Hündin nicht mehr stubenrein
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SylvieUndDira -
11. Juni 2011 um 13:23
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Seit einiger Zeit haben wir ein Problem mit unserer Hündin Dira, Manchester Terrier, bald 4 Jahre alt. Im Januar 2011 musste sie kastriert werden. Einige Wochen später fing es an, dass Dira nicht mehr so lange aushalten konnte wie gewohnt. Seit einigen Tagen pieselt sie uns bald mehrmals täglich in die Wohnung. Und das sind immer riesige Mengen, dabei trinkt sie aber nicht mehr als sonst. Teilweise war ich mit ihr draußen und nicht mal eine Stunde später hinterlässt sie schon wieder eine riesige Pfütze in der Wohnung.
Sie war noch nie der Hund, der sich gemeldet hat. Wenn sie musste und man hat es nicht bemerkt, hat sie sich immer irgendwo hin verzogen und der Natur ihren Lauf gelassen.
Ich bin mir jetzt total unsicher, ob sie es nicht mehr halten kann und das mit der Kastration zusammenhängt oder ob das Protestverhalten ist. Bis Mitte Februar habe ich noch Vollzeit gearbeitet, da hatten wir nur ab und zu mal eine Pfütze in der Wohnung, was ich aber als verständlich empfand, wenn ich es nicht schnell genug nach Hause geschafft habe. Seitdem bin ich aber immer zu Hause, da unsere Tochter im März geboren ist. Dira spielt ihren Beschützer und möchte auch oft in ihrer Nähe sein, was für uns okay ist. Mit den Beiden klappt es also ganz gut. Wenn wir aber kurz wegfahren, z.B. zum Einkaufen, kann man sich sicher sein, dass man wieder eine Pfütze vorfindet.
Da mein Text jetzt so durcheinander klingt, fasse ich noch mal kurz zusammen:
- Hündin, 4 Jahre, kastriert
- neues Familienmitglied: Baby, mit beiden klappt es gut
- Hündin pieselt oft in die Wohnung, ob wir zu Hause sind oder nicht
- pieselt auch rein, obwohl man kurz vorher mit ihr draußen warIch hoffe, hier kann mir jemand helfen oder einen guten Tipp geben. So kann das echt nicht weitergehen. Spätestens wenn unsere Tochter krabbeln lernt, muss das aufhören. Ich kann ihr doch nicht zumuten, durch Hundepipi krabbeln zu müssen. (Wir haben eine recht dunkle Wohnung, da sieht man es nicht immer sofort)
Danke schon mal.
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11. Juni 2011 um 13:23
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Warst du mit ihr schon beim Tierarzt?
Vielleicht hat sie eine Blasenentzündung.
Vielleicht ist sie Inkontinent (durch die Kastra) - Inkontinenz ist manchmal behandelbar, manchmal nicht...lg
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Nein, bisher war ich noch nicht beim Tierarzt, das habe ich mir für die kommende Woche vorgenommen.
Ich dachte immer, bei Inkontinenz tröpfelt es nur und kommt nicht "literweise" raus.
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meines Wissens geht auch "literweise".
Ich hab allerdings nur Erfahrung mit einer inkontinenten Hündin, deren Blase stark, aber Darm schwach ist = kotet ins Haus...
find ich aber "angenehmer" als Urin, da leichter zu entfernen
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Zitat
Seit einiger Zeit haben wir ein Problem mit unserer Hündin Dira, Manchester Terrier, bald 4 Jahre alt. Im Januar 2011 musste sie kastriert werden. Einige Wochen später fing es an, dass Dira nicht mehr so lange aushalten konnte wie gewohnt.
ZitatSeit einigen Tagen pieselt sie uns bald mehrmals täglich in die Wohnung. Und das sind immer riesige Mengen, dabei trinkt sie aber nicht mehr als sonst. Teilweise war ich mit ihr draußen und nicht mal eine Stunde später hinterlässt sie schon wieder eine riesige Pfütze in der Wohnung.
ZitatSie war noch nie der Hund, der sich gemeldet hat. Wenn sie musste und man hat es nicht bemerkt, hat sie sich immer irgendwo hin verzogen und der Natur ihren Lauf gelassen.
So ganz verstehe ich den Zeitraum des Problems nicht.
a) Einige Wochen nach der Kastration im Januar 2011...
b) Seit einigen Tagen mehrmals täglich...
C) Wenn sie musste, hat sie sich immer irgendwo hin verzogen und der Natur freien Lauf gelassen...So richtig stubenrein war sie also noch nie.
ZitatIch bin mir jetzt total unsicher, ob sie es nicht mehr halten kann und das mit der Kastration zusammenhängt oder ob das Protestverhalten ist.
Und gegen was sollte der Hund protestieren?
