Stubenreinheit die 1000. bei 6Mon. alter Hündin
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Ich habe auch ein "Stubenreinheitsproblem.
Mia ist jetzt ca. knapp 6 Monate alt.
Mia macht mit Vorliebe in den Garten oder ohne Vorankündigung ins Wohnzimmer vor die Terassentür.Heute morgen bin ich um 6:30 mit Mia raus, mit ihr auf dem Arm angezogen und raus (sonst pieselt sie vor die Terrassentür und ich wollte ja UNBEDINGT das sie draussen macht, im Wald oder so.
Also, das AA hat sie am Feldrand nach 100m gemacht, ist quasi schon beim Laufen am Hintertürchen gehangen, kurz hingesetzt und weiter gings (natürlich habe ich exquisit gelobt
).
So, dann ging es am Feld vorbei in "unseren" Wald.
Mia hat auf jedes Geräusch gehört, sich die Vögel in der Luft angeschaut, geschnüffelt wie doof- kurzum, sie war seeeehr beschäftigt.
Ich habe zweimal je gut 10 Min. an einer ruhigen Stelle ohne Pferdeäpfel und Mauselöcher gestanden, bzw. habe ich mich sehr langsam bewegt damit sie pieselt- war aber nix.
Beim 2. Mal setzte sie sich hin und schaute sich um trotz "mach Pipi" und immer wieder mal nen Meter gehen.
Im Endeffekt hat sie auf dem Rückweg, auf der Straße, nach 45 Min. Spaziergang, ja, ihr Pipi verloren.
Da war nix mit Plätzchen suchen, das war mehr so wie "reine Zeitverschwendung dafür ne Pause machen zu müssen".
Hier angekommen sind wir vorne rein, sie begrüßte gleich die Familie, einmal kurz Saufen, stellte sich dann an die Terassentür (nach einer Minute drin) und sie setzt sich, ich konnte nicht schnel genug hinterher und kackt ins Wohnzimmer.Sie hat ja, aufgrund des Gartens begriffen wo sie machen kann und darf, die Gartentür ist wegen der Kinder meist auf, so das sie raus kann. Warum tut sie sich so schwer damit?
Warum pieselt sie wenn si nicht wirklich direkt getragen vor die Tür gesetzt wird direkt nach dem Aufstehen in den Flur pinkelt als könnte sie es auf keinen Fall aushalten?
Was kann ich denn tun, ausser regelmäßig mit ihr raus zu gehen und wenn kurz?Sie ist jetzt seit einem Monat bei uns und war vorher recht ängstlich draussen, braucht sie wirklich einfach "nur noch Zeit"?
Was kann ich denn machen?
Ich bin froh das wir den Garten haben aber der soll ja nicht dauerhaft nen Hundeklo sein und nicht für Hund auch immer der Weg des geringsten Widerstandes.Bitte, her mit Euren Tipps und Ratschlägen.
Penny
- Vor einem Moment
- Neu
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Guten Morgen!
Ich hatte (zum Teil habe ich es noch) ein ähnliches Problem mit unserem Burli. Er ist inzwischen acht Monate alt. Vorab, ins Haus macht er gar nicht mehr. In unseren Garten auch nicht. Aber wir haben neben dem Haus ein Grundstück, das gehört uns nicht mal, da lagert der Besitzer nur sein Holz drauf. Und bis vor einem Monat hat er NUR da drauf gemacht, kleines und großes Geschäft. Inzwischen macht er schon morgens sein Pipi und sein Häufchen während dem Spaziergang, abends auch. Aber mittags kommen wir echt vom spazieren heim, der erste weg geht auf die wiese und da wird gepieselt. Ich denke, das hat schon was mit sicherheitsgefühl für den hund zu tun. wir haben ja schon fortschritte gemacht, und das kam ganz von selbst. am anfang wollte ich mit aller macht durchsetzen, das er da nicht hinmacht, mit dem erfolg, das er total verunsichert war und ins haus gemacht hat. vielleicht solltest du erstmal den garten als "hundeklo" akzeptieren. die häufchen kann man wegmachen und das mit dem pipi ist ja nicht so schlimm, solange es eh noch zu kalt für die kids zum barfuss laufen ist. ich denke, das der rest dann ganz von alleine kommt, wenn sich deine kleine draußen sicherer fühlt und sich auskennt. dann ist auch nicht mehr alles so spannend und vielleicht hat sie dann auch zeit, draußen zu pieseln etc...
liebe grüße
steffie
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Weißt du, wie sie ihre Welpenzeit verbracht hat? Wenn sie da nämlich regelmäßig etwa ein Zimmer, einen Zwinger o.ä. als Toilette benutzen mußte, also nicht früh den Unterschied zwischen "drinnen" und "draußen" gelernt hat, kann sie da schon eine Gewohnheit entwickelt haben, gegen die schwer anzukommen ist.
Ich hab das bei einer Hündin erlebt, die ich mit viereinhalb Monaten bekommen habe. Weil der Züchter schon alt und auch noch krank gewesen war, hatte sich der Junghund schon angewöhnt, den Garten, also das eigene innere Revier, als vorgegebene Toilette anzusehen - und ich habe echt Schwierigkeiten gehabt, davon wieder wegzukommen. Es war dasselbe Muster, das du beschreibst: Hund kommt vom Spaziergang zurück und hockt sich mit einem Seufzer der Erleichterung (er hat ja draußen sooooo tapfer dichtgehalten!) praktisch direkt hinter die Gartenpforte...
