Hunde bleiben Jäger
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Ich möchte hier etwas nieder schreiben etwas wo rüber ich oft nach denke.
Immer wieder lese ich egal wo,
mein Hund hat jagdtrieb wie kann ich ihm das abgewöhnen?
Mein böser Hund hat gejagd, das soll er nicht was kann ich tuen?Wie oft habe ich mir die Ratschläge dazu druch gelesen und auch öfter mit dem Kopf geschüttelt...........
Ich habe zwei Jagdhunde, zwei Windhunde.
Natürlich finde ich es nicht toll wenn meine Hunde jagen gehen würden, und versuche diese Situationen zuvermeiden ich versuche zuvermeiden das meine Hund anderen Tieren schaden zufügen.......Aber heute war eine Situation in der meine Maus eine Junge Amsel auf dem gewissen hat.
Wir waren in einem eingezäumten Auslauf, als meine Maus etwas von dem kleinen Weg ab im gestrüpp stand, eine Junge Amsel flog auf, erst über den zaun, warum auch immer aber flog sie zurück und meiner Maus vor die Nase, sie zuckte vor und hatte den jungen Vogel im Maul. Ich ging sofort auf die zu und blaffte sie an sie soll es abgeben.
Sie legte den Vogel vor sich nieder und machte keine Anstalten ihn noch mal auf zunehmen.
Die kleine Münsterländer Hündin wollte sich das auch anschauen, also nahm ich den Vogel hoch, wollte sehen ob er verletzt ist und ihn im falle das er es nicht seie auf die andere Seite des zauns setzen. Der kleine Piepmatz starb in meinen Händen.
Ich habe meine Maus nicht abgestraft, warum auch sie hat ihrer natur nach gehandelt, eigentlich habe ich den fehler gemacht sie laut auf zufordern den Vogel abzugeben, sie gab ihre Beute ohne zu zögern ab, mir tat es leid das ich sie an gefahren habe, hätte ich sie doch für das abgeben der Beute loben müßen, aber nein ich war zusehr damit beschäftigt den Vogel zur Seite zuschaffen so das die anderen Hunde nicht an ihn kamen.Ja ich habe Jagdhunde, und dafür habe ich mich sehr bewußt entschieden,ich weiß das ich zwei Killer mit mir führe die wenn sie die gelegenheit haben ihrer Natur nach gehen, was soll ich sagen ich liebe sie so wie sie sind.
Ich gehe sehr bewußt mit meinen Hunden um da ich weiß WAS sie sind und versuche durch weitsicht und vorausschauen zuvermeiden das andere Tiere durch meine Hunde zuschaden kommen, aber grad heute habe ich mal wieder gesehen das ich nicht alles vermeiden kann.
Um den kleinen Matz tut es mir leid...........
Aber ich bin auch stolz auf meine Maus, das sie mir ohre zu zögern ihre Beute so bereitwillig gegeben hat ..........
Wer sich einen Jäger ins Haus holt muß damit rechnen das er seiner Natur auch nachgeht, wenn sich ihm die gelegenheit bietet.
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Ich habe einen Zwegpudel und die sind eigentlich nicht so sehr Jäger. Er hat einmal eine Maus geschnappt, die muß aber schon ein wenig mitgenommen gewesen sein, die hatte null Reaktion mehr.
Einmal ein Huhn, das hat er festgehalten und die Federn gezupft. Dem Huhn fehlte aber weiter nichts.
Mein Mann hat ihm das Huhn wegnehmen müssen, freiwillig hätte er es nicht rausgerückt. Aber es war wenigstens keine Tötungsabsicht dahinter.
Böse war ich auch nicht auf den Kleinen, er war dann nur lange, lange wieder an der Schlepp, teilweise jetzt noch.
Ich denke, den Jagdtrieb kann man nicht ganz abstellen, höchstens umlenken und kontrollieren. -
ich habe einen sichtjäger.
er würde auch einer Fährte hinterhergehen, wenn er dürfte.
ich habe vollstes Verständnis für diesen angeborenen Trieb, will ihn aber (so gut es geht) kontrollieren können. -
Zitat
mein Hund hat jagdtrieb wie kann ich ihm das abgewöhnen?
tja, das sind leider die Menschen, die sich überhaupt nicht informiert haben, bevor sie sich einen jagdlich ambitionierten Hund ins Haus geholt haben.Jeder, der sich etwas mit dem Jagdverhalten seines Hundes auseinander setzt, weiß, dass man den Jagdtrieb lediglich kontrollieren und nicht abgewöhnen kann.
als wir Atti bekamen, 1 jahr alt,( von den Vorbesitzern wurde meine Frage nach dem Jagdtrieb verneint,) hatte wohl schon Jagderfolg und wir die A....karte

Es war schon ein gehöriges Stück Arbeit, den Jagdtrieb unter Kontrolle zu bekommen und es gab Tage, da habe ich den Hund auf den Mond gewünscht, aber wir hatten Atti und arbeiteten an dieser Baustelle.....mit Erfolg.
Heute gehen wir offline an Rehen,Hasen etc vorbei, Atti steht vor, ich lobe und gut ist es
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Ich habe keinen Jagdhund, trotzdem jagt er wenn ich ihn lassen würde.
Ist halt ein Hund, muss man erziehen und ggf. umlenken.
