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Die erste Woche mit einem Welpi

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    Hey!


    Ich habe einige Fragen zu meinem kleinen Welpi (Goldie, etwa 2 Monate alt, weiblich). Ich habe sie nun etwa 1 Woche bei mir und wollte mal schildern wie sich alles bisher so entwickelt hat. Hoffe dass ihr mir sagen könnt, ob soweit alles normal ist und wo noch Verbesserungspotential ist. Übrigens wohne ich mitten in der Stadt..


    Beim Einzug war die Kleine ziemlich aufgewühlt. Vor allem die ersten 1-2 Tage war sie noch sehr verängstigt in ihrem neuen zu Hause. Seitdem merke ich vor allem dass sie bei den Spaziergängen immer sicherer wird. Anfangs hat sie noch oft gefipst und hat Angst bekommen (Stadtmitte!). Mittlerweile ist es ein Vollzeitjob mit ihr rauszugehen, da sie überall hin will und komplett abgelenkt ist. Läuft auch zu jedem hin der uns entgegen läuft.. Hören tut sie auf mich absolut null draußen, denke mal dass des mit der Ablenkung draußen normal ist, oder?


    Zu Hause gibt es einige Punkte die mich etwas an ihr nerven. Vielleicht könnt ihr mir sagen, ob ich mich hier richtig verhalte. Zum Einen dreht sie bei Besuch durch. Rennt dann durch die ganze Wohnung und ist kaum zu halten. Gestern abend war es dann noch schlimmer, da hat sie selbst als der Besuch weg war immer noch den Turbo drauf gehabt und hat mich sogar angesprungen und wenn ich mich richtig erinnere mich auch noch angebellt.. Habe sie dann in der Küche eingeschlossen für 5 Minuten bis sie sich beruhigt hat und dann wars wieder ok. Ab sofort sage ich auch jedem der zu mir kommt, er soll sie absolut ignorieren wenn sie nicht still ist. Reicht das oder sollte ich noch einen draufsetzen und sie bei Besuch anleinen um sie von ihm fernzuhalten?


    Ein anderer Punkt der mich nervt, ist dass sie mein Bett anknabbert und immer mit den Pfoten auf die Couch will. Versuche sie dann immer abzuhalten, sage ein bestimmtes "Nein!" und geb ihr entweder ein Kauspielzeug oder nimm sie von der Couch runter. Gestern hatte ich dann keine Nerven mehr und hab sie ihm Laufe des Tages wegen beidem einmal in der Küche ausgesperrt. Beim ersten mal war sie ziemlich verängstigt, das hat man gemerkt.. Sie hat über 5 Minuten lang gefipst und gebellt und wollte wieder raus. Als sie endlich ruhig war, hab ich sie dann auch wieder rausgelassen.
    War das richtig? Oder gehe ich mit der Kleinen noch zu hart um? Kann man dieses aussperren zur Erziehung verwenden?


    Ein anderer Punkt der mich an ihr stört ist dass sie sehr oft nach einem schnappt, wenn man mit ihr spielt.. ich höre dann immer auf zu spielen und ignoriere sie. Wie lange wird es ungefähr dauern, bis sie aufhört nach einem zu schnappen und ihre Beißhemmung entwickelt..? Finde das im Moment leider sehr schade, da ich deswegen kaum mit ihr spielen kann (da ich sie jedes mal wenn sie nach mir schnappt ignoriere)..


    Ansonsten schläft die Kleine noch sehr viel, gefühlte zwei Drittel des Tages. Sehr viel unter meinem Schreibtisch, wo sie sich gut reinkriechen kann (bis sie in 2-3 Monaten wahrs nicht mehr reinpasst... ^^). Ist ansonsten sehr verspielt und sehr verfressen. Alleine lassen scheint bei ihr auch kein Problem zu sein. Habe sie vor ein paar Tagen mal testweise mehrmals einige Minuten alleine gelassen. Sie hat am Anfang kurz 5-10 Sekunden gefipst, war dann aber ruhig. Hab sie jetzt auch schon mal 20 Minuten alleine gelassen. Sie scheint das sehr gut zu können. Stubenreinheit lässt natürlich auch noch auf sich warten, stört mich aber bei meinem Fliesenboden nicht sehr.


