Amy unser 2Hund und gaaaanz anders als Balu
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Hallo ihr Lieben!
Ich war jetzt schon wirklich sehr lange nicht mehr hier online. Unsere Zweithündin Amy ist jetzt fast 9 Monate alt. 'Und wie sich herausgestellt hat ist sie um ungefähr 100% das Gegenteil von unserem ruhigen Balu. Soweit ging eigentlich alles gut nur mit der Zeit haben sich dann doch ein paar Probleme herauskristallisiert.
Das größte Problem liegt darin, dass Amy sehr dominant zu sein scheint. Mein Balu war von anfang an unterwürfig und ich hatte dadurch auch keine Komplikationen bei Hundebekanntschaften. Bei Amy ist das aber anders. Wenn sie Hunde von weitem sieht stellt sie sofort ihre Bürste auf. Sie macht sich groß und breit und möchte sofort kenntlich machen, wer der Boss ist. Sollte der Hund das nicht akzeptieren fängt sie auch an zu ärgern. :/ Es kommt auch dazu, dass sie eher kleine Hunde belästigt, die wollen nicht spielen, sie aber schon. Oder aber dass es zum Streit kommt mit anderen dominanten Hunden.Das andere eher kleinere Problem ist, dass wir ihr anscheinend angewöhnt haben nur im Freilauf ihr Geschäft zu verrichten und ich kriegs jetzt nicht wirklich aus ihr raus. Pipi macht sie auch an der Leine aber nur wenn ich auch wirklich lange mit ihr konsequent an der Leine laufe. Aber ihr Geschäft verrichtet sie ausschließlich wenn sie von der Leine ab ist und meistens auch nur wenn wir im Park sind. Also ein Busch reicht ihr da nicht. Wie krieg ich das aus ihr raus? Manchmal kommt es ja doch dazu dass ich nur 15min Zeit habe und das passt dann nicht zusammen mit dem große Runden im Park laufen. Ich bins von Balu halt gewöhnt, dass er sofort anfangs alles raus lässt auch wenns nur im Busch in der Umgebung ist, also mit ihm muss ich nicht zwingend 3 mal am Tag in den Park.
Liebe Grüße Balu, Amy und Jessica

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Hallo,
ich glaube, als erstens solltest Du mal aufhören, ständig die beiden Hunde miteinander zu vergleichen.
Sonst kann Dir Deine Amy ja nie was recht machen, egal, wie viel Mühe sie sich geben wird.
Altersgemäß steckt Deine Amy gerade mitten in der Pubertät. Sie könnte auch kurz vor ihrer ersten Läufigkeit sein, wenn sie es nicht gerade schon war.
Sonst liest sie sich für mich wie der typische Labbi, der etwas dreist gegenüber seiner Umwelt ist
Ich glaube nicht wirklich, daß Deine Hündin "dominant" ist, eher habe ich das Gefühl, daß sie noch nicht gelernt hat, daß es für sie auch Grenzen gibt. Und das ist Deine Aufgabe. Sollte sie, Deiner Meinung nach, zu wild sein, oder sich "falsch" verhalten, dann wirst Du es ihr "sagen" müssen.
Sie liest sich auch ein wenig unsicher.
Unsichere Hunde neigen auch schon mal dazu, sich "größer" zu machen, so zu tun, als ob man "stärker" wäre, als der "Feind", nur damit eben dieser einen selbst in Ruhe läßt.
Das erklärt auch, warum sie eher die kleineren Hunde "belästigt". Sie weiß, daß sie bei den Großen eher unterlegen ist. Also spielt sie sich bei den Kleineren auf.
Das mußt Du verhindern! Hol sie aus der Situation raus!Die, die sich nicht wehren können, "müssen" mit ihr "spielen".
Diejenigen, die sehr wohl wissen, wie man sich richtig wehrt, machen eher eine klare Ansage.
Und je nach dem, wie sich Deine Amy dabei verhält, kann das dann auch mal ausarten.Zitat
Das andere eher kleinere Problem ist, dass wir ihr anscheinend angewöhnt haben nur im Freilauf ihr Geschäft zu verrichten und ich kriegs jetzt nicht wirklich aus ihr raus. Pipi macht sie auch an der Leine aber nur wenn ich auch wirklich lange mit ihr konsequent an der Leine laufe. Aber ihr Geschäft verrichtet sie ausschließlich wenn sie von der Leine ab ist und meistens auch nur wenn wir im Park sind. Also ein Busch reicht ihr da nicht. Wie krieg ich das aus ihr raus? Manchmal kommt es ja doch dazu dass ich nur 15min Zeit habe und das passt dann nicht zusammen mit dem große Runden im Park laufen. Ich bins von Balu halt gewöhnt, dass er sofort anfangs alles raus lässt auch wenns nur im Busch in der Umgebung ist, also mit ihm muss ich nicht zwingend 3 mal am Tag in den Park.Verstehe ich das gerade richtig? Du gehst immer die gleiche Strecke?
Wie wäre es, wenn Du mal anders laufen würdest, neue Wege erkundigen?Und bitte vergiß nicht, jeder Hund ist anders!
Nur, weil Du vom Balu gewöhnt bist, daß er nur einmal "richtig raus" mußt, so wirst Du Dich halt der Amy zuliebe schon etwas umstellen müssen. Sie wird es dann wohl tatsächlich brauchen, daß sie dreimal Abwechslung beim Laufen haben möchte.
Sie scheint diese Art von Auslastung zu brauchen.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Versteh mich nicht falsch das sollte kein ständiges vergleichen sein. Ich wollte damit nur klar machen, dass ich dadurch, dass es mit Balu anders lief gar nicht weiß wie ich mich jetzt bei solchen Eigenschaften verhalten soll.
Das heißt, wenn ich meine sie wird zu frech zu anderen Hunden nehme ich sie an die Leine? Oder gehe ich mit ihr weg? was genau mache ich denn dann? An die Leine nehmen und vorher nein sagen hab ich vorher versucht dann versucht sie an der Leine mitzurennen.
Und das mit dem Geschäft machen. Das größere Problem darin liegt in der Leine. SIe macht nur wenn die LEine ab ist. Und manchmal ist die Möglichkeit nicht gegeben sie frei laufen zu lassen. Dann wäre es eben gut, wenn sie sich auch an der Leine lösen würde.

