Urlaubshund - und plötzlich wird sie läufig
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Komisch, dass ein Hund in dem Alter schon woanders untergebracht werden muss . . .War eine unüberlegte Anschaffung, sollte viel einfacher sein und muss eigentlich nur die Wartezeit auf ein Kind verkürzen.
Ist ne arme Seele...ich durfte diese Woche erfahren, dass er sehr viel Potential hat, aber in den völlig falschen Händen ist. - Vor einem Moment
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nicht die besten vorraussetzungen für den armen kleinen kerl oder?
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nicht die besten vorraussetzungen für den armen kleinen kerl oder?
Wenn ich könnte, würde ich ihn dort rausschwatzen und bei mir lassen. Aber ich habe momentan nicht die Zeit und die Geduld einen missratenen Junghund auf die richtige Bahn zu lenken. Und noch einen kleinen Hund möchte ich hier auch nicht haben, schon gar keinen Rüden.
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So, er wird heute noch abgeholt und kommt bei den Eltern der Besitzer unter. Dort hat er es sicher auch nicht sonderlich gut - aber ich kanns auch nicht ändern, was macht schon die eine Woche mehr hier bei uns :|
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*stutzig guck* kann man mit 5,5 monaten schon soooooo "missraten" sein?
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Nein, leider auch nicht.
..ich dachte ja nicht, dass er noch soooo unerzogen ist.
na ja, also ich weiss nicht. Jetzt mal abgesehen von der Läufigkeit, die die Sache jetzt noch erschwert: bevor man einen Hund 2 Wochen lang in Pflege nimmt, macht man ja wohl erst mal mindestens einen Probetag mit Übernachtung und schaut sich genau an, was man da ins Haus holt und entscheidet dann ob es passt.
Wenn man das nicht macht, braucht man sich nicht wundern, wenn es eine Überraschung gibt. Ich gehe davon aus, der Besitzer hat sich auf Dich verlassen und ging davon aus, dass du weisst was du tust. Ich wäre echt sauer, wenn ich nach Hause käme und feststellen würde dass mein Hund in der Zwischenzeit zum Wanderpokal geworden ist.
Klar kann es sein, dass dort bei den Besitzern einiges im Argen liegt. Das will ich nicht anzweifeln Aber du solltest auch mal nachdenken.
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Ich hatte den Hund schon mehrfach hier, da waren eben immer die Besitzer dabei. Und was sie mir beschrieben haben, klang unproblematisch.
Gut, ich habe gestern Abend feststellen dürfen, dass in dieser Familie wohl alles schöngeredet wird.Und ganz ehrlich - ich will mir jetzt nichts vorwerfen lassen. Eine Woche lang habe ich mit diesem Hund gelebt. Er hat bei mir gelernt, wenigstens ab und zu auch mal rumzuliegen. Ich habe ihm ein Stück der Welt gezeigt, ihn eine Woche Hund sein lassen. Ihm gezeigt, dass er mit mir und meinem Hund auch nicht alles machen darf. Ich habe ihm gezeigt, dass man auch locker an der Leine gehen kann. Und ich habe ohne Murren alles weggemacht, wenn er pinkelnd und kackend durch mein Wohnzimmer gelaufen ist.
Aber Welpen will ich nicht. Da ist der Punkt erreicht, an dem für mich Schluss ist - ich kann nicht beide permanent beaufsichtigen. Und jetzt wo er weg ist bin ich wirklich froh, dass der Stress jetzt vorbei ist - zumal unsere ganzen Bemühungen ja eh umsonst waren.
Und bei allem Ärger halten wir an unserem Plan vom Zweithund fest. Wir wissen, das wir das können, was wir wollen und woher unser Hund kommen soll. Und wir planen unsere Urlaube mit Hunden. Ich gebe zu, ich möchte auch noch zwei, drei Orte auf dieser Welt besuchen, an die mich mein Hund nicht begleiten kann - aber für diese Zeit werde ich wesentlich besser vorsorgen.
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bevor man einen Hund 2 Wochen lang in Pflege nimmt, macht man ja wohl erst mal mindestens einen Probetag mit Übernachtung und schaut sich genau an, was man da ins Haus holt und entscheidet dann ob es passt. Wenn man das nicht macht, braucht man sich nicht wundern, wenn es eine Überraschung gibt. Ich gehe davon aus, der Besitzer hat sich auf Dich verlassen und ging davon aus, dass du weisst was du tust. Ich wäre echt sauer, wenn ich nach Hause käme und feststellen würde dass mein Hund in der Zwischenzeit zum Wanderpokal geworden ist.Klar kann es sein, dass dort bei den Besitzern einiges im Argen liegt. Das will ich nicht anzweifeln Aber du solltest auch mal nachdenken.
