Wer kann mir ein paar Tipps geben?
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auch guten morgen

jaja kleine hundewelpen sind oft anstrengend und kosten auch ab und an nerven.

aber was sie definitiv nicht sind und was sie auch gar nicht sein wollen: chef.
fast jeder, der schon welpen hatte, kennt die phase der schmerzenden hände und blutigen kratzer. die milchzähnchen sind scharf und spitz, die kleinen überdrehen und wir menschen lassen dabei "federn".

das ist eine ganz normale phase - wie gesagt, fast jeder der welpen grossgezogen hat, kennt das.
wichtig ist, immer wieder das "nein" üben. in allen möglichen situationen - nicht nur, wenn welpi zum piranha mutiert.
bis der welpe das einigermaßen versteht, hilft oft - je nach welpen:
quietschen "auua" und spiel unterbrechen. ignoriert welpi das, entweder aufstehen und selber gehen oder welpi mal eine (kurze!) auszeit geben. manche welpen sind auch schon von einem entschiedeneren tonfall beeindruckt.
das hilft manchmal nicht sofort - aber mit der zeit hilft es immer.
das mit dem "cheffe-sein-wollen" - nein, das vergisst du am besten gleich wieder! es gibt freche welpen, schüchterne welpen, mutige welpen, zurückhaltende welpen, ruhige welpen oder aufgedrehte. aber egal wie sie drauf sind, die weltherrschaft wollen sie allesamt nicht.
wichtig ist, dass du für dich selber entscheidest, welche regeln dir wichtig sind. einfache und klare regeln. und dass du mit der nötigen liebevollen konsequenz diese regeln deinem welpen beibringst. je einfacher die regeln sind und je konsequenter du bist, desto schneller kann der hund sie verstehen. das ist eigentlich schon die ganze kunst.
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Hallo,
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Hallöchen
ja die kleine ist mein erster Welpe bin dahher etwas unwissend.
Ich bin zwar mit Hunden aufgewachsen aber da hab ich sie ja nicht selber erzogen.

Ich glaub das sie noch nicht das nein richtig kennt und ich da jetzt auch erstmal ansetzten werde und das mit ihr lerne
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Bei unserem Welpen (auch ein Labrador-Mix), den wir seit der 8. Woche haben, hat sich das Beißen etwa nach zwei Wochen merklich gelegt, mittlerweile - er ist jetzt 14 Wochen alt - beißt er nicht mehr in die Hände oder in die Füße, wenn er ab und zu meinem Hosenbein nachjagt oder in meinen Ärmel beißt, biete ich ihm schnell eine Alternative (Spielzeug) an und lobe ihn, wenn er es annimmt und damit spielt.
Meistens haben wir das Spiel unterbrochen und sind zügig weggegangen, haben uns an den Tisch gesetzt, notfalls im Schneidersitz
.Oder wir haben ihm eine Alternative angeboten, etwas anderes zum Reinbeißen und Kauen oder wir haben einen ovalen Ball gefüllt mit Leckerlis durch die Wohnung kullern lassen.
Wenn es mal wirklich zu wild wurde, habe ich den Schnauzgriff angewandt, wenige Male, aber einfach nur die Schnauze kurz zugehalten, das hat ihn schon beeindruckt, die Haut-Zähne-Variante war nicht notwendig.
"Nein" und "Aus" und Quietschen fand unser Kleiner anfangs nur lustig und wurde dann noch wilder.
Ausgesperrt haben wir ihn nicht.
Wir sind auch im Welpenkurs einer Hundeschule, etwa seit der 11. Woche - kann dies sehr empfehlen!
Bei uns gibt es einen Welpenparcour und es werden anfangs einige Grundkommandos geübt und vor allem Vertrauen und Bindung aufgebaut (indem ich mit meinem Kleinen etwa Hindernisse gemeinsam meistere). Auch üben wir auf unterschiedlichen Freilaufwiesen. Außerdem gibt die Trainerin viele wertvolle Tipps und beantwortet alle Fragen. Und die Welpen haben zwischendurch auch genug Zeit zum Spielen.
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Hallo,
die Beißhemmung:
http://www.familienhundtraining.com/archiv/beisshemmung.html
Dein Welpe wurde zu früh abgegeben, den nächsten Hund bitte woanders kaufen.
Die Beißhemmung erlernt kein Welpe innerhalb von zwei Wochen, schon gar nicht bis zur 9. Woche.
Daher hat es tatsächlich mit Dominanz oder "Chef sein" nichts im geringsten zu tun.
Leider ist dieser "Quatsch" in der Hundehaltung weit verbreitet, eines der vielen Irrtürmer in der Hundebeziehung.
Dominanz ist nicht angeboren und kein Hund will freiwillig den Chefsessel für sich beanspruchen.
Welpen schon mal überhaupt nicht.Würde er nicht zwicken, wäre es besorgniserregend.
Erklärung findest du im Link.Schnauzgriffe & Co. kannst du knicken, es sind keine empfehlenswerten Methoden.
Ich empfehle dir diese Bücher:
Viel Spaß beim Lesen!
Gruß
Leo -
Zitat
also Lilly kann schon allein bleiben und auch schon sitz und platz machen warscheinlich hat sie das vom vorbesitzer.
? dein hund ist 9 wochen alt, ist schon mit 7 wochen zu dir gezogen (warum eigentlich so früh?)
und hatte schon einen vorbesitzer?Zitatzu dem beissen
es hilft weder der schnauzengriff (hab das zwar nur 3-4 mal probiert) aber es hilft nicht und macht sie meiner meinung nach noch wilder
schön, dass du schon gemerkt hast, dass diese maßnahmen falsch sind.
Zitatquitschen hilft selten und nur NEIN sagen hilft sogut wie garnicht

