ich bin sauer auf mich und den Hund
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Hallo liebe Forengemeinde,
irgendwie ist bei uns zur Zeit sowas von der Wurm drin...ich weiss gar nicht wie ichs beschreiben soll...Es hat vor ca. 4 Wochen angefangen...Paule fing plötzlich beim alleine sein wieder an meine Schuhe ins Bett zu schleppen und darauf rumzukauen. (Das hat er als Welpe mal gemacht, aber jetzt schon lang nicht mehr). Gestern mussten meine neuen Schuhe dran glauben, einmal angehabt...okay, selber Schuld, ich hab sie vergessen weg zuräumen.
Heute kam ich heim und mein einziger Trägerloser BH (sowas find ich echt selten) lag zerkaut auf dem Bett...wo der den her hatte? keine Ahnung...
aber ahhhhhhh

....auf der anderen Seite gibts es Videos von ihm (ich nehme ihn immer mal sporadisch auf) wo er entspannt auf dem Bett liegt und schläft...

so dann läuft es draußen beim Spaziergehen eher schlecht als recht. Im Garten und sonstiger gewohnter reizarmen Umgebung läuft es gut, er holt den Dummy, lässt sich davon abrufen, sucht den Dummy etc....
aber draussen lässt er ihn liegen oder ist nur sehr lustlos bei der Sache...daraufhin hatte ich nen Trainer hier der mir riet ich soll die Welt für Paul (immer wenn er den Dummy liegen lässt) langweilig machen, ihn also an der Schlepp zu mir ranholen und stehen bleiben...nur hab ich den Eindruck dass ihn das nicht wirklich langweilt, dann schaut er sich halt interessiert die Gegend an.
Wenn ich dann wie heute nach Hause kommen und ein mir wichtiges Kleidungsstück zerstört vorfinde, hab ich natürlich nur wenig Lust was mit ihm zu machen....ich hab das Gefühl ich befinde mich zur Zeit irgendwie in nem Teufelskreis...er ist gestresst-lässt den ab-ich werd sauer-er ist gestresst usw....ich frag mich ob er übefordert oder vielleicht unterfordert ist?verhalte ich mich vielleicht nicht richtig als Hundehalterin? oder hat er mal wieder nur so ne blöde Trotz-Schnösel-Pubertätsphase?
Was mach ich so mit ihm? Also seit ca. 2 Monaten gehen wir regelmäßig joggen, ich habs langsam aufgebaut, weil auch ich natürlich keine Kondition hatte. Mittlerweile gehen wir ca. 3 mal die Woche für jeweils 40 min am Stück joggen...ist ihm das vielleicht zu viel? (er ist jetzt ein Jahr und zwei Monate und ein Beagle-Mops-Mischling). Ansonsten mach ich mit ihm Dummyspiele (wenn der Herr Bock hat), spiele mal mit ihm, lass ihn Futter suchen, steck es in die Baumrinde, in Heuballen, verbuddel es... und geh auch einfach mal so ohne irgendwas. Meistens gehen wir zweimal am Tag 30 min einfach so und eine große Runde von 1 Stunde, wobei ich wenn ich mit ihm Joggen war die Runde nicht so ausweite.
Wahrscheinlich könnt ihr mir auch nicht wirklich helfen, so aus der Ferne, aber mir hat es jetzt schon geholfen das aufzuschreiben...dabei mach ich doch alles für den Hund? dass er ausgelastet ist, er gerne bei mir lebt und einfach ein glücklicher Hund sein kann. im Moment hab ich wirklich das Gefühl ich brauch mal Hundefrei...kennt ihr das?? Ich will ihn um Gottes willen nicht mehr missen, aber zur Zeit...hab ich manchmal das Gefühl wir schaukeln uns gegenseitig hoch

Danke fürs Roman lesen.
Bisschen motivationslose Grüße
Suse -
10. Mai 2011 um 13:18
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ich bin sauer auf mich und den Hund - Vor einem Moment
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Ich weiß nicht ob ich dir damit helfe, aber diese Phasen kenne ich auch...zu gut! Meiner zerstört dann zwar nichts, aber seine sonstigen "schlechten" Angewohnheiten treten dann verstärkt hervor. Und dann passiert genau das, was du beschrieben hast. Man rutscht in eine Spirale von schlechter Laune und Stress. Klar hat man dann auch meist keine Lust sich konstruktiv mit dem "Übeltäter" zu beschäftigen...
Ich denke schon, daß es auch mit der Pubertät zusammenhängt.
Ich arbeite in solchen Phasen dann vermehrt an meiner Geduld (was bin ich seit Lalit geduldig geworden!!!) und an eben genau diesen Problemen! Ich laste ihn vermehrt aus und sonst wird er zuhause weitgehendst in Ruhe gelassen. Meist gibt sich das dann nach einer Weile...
Ich weiß nicht ob du die Möglichkeit dazu hast (Eltern oder so...) aber eine kurze hundelose Zeit bewirkt bei mir wahre Wunder! Oft reicht auch nur eine Shoppingtour ohne den Zwerg!
Hast übrigens einen sehr hübschen Kerl bei dir sitzen
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Hallo brucelitsa!
Dank dir für deine schnelle Antwort!
Ja auch in deinem Beitrag erkenn ich uns wieder. Ich bin jetzt seit drei Wochen hier an meinem Studienort und hab hier leider nicht die Möglichkeit zu sagen, ich lass die Fellnase mal woanders. Aber am Donnerstag fahren wir für eine Woche nach Hause und ich denk dann werd ich es nutzen und meinem Freund Paul anvertrauen.
Ich hoffe wirklich dass es nur so ne blöde Phase ist, ich hab oft Angst ob ich alles richtig mache und ihm das richtige bieten kann, was er braucht um zufrieden zu sein. (vielleicht setzt ihn auch das zusätzlich unter Stress, weil er merkt wie ich mich stresse...hach kompliziert..)
Ja er ist ein wirklich hübscher Kerl, danke...man soll sich ja in solchen Situationen immer das Positive in den Kopf rufen

