt Zweifel ich etwas an mir ob ich das alles schaffe. Will ja nix falsch machen.Liebe Pensy, herzlich willkommen hier! Ich kann dich sehr gut verstehen, denn auf einmal ist der Hund da (und da kann man sich noch so gut vorbereiten und sich Wissen anlesen etc.pp.) und man denkt ständig, irgendetwas falsch zu machen. So ging es mir mit Titus, der mittlerweile 1 1/2 Wochen hier lebt, in den ersten Tagen auch, besonders, da mein Freund dann in den Urlaub gefahren ist (war schon soooo lange geplant, mit Titus hat es ganz plätzlich geklappt und der Urlaub ließ sich nicht mehr verschieben). Ich sag dir ganz ehrlich, ich saß einen Abend zuhause und habe geheult, weil ich einfach nicht mehr weiter wusste (Titus hat noch keine so gut ausgeprägte Beißhemmung, obwohl er 5 Monate alt ist - das tut schon manchmal ganz schön weh, wenn der einem am Arm hängt) und hatte auch das Gefühl "Was hab ich da bloß gemacht?/ Was mach ich falsch?" Ich glaube, wenn die Leute hier ehrlich sind, dann kennt jeder so einen Moment... Lass dich davon nicht entmutigen, denn es wird ganz schnell besser und schon nach wenigen Tagen lachst du drüber... Wie Tarlancriel ja schon schrieb, ist es aber sehr wichtig, dass du dir von Anfang an darüber im Klaren bist, was du erlauben willst und was nicht - zum Beispiel: Darf der Hund ins Bett, aufs Sofa,...? Wenn er ins Bett springt, würde ich ihn (gaaaaaanz ruhig und ohne weiteren Kommentar) runterheben und in sein Körbchen setzen - bei uns hat das hier Wunder gewirkt
ZitatAch und eins noch.. Heute Nacht war er zwar ganz lieb und hat nicht in die Wohnung gemacht (er liegt neben meinem Bett im Körbchen) aber hat mich ca. alle 90 - 120 Minuten geweckt (hat geweint). Hab dann immer gestreichelt und gesagt "schön schlafen" und so aber nach ca 6 Std war nix mehr zu machen - war dann mit ihm draußen, da ging das noch halbwegs (hat auf dem weg gepullert aber das große draußen gemacht) und wollt noch bissl schlafen aber er hat nur gespielt und wollte einfach nimmer schlafen..
Hauptfrage hier ist aber, wie ich mich verhalten soll wenn er Nacht versucht auf mein Bett zu steigen und mich anwimmert?
Wo hast du den Kleinen denn her? Hast du vom Züchter ein Stück Stoff mitbekommen, dass nach Mama duftet? Bei unserem Familienhund war das damals super, um sie zu beruhigen: Wir haben ihr einen Mama-Stofffetzen und einen Wecker (imitiert den Herzschlag der Mama und beruhigt) und eine Kuscheldecke in ihr Körbchen gelegt.... Das hat Lola in der ersten Zeit ganz doll beruhigt. Das Fiepen würde ich aber auch ignorieren und Klein-Hundi loben, wenn er ruhig in seinem Körbchen liegt. Bleib du so entspannt wie möglich, dann entspannt sich der Hund auch viel schneller
Ist leichter gesagt, als getan, ich weiß, aber ihr schafft das schon - ich wünsche euch ganz viel Freude! 
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Hallihallo,
Ja ich saß heut auch schon da und dachte echt das schaff ich nie ich geb ihn wieder weg ^^ aber das will ich ja gar nicht eigentlich, hab ihn ja lieb. Ich hoffe echt, dass ich den mut bald wieder finde und nicht total verzweifel mit ihm.
Und ja, ich hab ihn vom Züchter. Mit Papieren, Ahnentafel und allem, was so dazu gehört. Sie hat mir auch ein Spielzeug mitgegeben, was er dort hatte, aber das scheint ihn nicht groß zu interessieren

Nachdem ich eben schon ne halbe Std erfolglos draußen stand bin ich jetz rein, hab ihn gefüttert und mir noch 2 Jacken angezogen. Jetz wird das ausgestanden und wenn wir um acht noch hier stehen. So wie es aussieht werden wir das auch...
Zweifel echt noch dran, dass das was bringt hier ...
er weint immer und immer mehr, obwohl ich nicht drauf eingeh und zittert total.. Armer kleiner )= -
Mh,
vielleicht kannst du ja dann das Spielzeug vom Züchter mit in seinen Korb legen, wenn er schlafen soll?
Du, setz dich und Darling nicht zu arg unter Druck wegen des Pieselns. Geh mit ihm nochmal ein wenig rein und kraule ihn mal sanft, wenn er kurz "Heul-Pause" macht. Man entwickelt wirklich ganz schnell ein Gefühl dafür, wann ein Hund pieseln muss (z.B. starkes Schnuppern, im Kreis laufen, starke Unruhe). Dann nimm ihn lieber im passenden Moment mit raus, als dass ihr jetzt noch zwei Stunden draußen in der Kälte steht. Das bringt euch beiden nix!! Und, es ist doch gar nicht soooo schlimm, wenn anfangs mal ein Geschäftchen in die Wohnung geht, oder? Klar muss ers lernen, aber er ist wirklich noch soooo klein! Bleib geduldig und setz euch nicht so arg unter Druck, wie ich schon geschrieben hab!
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