an Unverträglichkeit arbeiten?
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soulmate_ -
24. Juni 2011 um 17:30
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Ist das möglich?
Felix mag nämlich alles was relativ jung ist nicht. Sprich Welpen und Junghunde. Außer sie sind sehr, sehr temperementvoll, dann ist es okay. Er bellt dann und knurrt und "fällt" über sie her. Früher gab es das Problem nicht, ich bin mir aber relativ sicher, dass ich weiß woher es kommt: In der Hundeschule wurde er öfters von einem Hund, der deutlich jünger war als er, angegriffen. Seitdem geht er nach "Angriff ist die beste Vertreidigung" vor. An sich macht es ja nichts, aber es ist schon blöd für ihn, auf dem Hundeplatz lasse ich ihn z.B. nicht frei laufen.
Gibt es eine Möglichkeit daran zu arbeiten? Ich kann ihn ja nicht einfach auf die loslassen und dann daran arbeiten. Ich hätte Angst, dass dann etwas passiert.
Hat jemand von euch schonmal das Problem gehabt und eventuell sogar gelöst? -
24. Juni 2011 um 17:30
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an Unverträglichkeit arbeiten? - Vor einem Moment
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Ja, die Aimee hat alles platt gemacht, weil sie eine Zeit lang massive Angst vor anderen Hunden hatte. Sie hätte nie gebissen, aber bei 40 Kilo ist platt machen kein Spaß. Als sie damals dann einen bekannten Hund platt machte, hat die Besitzerin des Pudels toll reagiert und mir meinen kompletten Hund analysiert und ich durfte auch nochmal mit Aimee zusammen zu ihrem Hund gehen und dann war alles in Ordnung. Sie hat gemeint, dass jetzt jede Menge positive Hundekontakte notwendig sind, was kleinste Zeichen des Hundes bedeuten etc.. Danach habe ich damals auf dem gleichen Spaziergang eine kleine Hündin getroffen und bin zusammen mit Aimee hin und alles war in Ordnung. In der Zeit haben wir dann auch Nina und Jimmy kennengelernt und sie lernte wieder, dass man mit anderen Hund toll spielen. Jimmy war körperlich stark genug, dass sie ihn auch nicht plattmachen konnte. Und bei jedem Hundekontakt erst mit ihr hingelaufen, fixieren energisch unterbinden etc. Heute sag ich mal haben wir zu 95 % keine Probleme mehr mit Hundekontakten. Sie ist recht höflich geworden!
Jetzt habe ich den nächsten Hund mit dem ich dran arbeite. Apachi ist kein Fan von Rüden. Er hasst es wenn Aimee mit ihnen spielt. Dann versucht er sie zu maßregeln. Ich habe gestern jetzt angefangen an der Schleppleine jegliche Übergriffe zu unterbinden. Dann habe ich ihn losgemacht und jedesmal wenn es mit zu bunt war (die Hunde hats nicht weiter gestört), dann kam ein scharfes "Nein" als Abbruchssignal und es war Ruhe im Karton. Er hat dann gelernt (wirklich innerhalb kürzester Zeit), dass er mal hinrennen und kläffen darf, aber dann auch wieder gut ist. Dann kam noch ein Rüde dazu. Gleiches Spiel angeleint, jegliche Anfeindungen unterbunden. Auch dort hat es nach kürzester Zeit gut geklappt (ohne Leine).
Man muss eben mit Rückschlägen rechnen und es kann trotzdem sein, dass sie nicht mit allen Hunden können, meiner Meinung nach auch nicht nötig, muss man halt ab und zu anleinen.
Auf jeden Fall den Hund sichern, das ist das Wichtigste. Aimee hat "nur" plattgemacht und nicht gebissen, deshalb war es bei gleichschweren Hunden nicht gefährlich. Ich weiß nicht, wo es sich bei dir zeigt.
Wie alt ist denn dein Hund?
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Ja, ich denk fast garnicht, dass Felix beissen würde, natürlich kann ich nichts schwören. Aber er knurrt halt und "fällt" dann so über sie her. Ich weiß auch nicht wie lange er das machen würde oder ob er einfach merken muss, dass der andere Hunde nichts tut - das ist einfach zu gefährlich, vorallem weil es ja die jüngeren sind, die er nicht mag und die doch meist körperlich unterlegen sind.
Aber auf dem Hundeplatz z.B. ist Felix an der Leine - kommt ein junger Hüpfer daher knurrt Felix erstmal, irgendwann wird es extremer - aber die anderen Hunde verschwinden nicht, die kommen immer wieder an. Selbst als er ohne Leine mal auf sie los ist kommen wie immer wieder an. Ich glaub auch Felix macht es eben eher aus Angst - weil er schon so oft gemobbt wurde, v.a. in der Welpengruppe.