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Zitat
Ich hoffe wirklich dass es nur so ne blöde Phase ist, ich hab oft Angst ob ich alles richtig mache und ihm das richtige bieten kann, was er braucht um zufrieden zu sein. (vielleicht setzt ihn auch das zusätzlich unter Stress, weil er merkt wie ich mich stresse...hach kompliziert..)Same situation here ... Ich kann dich nur zu gut verstehen!
Bei uns ists momentan auch echt ein blöder Strudel: Sie nervt mich - ich nerv sie - beide sind genervt und schaukeln sich gegenseitig hoch.
Da hilft nur :keks: , :coffee2: , :joint: und "WUUUUSA" (sagt mein freund immer als "Entspannungswort") :)
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Icephoenix....wo soll ich denn jetzt nen Joint herbekommen?

Ne...aber WUUUUUSA werd ich mal ausprobieren...vielleicht klappts ja:)
Was machst du wenn du mal wieder merkst dass du dich hochschaukelst? Hundefrei Zeit? Kannst du dich dann motivieren was mit ihr zu machen???
(zum teil hab ich ja eure Geschichte schon im Junghundethread verfolgt)
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Du hast es eigentlich schon angesprochen, aber was mir enorm hilft, ist mir alles positive vor Augen zu halten und den negativen Sachen eben nicht allzu viel Gewicht zu verleihen!
Oft verstrickt man sich und sieht nur noch die negativen Eigenschaften und vergisst was für einen tollen Hund man doch eigentlich hat, auch wenn er nicht perfekt ist.
Schnapp dir deinen Hund, geh irgendwo hin wo es schön und ruhig ist und mach mit etwas was euch beiden Spaß macht. Geniess die schöne Zeit mit ihm und erwarte nicht zuviel. Dann entspannst du dich und er infolge dessen auch!
Die vielen Gedanken hab ich mir am Anfang auch immer wieder gemacht (ab und zu immer noch) aber irgendwann bemerkt, dass ich mich so nur unter Druck setze und das macht alles nur noch komplizierter. Wenn ich ruhig bin, ist es mein Hund auch. -
Wenns mich richtig nervt, park ich sie mal für ein paar Stunden zuhause bei meinen Eltern, bei meiner Oma oder Abends bei Mutti in der Gaststätte und nehme mir ein paar Stunden oder über Nacht "Hundefrei" und fahre zu meinem Freund
Am nächsten Tag siehts meist wieder ganz anders aus.Und ich steh immernoch oft am Feld: "21...22...23... WUUUUSA....die Welt ist schön..."

Heute Früh hatte ich das Gefühl, ich hab n Pferd und keinen Hund: Ich lustig wenn dein Hudn an der 15m Schlepp wie völlig irre immer um dich rum rennt, abwechselnd am Ende der Schlepp und nah bei dir und du darfst Seilspringen, weil Hundekind sich in trance rennt... beklopptes Tier. In DEM Moment ärgerts mich, ein paar Minuten später find ichs lustig!
Und versuch das Positive zu sehen: Ich hab keine pubertierende, ätzende Mistgurke die mich völlig ignoriert - sondern einen ganz tollen, aktiven, selbstständigen Junghund. Ooooohm...
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Ich liste mich mal mit in die Reihe ein... Meine Kleine ist jetzt 1,5 Jahre alt und hat auch ab und an mal nen "Rückfall". Wenn ich nach hause komme und schon beim ersten Schritt in die Wohnung das blanke Chaos sehe (weil ich mal wieder versehentlich irgendwas hab stehen lassen was für Hundi ja soooo interessant ist und zerstört werden muss) drehe ich mich direkt um, geh nach draußen, rauche eine und atme tief durch. Damit ist der erste groll schon verflogen und ich kann die ganze Situation schon lockerer sehen

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Zitat
geh nach draußen, rauche eine und atme tief durch. Damit ist der erste groll schon verflogen und ich kann die ganze Situation schon lockerer sehen

Jap, DAS hilft gelegentlich auch super! :)
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Gib diese Story bitte bloß nicht an meine Beiden weiter, die haben nämlich gerade eine Phase, in der sie endlich nichts mehr zerstören. Sie könnten wieder auf dumme Gedanken kommen.

Ich glaube, solche Tage kennen wir alle.
Was ich im Nachhinein festgestellt habe: Meine Große hat vor allem dann zerstört, wenn sie Stress hatte. Oder eben auch aus Langeweile.
Ich würde Schranktüren zuschließen, wichtige Kleidungsstücke rein usw.Ich habe bei meinen auch zu ...zugegeben etwas fragwürdigen Maßnahmen gegriffen, ging aber nicht anders: Meine Große hat jedesmal das Seegrassofa angenagt, wenn ich weg war. Da sie riesige Angst vor unserem Staubsaugermonster hat, "schläft" neuerdings der Staubsauger auf dem Sofa ... Und meine Hunde gehen nicht mehr drauf und nagen auch nichts mehr an.
Zugegeben, damit bekomm ich die Angst vorm Staubsauger nicht gerade weg, aber wenigstens das Sofa bleibt heil, meine Nerven werden geschont und letztlich profitieren die Biester ja auch davon.Ich wünsch dir gute Nerven und auch ein paar gute Ideen, wie du deine wichtigsten Habseligkeiten am Besten schützen kannst.
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