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Also,
ich würde grundsätzlich, wenn mein eigener Hund für meine Begriffe zu frech wird, diesen dann auch aus der Situation herausholen.
Ob Du sie nun anleinst und mit ihr weggehst, oder sie einfach nur wegschickst, liegt bei Dir.
Und was davon bei Euch ganz gut funktioniert.
Wichtig dabei ist, daß sie wirklich raus aus der Situation ist.
Wenn Du sie an der Leine hast, dann gehst Du auch mit weg, so daß sie runterkommen kann.Wegen der Leine, und "Geschäfte machen".
Würde es für Deinen Hund einen großen Unterschied machen, wenn Du sie an der Schlepp legst?
Dann hast Du sie immer noch an der Leine, und sie kann trotzdem weiter in die Büsche rein, oder wo sie auch immer "hin muß", damit sie ihre Geschäfte erledigen kann.Manche Hunde haben einfach diese "Distanz",
bei anderen Hunden ist es anscheinend wichtig, daß der Boden "richtig" ist,
einige "brauchen" Büsche, andere "stören" sich daran
Vielleicht hast Du ja auch "nur" einen pingeligen Hund?

Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Ich habe durch den 2. Hund erst gelernt, den 1. richtig zu verstehen.
Eben WEIL sie so verschieden waren und eben unterschiedlich motiviert reagierte, konnte ich Schlüsse ziehen, und meinen Horizont über Hundeverhalten erweitern.
Sie es als spannende Herausforderung.
viel Spaß
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Ja kann gut sein, dass sie pingelig geworden ist. Es ist beim Beibringen der Stubenreinheit entstanden. Wir hatten gemerkt, dass sie sich beim Freilauf löst und das war uns lieber als in der Wohnung. Also haben wir es immer wieder so gemacht, bist sie anscheinend gelernt hat, sobald ich von der Leine bin darf ich

Ok mache ich muecke

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Bandit musste anfangs auch meterweit ins Feld laufen, um sein Häufchen zu machen, auf dem Land ging das noch, aber hier in der Stadt nicht realisierbar.
Oder wenn viele Leute unterwegs waren, ging das auch nicht,
weil er zum Teil so weit irgendwo auf nem Acker saß, dass er nach dem Geschäft munter irgendwo hin lief, wo er nicht hinlaufen sollte.
Also hab ich ihn so oft es ging an der Leine gelassen, denn irgendwann MUSSTE er schließlich machen.so hat er gelernt, dass er sich auch in meiner unmittelbaren Nähe lösen kann.
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