Ersthund knurrt Zweithund an
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Hallo Ihr,
Seit 6 Jahren habe ich Gizmo (Labrador/Schäferhund/Spitz) und vor 3 Jahren kam Davy dazu (Berner/Setter/Collie/Aussie) Beides unkastrierte Rüden. 3 Jahre war alles fein. Nun habe ich mich entschlossen noch einen entzückenden Schäferhund dazuzuholen. Ich besuche den Kleinen mindestens 2 mal die Woche und rieche natürlich auch nach dem Zwerg.
Nun fängt Gizmo seit 1 1/2 Wochen an auf einmal zu knurren und sich merkwürdig zu verhalten. Da ich weiß das Davy ab und an auch eine kleine Grummelbacke ist, oder es Ihn einfach auch manchmal reitet Gizmo zu ärgern habe ich mir da zu Anfang nichts bei gedacht. Nun ist es aber so das Gizmo zwar knurrt, aber sich immer irgendwohin verkrümelt. Er geht nicht ins Schlafzimmer wenn Davy in der Tür liegt, er geht nicht auf die Terasse, wenn Davy in der Tür liegt, er verkrümelt sich fast nur noch hinter seine Couch.
Letzte Woche auf dem Hundeplatz ist Gizmo zu Davy gerannt und hat Ihn da angeknurrt. Ich habe jetzt mal mit Argusaugen Davy beobachtet (das macht es nicht besser, ich will dem ganzen auch nicht zuviel Aufmerksamkeit schenken), aber er verhält sich dann auch so wie er sich verhalten soll wenn der "Alte" knurrt: Kopf runter, nicht angucken und mit der Rute vorsichtig beschwichtigen.
Vorletztes Wochenende hatten wir Damenbesuch und Davy wandelte auf Freiersfüßen (nein die Hündin war nicht läufig) kann das etwas damit zu tun haben? Seitdem fing das ganze nämlich an.
Ich stecke mich nicht gerne dazwischen, wenn die 2 was haben, weil man das als Mensch meistens noch fossiert, weil sich dann einer von den 2 entweder bestärkt oder zurückgesetzt fühlt.
Nun habe ich natürlich ein mulmiges Gefühl den Welpen zu holen....hat da irgendwer eine Idee was mit Gizmo sein könnte.Grüßchen Claudi
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21. Juni 2011 um 10:48
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Ersthund knurrt Zweithund an - Vor einem Moment
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Fing das jetzt seid dem Damenbesuch an oder seit dem du den Welpen besuchst?
Was war den auf dem HuPla für eine Situation vorausgegangen?
Hat der Alte vielleicht Schmerzen?
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Seit dem Damenbesuch. Auf dem Hupla war nix...meine bessere Hälfte (Gizmo ist nicht meiner) unterhielt sich gerade und Gizmo machte Platz und ich kam mit Davy auf den Platz und Gizmo raste los, knurrte und war auch nicht abrufbar.
tja, krank hatte ich auch schon gedacht...aber ansonsten es frisst wie eh und je (LabbiMix halt), ach ja und auf sparziergängen ist auch alles wie immer, da benehmen sich Beide total normal, ebenso wenn es um Katzen/Eichhörnchen jagd im eigenen Garten geht, das machen Sie auch alles zusammen. Abend wird dann auch wieder nebeneinander gelegen..ich verstehe das nicht..... -
Was ich jetzt beim Lesen nicht wirklich verstanden habe, ist die Frage, in welchen Momenten geknurrt wird.
Ein Hund, der irgendwo rumliegt und den anderen "Zutritt" zu etwas in der Wohnung verweigert (so verstehe ich das jetzt zum Teil), nimmt sich schon reichlich Entscheidungsfreiheit hinaus. Auf modern, das grenzt schon an Mobbing. Dass Gizmo sich kaum hinter der Couch vortraut, finde ich schon recht bedenklich.
Das wäre also z. B. etwas, was ich bei meinen 5 nicht mitmachen würde.
