Wie verhindern das im Garten alles verbellt wird?

  • Sie hat viel zu viel Entscheidungsspielraum, d. h. Situationen, wo Bekannte, Freunde oder auch Fremde auftauchen, würde ich für den Hund strukturieren und ihr klar zeigen, dass sie sich im Hintergrund zu halten hat.
    Ich persönlich meine, dass das eins der Hauptprobleme in der Hundeerziehung ist.
    Dass der Hund viel zu viel selber entscheidet und sich dadurch Verhaltensweisen manifestieren, die unerwünscht sind.

    Lernt dein Hund, sich im Hintergrund zu halten, lernt sie, dass DU im Vordergrund bist, DU zur Tür gehst, dann wird das für sie selbstverständlich. Auch im restlichen Alltag.
    Du entscheidest , sie passt sich an.

    Mein Welpe dürfte nicht ungebremst zum Zaun rennen. Mein Welpe war auf dem Hof immer in meiner Nähe, zur Not auch mal irgendwo festgebunden, wenn das "Bleib" noch nicht sicher genug ist.

  • Zitat

    "Besucher kommen durch das Tor" - wie jetzt? Die, die vorher eingeladen wurden oder kommen bei euch Leute einfach so reingeschneit? Liest sich irgendwie so, als würden ständig Leute bei euch ein und aus gehen?!

    Erstmal Danke für die vielen Tipps.


    Ist schwer zu erklären. Wir haben hier einen sehr großen Freundes- und Beanntenkreis und sind halt ständig draußen. Die Leute hier wissen das sie jederzeit bei uns vorbei kommen können. Sie trinken was mit uns, unterhalten sich kurz oder bringen ihr Fleisch mit wenn wir grillen. Meine Eltern von gegenüber kommen mal kurz rein wenn sie merken das wir draußen sind und ein Freund, der jede freie Minute in der Feuerwehr verbringt über der wir wohnen, setzt sich auch meist mal kurz zu uns wenn er kommt.
    Viele unsere Freunde sind in dieser Feuerwehr und wenn sie irgendeinen Diens haben kommen sie auch ein paar Minzten früher und quatschen kurz mit uns.
    Es ist also so das wir normal nie einen ganzen Tag lang nur unter uns sind wenn wir im Garten sitzen.
    Wir mögen die Gesellschaft unserer Freunde und unser letzter Hund kam damit super klar. Er hat nicht gemeldet wenn jemand durch das Törchen kam aber er ging ruhig und langsam hin und die Besucher haben ihm meist im Vorbeigehen kurz über den Kopf gestreichelt. Wir bleiben normal sitzen weil wir die Leute ja sehen und schon grüßen wenn sie noch vor dem Zaun stehen. Wie man einen Riegel bedient wissen sie ja alle und kommen dann selbst rein.


    Wir werden dann jetzt wohl am beste mal weiter Chilis Verhalten beobachten und zur Not werd ich wohl wirklich eine Schleppleine einsetzen und sie so bei mir halten.
    Wir haben ja schon allen Freunden gesagt das bitte jdeer zuerst uns begrüßen soll bevor sie den Hund streicheln. Das klappt auch ganz gut wobei man Chili jetzt natürlich noch recht viel Aufmerksamkeit schenkt weil nunmal die wenigstens die Finger von einem Welpen lassen können :roll:
    Schleppleine ansich wird halt nur nicht ganz einfach weil ja auch noch unsere knapp 2jährige Tochter im Garten rumrennt und ich natürlich nicht möchte das sie über die Leine fällt oder sogar eingewickelt wird.
    Mit dem alten Hund war immer alles ganz ungezwungen und ich hoffe das schaffe ich bei Chili auch.
    Natürlich werden wir auch das "Bleib" sehr stark trainieren weil sie in der Wohnung auch lernen soll auf ihren Platz zu gehen wenn es klingelt und erst wieder aufzustehen wenn ich das Kommando auflöse.
    Noch ist das natürlich Zukunftsmusik. Erstmal beschäftigen wir uns mit den leichteren Kommandos wie Sitz, Platz und komm. Obwohl ich auch schon angefangen habe Decke zu sagen wenn ich sehe da sie sich von selbst auf den Weg zu ihrem Platz macht.

  • Zitat

    Erstmal Danke für die vielen Tipps.


