Nein dauerhaft halten?
-
-
Hallo liebe Forengemeinde,
das wird mein erster Beitrag hier...obwohl ich schon lange mitlese

Also seit zwei Monaten haben wir unseren kleinen Spanier bei uns. Louis heißt der kleine Mann ist nun 5 Monate alt und hat natürlich nur Blödsinn im Kopf

Da ich mich nun schon fast tot gegoogelt und co habe probier ichs nun mal bei euch... kann ja nicht sein dass diese Probleme keiner kennt

Unser Hund ist eine Elster
Er klaut alles was er tragen kann...wenn man Tipps befolgen würde wie "räumt doch alles weg" wäre unsere Wohnung leer. Dass kein Essen rumsteht ist ja eh klar aber er klaut auch Bücher, Stifte, Flaschen, Taschentücher samt Packung gebraucht und ungebraucht immer ein Genuss usw. usf. die Liste ist endlos.
Nun haben wir fleißig am "nein" geübt, und er weiß das darf er nicht nehmen (sollte ja eh klar sein, dass man vom couchtisch nix nimmt, aber wie kann er das schon wissen, wo mans ja täglich nur 100x durchsetzt
)Aber dieses "nein" heißt für ihn nur: "ok jetzt nehm ichs nicht ich komm in 2 Minuten nochmal dann passen die eh nicht mehr auf...ich bekomms ja sowieso"
Und nun lange Rede kurzer Sinn: Wie zeige ich ihm dass ein "nein" ein "nein" für immer bedeutet. Oder besser noch Sachen wie Couchtisch, Esstisch, Küchenablage, Schreibtisch, Fensterbretter...ihr merkt schon die Liste ist endlos...tabu sind.
Man weiß ja nicht genau was in diesem Hund so drinsteckt oder was er schon duchgemacht hat in den ersten 3 Monaten seines Lebens, aber er ist so erschreckensresistent, dass unsere Hundetrainerin in der Hundeschule schon gefragt hat ob er taub sei
...ist er aber ganz klar nichtLiebe Grüße aus München, ich hoffe ihr wisst was Gutes
Annabell
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Nein dauerhaft halten?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Ja, das kenne ich zu gut und Fussel war auch ein Sammler.
Bei ihm funzt es jetzt erst richtig und er ist mittlerweile 2 Jahre alt.Da hilft nur Geduuuld und üben.

Hier eine schöne Einführung ein "Nein" aufzubauen:
https://www.dogforum.de/bring-deinem-h…bei-t18293.html
Viel Spaß noch mit der kleinen "Elster".LG Sabine
-
Hi Annabell,
da kann ich wieder mal nur auf diese "Anleitung" verweisen :-)
https://www.dogforum.de/bring-deinem-h…bei-t61351.html
LIebe Grüsse
Cinderella
-
Oje das kenn ich, .... leider bis dato noch ohne Lösungserfolg

-
Danke für die Antowrten und die zwei Seiten,
da sind wir schon voll dabei das "nein" so aufzubauen. Dann werden wir einfach weiterüben...bisher leider noch ohne weitreichenden Erfolg. Wie gesagt kurz und drinnen, bzw. an der Leine draußen funktioniert es schon ganz gut. Aber eben nur kurz. Und draußen im Freilauf frisst er fröhlich alles was er findet. Da arbeiten wir nun teilweise mit Abruf. Das funktioniert besser als das "nein". Wenn ich draußen "nein" sage guckt er nur kurz so nach dem Motto "wie weit is die denn weg...hmm ja das geht schon so schnell is sie ja eh nicht...und wenn dann fängt sie mich wieder so lustig"

