Weiß grad nicht weiter.... :(
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Hallo!!
Sorry, ich muss mich grad mal ein wenig ausheulen...
Vor ca. 1 1/2 Wochen habe ich hier noch geschrieben, wie stolz ich auf meinen Hund bin, weil er nach so kurzer Zeit bei mir schon so super hört, trotz anderer Hunde abrufbar ist etc. ...
Nun ist es wie verhext...Seit ein paar Tagen hört mein Hund einfach nicht mehr richtig...Wenn er andere Hunde sieht rennt er hin, Kommando "Stop" wird ignoriert, "zu mir" wird erst befolgt wenn er geschnüffelt oder geguckt hat. Wenn der andere Hund sich auf ein Spiel einlässt muss ich ihn holen gehen.
Ich weiß nicht was los ist, vorher hat alles so gut geklappt...Auf der Hundewiese dann folgendes:
Wiese leer bis auf zwei Passanten ohne Hund, ich denk o.k. dann mach ihn ab. Andere Menschen interessieren ihn normalerweise nicht und sie standen auch recht weit weg. Fehler...:datz:
Tomi rennt zu den Leuten hin, "Stop" und "Hier" wird ignoriert...Er rennt zu den Leuten hin und guckt, kommt dann nach barscherem Rufen schließlich doch zurück. Habe ihn fürs kommen gelobt, aber sofort wieder angeleint, denn ich finde, das geht gar nicht! Ich war total perplex, dass er auch in dieser Situation die Ohren auf Durchzug gestellt hat.
Was kann ich falsch gemacht haben, dass er plötzlich so schlecht hört?? Drinnen ist alles gut, nur draußen ist es wieder wie am Anfang... Ich lasse ihn jetzt wieder nur noch an der Schleppleine und fange quasi wieder von vorn an...
Noch zur Info: Tomi ist ca. 4 Jahre alt, ein Dackel-Labrador-???- Mischling und nun seit ca. 6 Wochen bei mir. Kann es sein, dass er nun erst richtig angekommen ist und nun seine Grenzen testen will??? Ich werde nächste Woche auf jeden Fall einen Termin bei einem Hundetrainer vereinbaren, denn zu der oben genannten Problematik kommt noch, dass er immer mal wieder Leute anknurrt und manchmal auch schnappt wenn ihm (oder mir bzw. uns????) Fremde sehr nahe kommen. Will darauf hier aber gar nicht weiter eingehen, denn ich denke da sind Ferndiagnosen kaum möglich...Da muss dann der Hundetrainer mal ran...
Ich musste das jetzt einfach mal loswerden, denn mich macht des einfach nur traurig und fertig, dass alles üben im Moment fürn die Katz gewesen zu sein scheint...
Habt ihr solche Erfahrungen bei Erwachsenen Hunden aus dem Tierheim auch schon gemacht?
Schonmal vielen Dank für eure Rückmeldungen und Berichte! :) -
15. Mai 2011 um 20:22
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Weiß grad nicht weiter.... :( - Vor einem Moment
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Also ich hab die Erfahrung, dass gerade Rüden nie wirklich ganz aus ihrer "Pupertät" raus kommen

Die testen öfters mal ihre Grenzen. Die einen mehr, die anderen weniger.
Meine haben zwischendurch auch mal solche "Phasen". Dann gibt es halt mal ne Woche keinen Freilauf und danach ist dann auch erstmal wieder für eine gewisse Zeit Ruhe.
Gib nicht auf. ;-)
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Zitat
Habt ihr solche Erfahrungen bei Erwachsenen Hunden aus dem Tierheim auch schon gemacht?
Schonmal vielen Dank für eure Rückmeldungen und Berichte! :)Ich bin gerade mitten drin. Seid 8 Wochen habe ich einen 1 Jahr alten Rüden aus dem TH. Die ersten 4 Wochen war er die Ruhe selbst. Meine Eltern meinten schon, er wäre krank. So ein ruhiger Hund sei unnormal. Ich fand ihn einfach super...
Tja, das waren die ersten 4 Wochen. JETZT ist er völlig anders. Er dreht richtig auf, fängt an Sachen zu zerstören und ignoriert mich auch mal ganz gern. Ich habe jetzt mit dem Schleppleinentraining angefangen und übe fleißig den Grundgehorsam.