Wenn Leute sich einen Jagdhund kaufen und sich dann wundern dass er abhaut, frage ich mich ob die sich vorher mal 1 Sekunde über ihre Rasse informiert haben, oder ob es nur der Niedlichkeitsfaktor war der sie zum Kauf verleitet hat.
Viele Leute wissen nichtmal was sie da an der Leine haben.
Da ist der niedliche Beagle der ja so nett ausschaut, der arme Podenco der ja sonst gestorben wäre, der Weimi der sooo niedlich aussah und der als Familienhund verkauft wurde...ect.
Was das für Granaten sind, das hat vor dem Kauf niemanden interessiert.
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Zitat
Ich habe keinen Jagdhund, trotzdem jagt er wenn ich ihn lassen würde.
Ist halt ein Hund, muss man erziehen und ggf. umlenken.
kommt halt immer auf den Hund anmir gefällt der Thread als Appel, sich doch mal Gedanken zu machen, was man da am Leinenende hat bzw. haben wird
und was es für Konsequenzen hat bzw. haben kannnur hier finde ich fürs Vögelchen besonders tragisch, da es da rein geraten ist, wo "Killer" laufen dürfen, ohne "Schaden" anrichten zu können
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Darf ich hier dann vllt mal ne ganz kurze Frage stellen?
In Sammy hat ne ordentliche Portion Drahthaar mitgemischt, mir ist schon voll bewusst, was da auf uns zukommen könnte.
Normalerweise reagiert sie aber sehr spät, wenn irgendwo Wild rumläuft, sie läuft auch offline im Wald und der Rückruf wird immer geübt. Sie ist noch nie hinter etwas hergerannt.
Jetzt waren wir aber letztens mit nem zweiten Hund unterwegs und sie ist zum ersten Mal in ihrem Leben hinter Wild her.
Schon als sie vom Weg runter war, blieb sie auf meinen ersten Ruf stehen und kam auf den zweiten zurück, während der andere Hund weiterlief.
Ab wann ist für den Hund das Jagen selbstbelohnend, sprich: War dieses Erlebnis für sie so positiv, dass ich in Zukunft häufiger damit rechnen kann und vllt vorerst wieder die Schlepp dranmachen sollte?Mir ist schon klar, dass dieses Restrisiko immer da ist, aber wenn sie jetzt dadurch denkt "hui, ist das toll, dass mach ich immer", dann möchte ich doch lieber auf Nummer sicher gehen.
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@ chrimel Ich möchte mal sagen das sich DAS viele wünschen würden, auch wenn du hast zweimal rufen müßen sie hat die jagd abgebrochen, Gut okay ich habe die Sitution nicht mit erlebt, aber so aus dem bauch raus würde ich sagen mach weiter, halte etwas mehr die Augen offen und mah auch ab und an mal ne Schleppe dran einfach zur erinnerung.
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Mein Rüde Pointer-irgendwas-irgendwas-irgendwas Mischling hat am Donnerstag auch mal wieder gezeigt was in ihm steckt. Zeigt er eh jeden Tag. Wär ich Jägerin könnt ich jeden Tag nen Fasanen Braten haben.
Am Donnerstag waren wir bei meiner Oma. Dort sind im Garten 2 Hasenkäfige neben dem Tor. Mit "Fuß" ging es beim reingehen noch gut dran vorbei. Doch beim verlassen schnappte er nach nem Hasen. (Den Hasen geht es gut und es wurde keiner verletzt, höchstens erschreckt)
Meine Oma sagte dann auch": Siehst mal. Das ist sein leben so sind Jagdhunde".
Er hat aber nen Leckelie bekommen, weil er sich sofort zu mir gewandt hatte. Schaffte es auch im Fuß an den Hasen dann vorbei.Was nen riesen unterschied zu meiner Hündin ist. Die würd vielleicht auch den Käfig anspringen und würd sowas eher zur beschäftigung tun. Aber mein Rüde ist da direkt mit der Schnautze vor gedonnert. Der wollt die Beute direkt reißen.
Bei meinem Rüden ist das eine blitz schnelle reaktion. Vorstehen, Beute fixieren und zupacken.
Meine Hündin guckt mich erstmal an, wenn für sie plötzlich ein Wildtier auftaucht. Die rennt dann wohl auch mal hinterher, aber kommt dann auch nach wenigen Metern wieder zurück und ist davon auch garnicht so aufgedreht. Wie mein Rüde wenn er nur einen Wildtier Geruch in der Nase hat, dann schwebt der auf Wolke 7. -
Zitat
@ chrimel Ich möchte mal sagen das sich DAS viele wünschen würden, auch wenn du hast zweimal rufen müßen sie hat die jagd abgebrochen, Gut okay ich habe die Sitution nicht mit erlebt, aber so aus dem bauch raus würde ich sagen mach weiter, halte etwas mehr die Augen offen und mah auch ab und an mal ne Schleppe dran einfach zur erinnerung.
Alles klar, vielen Dank.
Das mit der Schlepp mach ich eh ab und an, einfach ums zu Üben.
Das sie gehört hat, wunderte mich selber, aber es war auch mal ne Belohnung für mich, das Training hat echt was gebracht
Das man den Trieb nie völlig rausbekommt ist mir klar, aber man konnte doch sehen, dass er kontrollierbar ist

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