Wie kann man diesem Hund schnellstmöglich helfen?

  • Hallo liebe Hundefans :)

    Ich habe da so ein kleines Problemchen...
    Der Freund einer guten Freundin behandelt seinen Hund alles andere als gut.
    Sobald Kira nur in der Wohnung sich bewegt bekommt er die Krise und schreit Kira an, sie solle sich hinlegen und sich am besten nicht bewegen. Wenn er mit ihr mal raus geht, denn nur für 5 Minuten. Zudem ist sie kein Stück ausgelastet, aber das sieht er alles nicht ein.
    Durch seine Selbstständigkeit ist er wohl oft genervt und lässt es IMMER an Kira aus. Ich habe mich ne Zeit lang schon mit ihm zusammen gesetzt und wollte das irgendwie mal langsam beheben, allerdings lässt er sich darauf überhaupt nicht ein, also draußen ja, aber sobald es wieder in die Wohnung geht oder ich nicht dabei bin fällt er wieder in das "mecker-Schema"... Er ist total überfordert mit Kira und ich würde ihm gerne den Hund wegnehmen, da sie es nicht gut bei ihm hat auf Dauer.

    Könnt ihr mir da evtl. helfen und mir Tipps geben, wie ich das ganze anstellen kann??

    Ich danke schonmal im Vorraus für eure Antworten!

    LG MissCrazyJen

  • Das hört sich ja traurig an, für den Hund ...
    Ein uneinsichtiger Mensch, der seinen Hund so behandelt, ist natürlich keine schöne Sache ... aber so direkt sagen, man nimmt ihm den Hund weg, finde ich auch schwierig.

    Du schreibst, es ist der Freund einer Freundin - was ist denn mit ihr? Wie steht sie dazu? Hat sie schonmal mit ihm gesprochen? "Kümmert" nur er sich um den Hund oder auch sie?

  • hallo,

    den hund kannst du ihm nicht abnehmen, aber vielleicht mit hilfe deiner freundin von einem hundetrainer überzeugen, wo er lernt, mit seinem hund umzugehen.

    gruß marion

  • Deshalb frage ich ... die Beziehung zwischen Freund und Freundin ist ja nicht so ganz irrelevant bei solchen Themen. Gerade wenn sie auch "Mitspracherecht" beim Tier hat, hat man da bessere Chancen ... wir kennen den Herrn ja nicht. Möglicherweise lässt er sich von seiner Freundin nichts sagen? Professionelle Hilfe sollte er wirklich in Anspruch nehmen.

  • Hallo MissCrazyJen.

    Wenn es so schlimm ist, solltest du wirklich versuchen, die Lebensbedingungen zu verbessern.

    Ich hab da noch die ein oder andere Frage:

    Was ist Kira für ein Hund?
    Wie alt ist sie?

    Wie oft siehst du den Hundebesitzer?
    Woher weißt du, dass er nur fünf Minuten raus geht und nicht zu einer anderen Tageszeit länger?
    Hast du mit ihm auch darüber gesprochen?
    Und darüber, ob und wie er Kira auslastet?
    Weiß er überhaupt etwas über Auslastung?
    Wie wirkt Kira in der Wohnung und in Anwesenheit ihres Besitzers?
    Bedingt seine Selbständigkeit eventuell, dass Kira auf ihrem Platz bleiben muss?
    Schreit er sie immer an? "Schreien" wird subjektiv unterschiedlich empfunden.
    Maßregelt er sie auch körperlich?

