Hündinnenverhalten!?

  • Zitat


    Ich habe mal gelesen, dass kastrierte Hündinnen (logischerweise) weniger Östrogen haben, welches wohl "weicher" macht. Nach der Katration fehlt dieses und sie benehmen sich halt etwas ruppiger. Ob es stimmt . . .

    Hi,
    ich habe seit Jahren kastrierte Hündinnen aus dem Tierschutz. Jede hat sich anders verhalten ;)
    Von sanft bis zickig.....bis zur absoluten "Prügeljule". Momentan benimmt sich Nr. 3 wie "El Rabiata".... mit Bein heben, markieren, blöde anmachen und "alles flach legen", was nicht sofort vor ihr im Staub herumkriecht!

    Es sei denn, es erscheint ein potenter Rüde(....mit Goldkette, Sonnenbrille und Cabrio), dann sind alle Östrogene( oh Wunder) wieder aktiv :lol:

    LG

  • Hallo,

    also Patty ist nun 5 Jahre und nicht kastriert. So hat sie eigentlich mit keinem anderem Hund Probleme, egal ob Rüde, Hündin, Kastrat. Sie behandelt alles gleich. Mag sie jemanden nicht so, wird halt kurz gezickt, aber richtig Streit sucht sie nicht. Ne Zicke ist sie aber schon, hauptsächlich an der Leine. Spielen tut sie nicht so oft, kommt auch immer auf den anderen Hund drauf an.

    Ihre beste Freundin (3Jahre, Aussie Hündin) wurde recht früh kastriert, da sie nach der ersten Läufigkeit eine schwere Gebärmutterentzündung hatte. Sie hat ewig wie ein Junghund mit Hunden rumblödeln wollen und im Spiel nie ein Ende gefunden. Mittlerweile hat sich das etwas gelegt, allerdings mobbt sie gerne andere Hunde und zickt auch extrem rum.

    Ob das jetzt alles mit der Kastration und so zusammen hängt weiß ich nicht, könnte genauso gut auch einfach nur so sein, weil sie sind, wie sie sind :D

  • Raika wurde nach der ersten Läufigkeit mit etwa sieben Monaten kastriert. Da sie im Rudel aufgewachsen ist und alles an Hund kannte, was die Natur so zu bieten hat (groß, klein, jung, alt, dick,dünn, kurzhaarig, plüschig), hatten wir nie Probleme mit anderen Hunden.
    Und dann wurde Madame drei.... :/

    Und seitdem wird alles was kleiner und weiblich ist oder Angst zeigt platt gemacht. Und zwar so heftig, dass ich mir nicht mehr zutraue, dass vernünftig zu regeln und sie immer anleine, wenn wir kleine Hündinnen treffen. Aus dem Weg gehen ist leider oft sehr schwierig, weil ich auch noch einen Kinderwagen dabei habe und schelcht ausweichen kann.
    Bei ihr habe ich also eher das Gefühl, dass sie unabhängig von der Kastration jetzt richtig erwachsen geworden ist und ihr Charakter vollständig ausgebildet ist.
    Rüden gegenüber ist sie immer recht freundlich, außer die wollen sie besteigen. Aber auch dann sagt sie nur Bescheid und gut ist.

  • Unsere Susi wurde mit ca. 1 1/4 Jahren kastriert-ca.6 Monate nach ihrer 1. Läufigkeit.Sie war etwa 5 Monate mit ihren geschwistern zusammen und hatte,nachdem sie bei uns war,täglich mehrere Stunden Hundekontakt jeglichen Alters.Susis Verhalten änderte sich nach der 1. Läufigkeit extrem was andere Hündinnen angeht.Die Kastra hat eigentlich nicht so großartig noch eine Veränderung hervorgebracht.Gereift und "erwachsen geworden" ist sie trotz Kastra-definitiv !!Heute ist sie fast 4 Jahre alt,mag keine Hunde gleicher Größe (egal welchen Geschlechts),kleine Hunde anderen Geschlechts gehen manchmal, und -was sie sich seit ca. 1/2 jahr angewöhnt hat- sie pinkelt wie ein RÜDE :rollsmile:
    Ohne Beinchen heben geht bei ihr gar nix mehr.... :headbash:
    Und dieses ganze verhalten,da bin ich sicher,hat nix mit der Kastra zu tun,denn Unverträglich war sie ja bereits nach der 1. Läufigkeit!
    Aber so langsam wird sie "alt" (ja,sie bekommt schon ein paar weiße Schnauzhaare :D ) und mit dem Alter kommt ja bekanntlich die Weisheit.Denn immer öfter reagiert sie weniger heftig auf andere Hunde und scheint sich teilweise zu "ärgern" das sie so unhöflich zu ihrem Gegenüber war :D
    Ich würde mir wieder eine Hündin anschaffen,ob ich einen Einzelhund aber kastrieren lassen würde ... :???:

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