Unsere "verhassten" Nachbarn
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Hallo zusammen,
wir, das ist meine Frau und ich, und unser Schnauzermädel Luna (3,5 Jahre, Riesenschnauzer, hört auch auf "Rüssel"
) haben da so ein kleines Problem mit unserer Nachbarshündin 
Also. Vorgeschichte...
Als wir unsere Luna als Welpe bekommen haben, haben wir drauf geachtet das Sie mit vielen verschiedenen Hunden aus unsere Umgebung Kontakt bekommt zwecks Sozialisierung. Alles gut, und alles schön. Man hat schon erkennen können, dass Sie, sagen wir mal "keinen Schiss" hat, oder anders, dass Sie recht dominant ist. Es wurde viel gespielt, auch mal was grober, aber alles im Rahmen.
Bis auf eine Begegnung mit unserer Nachbarshündin (Rottweiler). Da gings aus dem Spiel sehr schnell ins geraufe und auch ins rumgebeiße über da die Nachbarshündin plötzlich ausgeflippt ist. Unsere hat sich das allerdings nicht gefallen lassen und hat sich gewehrt.Diese Zwischenfälle sind seit der Welpenzeit etwa drei mal passiert und immer beim spazierengehen. Dazu muss ich auch sagen das die Nachbarshündin schon mit fast alles Hunden im Dorf Stress gehabt hat bishin zum Beißen einer Frau die Ihrem Hund helfen wollte. Haben die Nachbarn angesprochen das Sie bitte Ihren Hund festmachen sollen wenn wir uns beim spazieren begegnen, aber die oft gehörte Ausrede (Die vertragen sich hier draussen schon... die klären das untereinander... blablabla)
Nun ist es aber so, dass wir ja Nachbarn sind und unsere Terrasse (wir wohnen zur Miete) direkt an die Auffahrt des Nachbarn anstößt.Also was passiert??? Rischtisch.... Jedes mal wenn unsere Luna auch nur am Fenster die andere Hündin sieht wird total ausgeflippt
. Dann wird in der Wohnung rumgerannt, Kamm aufgestellt, gefiept, aufgeregt und zu jedem Fenster gerannt wo die Hündin vorbeikommt.
Und auf der Terrasse kann auch der Zaun die beiden nicht wirklich trennen. Da wird sofort von beiden Mädels auf einander losgegangen und sich durch den Zaun versucht zu beißen.Da haben wir schon fast alles versucht. Über Ablenkung mit Leckerli... Über konsequentes reinschicken... über "schimpfen"..... über Belohnung wenn wir Sie festgehalten haben und sie ruhig war....Rappelbox... bis hin zur schockterapie mit Wassereimer (voll!!!) um die beiden zu trennen...
Und was ist... KEINE CHANCE...!!! Wenn wir nicht ganz genau aufpassen wann unsere Nachbarn vom spazieren kommen um unsere Luna zurückzupfeiffen gibts sofort Stress am Zaun...
HAT JEMAND NEN RAT??????? Wir langsam nicht mehr....

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Ich würde da einen Sichtschutz hinmachen.
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haben wir auch schon drüber nachgedacht, Problem ist, dass Sie die andere Hündin immer noch um die Ecke sehen kann wenn die kommt. Wir hätten mit nen Sichtschutz vielleicht das Problem gelöst, dass die Strecke, auf der die sich im die Wolle bekommen abgedeckt wäre...
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Vermutlich wirklich nur Sichtschutz oder umziehen?
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Umziehen kommt nicht in frage !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :löl:
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Auf jeden Fall erstmal Sichtschutz, weniger der Sicht, sondern der Sicherheit wegen - bei diesem Durch-den-Zaun-Beißen kann es schnell schlimmere Verletzungen geben als in einer normalen Rauferei, etwa durch einen Biß in die Nase oder einen Kiefer, der im Maschendraht hängenbleibt.
Der Rest ist dann Aufpassen - bis zum Umzug? Wenn sich zwei Hündinnen erstmal richtig hassen, sind die Chancen, da noch irgendwas zu ändern, nämlich leider minimal - vor allem in so einem Fall, in dem ja auch noch Revierverteidigung mitspielt.
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Ich befürchte das leider auch. Die haben sich wohl auf einander "eingeschossen"

Gerade eben wieder die nächste Konfrontation. Zum Glück konnte ich unsere Luna vorher zu mir holen. Dann ist sie zwar bei mir, hat aber vollstress. Also zittern am ganzen Körper.....

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Gibt es den keine Möglichkeit das die zwei sich zumindest in Ruhe lassen. Die müssen ja nicht direkt heiraten oder so. Abfälliges ansehen wäre ja völlig OK :hangman:
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Bevor ich Hopfen und Malz für verloren ausrufe, würde ich einen Trainer kommen lassen.
Mir scheint der Knackpunkt, die Ansprechbarkeit für Befehle bei den Streithennen. Als Ziel, dass sie ein Abbruchsignal befolgen, also auf Kommando aufhören, sich anzumachen.
Und wenn man es ihnen oft genug verboten hat, kann es sein, dass sie sich gar nicht erst so reinsteigern wie jetzt - weil es ja eh nichts bringt.2. Möglichkeit: Die Erwartungshaltung ändern.
- Vergleichbar mit der Rütter-Geschichte, der in der Stadt ängstlichen Goldie-Hündin, die schon beim Hinaustreten aus dem Haus nen Fön bekam. - Hast du die Folge im TV gesehen?
Aber auch das wäre ne Sache für den Trainer (man selbst ist als HH in der Situation denke ich so involviert).So wie jetzt, das klingt ja super nervig für alle...
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Doch, klar gibt's eine Möglichkeit, und die nutzt ihr ja auch schon: Rechtzeitigen Abbruch dieser ganzen Situation.
Und sicher kannst du auch daran arbeiten, deine Hündin so unter Kommando zu bekommen, daß die große Randale ausbleibt, solange du auf Manieren bestehst. Ich weiß, wovon ich da rede: meine Terrierhündin hat ihre Zwergschnauzer-Erzfeindin auch genau gegenüber, aber die Ladies benehmen sich beide halbwegs gesittet und Morddrohungen jeder Art werden unterlassen, solange sie unter Kontrolle sind.
Und da ist der Knackpunkt: Das funktioniert eben nur, wenn du sozusagen die Aufsicht führst. Sich selbst überlassen werden sie jederzeit wieder wie die Furien aufeinander losgehen, egal, wieviele Trainer du vorher bemüht hast. Insofern bleibt dir wohl wirklich nichts als sichere Trennung (Zaun, durch den sie sich eben nicht erwischen können) und ewiges Aufpassen...
- Vor einem Moment
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