Ups, habe ich vergessen zu sagen, Felix ist knapp 1,5 Jahre! -
Hast du nicht die Möglichkeit mal mit so einem jungen Hüpfer spazieren zu gehen? An der Leine, einfach mal nebeneinander herlaufen, bis das Knurren nachlässt und dann aufhört. Erste Lektion. Erst wenn das funktioniert, also auch bei anderen jungen Hüpfern würde ich es mit Schleppleine "frei" probieren.
Wieso laufen bei euch auf dem Hundeplatz Hunde unkontrolliert ohne Leine? Das ist natürlich auch nicht grade förderlich...
In diesem Alter hat es bei Aimee auch angefangen. 2-3 Monate hatten wir es komplett im Griff ;). Aber wir haben auch viel geübt und ich musste mich wirklich durchringen und man musste die Halter oft ansprechen, sagen, dass sie die Hunde bitte nicht einfach rennen lassen usw... Allerdings hat Aimee nie geknurrt sondern "wortlos" platt gemacht. Was sagt denn der Trainer auf dem Hundeplatz zu dem Problem?
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Hm, also hier ist es denke ich schwer, wir treffen eher seltener jemanden. Aber einen jungen Schäfi haben wir hier, da könnte ich es versuchen! Ich bin dabei immer bisschen ängstlich, dass er doch Blödsinn macht
ZitatWieso laufen bei euch auf dem Hundeplatz Hunde unkontrolliert ohne Leine? Das ist natürlich auch nicht grade förderlich...
Find ich auch nicht klasse, aber bei uns auf dem Platz ist es so. Vor dem Training ist immer "Spielstunde", wir gehen zwar erst immer zum Training hin, aber manchmal dauert es noch ein paar Minuten bis dann der Trainer da ist, solange spielen die noch. Ich finds auch nervig, vorallem weil dadurch ja das ganze erst zu stande gekommen ist.Mit dem Trainer hab ich noch nicht geredet, wir waren am Mittwoch das erste mal seit ca. 3 Monaten erst wieder da. Ich werd den mal ansprechen, vielleicht könnte ich dort sogar ein "Trainingsobjekt" aussuchen und wir könnten es üben.
Nur ich weiß nicht so recht wie.. Wenn ich ihn an der Leine hab und er sich wütend reinhängt, was mach ich denn dann, damit er aufhört? Ich wüsste vorne u. hinten nicht wie ich da anfange. -
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Du solltest auch vorsichtig sein, also erstmal mit Leine üben, dass schon da das Theater aufhört.
Er sollte sich gar nicht erst reinsteigern ;). Da kannst du auch viel im Leinenaggressionsthread nachlesen. Du kannst es über umlenken, zum Beispiel mit dem Kommando "Schau". D.h. Er sieht das "Zielobjekt", dann kommt das Kommando "Schau". Dafür wird er belohnt. Oder, wenn er sich bereits reingesteigert hast nutzt du ein Abbruchkommando wie "Nein", das muss dann allerdings sitzen. Das funktioniert zum Beispiel bei Aimee nicht, da muss man vorher umlenken, bei Apachi reicht ein "Nein" oder "Schluss".
Ich würde den Trainer fragen. Er sollte in der Lage sein dir zu helfen. Und ansonsten vielleicht versuchen die Spielstunde so gut es geht zu umgehen. Nicht, dass da noch mehr schlechte Erfahrungen kommen, das wäre ziemlich schlecht

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So, ich melde mich hier jetzt auch mal zu Wort

Ich habe auch so eine Knalltüte, bloß dass es bei ihm nicht nur Junghunde sind, aber vermehrt.Wenn er dann frei ist oder Spielraum hat, geht er für mich ohne Vorwarnung drauf und zwickt auch in den Hals. Bis auf ein blutiges Ohr, was wahrscheinlich eher einer "Befreiungssituation" entstammte, gabs noch keine Verletzte. Aber auch Balou wurde auf dem Hundeplatz deshalb nicht mehr abgeleint...
Ich war bei einer Canis-Trainerin. Sie hat dort mehr mich therapiert, als den Hund trainiert. Erstmal hat sie mir deutlich gemacht, dass mein Hund trotz allem VOLLKOMMEN normal ist.
Wie alt ist dein Hund jetzt?
Balou ist ca. 4 und hat eine extrem niedrige TOleranzschwelle, vor allem bei eigentlich rangniedrigeren Tieren (also in dem Fall dann halt die Hunde, die deutlich jünger sind, als er).Was sie mir mit an die Hand gegeben hat ist auch, Balou vor diesen Hunden zu schützen. Das klingt jetzt vollkommen doof, aber bei ihm war bzw. ist es wohl so, dass er so überreagiert, weil die Hunde ihm in Menschensprache "tierisch auf den Sack gingen" und er sich nicht anders zu helfen wusste. Leider war es halt oftmals so, dass ich garnicht feststellen konnte, dass sie nerven oder wie auch immer, weil alles unheimlich schnell ging.
