Bissiges und bellendes kleines Monster !
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Hallo!
Ich brauch mal dringend Rat...
Oskar ist jetzt 14 Wochen alt. Er macht sich eigentlich kann toll, hört gut (vor allem draussen) und ist sowieso der süsseste Hund der Welt, ABER
wenn er seine 5 Minten bekommt und durchdreht, dann beisst und bellt er wie irre und lässt sich absolut nicht beruhigen!
Ein Beispiel: Gestern sind wir nach einer längeren Autofahrt nach hause gekommen. Im Auto knapp 4 Stunden geschlafen. Klar war er dann erstmal wach, als wir zuhause waren (nachts um 1 - wir waren totmüde
). Aber dann ist er durchgedreht!!! Über Bänke und Tische, rauf auf Bett, runter und vor allem schnappt er wie bekloppt nach uns!! Wir haben dann versucht ihn auf seinen Platz zu bringen, aber mach das mal, wenn der mit seinen spitzen Zähnen versucht dich festzuhalten... Irgendwann war dann Schluss und heute morgen ging es in der gleichen Gangart weiter! Grr....In "normalem" Zustand beißt er garnicht mehr zu, nimmt nur vielleicht mal einen Finger ins Maul aber - wenn überhaupt - knabbert nur ganz sanft.
Habt ihr einen Tipp, wie das kleine Monster sich beruhigen lässt und aufhört wie wild zu bellen und zu schnappen?
Ich versuche es dann immer mit ignorieren, also auch aus dem Zimmer rauszugehen. Das irritiert ihn zwar kurz, aber dann kommt er hinterher und beißt gleich noch fester zu. Heute sind wir echt am verzweifeln....Bitte dringend um Ratschläge, bevor wir den Kleinen aussetzen müssen.... (das ist natürlich ein Scherz!!!)
Vielen Dank!!
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Hallo,
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Huhu und willkommen im Welpenwahnsinn...
Ich hab das Gott sei Dank hinter mir, aber kann mich nur zu gut erinnern.Mir ist die kleine Kröte, wenn sie viel erlebt hatte und entsprechend überdreht war, mit Anlauf über die Couchlehne gesprungen...
Was bei uns geholfen hat, war schlichtes sanftes Festhalten. Ich hab sie auf den Schoß genommen, meist hat sie sich ein bisschen gewehrt und gezappelt, aber nach ein, zwei Minuten hat sie geseufzt - und geschlafen. Da muss halt jeder seinen Weg finden
Viel Glück, Erfolg und vor allem Spaß
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Wir kennen das auch, das ist eben wirklich die durchgeknallte Welpenzeit...

Bei unserer Kleinen habe ich beim durchknallen, zu ungewollten Zeiten, immer Raum genommen, also sämtliche Türen (Wohnzimmer, Schlafzimmer etc.) geschlossen, bis nur noch Flur und Küche übrig waren und somit war der Platz zum durch die Butze rasen und durchstarten so klein, das es ihr schnell langweilig wurde.
Wenn sie gezwickt hat, habe ich NEIN gesagt, bin weggegangen und habe sie ignoriert, das hat sie auch ganz schnell verstanden.
Und irgendwann war es damit dann ganz vorbei!Da wir zwei junge Hunde haben, die dann oft miteinander durchknallen, schliesse ich ab und zu noch Türen in dieser Situation und dann gämmeln sie auf dem Boden rum, statt über Tische und Couch zu gehen...

Viel Spaß und gute Nerven beim weiteren Welpenwahnsinn!

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Wenn der Welpe viel erlebt hat, reagiert er das in seinen 5-dollen-Minuten ab. Ähnlich wie beim Einhalten der Blase, muss der Welpe auch erst lernen, seine Eindrücke "zu verdauen".
Ich würde ihn deshalb nach Möglichkeit ruhig ein wenig rumrasen lassen, zum Dampf ablassen.Im besten Fall merkt ihr dabei, wann er Dampf ablässt - und wann er dabei aufdreht. Denn er kann durch das Rumrennen auch aufdrehen und dann hilft womöglich wirklich beherztes Festhalten oder In-den-Schlaf-Streicheln. Ihr kennt vielleicht den Spruch "nach müde kommt blöd" - der gilt für Menschen- und für Hundekinder

Pragmatisch: In der beschriebenen Situation vielleicht zwischen Auto und Wohnung noch mal auf eine Wiese oder in den Garten, zum Runterkommen. Zum einen kann er sich so erden ("ah, das kenn ich hier = beruhigend langweilig"), oder eben noch mal ne Runde rennen, wenn er das braucht. Aber Achtung: Von deiner Seite aus keine Action anschieben, und auch keine Riesenrunde, denn er soll ja runterkommen.
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Schon mal vielen Dank für eure Antworten!! Es beruhigt mich immer sehr, dass auch andere das in den Griff bekommen haben bzw. es "nur" der normale Wahnsinn ist!
Ich habe das Gefühl, dass er besonders zuhause immer aufdreht! Wir waren gestern auch noch eine ruhige kleine Runde uaf der Wiese, er war wach, aber ruhig. Kaum wollen wir uns jedoch ins Bett legen- JUHU....der Kleine rastet aus!!!