@ Raven49: Es kann doch immer mal vorkommen, dass der Hund sich erst nach einiger Zeit eingewöhnt hat und dann sein wahres "Ich" zeigt. Da hilft ein Probetag wohl kaum. Zudem habe ich es so verstanden, dass die TS den HUnd abgibt, weil ihre Hündin läufig geworden ist. Und wenn man mitten in der Bachelorarbeit steckt, hat man wohl besseres zu tun, als auf zwei Hund aufzupassen, von denen einer total unerzogen ist und einer läufig ist. Ich bin grade bei der Masterarbeit und bin froh, dass sich mein Freund um den Hund zur Zeit kümmert. Da hat man echt andere Gedanken, denn immerhin geht es um einen guten Abschluss.
@ Ashera: Ich kann dich voll und ganz verstehen. Du musst dir hier wirklich nichts vorwerfen lassen. Es ist halt Pech, dass es nicht geklappt hat. Viel Erfolg bei der Suche nach einem Zweithund und viel Glück bei der Bachelorarbeit.
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Ich hatte den Hund schon mehrfach hier, da waren eben immer die Besitzer dabei. Und was sie mir beschrieben haben, klang unproblematisch.
Das muss ja kein Widerspruch sein - mit 5,5 Monaten IST und bleibt es ein Junghund, der noch viel lernen muss und von dem man noch nicht soooo viel erwarten darf.
In einer neuen Umgebung steht es einem Hund einfach zu, dass er sich aus Unsicherheit/Fremdheit deutlich nervöser präsentiert, als er im Normalfall ist. Dazu gehören bei einem so jungen Kerl auch das Wieder-Aufflackern von "Undichtigkeiten", das Nicht-Alleinbleiben-Können, der Zerstörungswahn - das sind doch alles nur Symptome von Stress und das ist, egal, wie gut Du mit ihm umgehst und wie gut er es bei Dir hat, völlig normal und verständlich.
Bei einem Junghund, der daheim grad erst angefangen hat, alles zu lernen, tritt das sicher noch eine ganze Ecke deutlicher auf, als bei einem älteren Hund. Bei so einem jungen Kerl kann das alles noch gar nicht so "sitzen", dass es auch unter größerer Ablenkung (und darunter fällt eine fremde Umgebung) ebenfalls sofort klappt.Gut, ich habe gestern Abend feststellen dürfen, dass in dieser Familie wohl alles schöngeredet wird.
Und ganz ehrlich - ich will mir jetzt nichts vorwerfen lassen.
Das macht ja auch keiner. Vielleicht bist Du einen Hauch zu gutmütig an das Thema Urlaubshund rangegangen und hattest Dir das alles unkomplizierter vorgestellt, aber das ist ja nun kein Verbrechen.

Eine Woche lang habe ich mit diesem Hund gelebt. Er hat bei mir gelernt, wenigstens ab und zu auch mal rumzuliegen.
Nach einer Woche in einem neuen Zuhause (der Hund weiss ja nicht, dass er nur übergangsweise bei Dir ist) ist das eigentlich schon eine großartige Leistung - von Euch beiden. Und das zeigt mir, dass der Kerl an sich gar nicht soooo schrecklich unerzogen/unruhig/wuselig ist, wie Du gerade glauben magst.
Ich habe ihm ein Stück der Welt gezeigt, ihn eine Woche Hund sein lassen. Ihm gezeigt, dass er mit mir und meinem Hund auch nicht alles machen darf.
Auch hier - wenn er das bei Dir nach einer Woche gelernt hat, waren die Grundlagen dafür sicher schon da und der Kerl ist für sein Alter schon recht weit.
Ich habe ihm gezeigt, dass man auch locker an der Leine gehen kann.
Auch da werden die Grundlagen schon da gewesen sein.
Ein so junger Hund kann in seiner Ausbildung noch nicht so weit sein, dass er bereits verallgemeinert hat, dass die Leine immer locker bleiben soll, egal, wer dranhängt. Und selbst, wenn er es vorher noch nicht gelernt hat oder nur auf Level 1 ohne große Ablenkung konnte, ist das ein seinem Alter entsprechender Ausbildungsstand.Und ich habe ohne Murren alles weggemacht, wenn er pinkelnd und kackend durch mein Wohnzimmer gelaufen ist.
Mit 5,5 Monaten darf ein Hund im Streß und das ist in einer neuen Umgebung in dem Alter automatisch der Fall, seine Stubenreinheit vergessen, das ist völlig normal.
Aber Welpen will ich nicht. Da ist der Punkt erreicht, an dem für mich Schluss ist - ich kann nicht beide permanent beaufsichtigen. Und jetzt wo er weg ist bin ich wirklich froh, dass der Stress jetzt vorbei ist - zumal unsere ganzen Bemühungen ja eh umsonst waren.
Und bei allem Ärger halten wir an unserem Plan vom Zweithund fest. Wir wissen, das wir das können, was wir wollen und woher unser Hund kommen soll. Und wir planen unsere Urlaube mit Hunden. Ich gebe zu, ich möchte auch noch zwei, drei Orte auf dieser Welt besuchen, an die mich mein Hund nicht begleiten kann - aber für diese Zeit werde ich wesentlich besser vorsorgen.
Zwischen einem Urlaubshund auf Zeit, noch dazu einem Jungspund, und einem Zweithund liegen ja auch Welten.