Aber schön zu wissen dass es euch auch so geht
Grad drinnen nervt es mich tierisch wenn er ALLES mitgehen lässt...und teilweise so leise und heimlich dass man sich nachher erst fragt...sag mal hab ich mir nicht vorhin die Nase geputzt? Ich hab das Taschentuch doch da hingelegt oder etwa nicht...? 
-
-
Ich hab auch einen Spanier und mußte ihm mit fast einem Jahr alles beibringen.
Vermutlich hat der Kleine mit seinen 5 Monaten noch nichts gelernt. Dazu das Alter, wo er extrem neugierig ist und langsam die erste Rüpelphase beginnt...Ich beneide Dich nicht, finde das aber normal, falls Dich das beruhigt.
Wichtiger als ein Abbruchsignal finde ich immer ein Ersatzangebot, also nicht darauf kauen, das andere schmeckt oder riecht auch lecker bzw. diese Ersatzbeute ist viel interessanter, z.B., wenn sie sich bewegt, als das was er gerade klauen wollte. Das Nein frustiert, dass besser Angebot, noch dazu in Kontakt mit Dir, stärkt die Bindung, die ja die grundlage zu jeder Erziehung werden muss.Ich wünsche Dir einen langen Atem.
lg bara -
Hallo,
ich habe ein ähnliches Problem mit meinem Neuling.
Ich habe ihn erst eine Woche und er gewöhnt sich gerade gut ein und fängt an sich *ganz* wie zu Hause zu fühlen.
Leider äußert sich das - neben seinem wirklich vorbildlichem Benehmen ansonsten - in kleinen Elster-Diebstählen.
Zuerst waren es Kleidungsstücke von mir und meinem Mann, die er aber nur im Körbchen "gebunkert" hat, nicht zerkaut.
Seit gestern sind aber auch Bücher aus dem Regal gern gesehener Kauknochen-Ersatz.
Wegräumen ist keine Option, da sein Korb im Wohnzimmer steht und da auch das große Bücherregal steht. Ich kann jetzt nicht alles umarrangieren und will seinen Raum in der Wohnung auch nicht schmälern
Auslauf und Spiel kriegt er viel, allein bleibt er auch wenig (obwohl er das gut kann).Er ist erst 7 Monate und hat natürlich noch einen Kautrieb, den ich auch gerne mit Kauknochen etc. bediene, aber gestern bekam er absichtlich keinen, weil er so mäkelig/wenig gefressen hat (er versucht gerade, mir Nassfutter rauszuleiern, dabei gebe ich ihm TroFu, was er im Heim auch immer bekam. Leckerchen sind natürlich gern gesehen und Ziemer etc. auch).
Meine Frage: Wie kann ich ihm klarmachen, dass manche Gegenstände auch in meiner Abwesenheit tabu sind? (er 'schlägt' gern zu, wenn ich gerade mal im Bad verschwinde)
Und: Belohne ich den Hund nicht, wenn ich ihm das 'Verbotene' abnehme und dafür etwas Besseres gebe? Ich als Hund würde mir dann öfters mal ein Buch schnappen, in der Hoffnung, dass es sich dann in einen Knochen 'verwandelt' ...
Sorry, falls ich da 'hundepsychologisch' total daneben liege - großer Hundeschule Kurs mit Abendseminar steht an, also werde ich das nachholen. Ich würde nur gern bis dahin meine geliebten Bücher in einem Stück bewahren...
Liebe Grüße,
Katschi
-
Irgendwie gibt mir die Überschrift Rätsel auf. Ich versteh die nicht...
Aber zum Thema: Du weißt was Du nicht willst. Aber was willst Du? Was soll er tun, anstatt durch die Wohnung zu tingeln und Dich zu beschäftigen? Was wäre ein Verhalten, dass Du möchtest (nicht nicht möchtest
) und üben könntest?Viele Grüße
Corinna -
Halli Hallo
flying-paws in genau diese Richtung habe ich jetzt auch weiter gearbeitet. Und mit der Überschrift meine ich: wenn ich nein sage dann bleibt es auch für ihn verboten und ist nicht nach 2 Minuten automatisch wieder erlaubt.
Nachdem das mit dem "nein" ja so eine Sache ist (er will Aufmerksamkeit nimmt etwas und lässt es dann fallen und schaut mich an
) habe ich nun eine Lösung gefunden:zum Einen üben wir am Platz- und Distanztraining eigentlich wegen seinen Alleinebleib Allüren. Sodass ich ihn auf sein Kissen schicken kann, wenn er anfängt Blödsinn zu machen.
zum Anderen ist mir aufgefallen, auch ursprünglich zum Alleinebleiben Üben, wie viel ruhiger und sicherer er sich fühlt wenn er an der Leine ist. Eigentlich hatte ich den Tipp von der Hundeschule bekommen, da er wenn ich kurz aus dem Raum gehe/die Wohung verlasse anfängt Sachen zu klauen (und diese auch frisst) was ganz schnell lebensgefährlich wird...erst letztens hat er eine !ganze! Männersocke wieder erbrochen...keine Ahnung wo er die noch gefunden hat wir passen mittlerweile auf alles so derartig auf...aber er schaffts eben doch.
Also wird er angleint wenn ich gehe (er ist dadurch sichtlich ruhiger und gelassener beim Alleinesein. Keine Angst er ist bisher noch nicht viel länger als 5 Minuten alleine, mit der Leine kann also auch nichts passieren. Ja und diese Leine kommt nun auch zum Einsatz wenn er was klaut.Das läuft dann ungefähr so ab: Er klaut was, schaut mich an: "schau was ich gemacht hab komm und räums wieder auf und beschäftige dich mit mir". Ich geh kommentarlos hin, nehme ihm ab was auch immer er sich geholt hat, und leine ihn an seinem Kissen an (er hat dann noch so 1,5 Meter Spielraum) und kann so nichts mehr klauen. Das machen wir jetzt seit ein paar Tagen so und was soll ich sagen....das Klauen ist ihm zu doof geworden
Er klaut nun nurnoch morgens wenn wir aufstehen sollen seiner Meinung nach...aber ihn Nachts anzuleinen ist mir doch etwas zu unsicher...mal sehen vielleicht gewöhne ich ihn an eine Box oder so. Das Klauen scheint seine Art und Weise geworden zu sein uns etwas mitzuteilen. Anfangs hat er ständig gefiept und gebellt...was wir mit ignorieren wegbekommen haben. Und das einzige wo er mit unerwünschtem Verhalten noch was erreicht hat ist eben das Klauen...was einem so alles durch Zufall bewusst wird

Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!