    So, das wärs auch schonmal.. :-)


    Viele Grüße


    Little

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  • Hallo,


    für mich klingt es nach einem ganz "normalen" Welpenverhalten.


    Soweit, so gut!
    Aber Dein Hund kommt mir auch leicht gestreßt vor.
    Besonders bei Deinen Beschreibungen, wenn Besuch da ist, oder Ihr miteinander spielt.
    Darf ich auch mal fragen, wie oft und wie lange ihr "Gassi" geht?


    Ich würde in der Wohnung den Hund generell etwas herunter fahren.
    Wenn Besuch kommt, dann schaff für den Hund eine ruhige Ecke, wo die Decke, ein Korb, oder von mir aus auch ein Kennel steht. Dort kann der Hund sich "abschalten" und ausruhen.


    Das Überdrehen kann von Überforderung kommen.
    Da war irgendetwas zu viel für den Hund.
    Er muß ja alles "Neue" ja erst einmal verarbeiten können.
    Kann er es nicht, bzw. kommt noch mehr Input an Reizen hinzu, kann das den Hund überdrehen.


    Das Gleiche gilt übrigens auch für Gassi.
    Geh, wegen der Stubenreinheit, ruhig mehrmals am Tag raus.
    Meist so nach dem Fressen, nach dem Spielen und nach dem Schlafen, und sicherheitshalber eventuell alle zwei Stunden.
    Aber nur raus, zum Pieseln.
    Keine "Gassirunden".


    Wenn Ihr dann zwischendurch Gassi geht,
    dann achtet bitte darauf, daß der Hund nicht zu lange unterwegs ist.
    Meist sagt man so, pro Lebensmonat fünf Minuten, plus / minus.
    Ob die Zeit reicht, oder schon zuviel ist, seht ihr am Hund selbst.


    Es reicht, wenn Ihr noch nicht zuviel macht.
    Bis zur Straße, und die Autos und Passanten "beobachten" lassen, reichen für den Anfang.
    Oder in den Park gehen und andere Tiere "entdecken".
    Spielende, laut schreiende und vor allem laufende Kinder sind auch schon was Neues, und unheimlich spannend!
    Das würde ich immer nur so für wenige Minuten machen, und es langsam steigern.



    Und ein "NEIN" muß noch erst konditioniert werden.
    Wenn der Hund etwas macht, Du ihn dann davon abhältst und einfach nur "NEIN" sagst, heißt es nicht, daß der Hund das verstehen wird.
    Es könnte auch sein, daß Du grad für den Hund die Couch "NEIN" getauft hast.
    Vielleicht hast Du auch grad den Hund in "NEIN" umgetauft ;)


    Das "NEIN" muß separat geübt werden, damit der Hund überhaupt verstehen lernt, was Du von ihm willst.
    Solange er es (noch) nicht wirklich verstehen kann, wird er frustriert reagieren.


    Das Kauen ist übrigens auch ein Streßabbau.
    Ich würde ihm, um Möbel und eigene Klamotten zu schonen, etwas anbieten, was er kauen darf. Also Kauseil, oder von mir aus auch Kauknochen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

  • Hallo


    der Welpe ist etwa 2 Monate alt?
    Wie alt genau? Wie alt war er denn bei der Übernahme?


    Zitat

    Läuft auch zu jedem hin der uns entgegen läuft.. Hören tut sie auf mich absolut null draußen, denke mal dass des mit der Ablenkung draußen normal ist, oder?


    Sie ist noch sehr jung, Gehorsam kannst du noch in keinster Weise erwarten.
    Wie gehst du denn vor, wenn du sie rufst?
    Welche Motivation hat sie denn, zu dir zu kommen bzw. in deiner Nähe zu bleiben?
    Sie scheint ja recht aufgeschlossen zu sein.
    Führst du sie an der Leine oder läuft sie frei?
    Selbstverständlich ist so ein Knirps neugierig.
    Du solltest in ruhigeren, ablenkungsarmen Gegenden üben.
    Gehst du mit ihr zur Hundeschule?


