Muskelschwund? - Therapiemöglichkeiten?

  • Lieber Mark,

    ich würde nicht jetzt schon an Abschied denken. Wenn ich das jedes Mal gemacht hätte, hätte ich mich in den letzten Jahren schon sehr oft verabschieden müssen. Ich dachte immer mein TA kriegt das wieder hin. Bis jetzt hat das ja auch gestimmt . Wir hatten mal ähnliche Symptome. Unser Hund war auch eines morgens hinten gelähmt und es wurde immer schlimmer. Sie konnte überhaupt nicht mehr stehen. Ich hatte überhaupt keinen Plan was das sein könnte. Die TK hatte dann eine Myelographie gemacht und sie hatte eine Einblutung in den Spinalkanal. Das war vor 7 Jahren. Es sind noch ganz leichte Lähmungen übriggeblieben, aber sie war beinahe wieder die Alte. Ich hoffe bei euch geht es genaus glimpflich ab, wie damals bei uns. Wirf bitte nicht gleich die Flinte ins Korn. Welche Untersuchungen wurden denn gemacht??? Halt uns doch auf dem Laufenden und gleichzeitig die Ohren steif. Bis dahin bleiben die Daumen weiterhin feste gedrückt, das hat schon ganz oft geholfen.
    herzliche Grüsse und gute Besserung

  • Hallo,
    das klingt und ist ja wirklich schlimm!

    Ich schliesse mich der Frage an - was wurde denn bisher alles untersucht?
    Solche plötzlichen, rasch fortschreitenden Verschlechterungen können auf Infektionen, Veränderungen, Blutungen/Schwellungen im zentralen Nervensystem beruhen - da braucht es eine sehr umfangreiche Diagnostik, z. B. MRT von Hirn und Rückenmark, ggf. Liquorpunktion, Blutentnahmen auf diverse Infektionserkrankungen (Leptospirose, Neosporose, Anaplasmose, Babesiose und andere)...

    Ich drücke Euch die Daumen - und ich glaube, hier können alle verstehen, dass sich Eure Welt gerade einzig und allein um eure Hündin dreht.

    LG, Chris

  • Ehrlich gesagt, es fällt mir schwer alle Untersuchungen, die bereits an der Hündin gemacht wurden sind, aufzuzählen, da die entscheidenden Untersuchungen, die für gestern geplant waren, nicht durchgeführt wurden.

    Bisher wurde sie nur geröntgt und mit Medikamenten behandelt. Wirklich umfangreiche Untersuchungen, wie die Untersuchung auf die Funktionalität der Muskeln und auf den Zustand der Nervenbahnen und weitere, waren für gestern geplant.

    Seit gestern wird sie mit Cortison behandelt. Was für Medikamente bzw. ob sie überhaupt Medikamente über's Wochenende auf der Intensivstation bekommen hat, wissen wir nicht.


    Was uns schwer fällt, ist die Tatsache, dass man sie nicht besuchen kann. Jetzt haben wir sie seit Donnerstag nicht mehr bei uns und alles ist so still geworden.

    In wenigen Stunden bekommen wir Informationen, wie es ihr jetzt geht.

  • Könnt ihr nicht hinfahren und fragen ? ich glaube ich würde das machen :sad2:

  • So, es wird womöglich mein letzter Beitrag in diesem Thread sein.

    Wir haben nun Gewissheit, dass sich der Zustand nicht bessert und wollen die letzten Tage für sie noch schön gestalten. In wenigen Minuten fahren wir los, um sie zu holen. Sie ist laut Ärzten schmerzfrei und wird in den nächsten Tagen in gewohnter Umgebung bei uns leben.

    Es ist unser erster Familienhund gewesen, der uns nun mit 1.5 Jahren verlassen wird.

    Ich danke euch für eure Anteilnahme und Unterstützung in den letzten Tagen.

  • schrecklich, dass es eurem Hund so schlecht geht! Ich drück euch die Daumen dass es evtl. doch noch einen Lichtblick gibt.

    Was mich stutzig macht: wieso wurden die wichtigen Untersuchungen nicht durchgeführt? "nur" röntgen ist ja echt bescheiden wenig bei einer so akuten Geschichte. Und mit röntgen werden genau akute Sachen nicht sichtbar...

    Armer Hund, hoffe sie kann die Tage bei euch noch etwas geniessen.

  • Ich möchte mich doch noch einmal melden.

    Wir haben unserer Hündin gestern abgeholt und heute von ihrem Leiden erlösen müssen. Über Nacht haben wir Sitzwache gehalten, aber unsere Hündin konnte einfach nicht einschlafen, da es ihr an Luft mangelte, wenn sie sich hinlegte. Es sah schrecklich aus und wir haben uns dazu entschieden, sie zu erlösen und den Abschied noch angenehm zu gestalten.

    Zur Krankheit: Unsere TÄ, die bereit war die Erlösung bei uns zu Hause in gewohnter Umgebung durchzuführen, hat von der TiHo mitgeteilt bekommen, dass es den Verdacht gab, dass sie an Polyneuropathie litt. Sie befand sich nach Aussagen der Ärztin bereits in einer Phase, die nicht mehr behandelt werden kann. Und bevor sie sich quält, mussten wir handeln.

    Es tat uns gut, sie noch einmal in den Armen zu halten und gemeinsam mit ihr den Weg zu gehen. Wir haben nun Gewissheit, dass es ihr gut geht und sie nicht mehr leiden muss. Sie hat eine schöne Stelle in unserem Garten bekommen und wir werden sie nie vergessen. SIe war ein Hund, der bis zur Erkrankung aktiv war, viel gelaufen ist und mit einem Dickkopf auf Weltreise ging. Wir haben nur positive Erinnerungen, an die wir immer denken werden.

    R.I.P. Mira.

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