    Grüße, Harmke

  • Aaaalso...
    1. Kira ist ein Schäferhundmix und ca. 2,5 Jahre alt.
    2. Ich sehe den Hundebesitzer jetzt gar nicht mehr, da wir einen Streit hatten und dadurch der Kontakt abbrach, aber vorher habe ich ihn jeden Tag gesehen und das über einen Zeitraum von über einem Monat.
    3. Wir haben viel mit einander unternommen und habe es zu verschiedenen Zeiten mitbekommen, dass er nur so kurz mit ihr draußen war. Außer wenn ich ihm meine Hilfe fürs Training angeboten habe und wir mit unseren Hundis zusammen auf der Wiese waren. Wo er sich allerdings kaum um Kira kümmert, sondern lieber mit mir geredet hat.
    4. Ich habe viel mit ihm drüber gesprochen und habe ihn ja nun auch angeboten mit ihm etwas zu trainieren, da Kira und er leider keine richtige Hund-Mensch Bindung haben und er sagte er wolle es ändern... hahaha... Tut er ja nun nicht.
    5. Ich habe ihm einige Möglichkeiten genannt, um Kira auszulasten, damit sie halt in der Wohnung ruhiger ist. Wie z.B. laufen gehen bzw sie mit dem Ball "jagen" oder Nasenarbeit (Leckerlis auf die Wiese schmeißen/verteilen und sie diese suchen lassen). Kann sein, dass ich ihm mehr gesagt habe, fällt mir nur grad nicht ein. Zudem wollte ich ihm ja auch alles langsam erklären und ihm nicht gleich soooo viel Input geben :)
    6. In der Wohnung ist sie sehr sehr hippelig und weiß nicht wohin mit sich. Und in seiner Anwesenheit ist sie oft sehr ängstlich, wenn er ihr ein Kommando gibt.
    7. Da er von zuhause aus arbeitet und er meist nur am telefonieren ist und keinen geschäftlichen Besuchen zuhause empfängt, finde ich es schwachsinnig, dass sie den ganzen Tag auf ihrem Platz liegen bleiben muss/soll.
    8. Ja, er schreit sie immer an. Kira lässt sich gerne etwas Zeit zum hinsetzen (find ich jetzt nicht so schlimm) oder wenn sie sich hinlegen soll, aber wenn sie es halt nicht SOFORT macht, dann ratstet er aus und brüllt sie an und ab und an erhebt er auch gerne mal die Hand während er laut ist.
    9. Ja auch dies tut er. Ob es nun die Hand erheben ist oder mit der Leine schlägt, wenn sie anfängt beim "spazieren gehen" zu ziehen. Und er schlägt damit auch echt in ihre Seite rein oder aufn Rücken. Das ist nicht nur ein klaps oder so...

  • Zitat

    Du schreibst, es ist der Freund einer Freundin - was ist denn mit ihr? Wie steht sie dazu? Hat sie schonmal mit ihm gesprochen? "Kümmert" nur er sich um den Hund oder auch sie?

    Also., wenn sie bei ihm ist, sagt sie auch, dass er so nciht mit ihr umzugehen hat. Allerdings hält er sich da nicht so dran. Lässt sich nur kurz drauf ein und fällt dann halt ins alte Schema wieder zurück.
    Sie geht dann auch mal mit ihr raus, aber da sie 3-4 Tage je 13 Std arbeitet kann sie da leider auch nciht so viel machen.

    Zitat

    den hund kannst du ihm nicht abnehmen, aber vielleicht mit hilfe deiner freundin von einem hundetrainer überzeugen, wo er lernt, mit seinem hund umzugehen.

    Ich habe ihm ja nun die Hilfe angeboten, da ich ein wenig Erfahrung mit Erziehung habe und ihm einige Dinge beibringen könnte, allerdings lässt er sich da ja nicht so drauf ein. Und wenn er es bei einer Person schon nicht tut, die er mag, wird er es bei einer fremden schon gar nicht tun. Dafür ist er nicht der Typ, der sich irgednwas sagen lässt. Schade eigentlich!

  • Zitat

    Und wenn er es bei einer Person schon nicht tut, die er mag, wird er es bei einer fremden schon gar nicht tun

    Das ist leider falsch, klingt zwar logisch aber oft fällt es leichter von jemand Fremdem Dinge anzunehmen als von Bekannten. Insbesondere deshalb, weil es vor Freunden und bekannten oft sehr schwer ist dazu zu stehen, dass man was falsch macht.
    Ich fürchte du hast das auch eher verschlimmert indem du ihm klar gemacht hast, dass er da was falsch macht... das frustet und der Hund badet das wieder aus.

    Um dem Hund zu helfen wäre es aber wohl echt am sinnvollsten gut Wetter zu machen und dann, wie Harmke vorschlägt, ihn zu "entlasten".

  • Zitat

    Kannst du nicht die Schiene fahren, dass du ihm Kira abnehmen möchtest, um ihn zu entlasten?
    Dafür müsstest du dich natürlich mit ihm vertragen...

    Ich würde ihn gerne "entlasten", allerdings kann ich mich nicht mehr mit ihm vertragen.
    Denn Dieser Streit ist mittlerweile schon so schlimm, dass es sogar übern Anwalt läuft :sad2:
    Da es nun leider so ist und er mit sich auch gar nicht mehr reden lässt, wie kann ich Kira nun helfen? :???:

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