Im Urlaub in die Tierpension - worauf achten?

  • also artax kommt aus spanien und war dort lange in einerm tiereim und vorher in der tötung. er hat panische angst vor unserem balkon (der is runtherum 1m hoch gemauert) und auch am zaun festbinden kann er nicvht ab. ich würde also was suchen, wenn er ausm TH kommt das er wo hinkommt was nicht an zwinger erinnert

  • Ich würde auch sagen, lass sie bei Deiner Mutter und such Dir einen zuverlässigen Gassigänger, der sie in der Zeit 1 - 2 x täglich abholt und ne größere Runde mit ihr dreht, joggt oder Fahrrad fährt. Für eine Woche sollte das doch zu machen sein, evtl. gleich in der Nachbarschaft Deiner Mutter.

    Ich habe mir für unseren nächsten Urlaub per Kleinanzeige jemanden gesucht. Ein nettes Mädel, das per Fernstudium gerade sein Abi nachholt, daher immer da ist, sich momentan aber aufgrund der Ungewissheit, was nach dem Abi ist, keinen eigenen Hund holt. Sie ist total happy, mal für 2 Wochen wieder nen Hund zu haben, ohne Verpflichtungen, verdient sich ein bisschen Geld dazu und wir können ruhigen Gewissens in Urlaub fahren. Ende Mai kommt Hundi schon mal für ein Probewochenende dort hin, um zu schauen, wie die zwei miteinander klar kommen, ob es doch Schwierigkeiten gibt, wir evtl. noch was bedenken müssen etc. Ich hätte nicht gedacht, dass es doch so einfach ist, unsere Hündin ist nämlich alt, muss Medikamente bekommen und bleibt keine Sekunde mehr allein. Aber auch dafür gibt es Lösungen.

  • Wir müssen unseren Heini ab der übernächsten Woche auch für drei Wochen anderweitig unterbringen. Eigentlich hatten wir vor Anschaffung des Hundes eine andere, private Möglichkeit, die sich leider im Nachhinein zerschlagen hat.

    Wir haben alle Tierpensionen und -hotels rundum abgeklappert und uns nun für eine Betreuung entschieden, bei der die Hunde mit in der Familie leben. Es gibt wenige Hunde mit 'Vollpension' plus eigene der Betreuerin plus ein paar Tagesgäste.

    Bilbo hat dort ein Wochenende lang Probe gewohnt, war gut gelaunt, hatte gefressen, keinen Durchfall, also scheint es ihm dort gut gegangen zu sein. Ja genau, er wird dort Urlaub machen, zumal er total auf Spiel- und Tobekumpels abfährt.

  • Es gibt heute wirklich tolle Hundepensionen die mit viel Hundesachverstand und Zuneigung zum Tier geführt werden. Mit vieeeel Kontakt zu verträglichen Artgenossen (sorgfältig zusammen gestellte Gruppen), vielen Schmuseeinheiten mit den dazugehörigen Pensionsmenschen und einen gesunden Mix aus Spiel, Spaß und Ruhezeiten.

    Ich muss sagen mir ist eine gut geführte Hundepension lieber als ein fremder Privatmensch. Selbst Freunde und Bekannte fallen wir auf Anhieb keine ein, denen ich unseren Hund unbedenklich für 1-2 Wochen geben würde. In einer Hundepension ist er „gesichert“. Sprich, er verlässt das hundesichere Gelände nicht und trotzdem fehlt es ihm an nichts. Zudem kann er seine sozialen Kommunikationsfähigkeiten viel intensiver einsetzen als selbst ich es ihm ermöglichen könnte. Und vor allem wird nicht an ihm „rumerzogen oder verzogen“. Das meine ich jetzt nicht böse, aber jeder Hundehalter tickt ein wenig anders.

    Auf jeden Fall würde ich hinfahren und mir einen Eindruck vor Ort machen. Viel Zeit mitnehmen und schauen, ob die Gastgeber sich eben so viel Zeit nehmen. Ein intensives, nettes, zwischenmenschliches Gespräch verrät einem viel. Für uns ist es am wichtigsten, dass die Chemie stimmt. Wir müssen Vertrauen haben zu den Gastgebern. Wenn wir beim kennenlernen ein komisches Gefühl haben, auch wenn es (oder gerade dann) nicht erklärbar ist, dann ist das nicht „unsere“ Hundepension.

    Zudem versteht sich von selbst, dass die Pension tipp topp gepflegt und sauber sein muss. Auch auf die anwesenden Gasthunde würde ich ein scharfes Auge haben. Wie wirken sie? Sind sie entspannt oder gestresst? Wie reagieren sie auf die Gastgeber/Mitarbeiter der Hundepension. Wenn die Gastgeber selbst Hunde haben? Sind sie gut erzogen? Freundlich? Aufgeschlossen? Neugierig? Gepflegt und gesund?

    Und wenn man vorhat seinen Hund länger dort unterzubringen (> 2Wochen), würde ich ein Probewochenende anstreben.

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