er springt immer zur begruessung meinen freund an

  • Hallo!

    wir haben ein 2 jaehrigen podenco-belgischen-schaeferhun-x-y-mix. im grunde ist es mein hund, aber mein freund und ich wohnen jetzt schon ein weilchen zusammen.

    mich begruesst er mit seinem spielzeug im maul, rute wedelnd und laeuft um mich rum. aber er ist da ganz ruig dabei. kein springen, kein ranschmeissen.

    bei anderen leuten, die er kennt, ist er eher zurueckhaltend.

    aber wenn mein freund nach hause kommt, dann dreht unser hund total durch. bereits beim hoeren des motors rennt er in der wohnung auf und ab, jault und kann es nicht abwarten bis mein freund die tuer auf macht.
    und dann springt er an ihm hoch.

    ich dachte, dass wir das in den griff bekommen, doch das geht jetzt ne ziemliche weile so.

    eine zeit lang hat mein freund ihm immer etwas vom mittagessen mitgebracht und meistens gleich ausgepackt. das koennte mit ein grund sein, warum der hund so austickt.
    ausserdem vermute ich, dass er meinen freund eher als spielkamarade sieht und nicht umbedingt als rudelanfuehrer.

    wenn ich daheim bin, dann schick ich den hund in sein bettchen. da beruigt er sich und nach ner weile darf er dann meinen freudn begruessen. die beruessung ist dann abgeschwaechter. aber wenn ich nicht da bin, dan springt die bestie gleich aus der tuer raus :D

    koennt ihr mir helfen, wie wir das in den griff bekommen?
    =)

  • Wie verhält sich Dein Freund denn, wenn er nach Hause kommt?
    Ich würde den Hund bei der Ankunft komplett ignorieren bzw., wenn das nicht hilft, beim Anspringen so heftig ohne weiteren Kommentar abblocken, bis er merkt, daß es unerwünschtes Verhalten ist.
    LG von Julie

  • mein freund ist schon richtig genervt... da er meisterns von einem langen, harten arbeitstag kommt und dann angesprungen wird.
    ego: er freut sich selbst nicht, dass der hund da ist und schubst ihn weg. nicht richtig hart, sondern eher so ein "lass mich in ruhe" und versucht aus der situtation zu kommen, in dem er dann versuchtam hund vorbei zu kommen.
    aber der kommt gleich wieder und freut sich wahnsinnig das jetzt einer mehr im haus ist :D

    vielleicht sollte mein freund aktiver sein und den hund richtig wegschmeissen und deutlicher in seinem handeln werde?

  • Wegschmeißen finde ich etwas heftig. Ich würde mich mit einem lauten deutlichen *Nein* wegdrehen und den Hund erst streicheln wenn er ruhig und mit allen 4 Pfoten auf dem Boden ist. Evtl mal das Knie anziehen und den Hund so abblocken wenns ganz heftig wird.

    Dieses Springen ist keine Freude sondern meist ein pöbeln und sollte nicht durchgehen!

  • Hallo

    Mein Woody (Dalmi) hat das auch gemacht. Da es bei einem 25kg Hund doch ne ziemliche Wucht ist die einen da anspringt, habe ich es ihm abtrainiert wie folgt :

    Ich habe meinem Besuch/Mitmenschen erklärt was sie tun sollen, wenn er springt. Sie sollen ihn runterschieben, nicht Agressiv aber auch nicht wie wenn der Hund ein zerbrechliches Pflänzchen wäre. Nach dem runterschmiss sollten sie ihm den Rücken zudrehen, und mich begrüssen. So stand Woody immer öfter HINTER dem Besuch, wenn er sich danaben benahm, was sehr effektiv war.
    Seine Freude über den Besuch ist immernoch riesig, aber er hat gelernt sich zu beherrschen.

    Woody brauchte ca 6 Monate um es richtig zu verinnerlichen, und es kommt nicht mehr vor.

    Viel Erfolg!!

    Lg Nina

  • Die Reaktion , die der Hund auf sein Verhalten bekommt ist entscheidend.