Was habe ich gemacht? Vorweg: das Problem an sich haben wir immernoch nicht 100% im Griff, aber es ist wirklich besser geworden, zumindest den Junghunden gegenüber. Bei einer Freundin hier ausm Forum zog ein Aussie-Welpe ein und wir haben uns fest in den Kopf gesetzt: die müssen sich irgendwie akzeptieren. Trotzdem war ich anfangs sehr angespannt. Die ersten gemeinsamen Spaziergänge fanden dann an der kurzen Leine nebeneinander her, damit eben nichts passieren kann, dennoch stand auch da Balou einmal richtig über dem Zwerg drüber. Aber man merkte genau, wie Balous Toleranz Anjou gegenüber immer größer wurde. Mitlerweile würde ich fast sagen, es ist kein Problem mehr vorhanden, zumindest eben nicht zwischen den beiden. Aber auch dieses positive Gefühl trägt Balou und vor allem TRAGE ICH für andere Begegnungen in mir.
Also Tip 1: such dir eine verständisvolle nette Person mit Junghund in der Nähe (haha leichter gesagt als getan nicht ;)), der auch mal für Leinenspaziergänge zu Haben wäre und lauft gemeinsam nebeneinander her. Diese Frontalbegegnungen sind ja sowieso immer um einiges stressiger und wenn man lang genug nebeneinander läuft, dann beruhigt sich die Situation meist eh schnell. Baut es immer weiter auf, damit dein Hund und vor allem du wieder ein positives Gefühl bekommst, auch deiner Hundenase gegenüber
Tip 2: gewöhn deinen Hundi mal an einen Maulkorb. Das sieht zwar gefährlich aus, aber es kann auch schützen. Dann könntest du ihn z.B. auf dem Hundeplatz doch wieder mit ableinen und wenn alle damit einverstanden sind, doch noch etwas analysieren. Am besten natürlich gemeinsam mit einem objektivem Trainer, der die Situation beobachten kann.Ich wünsche euch viel Erfolg
Aber nochmal: nur, weil dein Hund Welpen und Junghunde doof findet, ist er noch lange nicht unnormal oder so. Ein ganz normaler Hund mit eigener Meinung! -
Danke für die Antworten!

Natürlich nehme ich es bei Felix so hin, ich finde es nicht schlimm, dass er nicht jeden mag. Mir ist es auch egal, dass er auf dem Hundeplatz nicht frei laufen kann.
Ich habe heute meinen Trainer gefragt, er meine, dass er höchstwahrscheinlich aus der Unsicherheit herauskommt, durch schlechte Erfahrungen, die er gemacht hat. Felix war dann an der Leine und als einer kam, hat er Theater gemacht. Der Trainer hat mir gezeigt wie ich dann damit umgehen soll. So werden wir es jetzt erstmal versuchen, vorallem auf dem Hundeplatz, er meinte auch Felix soll sich mich an mir orientieren und lernen, dass sie anderen ihn nicht gleich aufessen.
Wobei es heute schon wieder ne blöde Situation gab:
Felix auf dem Platz an der Leine, ein junger Vizla kommt her und knurrt Felix an, beide haben sich bissle in der Wolle. Frauchen ruft auuus, auuus, nichts passiert. Dann musste der Trainer dazwischen gehen, meiner war da an der Leine und ich hab auch nur zwei Hände. Sagt die Frau nur "Ja, der andere ist halt neu und das passt meinem nicht, der muss ihm erstmal sagen wer er ist" Jaja... Sowas wirft uns zurück und nervt einfach tierisch.
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Komischer Verein . . .
Durch so ein wirres Rumgehopse ohne vernünftige Anleitung entstehen erst solche Konflikte und Du darfst es mit Deinem Hund ausbaden.
Ich an Deiner Stelle würde den Platz erst betreten, wenn ALLE Hunde unter Kontrolle sind und Felix erstmal von der Erwartung "Gleich kommt´s" wegkommt. Dann etwas steigern.Zum Viszlakontakt: Schütze in so einem Fall Deinen Hund, notfalls mit körperlicher Drohhaltung etc. Felix solte nicht ausbaden müssen, was andere dusselige HH versauen, nämlich deren Hund.
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Zitat
Ich habe heute meinen Trainer gefragt, er meine, dass er höchstwahrscheinlich aus der Unsicherheit herauskommt, durch schlechte Erfahrungen, die er gemacht hat.
hallo,
ich finde deinen hundeplatz mehr als merkwürdig und den trainer auch.
was heißt denn höchstwahrscheinlich unsicherheit? kann der trainer das nicht erkennen?
und wenn er sowas erkennt, warum läßt er es dann zu, dass dein hund belästigt wird? auf so einem hundeplatz werden doch erst die probleme erschaffen.
wenn fremde hunde zu deinem angeleinten hund kommen, mußt du deinen hund auf jeden fall beschützen - damit er es nicht machen muß.
im übrigen schließe ich mich falco an.
gruß marion
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