    Zitat

    Zu Hause gibt es einige Punkte die mich etwas an ihr nerven. Vielleicht könnt ihr mir sagen, ob ich mich hier richtig verhalte. Zum Einen dreht sie bei Besuch durch. Rennt dann durch die ganze Wohnung und ist kaum zu halten. Gestern abend war es dann noch schlimmer, da hat sie selbst als der Besuch weg war immer noch den Turbo drauf gehabt und hat mich sogar angesprungen und wenn ich mich richtig erinnere mich auch noch angebellt.. Habe sie dann in der Küche eingeschlossen für 5 Minuten bis sie sich beruhigt hat und dann wars wieder ok. Ab sofort sage ich auch jedem der zu mir kommt, er soll sie absolut ignorieren wenn sie nicht still ist. Reicht das oder sollte ich noch einen draufsetzen und sie bei Besuch anleinen um sie von ihm fernzuhalten?


    Gutes und angemessenes Benehmen kannst du noch nicht erwarten, Welpen drehen einfach auf, so sind sie.
    Ich persönlich bin kein Freund vom Aussperren.
    Meiner Meinung nach, lernt ein Welpe nichts dadurch.
    In der Ignoranz liegt die Kraft.
    Wäre sie noch bei ihren Geschwistern, würden sie über Tische und Bänke gehen.
    Mir wäre der Kontakt zu Besuchern zu wichtig in der Prägephase, auch da habe ich die Welpen einfach Welpen sein lassen.
    Ich hatte das Glück, dass jeder damit zurecht kam.
    Mit der Bitte, den Kleinen einfach zu ignorieren, wenn er abdreht, spielte sich alles irgendwann ein.


    Zitat

    Ein anderer Punkt der mich nervt, ist dass sie mein Bett anknabbert und immer mit den Pfoten auf die Couch will. Versuche sie dann immer abzuhalten, sage ein bestimmtes "Nein!" und geb ihr entweder ein Kauspielzeug oder nimm sie von der Couch runter. Gestern hatte ich dann keine Nerven mehr und hab sie ihm Laufe des Tages wegen beidem einmal in der Küche ausgesperrt. Beim ersten mal war sie ziemlich verängstigt, das hat man gemerkt.. Sie hat über 5 Minuten lang gefipst und gebellt und wollte wieder raus. Als sie endlich ruhig war, hab ich sie dann auch wieder rausgelassen.
    War das richtig? Oder gehe ich mit der Kleinen noch zu hart um? Kann man dieses aussperren zur Erziehung verwenden?


    Sei bitte nicht so schnell genervt.
    Dein Welpe ist um die acht Wochen alt, du verlangst etwas viel.
    Sie zeigt normales Verhalten.
    Woher soll sie wissen, was verboten und was erlaubt ist?
    Das muss sie doch bitte erst einmal lernen und verstehen.
    Hast du deinem Welpen "nein" richtig beigebracht? Richtig konditioniert?
    Ansonsten versteht sie dich nicht.
    Ein "Nein" ist für sie Fremdsprache...
    Selbst nach Konditionierung dauert es, bis ein Welpe alles versteht, was erlaubt und was tabu ist.
    Aussperren ist keine Erziehungsmethode.
    Ein Welpe lernt dadurch nichts, verbindet es nicht mit dem Geschehenem.


    Zitat

    Ein anderer Punkt der mich an ihr stört ist dass sie sehr oft nach einem schnappt, wenn man mit ihr spielt.. ich höre dann immer auf zu spielen und ignoriere sie. Wie lange wird es ungefähr dauern, bis sie aufhört nach einem zu schnappen und ihre Beißhemmung entwickelt..? Finde das im Moment leider sehr schade, da ich deswegen kaum mit ihr spielen kann (da ich sie jedes mal wenn sie nach mir schnappt ignoriere)..