wie sollte es? dein hund kennt kein nein. hunde kommen nicht mit dem wissen, was nein heißt, zur welt, sie müssen es lernen. geh einfach, wenn welpe aufdreht, brich das spiel ab.
Zitatich hab sowieso so das gefühl das sie der Chef sein will
kein welpe will der chef sein. das ist völliger blödsinn.
Zitatmeint ihr es würde schon was bringen jetzt einen Hundetrainer anzuheuern
ich würde dir raten in eine GUTE welpenschule mit deinem hund zu gehen, da du noch sehr viel lernen mußt.
gruß marion
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Stimmt, kein Welpe will die Weltherrschaft an sich reißen oder "Chef" sein.
Schnauzengriff ist Quatsch und dreht den Welpen nur noch mehr auf.Die Beisshemmung muss erlernt werden und das benötigt Geduld.
Schau mal, wie hier kannst du ihm das "Nein" spielerisch näher bringen.
https://www.dogforum.de/bring-deinem-h…bei-t18293.html
Viel Spaß mit dem Fratz.
LG Sabine
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Hallo zusammen,
mein Welpi ist jetzt 11 Wochen alt und bei ihr hilft es einfach laut zu quitschen wie sie es auch machen würde, oder einfach sehr hoch aua sagen.
Das löst bei ihr die Beißhemmung aus. -
Eine Welpe will natürlich bis ca. 5 Jahre nicht Chef sein. Da ist es sehr wichtig, dass Du als "Hunderudelführerin" die Dominante Rolle übernehmen kannst. Die Hundewelpe schaut Dir alles ab, denn Du bist das Vorbild. Benuteze immer das gleiche Wort für "NEIN" und sezte es konsequent um. Ein hoher lauter schriller Ton ist gut. Guter Tipp von bejilaula, danke. Besuche uns im Netz: Eigenwerbung ist auf DF nicht erlaubt.
Liebe Grüsse, K.B. -
Zitat
Eine Welpe will natürlich bis ca. 5 Jahre nicht Chef sein. Da ist es sehr wichtig, dass Du als "Hunderudelführerin" die Dominante Rolle übernehmen kannst. Die Hundewelpe schaut Dir alles ab, denn Du bist das Vorbild. Benuteze immer das gleiche Wort für "NEIN" und sezte es konsequent um. Ein hoher lauter schriller Ton ist gut. Guter Tipp von bejilaula, danke. Besuche uns im Netz: Eigenwerbung ist auf DF nicht erlaubt.
Liebe Grüsse, K.B.das ist auch gut so, wenn ich deinen beitrag lese.

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Zitat
Eine Welpe will natürlich bis ca. 5 Jahre nicht Chef sein.
Hä?
Ab dem 5. Lebensjahr möchten Hunde also den Chefsessel übernehmen?
Das habe ich noch nie gehört.
Wie erklärst du denn diese These und wo hast du das denn her?ZitatDa ist es sehr wichtig, dass Du als "Hunderudelführerin" die Dominante Rolle übernehmen kannst.
Guter Tipp, wie sieht dieser Ratschlag denn in der Praxis aus?
Wenn man einem Anfänger so weise Ratschläge gibt, sollte man auch die Vorgehensweise beschreiben.
Wie sieht denn so eine dominante Rolle aus?
Was muss der Halter tun?ZitatDie Hundewelpe schaut Dir alles ab, denn Du bist das Vorbild.
Meine Welpen haben MIR nichts abgeschaut.
ZitatBenuteze immer das gleiche Wort für "NEIN" und sezte es konsequent um
"Nein" muss doch erst einmal konditioniert werden, oder?
Warum ständig hinter Welpen herrennen und "nein" sagen?
Theoretisch könnte man sogar ohne "nein" auskommen....
ZitatEin hoher lauter schriller Ton ist gut.
Hunde hören sehr gut, laut muss man nicht werden.
Gruß
Leo - Vor einem Moment
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