"Protestpinkeln" gibt es nicht, kein Hund pinkelt absichtlich ins Haus, um den Besitzer zu ärgern, es handelt sich dann um Stresspinkeln, was eine psych. Ursache hat.ZitatSeitdem bin ich aber immer zu Hause, da unsere Tochter im März geboren ist. Dira spielt ihren Beschützer und möchte auch oft in ihrer Nähe sein, was für uns okay ist. Mit den Beiden klappt es also ganz gut.
Schön, dass es mit dem Baby und Hund gut klappt, aber:
Es darf nicht Aufgabe des Hundes sein, das Baby zu beschützen.
Das ist Aufgabe der Eltern und nicht die eines Hundes.
Kann sogar sein, dass der Hund damit überfordert ist und damit Zusammenhänge mit der Pinkelei zu suchen sind.
Wie äußert sich das Beschützen?ZitatWenn wir aber kurz wegfahren, z.B. zum Einkaufen, kann man sich sicher sein, dass man wieder eine Pfütze vorfindet.
Sie macht es, wenn ihr kurz weg seid - wenn ihr anwesend seid - und überhaupt hat sie es schon, mehr oder weniger, immer gemacht.
Selbstverständlich muss der Hund tierärztlich untersucht werden.
Am Dienstag bitte gleich eine Urinprobe mit zum Tierarzt nehmen.Wenn der Hund gesund ist, liegt da eine psych. Ursache vor, es kann einiges zusammen kommen.
Irgendwo hat sie einen Stresspunkt:
*Baby beschützen (bitte ab sofort unterbinden!)
*Wenn sie weniger Aufmerksamkeit bekommt, könnte sie Stress haben.
*Stress mit dem AlleineseinGruß
Leo -
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Ich nehm mal gleich deine Nummerierung, um zu antworten.
zu a) Vor der Kastra hat Dira immer lange ausgehalten, da reichte es ihr völlig, morgens und abends eine kurze Gassirunde zu gehen und am Nachmittag ein großer Spaziergang. Wenige Wochen nach der Kastra änderte sich das, sodass sie insgesamt mind. 4 Mal raus musste. Sie hat die Zeit, in der sie alleine zu Hause war, als ich noch arbeitete, gut durchgehalten, es sei denn, bei mir wurde es mal später, dann eben nicht immer.
zu b) seit einigen Tagen passiert das "in die Wohnung pieseln" oft mehrmals täglich, aber auf jeden Fall mind. ein Mal. Vorher ist es eben nicht so oft passiert wie jetzt.
zu c) Das war meist meine Schuld, wenn ich die Zeit aus den Augen verloren hab und zu spät mit ihr raus bin. Also der typische Fall, in dem man die Zeitung zusammenrollt und sich selbst auf den Kopf schlägt.
zum Aufpassen: Es ist nicht Diras Aufgabe, unsere Tochter zu beschützen und sie soll es ja auch gar nicht. Ich fördere das nicht. Aber sie legt sich eben gerne zu ihr, beschnüffelt sie und leckt sie auch an den Händen und durchs Gesicht. Das Ablecken versuche ich zwar immer zu unterbinden, aber ich will Dira auch nicht ganz von unserer Tochter fernhalten, eben damit sie nicht eifersüchtig wird.
Stress mit dem Alleinesein kann ich mir nicht vorstellen, weil sie es von klein auf gewöhnt ist. Zumal sie auch nicht ganz alleine ist, denn unsere Katzen sind auch noch da und der Kater ist ihr liebster Spielgefährte.
An weniger Aufmerksamkeit habe ich sie schon in der Schwangerschaft gewöhnt, da ich da ja auch schon nicht mehr so konnte wie vorher, aber auch jetzt noch bekommt sie regelmäßig ihren Auslauf, ihre Streichel- und Spieleinheiten und auch zur Hundeschule gehen wir immer noch.
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Huhu
Ab zum TA. und abklären lassen ob es eine Blasenentzündung ist.
Mitunter können da auch mal Blasensteine (Struvite/Oxalate) hinterstecken.Aber es kann auch von der Kastration kommen. 30% aller kastrierten Hündinnen werden Inkontinent ( bedeutet nicht tröpfeln bzw leider in den seltensten Fällen, sondern egal wo, egal wie viel Urin unbemerkt laufen lassen.
Also das Tier merkt dann oft gar nicht das es Pullert. Oft ist es auch so wenn das Tier liegt das es Urin unter sich lässt oder beim aufstehen oder wie gesagt einfach so pullern...
Manchmal kann man Inkontinenz behandeln.
An Protestpullern denke ich nicht. Dafür ist es zu undurchsichtig. (also wenn das Tier es bewusst machen würde , würde es nicht mal so und mal so sein denke ich...)
VLG -
Sara hat nach der Kastra mehrmals eine Blasenentzündung gehabt........
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