    Ist schwer zu erklären. Wir haben hier einen sehr großen Freundes- und Beanntenkreis und sind halt ständig draußen. Die Leute hier wissen das sie jederzeit bei uns vorbei kommen können. Sie trinken was mit uns, unterhalten sich kurz oder bringen ihr Fleisch mit wenn wir grillen. Meine Eltern von gegenüber kommen mal kurz rein wenn sie merken das wir draußen sind und ein Freund, der jede freie Minute in der Feuerwehr verbringt über der wir wohnen, setzt sich auch meist mal kurz zu uns wenn er kommt.
    Viele unsere Freunde sind in dieser Feuerwehr und wenn sie irgendeinen Diens haben kommen sie auch ein paar Minzten früher und quatschen kurz mit uns.
    Es ist also so das wir normal nie einen ganzen Tag lang nur unter uns sind wenn wir im Garten sitzen.
    Wir mögen die Gesellschaft unserer Freunde und unser letzter Hund kam damit super klar. Er hat nicht gemeldet wenn jemand durch das Törchen kam aber er ging ruhig und langsam hin und die Besucher haben ihm meist im Vorbeigehen kurz über den Kopf gestreichelt. Wir bleiben normal sitzen weil wir die Leute ja sehen und schon grüßen wenn sie noch vor dem Zaun stehen. Wie man einen Riegel bedient wissen sie ja alle und kommen dann selbst rein.


    .

    Du hast aber deinen alten Hund nicht mehr, sondern einen dummen Welpen. Da du an der Hauptstraße wohnst, würde ich ein Schloß an den Riegel machen, damit sich jeder melden mußt, der rein will. Anders wäre mir das viel zu gefährlich.

  • @ Bentley

    Ich kann kein Schloss an den Zaun machen weil der Garten genau genommen noch der Gemeinde und der Feuerwehr gehört. Wir dürfen ihn benutzen weil wir nunmal in der Wohnung obendrüber wohnen und waren froh überhaupt wegen unserer Tochter einen Zaun aufstellen zu dürfen.
    Abschließen kann ich den Garten nicht weil die Gemeinde zu Feiertagen die Flaggen an den Fahnenmasten in dem Garten hochziehen muss und der Rasen wird auch von anderen gemäht.
    Und zu guter letzt würde dann nicht mehr mal der Postbote zu uns kommen können weil man durch den Garten muss um zu unserer Haustür zu gelangen.

    Es ist aber auch nicht Sinn der Sache nun unseren Freunden die Besuche zu verbieten. So läuft es hier seit 3 Jahren und das werden wir sicher nicht ändern.

    Was meinst du mit zu gefährlich?
    Was soll Chili denn passieren? Sie ist doch nie alleine im Garten. Er ist höchsten 100qm groß und wir sehen wenn jemand rein kommt. Wir schauen immer ob das Törchen zu ist bevor wir Chili im Garten loslassen und da wir schon immer Hunde hatten und ja auch unsere Tochter nicht auf die Straße rennen soll, wissen alle unsere Besucher das sie die Tür immer sofort hinter sich schließen müssen.

  • Das mag sein,
    und ich glaube Dir das auch gerne.

    Allerdings könnte immer wieder was vorkommen:
    - in Hast wird mal das Tor vergessen zu schließen
    - Hände voll, Tor schließt nicht richtig, und keiner bekommt das mit
    - Hund will laufen, und "nutzt" die erste Gelegenheit, an Besucher vorbei zu rennen, sobald das Tor offen ist
    - es könnte sein, daß der Hund alleine das Tor öffnet, wenn auch nur "aus Versehen"

    Auch wenn Deine Hündin nicht alleine im Garten ist, und es wohl auch nie sein wird, so ist es doch so, daß ab einem gewissen Alter die Neugier zunimmt. Hunde erkunden immer mehr die Gegend, der Radius wird größer. Und Hunde sind leider nun mal schneller, als wir Menschen ;)


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

  • Hmmm schwierig...

    Hab ich das jetzt richtig verstanden: Die Feuerwehr nutzt das Tor auch und fährt mit den Autos da raus?

    Ich weiß ja nicht, welcher Rasse du vor dem Boxer hattest....wenn's bei dir zugeht wie "im Taubenschlag" und viele Menschen aus und ein gehen, könnte das ab einem gewissen Alter problematisch werden.
    Ich würde also klipp und klar jetzt schon regeln, dass der Hund nicht mehr auf Besucher zurennt. Das wird sich sonst so einbürgern - ist ja dann später auch nicht mehr ganz ungefährlich.
    Ich würde den Welpen an die lange Leine nehmen, wenn ich draußen bin. Wann immer ein Besucher kommt, würde ich ihn her bitten. Er soll den Welpen erst einmal ignorieren (damit Welpi nicht meint, jeder der kommt, ist SEIN Besuch), sich also erst mit dir befassen und wenn der Welpe unauffällig auf seinem Platz oder sonst wo ist, darf der Besuch sich mit ihm befassen. Hund soll und muss in eurer Situation ja lernen, dass es normal ist, dass viele Leute aus und ein gehen, aber ihm muss klar werden, dass das nicht SEIN Besuch ist und er nicht losstürmen und jeden begrüßen darf.

