Fehlende Erziehung oder einfach ein Sturkopf?
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Die Überschrift sagt ja eigentlich schon viel aus..
Also, es geht um unseren Labrador Retriever-Rüden (4 Jahre). Zu Hause ist er der liebste Hund der Welt.. Man kann ihm Kommandos zuflüstern, und er macht es. Ob mit oder ohne Leckerlis.. Sind wir allerdings unterwegs, hört er gar nicht mehr. Ist er an der Leine, zieht und zerrt er (..wobei sich das schon etwas gelegt hat.. Hatten vor einiger Zeit ne Hundetrainerin da, die uns da paar Tricks gezeigt hat, die auch relativ gut fruchten..), ist er von der Leine los, hat er ebenfalls seinen eigenen Kopf. Wenn er andere Hunde sieht, schaltet sich sein Kopf total aus und er will nur noch dort hin. Wenn man von den Hunden wegläuft, dreht er sich um, stellt sich auf, zerrt in Richtung der Hunde, usw.. Das ist schon richtig, richtig peinlich..
Ich mein, er macht ja nichts.. Er hat noch nie auch nur irgendeinem Wesen etwas getan.. Er will wirklich nur spielen und so.. Aber dennoch ist es so unaushaltsam. Wenn er von der Leine los ist, auf dem Feld, oder so.. Und er sieht IRGENDWO ewig weit weg nen Hund, dann rennt er sofort los. Dann können wir rufen und schreien, wegrennen, wie wir wollen, das kriegt er dann gar nicht mehr mit, irgendwie. Kennt er den Hund nicht, bleibt er kurz vorher stehen, wartet kurz, geht dann hin oder kommt zurück.. Wenn er den Hund kennt, weil sie schon öfter mal zusammen laufen durften, oder so, dann geht er gleich hin und will dann mit dem spielen..
Leckerlis interessieren ihn unterwegs NULL. Die nimmt er nicht mal in den Mund. Weder TroFu, noch Wurst, noch Fleisch.....Jemand einen Rat, woran das liegen könnte? Was wir falsch machen?
Waren, als er jünger war, auch schon in mehreren Hundeschulen, aber keine hat wirklich was gebracht, so dass wirs mittlerweile aufgegeben haben.. Und wie gesagt, daheim im Garten oder überhaupt auf dem Grundstück ist er der Vorzeigehund überhaupt..

Kann man in dem Alter jetzt überhaupt noch was machen? Oder müssen wir warten, bis er einfach älter und somit - vielleicht - ruhiger wird?
Mein Vater ist schon am Überlegen, ob wir ihn nicht kastrieren lassen sollen, dass er da vielleicht ruhiger wird, denn zu den Zeiten, in denen er wuschig ist, ist er kaum auszuhalten, beim Gassigehen.. Es ist einfach teilweise nur noch horror.. -
5. Juli 2011 um 19:59
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Fehlende Erziehung oder einfach ein Sturkopf? - Vor einem Moment
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hmmm seid ihr denn in eurer Erziehung konsequent oder macht ihr ab und an den Fehler was durchgehen zu lassen?
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Meine Mutter lässt ihm leider alles durchgehen, sie behandelt ihn wie ein drittes Kind..
Haben ihr schon oft gesagt, dass sie das nicht machen soll und darf, aber dann ist sie genervt, gereizt und behandelt ihn "zur Strafe" nur noch mehr wie einen Mensch..... Aber kann es daran liegen, dass er unterwegs - egal bei wem von uns - so eine andere Persönlichkeit wird?? -
Zitat
Labrador Retriever-Rüden
Leckerlis interessieren ihn unterwegs NULL. Die nimmt er nicht mal in den Mund. Weder TroFu, noch Wurst, noch Fleisch.....
Sorry, kann dir bei deinem eigentlichen Problem nicht viel helfen, aber das oben zitierte ist ja mal äusserst merkwürdig, würde ich unbedingt zum Tierarzt gehen deswegen.
Ein Labrador und keine Leckerchen fressen
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Zu Hause frisst er die.. Alles kein Problem, nur unterwegs ist ihm alles wichtiger, als Leckerlis/Wurst/Fleisch.....
(Aber er war eh schon von Anfang an ein schlechter Esser..)
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cani iss ne zeitlang auch immer einfach drauf losgerannt auch wenn ich nein gesagt habe, ich habe mir angewöhnt nur einmal zu rufen, wenns nicht fruchtet geh ich zu ihr hin und leg se zur "belohung" erstmal ne runde anne leine, zeigt nach und nach seine wirkung.
der hund lernen dass er auf euch zu hören hat bzw dass kommando ausführen muss was ihr ihm gegeben habt ob er will oder nicht
mein vater hat mir auch versucht in die erziehung reinzureden(1:0 für mich), bleibt bitte unbedingt konsequent, dass iss nen hund und kein mensch, dem tut ihr nichts schlechtes wenn er sich an eure regeln halten muss, im gegenteil. der wird sich sicher fühlen wenn er merkt dass ihr alles im griff habt.
ich habe bei meinem hund noch NIE eine einzige ausnahme gemacht (auch wenns manchmal hart war) und ich bin froh dass ich mich nicht habe erweichen lassen denn ich sehe ja jetzt das resultat, nen hund der immer besser auf mich hört
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Zitat
Sorry, kann dir bei deinem eigentlichen Problem nicht viel helfen, aber das oben zitierte ist ja mal äusserst merkwürdig, würde ich unbedingt zum Tierarzt gehen deswegen.
Ein Labrador und keine Leckerchen fressen
hä?der hund muss doch nicht unbedingt krank sein wenn er draussen nichts annimmt?!gibt doch genug andere sachen die für manche hunde einfach interessanter sind als leckerchen!
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hallo,
dein labbi hat gelernt, dass er draußen sein ding durchziehen kann. kastra hilft da nicht wirklich, denn dadurch hört er ja nicht besser.