Nur ist das keine Hauruck-Aktion, sondern etwas, was man sich über einige Zeit erarbeitet mit den Hunden.In eine "zwischenhundlichen" - meist sind es ja Ressourcen-Auseinandersetzungen um irgendwas aus Hundesicht total wichtiges - der eine zwischen tausend anderen Pferdeäppeln
- oder eben Zuwendung, besonders strategische Liegeplätze, etc. - Auseinandersetzung "mische" ich mich schon ein. Aber nicht auf eine Art und Weise, die den einen klein und den anderen groß macht - dann krachts meist richtig, da hast Du vollkommen Recht.Da geht man etwas subtiler vor. Wie genau, ist situativ sehr unterschiedlich, deshalb schreib ich da mal gar nichts weiter zu ohne mehr Infos.
Ein toller kleiner günstiger Ratgeber zu dem Management mehrerer Hunde ist "Einmal Meutechef und zurück" von Patricia McCornell - den kann ich Dir (besonders vor noch einem 3. Hund) nur empfehlen.Meist findet bereits lange vor dem gegen- oder einseitigen Anknurren ja schon einiges an hündischer Kommunikation statt, was wir (solange wir noch nicht in Habacht-Stellung sind) meist noch gar nicht so mitkriegen. Da würde ich mal - schon "undercover", also ohne Anstarren - genauer beobachten, was sich da zwischen den beiden im Vorfeld schon abspielt.
Schreib mal noch ein wenig mehr zu den einzelnen Situationen.
LG, Chris
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Wenn ich die Situation begreifen würde in denen er knurrt, hätte ich ja nicht das Problem.
Bsp.: Davy liegt im Schlafzimmer unten vor dem Bett an der Tür, er liegt auf der Seite und guckt Richtung Fenster, also eigentlich Schlafposition. Er guckt noch nicht einmal zur Tür. Gizmo sitzt auf dem Flur und kommt nicht ins Schlafzimmer.
Heute morgen beim aufstehen gibt es wie jeden morgen ein Morgenritual wo Davy von mir beplüscht wird und Gizmo sitzt 2 m weit weg an der Heizung und knurrt. Davy geht mit hängendem Kopf raus, ich auch...Gizmo grummelt noch einen Moment und bleibt im Schlafzimmer. Davy fixiert nicht, er geht Gizmo aus dem Weg, er nimmt den Kopf beseite, die Rute hängt und wedelt nur gaaaaaaaaaaaaaaaaaz unten.Das einzige was ich mit erklären kann das die Beiden entweder was hatten als keiner zu Hause war (was eigentlich unmöglich ist, den entweder hätten nach einer Besserei die Möbel nicht mehr da gestanden wo Sie stehen und auch die Hunde hätten Kratzer oder Bisswunden haben müssen) oder irgendetwas ist passiert als die Hündin da war. Davy war den Tag danach schwer verliebt. Und Davy hat mit der Hündin den ganzen Abend gespielt, wärend Gizmo (ein echter Rüde halt) nur immer mal hin ist um zu schnuffeln;-)) Ich weiß ja nicht ob das weit hergeholt ist und ja ich weiß auch das man Hunde nicht vermenschlichen soll, aber kann es ein das Gizmo seit dem Wochenende eifersüchtig ist?
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Sag mal, kann es sein, das sich die Rangordnung gerade am ändern ist? Hat sich dein Verhalten evtl. geändert?
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Aha - ich habe prompt was durcheinander geschmissen. Vergiß das mit dem Mobben ganz schnell wieder...
Gizmo ist der Ältere und Davy wird erwachsen.
Wie ist Gizmo denn sonst so "drauf" - ist er eher ein ruhiger, souveräner Hund, der nicht viel Aufhebens braucht, um sich anderen Hunden gegenüber zu bewähren. Oder ist er eher der Typ "viel Getöse und Getue, aber gar nicht viel dahinter"?
Ohne live dabei zu sein ist es natürlich schwierig - aber vorstellbar ist z. B., dass Gizmo bisher einfach schon allein altersbedingt "primus inter pares" war, also schon ein wenig die Anführer-Rolle unter den Vierbeinern hatte, die ihm Davy auch gar nicht abgestritten hat.
Nun wird Davy aber allmählich immer erwachsener (s. Damenwelt) und würde gern wissen, ob Gizmo genug "A...in der Hose" hat, um sich tatsächlich auch durchzusetzen. Deshalb liegt Davy ganz "dickfellig-subtil" einfach mal platsch irgendwo an wichtigen Wegpunkten im Weg herum. Kuckt aber "ich mach doch gar nix-mäßig" fast schon demonstrativ weg und ist auch noch nicht sicher genug, um eben nicht zu beschwichtigen.Gizmo paßt das nicht - aber er gehört möglicherweise eher zu dem Typ Hund "wer laut wird, hats auch nötig, weil er nicht souverän genug ist, sich anderweitig durchzusetzen" - man bloss, das klappt bei Davy nicht (mehr), weil da mehr Schein als Sein bei Gizmo hintersteckt und Davy das irgendwie spitz gekriegt hat, bzw. es gerade ausprobiert.
