Unterwerfung auf Kommando bei Prüfung gefordert ???

  • Hallo zusammen,

    eine Bekannte hat mir gerade etwas erzählt, dass ich nur sehr schwer glauben kann. Sie hat einen Labi vom Züchter. Dieser verlangt für seine Zuchtunterlagen eine ...... Prüfung (genauen Namen hab ich vergessen). Soweit ist es ja noch logisch. Meine Bekannte fragte mich dann, wie ich meinem Hund Unterwerfung auf Kommando beigebracht hätte. Dies wäre in der Prüfung angeblich gefordert ?! Ich habe ehrlich gesagt noch nie etwas von Unterwerfung auf Kommando gehört !? Soll so aussehen: Herrchen gibt Kommando - Hund legt sich auf den Rücken. Klärt mich doch bitte auf. Gibt es das wirklich ?? Grüße, Adri mit Luna

  • Ich habe wirklich keine Ahnung davon aber das klingt mir nach absolutem Unsinn.

    Was will er denn in seine Unterlagen rein schreiben. Hund xy kann auf kommando xy sich auf den rücken drehen???

  • Zitat

    Dies wäre in der Prüfung angeblich gefordert ?! Ich habe ehrlich gesagt noch nie etwas von Unterwerfung auf Kommando gehört !? Soll so aussehen: Herrchen gibt Kommando - Hund legt sich auf den Rücken.

    Ich muss unbedingt rauskriegen, was für eine Prüfung das ist. Das ist nämlich endlich mal was, was Nimueh kann. Bei uns heißt das »Wie liegt das Mädchen?« :lol:

    Viele Grüße
    Frank

  • DAS wäre mir nun völlig neu. Um welche Rasse geht es denn?

    Das einzige, was ich kenne, was aber auch nur sehr bedingt in die Richtung geht, sind manche Übungen aus manchen Wesentests (insbesondere für Listenhunde), wo dann schon mal so "lustige" :hust: Aufgaben kommen, wie sich von hinten über den sitzenden Hund zu stellen und ihn an den Vorbeinen hochzunehmen (also bildlich ein steigendes Pferd unter dem Reiter, damit wenigstens ansatzweise eine Vorstellung hat) oder eben den Hund auf die Seite oder auf den Rücken legen zu können. Wobei einem da dann aber freisteht, ob man dafür ein Kommando hat oder den Hund in die Position kuschelt. Wobei es da dann aber nicht um Unterwerfung geht, sondern einfach ums Vertrauensverhältnis. Als Halter sollte man seinen Hund eben schon überall anfassen können und ihn in fast jegliche Position bringen können, ohne dass Hund sich massiv wehrt oder in Panik gerät. Wie sinnvoll das nun in solchen Prüfungen ist, darüber kann man trefflich streiten.

    Warum ich meinen Hund aber per Kommando "unterwerfen" können sollte und wo das wohl gefordert werden könnte, das kann ich mir so gar nicht vorstellen.
    Fast alle meine Hunde konnten "Wie machen die Mädchen auf St. Pauli?" als Trick. :lachtot: Mit Unterwerfung hat das nun aber gar nichts zu tun und es war immer nur ein ganz privater Scherz. Gefordert hat ähnliches nun noch nie jemand vom Hund. Lediglich die Gutachter beim Soka haben herzlich gelacht, als ich meinen Staff so "auf den Rücken drehte". aber wie gesagt, den hätte ich auch aus dem Platz "niederstreicheln" dürfen. So haben das auch die anderen Prüflinge gemacht, denn so ein Kommando können ja nun die wenigsten Hunde.

    LG
    das Schnauzermädel

  • Hm, dass das ein Teil einer Prüfung sein soll, habe ich noch nie gehört. :???:

    Meine Hunde können aber das Kommando "Rücken", und sie legen sich dabei auf den Rücken. Sie können auch "Rücken und Rolle" und kugeln sich dabei auf den Rücken und kommen dabei auf der anderen Seite elegant wieder zum stehen. :D Für ein Leckerchen bieten sie mir jetzt oft von alleine "Rücken" an .... Hauptsache, es springt was raus.
    Wenn's denn ein muss, lernt das doch jeder Hund recht schnell.

  • find ich nu auch seltsam... :???:

    als "trick" kenn ich das auch - eben das "wie macht das mädchen?" - können meine auch ...aber in einer prüfung? noch dazu im wesenstest? ok, wenn man schnauzermädel folgt - sprich, wenn man sehen will, ob sich ein hund vom halter in eine bestimmte positur bringen lässt - naja, dann von mir aus....aber wirklich was über das "wesen" des hundes sagt es nu nicht - es sagt nur, dass der hund sich eben auf kommando auf den rücken legen kann...genauso wie "pfote geben" oder so...

  • Oh, damals in der schlimmen Zeit der Verordnungswut gab es wenigstens da mal lustige Momente. :D Tests im November, wo sich Staff und Co. offensichtlich verzweifelt gegen ein auf den Rücken gelegt werden wehrten, weil der kalte, nasse Hundeplatzrasen eine Zumutung war und dann am Ende alle brav ihre Herrchen an ihnen herumdrehen ließen, nachdem die Amtsveterinärin ihren schönen, warmen Wintermantel als Unterlage herausgerückt hatte und sich nun frierend wünschte, dass die Hunde schneller wieder aufstünden, damit sie ihren dann durchweichten Mantel wenigstens als Windschutz wiederbekäme. :lachtot:

    LG
    das Schnauzermädel

  • Hallo,

    so wie sich das anhört verlangt der Züchter eine Körung. Diese dient der Zuchttauglichkeit des Hundes.
    Wenn der Hund diese positiv besteht, ist das eine gute Bewertung des Züchters.

    Dass ein Hund auf Kommando unterwerfen muss, stimmt nicht, das wird oft nur falsch interpretiert oder falsch aufgeschnappt.

    Beim SV stammt ein Teil der "Kör-Prüfung" aus dem Schutzdienst. Dies soll aber im Allgemeinen nur die Veranlagung (Trieb/Gehorsam) des Hundes darlegen. Ein Teil stammt auch aus der Unterordnung! Unterordnung ist aber nur ein Überbegriff für einen Prüfungsteil (A,B,C = A=Fährte, B=Unterordnung, C=Schutzdienst). Ich denke, dass dies oft falsch verstanden wird und als Unterwerfung interpretiert wird. Das habe ich schon öft gehört.

    Hoffe ich konnte helfen.

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