Bei uns haben da nur Zeit und vor allem Geduld geholfen: Ich hab mir in dieser ersten Zeit die Arbeit so eingeteilt, daß ich mit dem jungen Hund notfalls tatsächlich Stunden im Wald verbringen konnte - irgendwann müssen sie in dem Alter ja doch. Dann natürlich die Lob-Orgie, beim nächsten Mal des Gleiche - und so fort. Damit hatten wir das Thema in zwei Wochen komplett durch, aber es waren mühsame zwei Wochen. Es war nämlich ein sehr lieber, braver, "will to please"-Junghund - und der hat sich entsprechend Mühe gegeben, alles so "richtig" zu machen, wie er's bisher gelernt hatte.
Das Gegenteil hatte ich übrigens mit meiner jetzigen Hündin: Diese Welpen haben von Anfang an aus der Haus-Diele in den Garten krabbeln können, also einen deutlichen Unterschied gelernt - und als der Achtwochenzwerg zu mir kam, war er tatsächlich, offene Tür vorausgesetzt, praktisch stubenrein.
Sowas hängt also oft auch am ersten Aufwachsen, und manche frühen Gewohnheiten sind dann mühsam abzutrainieren. Aber die gute Nachricht: Es geht und es wird - kostet eben nur mehr Geduld.
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Pardon, ich habe eben erst gelesen, daß du den Hund auch erst mit fünf Monaten bekommen hast. Dann dürftest du wirklich genau das gleiche Problem haben wie wir damals: Hund hat's bisher anders gelernt und noch nicht wirklich verstanden, was jetzt angesagt ist. Kann es übrigens sogar sein, daß sie so viel allein eingesperrt war, daß sie gelernt hat, einen Innenraum, also Wohnung/Zwinger o. ä. als "rechtmäßige" Toilette anzusehen? Das würde das Problem natürlich verschärfen.
Da dürfte die Lösung wirklich dieselbe sein: Bring viel Geduld und Ausdauer draußen auf, zumal ein Junghund ja schon festere Gewohnheiten mitbringt als ein kleiner Welpe, also auch ausgeprägter und ausdauernder daran festzuhalten versucht. Aber sie sind ja gottseidank sehr lernfähig, und das schafft ihr schon!
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Zitat
Hund kommt vom Spaziergang zurück und hockt sich mit einem Seufzer der Erleichterung (er hat ja draußen sooooo tapfer dichtgehalten!) praktisch direkt hinter die Gartenpforte...
Hach kommt mir das bekannt vor.
Wir haben den Fehler (??) gemacht, unser kleines Nervbündel für die Stubenreinheit immer in den Garten zu setzen. Ergebnis: Sie lief lieber 1/2 Stunde lang völlig fertig und mit zusmmengekniffenen Beinen übers Feld, statt einfach DRAUSSEN zu machen - und erleichterte sich erst im Garten in ihrer "Pinkelecke". Wusste garnicht, dass SO VIEL in einen so jungen Hund reinpasst - erstaunlich

Wir haben das auch so gelöst, dass wir sie nichtmehr in den Garten gelassen haben vor dem Gassigehen und dann SO LANG draussen rum gelatscht sind (am besten ist, wenn man da ne Zeit abpasst wo das Hundekind echt ganz ganz dringend muss) bis sie draussen gemacht hat. Dann gabs riesen Party, leckerchen, Spielen... Pinkel-Nobel-Preis halt.
Und mitlerweile macht sie auch immer öfter, wenn wir zusammen unterwegs sind. Allerdings hat sie auf unseren Routen, die wir häufig gehen, bestimmte Ecken wo sie immer wieder hingeht - soll mir recht sein.
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..oh wie schön, wir sind nicht die Einzigen:)
Also was ich weiß: Sie wurde im Alter von ca. 3 Wochen gefunden und war dann da der einzige Welpe.
Er wurde in Rumänien bei der TS aufgenommen und gepäppelt.
Sie war definitiv vorher noch nie "Gassi".
Es war Winter und dort bitterkalt, ich denke nicht das sie 2stündlich rausgesetzt wurde.
In der PS wo sie 2 Wochen war hat sie dann auch langsam begonnen in den Garten zu gehen.Aber und das ist ja das Gute: Über Ostern sid wir eine Woche im Hollandurlau, da gibts keinen Garten

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Dann hast du da ja wirklich die Antwort: Sie kennt's nicht anders und benimmt sich nun netterweise genau so, wie sie es für "richtig" und passend hält. Sie möchte es euch ja recht machen!
Dazu kommt auch noch, daß Kotabsetzen und Pinkeln durchaus auch Markieren bedeuten, und verunsicherte junge Hunde haben oft Hemmungen vor einer so "herausfordernden" Geste in ungewohnter Umgebung. Wer weiß schon, welche mächtigen Artgenossen man damit vielleicht auf den Plan ruft - da ist das eigene Revier doch viel sicherer! Aber das gibt sich auch, sobald sie richtig "zuhause" ist und sich in der Umgebung sicher fühlt.
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