  • Das Chili das Tor alleine öffnen kann ist völlig ausgeschlossen. Es sei denn sie lernt irgendwann einen Riegel von innen zur Seite zu schieben und über das Tor zu greifen um einen 2. Haken hoch zu heben :D
    Die Tür ist extra so gesichert das auch unsere Tochter sie nicht alleine öffnen kann ;)

    Ich wohne fast 3 Jahre hier und es ist noch nie vorgekommen das unser Tor auf war wenn wir das nicht wollten. Wenn ich in den Garten gehe schaue ich ja danach bevor ich den Hund loslasse.
    Wir haben 2 Törchen. Eines durch das wir gehen wenn wir von der Wohnungstür in den Garten gehen und eines zur Straße hin. Das zur Straße hin wird imemr sofort verschlossen und das von der Wohnungstür aus wird zu gemacht sobald wir im Garten sind. Würden wir vergessen die Türchen zu schließen könnte auch unsere Tochter auf die Strasse rennen. Sie ist knapp 2 und bleibt sicher nicht von alleine im Garten. Schon alleine deshalb wird sowas einfach nicht passieren.

    Das sie ich am Besucher vorbeidrängen kann könnte natürlich passieren aber sie rennt momentan ja noch nicht vor zum Tor und ich werde ihr auch beibringen das nicht zu machen. Bisher ist sie immer erst aufgestanden und zu den Leuten gegangen wenn die schon fast bei uns am Tisch waren oder sie hat sich eben garnicht dafür interessiert was ich auch gerne so weiter fördern möchte.
    Und jeder der zu uns kommt weiß das wir schon immer Hunde hatten und achtet ja auch darauf.
    Unser alter Hund hat die Leute direkt am Tor begrüßt und ist auch nie raus weil die Leute das Törchen dann nur soweit öffnen wie es sein muss damit sie durch kommen. Sie kennen das so.
    Aber wie gesagt, Chili soll nicht hinrennen und zur Not wird sie gesichert bis sie es kann.


    @ Shepherd

    Nein, die Feuerwehr fährt hinter dem Haus aus der Halle. Unser Garten ist vor dem Haus. Es ist echt schwer zu beschreiben aber der Garten ist wirklich Hundesicher und hier rasen auch keine Autos durch :D
    Bei Gelegenheit muss ich wohl mal Bilder machen mit man sich das besser vorstellen kann.

    Und so schlimm wie es jetzt rüberkommt ist es mit den Besuchern wirklich nicht.
    Heute z.B. war ich den ganzen Tag immer mal wieder mit meiner Tochter und Tarja im Garten weil Chili ja nunmal oft raus muss und nur heute Abend kamen ein paar Freuen von der Turngruppe in der meine Mutter turnt vorbei und haben sich 30 Minuten zu uns gesetzt weil sie den Hund mal sehen wollten. Sie haben erst uns begrüßt. Sich dann gesetzt und erst nach einigen Minuten ist Chili dann mal aufgestanden und hat geschaut weil sie vorher geschlafen hatte.


    Ich denke bei Chili ist der Vorteil das die Züchter mit ihren Kindern und Enkelkindern in einem Haus gewohnt haben und auch viel draußen waren. Und es kamen regelmäßig Nachhbarskinder vorbei die kurz mit den Welpen gespielt haben. Es wurde natürlich drauf geachtet die kleinen nicht zu überfordern weil ja die Interessenten der Welpen auch regelmäßig vorbeikamen.
    Dadurch ist Besuch für Chili moementan noch nicht so sonderlich interessant. Bisher ist sie zwar zu jedem hin aber erst wenn derjenige schon einige Meter im Garten drin war oder eben manchmal auch erst wenn er schon eine Weile bei uns saß.
    Ich denke das dies so bleiben wird bekomme ich hin.
    Mir macht halt viel mehr Sorgen das sie nicht zur Dauerkläfferin werden soll weil ich das schonmal bei einem Hund hatte.
    Ich kenne seinen Grund dafür und diesen Grund wird Chili nie haben aber trotzdem möchte ich natürlich sofort richtig handeln und suche nach der Methode wie der Hund am schnellsten versteht das ich Bellen nicht dulde. Sie darf natürlich anschlagen wenn wirklich was los ist aber er muss nicht jeden der 20 Radfahrer anbellen die schätzungsweise am Tag hier vorbeifahren.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!