Aggression seit Zweithund da
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Aaaaaaaaaalso, vorab eine kleine Eniführung...
Paula habe ich nun seit knapp drei Jahren, war immer schon ein Rüpel beim Spiel, aber nie aggressiv.
Nun habe ich mir vor einiger Zeit überlegt, einen zweiten Hund anzuschaffen, wollte mir diese "Belastung" aber erstmal anschauen und habe mich entschloassen, als Pflegestelle für einen Auslandshund zu fungieren. Es war auch alles soweit schon geplant, aber 1. kommt es anders und 2. als man denkt.
Durch Zufall habe ich dann allerdings anstatt des Hundes aus dem Ausland einen Goldi-Rüden, 8 Monate zu dem Zeitpunkt, zu mir geholt. der Wutz war zuerst über zwei WEs auf probe da, Paula hat ihn nicht nur geduldet, sondern war - in meinen augen - doch auch recht angetan, hat bereitwillig den Napf geteilt
und gespielt, waas sie sonst nur äusserst selten getan hat.
Fakt ist, dass Carl nun bei uns eingezogen ist und Paula nun dadurch auch ein wenig ihrer "Prinzessin-Einzelkind"-Rolle einbüßen musste. Nach wie vor achte ich darauf, dass Paula zu erst dran ist und auch von mir als Ranghöhere behandelt wird, damit der kurze nicht auf Ideen kommt. Carl ist nun 10,5 Monate alt und hat sich ganz gut gemacht...
Nun allerdings das Problem: seitdem Carl da ist, geht Paula völlig grundlos und aggresiv auf andere Hunde. Es ist nicht nur ein "Anmachen von der Seite", sondern Paula fakelt keine zwei Sekunden und beist zu, egal ob der andere Hund einfach nur vorbei ging mit Abstand oder shcnuppern wollte. Auf der Hundewiese ist es letztens soweit gegangen, dass Madamme einem Kumpel, mit dem wir regelmäßig spazieren gehen, aus dem nichts die zähne ins fleisch gehauen hat und der arme nun ne offene stelle am bein hat.
eben rief mich die tagesbetreuung an - ein hundekindergarten - dass paula ins haus gesperrt werden musste, da sie schon zwei mal auf eine ihrer "buddies" losgegangen ist.
Fakt ist, seit dem carl da ist, ist paula so aggresiv, knurr5t sofort andere hunde an, sobald diese nur in ihre richtung schauen oder der gleichen.
carl gegenüber ist sie aber völlig zurückhaltend, spielt mit ihm, teilt sich ab und zu das körbchen mit ihm...
am freitag hatte ich mich mit einer hundetrainerin getroffen, eigentlich wegen der grundsätzlichen leinenführigkeit von carl und seiner angst im strassenverkehr, hatte aber das problem auch erwähnt, jedoch war es ihr nicht ad hok möglich, einen grund zu nennen.... ist ja auhc verständlich...
was kann ich tun???
ich weiß, ferndiagnose geht schlefcht, aber vlt habt ihr ja ein paar grundsätzliche tips?
Ist es das beste für alle, für carl eine passende familie zu suchen, so dass paula wieder einzelhund ist? - Vor einem Moment
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Hi,
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Frage: Macht sie das lediglich, wenn Carl dabei ist oder auch, wenn sie allein mit dir anderen Hunden begegnet?
LG
cazcarra -
ich weiß nicht genau, wo carl sich aufgehalten hat, als sie heute im huki war, allerdings, die übergriffe auf der hundewiese, da war carl immer ausser sichtweite, bzw, mit etwas ganz anderem beschäftigt...
mit ist schon klar, dass pauli die letzten jahre echt von mir verwöhnt wurde, aber dass der frust nun soooo groß und die hemmschwelle so niedrig ist

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Es muss nicht unbedingt sein, dass da ein Zusammenhang zum Zweithund besteht. Kann auch nur Zufall sein, dass dieses Verhalten gerade jetzt auftritt, und die Ursache gesundheitlicher Natur ist. Wenn ein Hund sich von jetzt auf gleich so stark in seinem Wesen/Verhalten verändert würde ich das auf jedenfall auch mal mit dem Tierarzt besprechen.
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Termin biem TA ist gemacht, gestern war es def nicht mehr zeitlich machbar, aber heute abend um fünf fahr ich zum doc und versuche, etwas raus zu finden...
ich mache mir echt sorgen und weiß nicht wirklich, was das ist...
heute morgen udn auch gestern abend auf der hundewiese war sie ein Lamm, frei gelaufen, zwar nicht gespielt, aber noch net einmal die leftze hat gezuckt, als andere schnuppern wolllten...
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Was ist Paula denn für eine Rasse?
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sie ist wahrscheinlich ein border - flat coated - mix, aber so ganz sicher weiß man das net...
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Hallo,
ich kenne das von unserer Hündin, allerdings knurrt sie nur alles und jeden an und beißt nicht. Wir haben auch eine Hündin (2,5) und einen Rüden (3). Der Rüde war bei uns zuerst da.
Wenn ich mit der Hündin allein draußen bin, geht sie freundlich auf andere Hunde zu, spielt ab und zu mit ihnen und ist allgemein sehr friedlich, manchmal auch desinteressiert. Aber wehe, wir sind mit beiden zusammen draußen - jeder andere Hund ist sofort erstmal ein Feind, wird angeknurrt, es wird in die Luft geschnappt (ich weiß auch nicht, ob sie ernsthaft mal beißen würde, bisher gsd nicht.)
Beim Rüden ist es so, ebenfalls wenn beide draußen sind, geht gar kein anderer Hund (wird ja von der Hündin angeknurrt, also egal ob Rüde oder Hündin) und er beißt auch. Wenn er allein draußen ist, gehen alle Hündinnen
und ganz selten mal ein Rüde.Ich denke, dass es einen Zusammenhang hat, ob du mit beiden rausgehst. Warum, ich müsste raten. Vielleicht will sie ihn "beschhützen" oder "für sich haben".... Aber da gibt es Leute hier, die bestimmt mehr Ahnung haben.

LG
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Achso, die Beiden zueinander sind ein Herz und eine Seele.
Hatte ich vergessen zu schreiben... -
Du schreibst, dass sie den neuen nicht maßregelt und alles teilt.
Das ist für eine erwachsene Hündin eigentlich ein komisches Verhalten. Eigentlich setzen die zu Anfang ziemlich deutliche Grenzen, vor allem bei bestimmten Ressourcen.
Vielleicht staut sich da was auf, was sie sich nicht wagt an der richtigen Stelle herauszulassen.
Würdest Du es akzeptieren, wenn sie dem Neuen mal den Arsch versohlen würde?
Übrigens: Du entscheidest, um wen Du Dich kümmerst. Wer das als erstes oder letztes ist, ist egal.
Viele Grüße
Corinna - Vor einem Moment
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