Hund zieht sich zurück und macht Pipi

  • Mein Kalle z.B. war beim Vorbesitzer auch monatelang in ein eigenes Zimmer eingesperrt, obwohl dieser das Büro zuhause hatte. Es erfordert natürlich Geduld, einen Welpen/Junghund "bürosicher" zu machen. Als er das Zimmer dann "in Schutt und Asche" gelegt hatte, wurde er abgegeben...

  • Zitat

    Hast ja Recht. Aber wenn die Geduld halt nicht gegeben ist, empfinde ich die Box noch als geringeres Übel im Vergleich zur Schimpferei.

    Trotzdem halte ich das geringere Übel auch für ein Übel, wenn man es doch einfacher lösen kann:

    Liebe, Geduld, Einfühlungsvermögen, mit in den Raum nehmen, Tür schließen und die Augen auf den Hund richten.
    Der Hund ist erst fünf Monate alt, braucht noch viel Schlaf und Ruhe.
    Schlafplatz einrichten, Kauartikel und Spielzeug geben, alle zwei Stunden zum Lösen eine Runde drehen, hin und wieder spielen, dann müsste der kleine Kerl auch mal "umfallen" und Ruhe geben.

    Zu schnell wird die Box als bequemes Schadensminimierungs-Erziehungsmittel eingesetzt.
    Ich persönlich setze die Gefahr des Missbrauchs (stundenlange Sicherheitsverwahrung) recht hoch an, leider immer wieder zu lesen und auch persönlich gesehen.

    Noch heute habe ich es zufällig in einem anderen Problem-Thread gelesen....
    (einjähriger Hund soll nun die ganze Nacht in die Box, da er ins Wohnzimmer kotet)

  • Wenn du zB den Büroraum welpensicher machst, dann kannst du ihn dort mitnehmen. Einen kuscheligen Schlafplatz einrichten und wenn der Hund dann merkt dass da keine Action ist wird er runterfahren und schlafen.

  • Ich bin Nageldesignerin und ihn mit in den Raum zu nehmen wäre nicht richtig.
    Es ist schwer sich hier richtig auszudrücken, er ist nicht 5 Stunden am Stück allein und macht eigentlich auch kein blödsinn in der zeit wo er allein ist.
    Manchmal versucht er am tisch rum zu kauen dann sage ich "nein das darfst du nicht" schwups ist er wech und macht pipi.
    wie gesagt unerfahrenheit hat mich dazu gebracht so zu reagieren bei meinen anderen hunden ist das jeweils gut gegangen.
    in eine box kommt er auf keinen fall.
    und ich schreie ja auch nicht immer nur mit ihm rum,
    er ist lieb und ruhig kein aufgeweckter racker oder so.
    deswegen ja auch mein hilfe ruf...

  • Alles ist Kauspielzeug :-)
    Wenn er eh ein eher braver Geselle ist, dann gib ihm doch was zur Beschäftigung, wenn Du ihn nicht beaufsichtigen kannst. Futterball, Kong, Kauknochen ...
    Und nimm mal alles raus, was irgendwie mit Schimpfen oder Verbot zu tun hat. Er scheint ja wirklich sehr ängstlich zu sein. Also nur noch umlenken und positiv verstärken. Ist eine Umstellung, klar. Aber er ist halt auch kein "normaler" Welpe.

  • Mal davon ab, dass "alles Spielzeug" ist, ist dein Hund gerade dabei, die Zähne zu wechseln. Dann BRAUCHT er was zu kauen und das sollte nicht zu hart sein. Also Kauzeug, das ein wenig nachgiebig ist, wo er dennoch richtig dran arbeiten kann.

    Ich weiß zwar nicht, was du bisher für Wunderhunde hattest, aber Junghunde kenn ich auch nur so, dass sie hier und da auf dumme Ideen kommen. Da ist es nicht sonderlich förderlich, zu meckern, weil es nervt. Schon gar nicht, wenn die Geschichte längst passiert ist, denn dein Meckern oder Schimpfen kann er überhaupt nicht mehr auf die Sache beziehen.

    Und wie du schreibst, reicht schon ein deutliches "Das darfst du nicht", um ihn dazu zu veranlassen, vor Angst unter sich zu machen.

    Deshalb: Bitte wirklich und dringend deinen Umgang mit den Hund ändern und vor allem ein praktikables Zeitmanagement einführen, damit der Hund nicht ins offene Messer laufen muss.

    cazcarra

  • ich habe doch nicht gesagt das ich vorher wunderhunde hatte...
    nur keins meiner anderen hunde hat vorher aus angst pip gemacht das habe ich damit sagen wollen.
    es geht auch nicht darum das er blödsinn macht wenn ich nicht dabei bin.
    es geht im allgemein drum wie ich auf brenzliche situationen reagieren sollte.
    wenn ich das vorher gewusst hätte, bräuchte ich eine solche frage nicht stellen.

  • Und ich würde viel Vertauensarbeit machen: Suchspiele, in denen du ihm zeigst, wo er Futter finden kann, Kontaktliegen, in dem du dich auf den Boden legst und mit ihm kuschelst, Tauschgeschäfte mit Futter, Apportiertraining....

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