"Eifersucht" ist ein schrecklich-menschliches Wort, aber ich verstehe, wie Du es im Zusammenhang mit Hunden meinst. Ich denke, ja, das ist das hündische Äquivalent zu Eifersucht. In einer Variante, die sehr viel Konfliktpotential mit sich bringen kann. Da, wo Ihr jetzt steckt, das ist erst der Anfang. Geknallt hat es m. M. NOCH nicht, aber es ist gut möglich, dass es das noch tut, wenn Ihr nicht einschreitet.
Die Hunde - beide - sollten lernen, dass sie nicht für die "Bewertung" von Ressourcen zuständig sind. Das heisst, beide sollten lernen dürfen, dass man es als Hund auch mal aushalten können muss, wenn jetzt der andere dran ist.
Völlig egal, ob es dabei um Zuwendung, Arbeit, Leckerchen, Fressen, Liegeplätze, etc. geht.
Das geht mit reichlich Geduld auch durchaus noch in der Lage, in der Ihr jetzt grad seid - in der "Stimmungs-Kipp-Lage". Unter den Vierbeinern scheint sich Davy als der wesentlich "führungsgeeignetere" heraus zu kristallisieren - würde man das jetzt einfach so weiterlaufen lassen, würde es mit Sicherheit irgendwann bald dazu kommen, dass die beiden sich mal so richtig, durchaus auch mit Beschädigungsabsicht in die Köppe kriegen können.Dann nämlich, wenn Gizmo der Kragen platzt und er sich in seiner Rolle so durch Davys ganz subtile "impertinenz" so in Frage gestellt fühlt, dass er meint, das Ganze jetzt mal richtig klären zu müssen.
Dass Gizmo jetzt brummelnd im Zimmer bleibt, während Ihr rausgeht, scheint dahin zu zeigen, dass er sich sehr unsicher ist, ob er solch eine Auseinandersetzung tatsächlich für sich entscheiden könnte. Nur grad dann gehts irgendwann meist wirklich ab wie Schmitts Katze. Momentan "protestiert" er lediglich, weil ihm nicht passt, wie Davy sich immer "breiter" macht und immer erwachsener wird.
Wie erwähnt - das sind absolute Vermutungen - erinnert mich aber sehr an meinen verstorbenen Doggenrüden, der auch eher ein führungs-unsicherer Hund war, durch lange Krankheit aber auch ein wenig in der "Prinzenrolle", für einen Hund ein unglaublicher "Nervenkrieg", weil er den Eindruck hat, sich immer und überall bei den anderen als der Macher präsentieren zu müssen - ein wirklich souveräner Hund braucht das nicht, der IST einfach der Macher.
Wir haben damals mit dem o. g. Büchlein "die Kurve gekriegt" und unser Haltungsmanagement innerhalb weniger Wochen problemlos von einer Art Rangfolge unter den Hunden auf Gruppenhaltung ohne vierbeinigen Chef umgestellt.
Als die einzelnen Gruppenmitglieder zum Teil immer älter und gebrechlicher wurden, hat sich der Vorteil solch eines Gruppenmanagements erst Recht herauskristallisiert.
Also nochmal - das sind bloss Vermutungen, aber klären solltet Ihr das unbedingt, bevor ein Welpe möglicherweise zwischen die Fronten gerät.
LG, Chris
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Hahaaaaaaaaaaaaaa, danke Chris2406 Du mir sehr geholfen;-)))
Seit 30 Jahren Hunde...und dann hört man nicht auf seinen Bauch...