Ich finde es ja auch okay, dass er seine 5 Minuten hat, aber dieses Beißen!! Ihn sanft festzuhalten würde mit blutigen Händen enden! Und wenn ihm das ganze dann nicht passt wird gebellt was das Zeug hält!!! Gibt es irgendeinen Weg ihm beizubringen, dass er in diesen Situtaionen nicht so fest beißt, nach uns schnappt und bellt??? Mir tun heute schon die Ohren weh... ;-)
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Zitat
Gibt es irgendeinen Weg ihm beizubringen, dass er in diesen Situtaionen nicht so fest beißt, nach uns schnappt und bellt???
Hallo,
das kannst du alles hier nachlesen:
http://www.familienhundtraining.com/archiv/beisshemmung.html
Gruß
Leo -
Hallo,
ich kenn das auch noch gut. Der Welpe muss alle Eindrücke vom Gassiegang erst mal verarbeiten und ist überdreht wie ein kleines Kind. Ich würd ihn einfach mal flitzen lassen. Wenn er zuschnappt, solltest du gleich übermäßig laut "au"schreien und dich sofort abwenden.Nach den vier Std. Autofahrt war es aber kein Wunder, dass er tobt. Er war einfach nicht ausgelastet. Mach die Spaziergänge so interessant wie möglich für ihn. Du könntest Futter verstecken, oder ruhig schon mal ein Spielzeug werfen und ein wenig apportieren üben.....
Gegen dass kläffen half bei mir eine Rasseldose (kleine Tomatenmarkdose, ein paar Schrauben rein, Klebeband außenrum). Kurz fallen lassen, wenn er kläfft. Bei etwas zarteren Gemütern reicht kurz zu rasseln.
Meine hat mit einem dreiviertel Jahr plötzlich zu jagen begonnen. Das wird dann die Zeit wo der Welpe zum Junghund wird und seinen eigenen Kopf bekommt. Jetzt ist sie lammfromm.
Aber dranbleiben ist alles. Dann wird auch deiner bestimmt ein toller Begleiter.
Gib nicht auf! Das erste Jahr ist das schwerste. Danach wird es besser
LG,
Emmas-Frauchen -
Zitat
Hallo,
das kannst du alles hier nachlesen:
http://www.familienhundtraining.com/archiv/beisshemmung.html
Gruß
LeoVielen Dank für den Link! Ich bin mir nur manchmal nicht so sicher, ob das "nur" spielen ist, was Oskar da macht! So aus Menschensicht habe ich das Gefühl, dass er es dann total doof findet, dass wir jetzt nicht mit oihm spielen wollen oder er den Schuh oder die Tapete nicht anknabbern darf und DANN richtig stinkig wird, schnappt und - wie gesagt - wie ein Irrer bellt. Oder ist das auch noch Spiel???
Gruß
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Zitat
Gegen dass kläffen half bei mir eine Rasseldose (kleine Tomatenmarkdose, ein paar Schrauben rein, Klebeband außenrum). Kurz fallen lassen, wenn er kläfft. Bei etwas zarteren Gemütern reicht kurz zu rasseln.
Super Tipp
Den Welpen in Angst und Schrecken zu versetzen.
Kläffen ist meist in Kombination mit den "strammen fünf Minuten", so etwas bricht man nicht mit Hilfmitteln, die zu Meideverhalten führen, ab.
Mit etwas Geduld und Erziehung klappt es auch ohne Hilfsmittel.Bitte nicht solche Methoden anwenden, sie sind nicht empfehlenswert, können zu Fehlverknüpfungen führen.
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Zitat
Vielen Dank für den Link! Ich bin mir nur manchmal nicht so sicher, ob das "nur" spielen ist, was Oskar da macht! So aus Menschensicht habe ich das Gefühl, dass er es dann total doof findet, dass wir jetzt nicht mit oihm spielen wollen oder er den Schuh oder die Tapete nicht anknabbern darf und DANN richtig stinkig wird, schnappt und - wie gesagt - wie ein Irrer bellt. Oder ist das auch noch Spiel???Also selbst in einem Wurf werden Welpen ihre Rangordnung spielerisch ausfechten. Ja, es ist ein Spiel. Aber es ist ein Spiel, was auch schon den Weg für Strukturen des neuen "Rudels", in dem sich der Welpe befindet, breitet. Also nicht zu ernst nehmen, aber sich dennoch zu festes zubeißen etc. nicht gefallen lassen.
Wenn mein Hund so extrem überdreht war, habe ich mich mit seitlich eingestützten Händen über ihn gebeut und mit tiefer, lauter Stimme: "Nein!" gesagt. Also sich selbst größere machen und mit körperlichem und stimmlichen Volumen überzeugen.

Und wenn das nichts gebracht hat, hab' ich ihn allein in den Garten geschickt.
Also das hat funktioniert. Mein Hund ist zwar noch eins, zwei Mal wieder über Tische und Bänke gesprungen, aber dann hatte er verstanden, dass ich das nicht so lustig finde, wie er.
Spiel unterscheidet sich bei erwachsenen Hunden vom Ernstfall unter anderem dadurch, dass ständig die Rollen getauscht werden. Mal ist einer der "Gewinner"/"Jäger" und der Andere der "Verlierer"/"Gejagte" und dann wieder andersrum, in relativ schnellen Wechseln. Das sollte man auch berücksichtigen, wenn man so mit dem Welpen spielt. - Vor einem Moment
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