Hund bringt uns zu Verzweiflung
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Was meint ihr mit geistiger Auslastung ?
Also Ball werfen und vorher Sitz befehlen ?
Das Problem ist halt die Halterin, denn sobald der Ball im Spiel ist hört die Hündin auch nicht mehr (Balljunkie). Sie knurrt auch jeden an, der ihrem Ball dann zu nahe kommt oder wenn man ihn ihr wegnehmen will.
Sie greift sogar andere Hunde an, die auch nur in die Richtung des Balls laufen. Sind keine wilden Beissattacken oder so aber schon aggressives Verhalten.
Sobald die Mutter jedenfalls den Ball wirft ist der Hund nicht mehr zu halten !
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Äh ja, mein Parson würd da auch am Rad drehen.
Die Gassi-Zeiten würd ich auch anders aufteilen. Morgens 1 Stündchen, Mittags grad im Sommer kurze Löserunde, abends noch ein Stündchen.
Futter via Handfütterung erarbeiten... Okay, nur sollte das dann so ablaufen, dass der Hund für sein Futter was tun muss. Abfrage der Grundkommandos, Impulsübungen, Unterordnung, Clickern etc.pp.
Was eindeutig hier zu kurz kommt ist der Terrierkopf. Hinter dieser entzückenden Terrierstirn arbeitet es beständig und wenn das Köpfchen nicht auslastet, dann entwickelt der Hund unliebsame Hobbies.
Suchspiele aller Art eignen sich dafür, Intelligenzspielzeug auch, Clickern, Fährten, Mantrailing....
Ihr tut alles für Bewegung,, nur so bekommt die Terrierine eine Bombenkondition und langweilig ist ihr immer noch.
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Ich denke auch, so ein Hund ist nur mit "gassi" einfach nicht ausgelastet. Die Hündin braucht Aufgaben bzw. Kopfarbeit. Bietet die Hundeschule denn nichts an, was vielleicht beiden Spaß machen könnte?
Da Ihr seltener da seid, findet sie Euch sicher viel interessanter als die Mutter. Und da diese ohnehin so inkonsequent ist, zeigt sie bei Euch halt auch ein besseres Verhalten.
Wie läuft das denn außerhalb der gassi-Zeiten so? Was macht die Mutter, was macht die Hündin?
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Ich denke , da ging der "Therapiehund" wohl voll nach hinten los ...
Schade eigentlich
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Zitat
Ich denke auch, so ein Hund ist nur mit "gassi" einfach nicht ausgelastet. Die Hündin braucht Aufgaben bzw. Kopfarbeit. Bietet die Hundeschule denn nichts an, was vielleicht beiden Spaß machen könnte?
Da Ihr seltener da seid, findet sie Euch sicher viel interessanter als die Mutter. Und da diese ohnehin so inkonsequent ist, zeigt sie bei Euch halt auch ein besseres Verhalten.
Wie läuft das denn außerhalb der gassi-Zeiten so? Was macht die Mutter, was macht die Hündin?
Die Hündin weicht der Mutter eigentlich nicht von der Seite und rennt ihr in der Wohnung wie eine Ente hinterher.
Ausser die Mutter sagt ausdrücklich, das sie im Körbchen bleiben soll. Dann hört sie.Bei Gewitter/Feuerwerk aber kommt die Hündin dann immer zu uns und sucht Schutz. Dann kauert sie sich zusammen und sitzt z.b. bei uns im Büro unter dem Schreibtisch.
Letztens bin ich bei Gewitter in der Nacht wach geworden, jedoch nicht vom Gewitter, sondern von knarzenden Geräuschen. Als ich das Licht angemacht hatte, sah ich wie die Hündin sich in den Weidentransportkorb der Katzen gezwängt hatte, der neben unserem Bett stand ! -
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Ich denke es würde dem TS weiterhelfen, wenn wir einige Beispiele für kleine Auslastungsarbeiten, die vor allem für Terrier geeignet sind, erklären.
Folgendes werfe ich mal in die Runde:
Ganz am Anfang würde ich eine handvoll Trockenfutter frei auf den Hof oder Wohnung werfen. Der Hund wird bestimmt anfangen, die Bröckchen einzusammeln. Dies kann man mit Komandos kombinieren. Also vorher z. B. ein Sitz und das Suchen erst nach Freigabe.In der nächsten Stufe könnte man z. b. kleine Spuren legen oder einige Brocken erst leicht und später immer schwerer verstecken.
M. E. ist das eine Beschäftigungsmäglichkeit, die die Mutter bestimmt ohne weitere Probleme durchführen kann. Richtie Fährtenarbeit, etc. finde ich für den Anfang und unter Berücksichtigung der Gegebenheiten erst einmal zu hoch gegriffen. Das Gleiche denke ich auch über clickern. Hierzu ist m. E. erst einmal ein gehöriges Intersse bzgl. des Clickers notwendig. Bei der freien Futtersuche ist die "Anfangsschwelle" sehr viel niedriger. Und meistens kommen die HH dann selber auf weitere interessanten Ideen.
Aber vielleicht werfen noch ander User ein paar Ideen mit entsprechender Beschreibung rein. Dummy wäre vielleicht auch interessant. Gut aufgebaut kann der Hund apportieren ohne gleich zum Junkie zu werden.
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Das ständige Hinterherlaufen erhärtet die Theorie, dass die Hündin Deine Mutter beschützen/kontrollieren will. Da stimmt das Grundverhältnis schon nicht. Darum sucht sie auch bei Euch Schutz, und eben nicht bei ihr.
Ein kompetenter Hundetrainer würde da schon Sinn machen. Oder eben wenigstens eine vernünftige Auslastung. Am besten fände ich eine feste Gruppe in Hundeschule oder -verein. Vielleicht Obedience, Dogdance oder ZOS etc. Wenn die Mutter so inkonsequent ist, dann wird das mit "Spielchen" zu Hause in Eigenregie auch nicht viel bringen. -
Okay, dann beim Verlassen des Zimmers mal die Tür schließen, sodass die Hündin allein im Raum ist.
Angst bei Gewitter und Feuerwerk ist gar nicht so selten. Redet mit ihr und lenkt sie ohne sie zu bemitleiden. Chic ist auch, jedes Gewitter zur Party zu machen, jeden Donner zu bejubeln und schönzufüttern.
Birgit
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und - nur am rande bemerkt: wenn der hund schon ein balljunkie ist - dann würd ich persönlich das ballspielen lassen.
pusht nur völlig unnötig noch mehr hoch.
wie meine vorschreiber schon schrieben: gebt dem kopf was zu tun. grade nasenarbeit würd sich in dem fall ja geradezu aufdrängen.
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- Vor einem Moment
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