Gizmo hat eine RIESENKLAPPE und nichts dahinter. Er ist ein Leinenrambo der Monsterwellen verursacht, ohne Leine wenn andere Hunde auf Ihn zukommen: Kläffen, nach vorne gehen, der andere Hund mache EINEN Schritt...HERRCHEN HILFEEEEEEEEEEEEEEEE wo bist Du;-) Ich dachte immer er lässt sich niemals die Butter vom Brot nehmen wenn es um die Rangordnung zu Hause geht. Mein fataler Fehler war/ist das ich dachte Davy legt es niemals drauf an. Und außerdem dachte ich mit 3 Jahren und 4 Monaten kommt da nichts mehr, er IST ja schon erwachsen. Er hat eigentlich mehr so ein Phlegma..das eines Berners eben;-)
Aber dann passt schon alles, denn da fällt mir gerade ein, vor 4 Wochen waren die 2 im Garten und Gizmo hatte seinen Basketball..da geht Davy hin nimmt Ihm den wie selbstverständlich weg, ich dachte ich gucke nicht richtig und was macht Gizmo, dreht sich um und hapst in Gras.
Tja dann wird das wohl nix mit dem Welpen...ich habe nämlich nur noch 8 Tage Zeit das in den Griff zu kriegen und ich fürchte das reicht nicht. Blöder hätte der Zeitpunkt echt nicht sein können, naja es ist wie ist.
Vielen Dank für Eure Hilfe.Liebe Grüße Claudi
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Zitat
Tja dann wird das wohl nix mit dem Welpen...ich habe nämlich nur noch 8 Tage Zeit das in den Griff zu kriegen und ich fürchte das reicht nicht. Blöder hätte der Zeitpunkt echt nicht sein können, naja es ist wie ist.
Vielen Dank für Eure Hilfe.Manchmal sieht man einfach nur den Wald vor lauter Bäumen nicht.
8 Tage Zeit sind knapp, aber nicht unbedingt unmöglich - heute noch Buch bestellt, mit Glück morgen/übermorgen da und das "Umstellen" anfangen - was bei Hunden, die man schon kennt gar nicht soooo schwierig ist, wenn man kapiert hat, worum es dabei geht.
Für die Hunde geht es eigentlich nur darum, das "Abwarten" zu lernen und die Entscheidungen weitestgehend abzugeben - bei eher unsicheren Kandidaten geht das sogar sehr zügig, weil die fast schon froh/erleichtert drum sind, sich nicht "beweisen" zu müssen und eigentlich immer auf zack sein zu müssen. Ein Aufenthalt in den "mittleren Reihen", die gar nicht zu den Entscheidungsträgern gehören, kann durchaus belebend und entspannend sein...In der ersten Zeit den Welpen nicht allein mit den beiden lassen - einer von Euch wird ja welpenmäßig eh da sein - das kann durchaus hinhauen - auch kann es gut sein, dass der Welpe soviel Ablenkung bringt, dass die beiden Großen ihr Geplänkel noch mal um ein paar Tage aufschieben...und bis dahin seid Ihr schon fast "durch".
Bei uns lief das "damals" überraschend ruhig ab - der Doggenbub war wirklich sichtlich erleichtert, dass er dieses ganze "Gehabe" ablegen konnte und das "Führen" uns überlassen konnte. Die ersten wirklichen Besserungen traten bereits nach dem ersten Wochenende auf - der Rest war nur noch Fein-Tuning. Jetzt mittlerweile kapieren auch ganz neu dazugekommene erwachsene Hunde innerhalb von einigen Tage, wie hier der Hase läuft.
Hunde sind sehr bequeme Lebewesen - einen Status-Dünkel haben sie im Allgemeinen nicht - deshalb "werten" sie das Abgeben einer oft sehr anstrengenden "Führungsrolle" nicht als Niederlage/Herabsetzung, sondern einfach als hochgradige Verbesserung der Lebensqualität.
LG, Chris
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Zitat
In der ersten Zeit den Welpen nicht allein mit den beiden lassen - einer von Euch wird ja welpenmäßig eh da sein - das kann durchaus hinhauen - auch kann es gut sein, dass der Welpe soviel Ablenkung bringt, dass die beiden Großen ihr Geplänkel noch mal um ein paar Tage aufschieben...und bis dahin seid Ihr schon fast "durch".
Buch ist bestellt und natürlich ist der Welpe nicht alleine zu Hause
Auf gar keinen Fall, das Männlein soll ja erst mal stubenrein werden und sich an die neue Umgebung gewöhnen. Wir haben Beide unseren Jahresurlaub geopfert, macht 12 Wochen plus 3 die Oma noch einspringt
Die letzten Mal hat das so super geklappt.Nochmal vielen dank, ich werde berichten.
Liebe grüße Claudi
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