sichert ihn so, dass er nicht mehr stiften gehen kann und dann übt mit der schleppleine.
gruß marion
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Zitat
hallo,
dein labbi hat gelernt, dass er draußen sein ding durchziehen kann. kastra hilft da nicht wirklich, denn dadurch hört er ja nicht besser.

sichert ihn so, dass er nicht mehr stiften gehen kann und dann übt mit der schleppleine.
gruß marion
dass natürlich auch ne gute idee

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Zitat
[...]Wenn er andere Hunde sieht, schaltet sich sein Kopf total aus und er will nur noch dort hin. Wenn man von den Hunden wegläuft, dreht er sich um, stellt sich auf, zerrt in Richtung der Hunde, usw.. Das ist schon richtig, richtig peinlich..
Ich mein, er macht ja nichts.. Er hat noch nie auch nur irgendeinem Wesen etwas getan.. Er will wirklich nur spielen und so.. Aber dennoch ist es so unaushaltsam. [...] Dann können wir rufen und schreien, wegrennen, wie wir wollen, das kriegt er dann gar nicht mehr mit, irgendwie.[...]Hi :)
Das mit dem Ziehen und Zerren zu anderen Hunden kenne ich zu gut, das macht Mina auch so.
Sie muss ja derzeit noch an der (Schlepp-)leine laufen, da der Abruf und das wirkliche auf-mich-achten gerade in Arbeit ist. Und wenn wir andere Hunde treffen, haben wir genau das: ziehen, zerren, ins Halsband hängen - und wenn der Hund dann auch noch einfach vorbeigeht, dann wird auch die Laute gemacht. Der Iro steht bei ihr sowieso immer (Unsicherheit in ihrem Fall lt. Trainer), aber wenn sie zu Hunden darf - was selbstverständlich meist der Fall ist, sofern vom anderen HH auch erwünscht - sieht man stets, dass sie absolut freundlich ist und einfach spielen will.
Unser Trainer arbeitet nun mit uns gerade daran, dass wir sie irgendwann setzen können, um andere Hunde einfach vorbeizulassen. Das baut auf einer bestimmten Übungsfolge auf.Aber eine ganz wichtige Frage hier: wenn du siehst, dass ein oder mehrere andere/r Hund/e kommen, wie reagierst du? Wirst du nervös? Nimmst du womöglich die Leine kürzer?
Das war das erste was unser Trainer uns abgwöhnt hat. Wir gehen jetzt unverändert weiter (auch bei Katzenz.B.), die Leine bleibt ganz normal locker. Wenn DU nämlich in deinem Verhalten etwas änderst (da reicht schon nervös werden), merkt dein Hund das sofort. Und es überträgt sich auf ihn, hat Auswirkungen auf SEIN Verhalten. Falls du also so oder ähnlich reagierst, versuch doch vielleicht mal da anzusetzen :) bei uns klappt das bei Katzen zumindest schon toll, sie guckt zwar und hibbelt manchmal etwas, aber ist mittlerweile weitgehend ruhig. Bei Hunden - muss ich zugeben - bekomme ICH die Unsicherheit noch nicht so ganz raus
Liebe Grüße
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