Meist hört er ganz gut, außer wir treffen auf andere Hunde, dann schaltet er auf Durchzug
Aber ich bin zuversichtlich. Das wird schon...hoffentlich
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Zitat
Habt ihr solche Erfahrungen bei Erwachsenen Hunden aus dem Tierheim auch schon gemacht?
ohhh jaaaaa... die ersten 8 bis 12 Wochen war er der artigste Hund der Welt und dann brach die Hölle über uns zusammen.
Ohren auf Durchzug, Respektlos, Aufdrehen, Schnappenda hat er wohl gedacht, die alte gibt mich eh nicht mehr her... tja recht hatte er ;-) aber nun muss er nach meiner Nase tanzen. Ich hab dann alles komplett umgestellt, auch mit Hilfe eines guten Trainers. Jetzt (ein Jahr später) sind wir auf dem Weg ein wirklich gutes Team zu werden. Er kann mich in meinem Verhalten einschätzen und weiß auch das es Donnert wenn er nicht spurt und ich kann den Rotzlümmel mittlerweile sehr gut einschätzen und lesen.
Ich wage mal die Prognose das das infrage stellen noch einen ticken schlimmer wird. Stell klare Grenzen auf und halte diese ein. Ich hab dies schleifen lassen nachdem er ja soooo artig war ;-) Das Ergebnis war dann König Franz und sein Gefolge...

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Vielen Dank für eure Antworten! Na, dann kann ich mich ja auf was gefasst machen...
Naja, Hundeschule ist nun doch auf jeden Fall angesagt, allein schon wegen dem geknurre möchte ich das da mal ein Trainer schaut... Jaaaa, super! Dann alles auf Anfang!
Ich habs ja auch schon fast befürchtet, der Hund war einfach ZU super...
Seine Privilegien hat er zumindest fürs erste verspielt, mal gucken wies nun weiter geht...Er ist nun wieder zurückhaltender und auch mir gegenüber etwas weniger anhänglich seit ich wieder strenger mit ihm bin...
Nun also hart bleiben. Die Mistkröte schafft es dann aber auch immer, das ich hinterher ein schlechtes Gewissen habe nur weil ich strenger mit ihm bin! 
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Zitat
...Er ist nun wieder zurückhaltender und auch mir gegenüber etwas weniger anhänglich seit ich wieder strenger mit ihm bin... Nun also hart bleiben. Die Mistkröte schafft es dann aber auch immer, das ich hinterher ein schlechtes Gewissen habe nur weil ich strenger mit ihm bin
Der Effekt sollte eigentlich ein anderer sein. Setzt du deinem Hund Grenzen, die relativ eng gesteckt sind, lernt er, nicht selbständig zu agieren, sich auf dich zu berufen, auf dich zu achten.
Du möchtest ja eine ordentliche Bindung aufbauen und dein Hund soll sich gern an deiner Seite aufhalten und bei dir bleiben bzw. auf deine Signale achten.
Strenge also nicht verwechseln mit Konsequenz und Regeln, die man auch freundlich einfordern kann.
viel Erfolg
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Zitat
Der Effekt sollte eigentlich ein anderer sein. Setzt du deinem Hund Grenzen, die relativ eng gesteckt sind, lernt er, nicht selbständig zu agieren, sich auf dich zu berufen, auf dich zu achten.
Du möchtest ja eine ordentliche Bindung aufbauen und dein Hund soll sich gern an deiner Seite aufhalten und bei dir bleiben bzw. auf deine Signale achten.
Strenge also nicht verwechseln mit Konsequenz und Regeln, die man auch freundlich einfordern kann.
viel Erfolg
Danke!
Ich muß zugeben, dass ich die Grenzen gar nich so eng gesteckt finde...Und mit strenge meine ich weder, dass ich ihn anschreie noch sonst irgendwas...Er darf halt fürs erste nicht mehr ohne Schleppleine laufen und ich achte auch mehr darauf, dass er die Kommandos genau ausführt (z.B. solange im Sitz bleibt, bis ich ihn abrufe etc...) Ich versuche auch wieder das ich ein Spiel beende und nicht gleich auf jede "Forderung" (spielen, kraulen..) von ihm einzugehen
Ich muss leider gestehen, dass ich was sowas angeht etwas nachsichtig war, weil ja sonst alles super klappte... 