Da hat das Eine mit dem Anderen nicht viel zu tun.
Und ich glaube wirklich, Du warst einfach zu gutmütig - denn die Kombination aus Arbeit schreiben, noch sehr jungem Hund und dann noch uneingeplanter Zusatzstreß durch die Läufigkeit ist schon recht heftig. Man bloss kann der Kerle da am wenigsten zu.Hak es unter "blöd gelaufen" ab - und lass Dir in Zukunft nur dann Urlaubshunde "aufschwatzen", wenn wirklich alles paßt und auch die Zeit und die Geduld (die sicher durch die zu schreibende Arbeit eh strapaziert ist) da sind.
Die Verhaltensweisen, die der Kerle zeigt, sind für einen noch so jungen Hund in ihm neuer Umgebung wirklich völlig normal.
Ein erwachsener Urlaubshund, der es kennt, ab und an mal woanders "geparkt" zu werden, mag sich leidlich normal präsentieren - aber auch der muss erst die Hausordnung lernen dürfen, auch der muss lernen dürfen, dass Kommandos von Fremden gelten, dass alles a weng anders ist als daheim, eine leichte "Verschlechterung" im Benehmen muss man also immer mit einkalkulieren. Auch sind so Sachen wie funktionierender Abruf durch "Fremde" keine Selbstverständlichkeit, da kann ein Hund daheim noch so perfekt erzogen sein.Der Urlaubszeitpunkt war auch für diesen jungen Hund, der ja auch in seinem eigentlichen Zuhause noch gar nicht sooo lange ist, absolut unglücklich.
Du hattest es Dir um Klassen leichter vorgestellt - die Realität sieht jetzt anders aus.
Eine Lösung habt Ihr schon gefunden - dann paßt es doch. Nur - der Hund kann da nicht das Geringste für und ist mit Sicherheit auch nicht so schrecklich, wie Du gerade glaubst.
Vielleicht kannst Du die Halter ja zu ein wenig mehr Arbeit mit dem Hund überreden?LG, Chris
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Chris, ich möchte auch wirklich kein bisschen Schuld dem Hund zuschreiben. Er ist und bleibt für mich ein Hund mit wahnsinnig viel Potential, der einfach in den vollkommen falschen Händen ist.
Die Halter wollten eigentlich erst eine Katze, dann ist es kruzfristig doch ein Hund geworden (ein "Unfall" - klar, wenn Rüde und Hündin zusammen wohnen), eigentlich wollen die beiden aber ein Kind. Bruno sollte ein Chi sein, beim Abholen war dann klar, dass es doch eher ein Jack Russel ist - aber den sehe ich in diesem Hund auch nicht, dafür ist er schon zu groß.
Beim ersten Besuch bei uns stellte sich sofort heraus, dass sie auf Erziehung gar keine Lust hatten. Es musste eben auf Anhieb klappen. In den ersten zwei Wochen wurde geübt, da hat er alles gelernt, was er heute kann. Wenn er nervt, wird er in eine Katzenbox eingesperrt und dunkel gemacht, da kann er sich nicht drehen, nicht stehen, nicht bequem liegen. Er zerrt wie blöd an der Leine, was mit Leinenruck korrigiert wird (ich habe das ordentliche Laufen geclickt - das funktionierte). Da es in der Gegend keine Wiesen gibt, darf er an einer 1,50m langen Leine durch die Stadt ziehen. Laufen darf er mal im Hinterhof, meißt an der 5m Schlepp. Sie haben zwei Autos, fahren zum Reiten, auf Arbeit, aber nicht mal zu einem ordentlichen Gassiweg.
Hundesport ist nicht - sie bekamen richtig Angst, als ich ihnen erklärte, was ein Jack Russel ist. Es sollte doch ein Schoßhund sein...
Als ich dem kleinen bei seiner Ankunft hier ein Stück getrocknete Lunge zugesteckt habe, gabs gleich erstmal Ärger - so etwas ekelhaftes kann man doch nicht füttern, wie kann man nur roh füttern, Trofu (Select Gold) ist doch viel besser.
Und leider ist er wirklich so eine unruhige Seele. Ich habe vor kurzem mal darauf hingewiesen, dass er in seinem Alter wenigstens 20h ruhen sollte. Oder wenigstens 16h. Antwort: Er kann selbst entscheiden, was er tut - und der spielt eben lieber mit der Katze oder macht irgendetwas kaputt.Es ist das alles, was sich in mir aufgestaut hat und mich so unheimlich wütend macht. Sie ziehen jetzt in eine größere Wohnung, damit Platz für ein Baby ist. Mit Hund und Katze sind sie schon überfordert :/
Ich bin zu gutmütig da ran gegangen. Ich weiß, dass sie niemand anderen haben, der mit Hunden umgehen kann. Wer in den Urlaub fährt, sollte aber auch das Geld für eine Pension haben...
Ich werde ihnen ins Gewissen reden, dass sie den Hund endlich artgerecht halten und auslasten müssen. Sonst landet er vermutlich spätestens wenn das Baby da ist im Tierheim. - Vor einem Moment
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