Vernachlässigung

  • Hallo,
    wir haben ein Problem mit einem Bekannten.
    Er hat einen 2 Jahre alten Boxerrüden. Er ist sehr lieb hat aber angeblich schon mal geschnappt.
    Nun vernachlässigt ihn sein Herrchen sehr. Der Hund bleibt in der Firma, wird meistens von den Angestellten gefüttert und rausgelassen.
    Díe Angestellten spielen auch mit ihm und kaufen auch schonmal das Futter, wenn es alle ist.
    Der Boxer bleibt von 18-8Uhr alleine in der Firma und am Wochenende fährt mal jemand hin.

    Es ist eine extrem schwierige Situation. Wir möchten gerne helfen, wissen aber nicht wie.

    Der Hund ist übrigens bei ihm sehr gut aufgewachsen, das Problem ist erst seit einem Jahr (familiäre Situation hat sich stark geändert).

    Mit dem Besitzer kann man leider nicht so gut reden und es würde auch nichts bringen, da er sich immer raus redet.

    Ich hoffe den einen oder anderen Tip zu bekommen.

    Liebe Grüße Anne

  • "Erst" seit einem Jahr? Ehm sorry, aber was sagen denn die Angestellten? Finden die das alle okay? Ich glaub ich würd nach spätestens 3 Wochen zum Ordnungsamt gehen.....

    Der Hund bleibt 14std alleine in der Firma...hat er da die Möglichkeit sich irgendwo im Grünen zu lösen oder hockt er da die ganze Nacht in verschlossenen Räumen?

  • Vielleicht würde ja einer der Angestellten den Hund übernehmen? Hast du dich da schon mal umgehört? Der eigentliche Besitzer hat ohnehin kaum Interesse am Hund.

    Schöne Grüße

  • Hey,
    nein er ist nicht seit einem Jahr in der Firma. Ich glaube seit 1 Monat schläft er nun da, die ganze Nacht im Büro.
    Den einem Angestellten tut es leid, aber er kann natürlich den Boxer nicht nehmen.
    Mehr sind dort nicht.

    Wir haben es wieder versucht aber der Besitzer erzählt uns, dass wir ja gar nicht wüssten wie oft er mit ihm rausgeht :(. Er sieht es nicht ein, er sagt wir wüssten ja nicht welche Probleme er hat und sollten uns um uns kümmern.

    Ordnungsamt bringt gar nichts. Was sollen die denn machen?
    Er erzählt denen dann was ganz anderes.

    Ich hätte vielleicht auch jemanden, der ihn nehmen würde aber der Besitzer sieht es nicht ein.

    lg

  • Zitat

    Hat denn niemand eine Idee?

    Gute Frage nach dem, was Du berichtest :/

    Warum kann der Angestellte ihn denn nicht übernehmen? In der Firma ist der Hund doch eh schon. Und so käme er wenigstens am WE da raus.

    Ich würde konkrete Vorschläge machen und dabei hartnäckig bleiben. Vielleicht mag der Halter zurzeit einfach nicht zugeben, dass er das nicht mehr packt mit dem Hund und ist letztlich froh, wenn er die Verantwortung abgeben kann. Genau so einen Fall hatten wir kürzlich im hiesigen Tierheim. Erst hat der Halter noch den Wichtigen, Besorgten gemacht und dann merklich aufgeatmet, dass der Hund endlich weg ist.

    Viel Glück + gute Nerven!
    Wauzihund

  • Vielleicht klappt es mit Diplomatie, so etwa: "Ein Bekannnter von mir möchte sich eventuell einen Boxer anschaffen und würde gerne mal übers Wochenende testen, wie die so sind. Kann er sich den vielleicht mal ausleihen?"

    Das wirkt dann nicht so vorwurfsvoll und der HH käme ohne Gesichtsverlust aus der Nummer raus.

  • Hallo,
    vielen Dank schon mal.
    Der Angestellte kann ihn nicht nehmen, da er in einer kleinen Wohnung mit einem Kind in der Großstadt lebt. Das kommt definitiv nicht in Betracht.
    Ich selber kann ihn auch nicht nehmen oder sitten, da ich selber einen Golden Retrieverrüden in der Wohnung habe.

    Er selber kann ihn nicht weggeben, da an ihm sehr viele Erinnerungen hängen und er es scheinbar mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann. Das ist alles ziemlich kompliziert.

    Ich werde nochmal versuchen mit ihm zu reden, nur leider schaltet er immer auf Stur und weist jede Schuld von sich, als ob wir alle übertreiben würden.

    Oh man das ist alles so verzwickt.

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