    Bei meinem Bandit ist es immer sehr eindrücklich.
    Wenn ich nach Hause komme ( egal, ob nach 10 Minuten oder 5 Stunden ) kommt Hundi zwar an, schlawenzelt um mich rum, aber berührt mich nicht.
    Ich bewege mich langsam, ruhig, und ignoriere ihn KOMPLETT, bis ich richtig angekommen bin, also Tasche weg, Jacke ausgezogen usw.
    Erst DANN nehme ich Kontakt auf und hole ihn zum Begrüssen zu mir.

    Kommt mein Freund, gibt Bandit Vollgas, rempelt, hüpft, drückt sich an ihn, als wäre er Jahre weg gewesen.
    Was macht mein Freund ? Er "beruhigt" ihn, streichelt ihn, "is guuuut, bin ja wieder da" :headbash:
    Hund steht also erstmal im Mittelpunkt, warum sollte er was ändern ?

    Der Hund darf nie zum Erfolg kommen, also wegdrehen, ignorieren, kein Blickkontakt , nichts. Dann wird er auch schnell "runter kommen". ...hoffentlich... :roll:
    Kontakt erst aufnehmen, wenn ICH es will.

  • Ich würde mal sagen, durch das Wegschubsen bringt dein Freund auch noch zusätzliche Aktion rein. Der Hund ist LUFT, wenn er nach Hause kommt, ich würde kein Wort mit ihm reden, nicht angucken, gar nichts. Anspringen wird wortlos abgeblockt, möglichst vom Hund abwenden.
    Im Moment geht dein Freund ja noch auf den Hund ein, denn er reagiert. Der Hund muss merken, Aufmerksamkeit gibt es erst, wenn ich ruhig bin.
    Bei dir hat er das verstanden, aber bei deinem Freund nicht.
    Wenn er erstmal runter gekommen ist, könnte dein Freund den Hund absitzen lassen und dann kurz zur Begrüßung streicheln.

    Es wird wohl noch ein paar Macken geben, aber wenn er den Hund wirklich konsequent und richtig ignoriert, dann wird er damit aufhören, da kein Erfolg mehr eintritt. Hundi macht das, wmit er Erfolg hat, ist ja klar.

  • Zitat

    Die Reaktion , die der Hund auf sein Verhalten bekommt ist entscheidend.

    Bei meinem Bandit ist es immer sehr eindrücklich.
    Wenn ich nach Hause komme ( egal, ob nach 10 Minuten oder 5 Stunden ) kommt Hundi zwar an, schlawenzelt um mich rum, aber berührt mich nicht.
    Ich bewege mich langsam, ruhig, und ignoriere ihn KOMPLETT, bis ich richtig angekommen bin, also Tasche weg, Jacke ausgezogen usw.
    Erst DANN nehme ich Kontakt auf und hole ihn zum Begrüssen zu mir.

    Bei mir und Hundi genau so. Sie ist als Junghund auch immer hoch gesprungen. Mir ging das total auf die Nerven. Also wurde Hundi ignoriert und nach kurzer Zeit war alles gut. Wegschubsten oder ein NEIN würde ich gar nicht machen. Das pusht oft nur noch mehr auf.

    Übrigens kommt meine Dame heute noch schwanzwedelnd an, nimmt sich dann meinen Hausschlüssel und legt sich hin bis ich sie anspreche :gut:

  • Zitat


    ego: er freut sich selbst nicht, dass der hund da ist und schubst ihn weg. nicht richtig hart, sondern eher so ein "lass mich in ruhe" und versucht aus der situtation zu kommen, in dem er dann versuchtam hund vorbei zu kommen.

    Das könnte der Hund als "Spielaufforderung" sehen.
    Klar, daß er sich dann freut.
    Dein Freund kommt, und es wird sofort losgespielt, und das auch noch körperbetont.
    Das macht doch Spaß! ;)

    Zitat

    vielleicht sollte mein freund aktiver sein und den hund richtig wegschmeissen und deutlicher in seinem handeln werde?

    :verzweifelt:

    Lieber nicht.

    Dein Freund soll den Hund einfach ignorieren.
    Ihn nicht ansehen, nicht ansprechen, ihm den Rücken zudrehen.

    Sobald eine "Aktion" vom Freund kommt, wie zum Beispiel das "wegschubsen", was für uns Menschen ja ganz eindeutiges Signal ist, wird eben für einen Hund total anders wahrgenommen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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