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Frag dich halt, wie und was dein Hund im Alltag alles selber entscheidet, du hast ja grad schon selber drauf geantwortet.
Wie oft rennt er irgendwohin, geht er einfach los, wieviel Signale ignoriert er, usw. usw.Wie oft achtet er wirklich auf dich und dein Aktion und wie oft ist es umgekehrt, d. h. wie oft musst du ihn korrigieren.
Schätze Situationen gut ein und sorge dafür, dass du die Kontrolle behälst.
Enge Grenzen tun deinem Hund nicht weh, im Gegenteil, sie orientieren ihn und geben ihm Halt.viel Erfolg
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Zitat
Frag dich halt, wie und was dein Hund im Alltag alles selber entscheidet, du hast ja grad schon selber drauf geantwortet.
Wie oft rennt er irgendwohin, geht er einfach los, wieviel Signale ignoriert er, usw. usw.Wie oft achtet er wirklich auf dich und dein Aktion und wie oft ist es umgekehrt, d. h. wie oft musst du ihn korrigieren.
Schätze Situationen gut ein und sorge dafür, dass du die Kontrolle behälst.
Enge Grenzen tun deinem Hund nicht weh, im Gegenteil, sie orientieren ihn und geben ihm Halt.viel Erfolg
Vielen Dank! :) Werd ich machen!!
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Zitat
draußen ist es wieder wie am Anfang...
...Ich lasse ihn jetzt wieder nur noch an der Schleppleine und fange quasi wieder von vorn an...
...denn mich macht des einfach nur traurig und fertig, dass alles üben im Moment fürn die Katz gewesen zu sein scheint...
...Habt ihr solche Erfahrungen bei Erwachsenen Hunden aus dem Tierheim auch schon gemacht?JA, das kommt mir leider sehr, sehr bekannt vor
Los ging's das erste Mal, als Balto etwa 4 Wochen bei uns war. Vorher hatte der Rückruf schon gut geklappt, er war draußen aufmerksam... und von einem Tag auf den anderen war's als hätte er alles vergessen
Naja, er hat halt ausprobiert.Unsere Hundetrainerin sagte damals, ihr sei das "Problem" bekannt, (manche) Hunde aus dem TH hätten ihrer Erfahrung nach quasi ihre "Phasen", nach etwa 4-6 Wochen und nach etwa einem Jahr wäre nochmal so eine spinnerte Zeit. Dann kuckte sie Balto so von der Seite an und meinte: "Und der kriegt das auch nach 6 Monaten..."
Ich hatte das eigentlich fast vergessen, rückblickend muss ich sagen sie hat recht behalten. Bisher konnte ich nach Baltos Spinnereien fast die Uhr bzw. den Kalender stellen!
Auf einmal benimmt er sich, als hätte wir nie trainiert- und das nicht nur mal einen Spaziergang oder Tag lang. Nach nem halben Jahr fing er plötzlich wieder an, gefestigte Kommandos zu ignorieren, Ohren auf Durchzug zu stellen...bis mir einfiel bzw. auffiel, wie lange wir ihn schon hatten
Egal was man von der Theorie der HT halten mag (vor allem weil ich mich frage wie das Hundebiest merken soll, dass jetzt ein halbes Jahr/ ein Jahr rum ist) bei uns traf es wie vorausgesagt fast punktgenau zu. So konnte bzw. kann ich es als vorübergehende Spinnerei abhaken, Hund kommt an die Schleppe und es wird trainiert!
Aber: Das geht vorbei!
Halt durch, lass Dich nicht verunsichern und trainiere weiter- das wird schon!Viel Glück (und Durchhaltevermögen)
Uli und Balto (der scheinbar gemerkt hat, das jetzt fast ein Jahr um ist und es wieder Zeit wird für die nächste- hoffentlich letzte- Phase dieser Art
) - Vor einem Moment
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