    Auch das ist normal.
    Es ist unterschiedlich, wann die Beißhemmung erlernt wird.
    Man kann keine pauschale zeit angeben.
    Geduld, Geduld.
    Spielabbruch und kurz ignorieren, Welpen herunterfahren lassen.


    http://www.familienhundtraining.com/archiv/beisshemmung.html


    Das Alleinsein bitte laaaaangsam steigern.


    Gruß
    Leo

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  • Hallo,


    bei uns wohnt ein nun fast 14 Wochen alter Mischlingswelpe namens Moses - wir wohnen auch in der Innenstadt, allerdings gleich bei einer großen Grünanlage, Alleen, Wiesen und Wasser.


    Hier ein paar Erfahrungsberichte, die sich an deine Berichte anschließen:


    Wir wohnen an einem Bahndamm und die erste Woche draußen hatte Moses richtig Angst vor dem Lärm der Züge, wir konnten richtig zusehen, wie er immer sicherer wurde, mittlerweile - er lebt seit Mitte Januar bei uns - sind ihm die Geräusche egal.


    Wir haben alle Übungen in der Wohnung begonnen und dann nach draußen ausgedehnt, Moses hat aber auch nicht sofort auf "Sitz" oder "Schau" reagiert, vielleicht so in der zweiten Woche das erste Mal, weil alles viel zu neu und spannend war (die ganzen Geräusche und Gerüche, Leute, die aus Autos aussteigen, unser Briefträger, Nachbarshunde, Regentropfen ...), und natürlich will er überall hin, bleibt aber nun auch öfters sitzen und schaut anderen Hunden nur nach, dann wird er ausgiebig gelobt.


    Bei Besuch ist Moses auch meistens sehr stürmisch, weil sich auch der Besuch so freut, den Kleinen zu sehen - gestern erst hat er sich in den Pullover-Ärmel einer Bekannten verbissen, mit "Aus" konnten wir dieses Dilemma gut lösen und als er ausgelassen hat, gab es ein Leckerchen. Dann haben wir ihn ignoriert und uns an den Tisch gesetzt und er hat sich beruhigt.


    Wenn Moses seine 'wilden fünf Minuten' hat, gehen wir meistens kurz raus, manchmal - wenn wir gerade draußen waren - ignorieren wir ihn auch, dann zieht er sich recht bald auf seinen Platz zurück.


    In ein anderes Zimmer sperren würde ich Moses nicht und wir haben es auch in den ersten - angstrengenden, aber schönen - Tagen und Wochen nicht gemacht. Vielleicht ist es nicht sehr vertrauensbildend, wenn du deinen Hund immer dann wegsperrst, wenn er sich nicht so verhält, wie er soll?


    In den ersten Wochen brauchte Moses uns und unsere Nähe sehr stark und er war auch teils sehr wild und hat viel von diesem ganz normalen Welpen-'Blödsinn' gemacht (alles angeknabbert, alles in den Mund genommen, in die Füße gebissen ...) - das hat sich aber alles schon gelegt.


    Mit der Beißhemmung hat es ungefährt zwei Wochen gedauert, anfangs waren meine Hände ziemlich zerkratzt, das Ignorieren und der Spielabbruch ist eine sehr gute Methode und zeigte bei uns schnell Wirkung, ich habe auch einmal den - hier im Forum umstrittenen - Schnauzgriff angewandt, nachdem Moses mir knurrend und beißend ins Gesicht gesprungen ist, er hat schnell verstanden, dass das nicht geht und es war gut. Auch haben wir immer "Nein" gesagt, wenn er in unsere Hände beißen wollte, und ihm ein Spielzeug hingehalten und ihn gelobt, wenn er damit gespielt hat, auch Leckerchen gab es dann.


    Wir spielen aber auch viel draußen, er auch mit anderen Hunden und Welpen, so dass die Wohnung eher zum Erholen, Kuscheln und Fressen da ist.


    Viel Erfolg bei der Stubenreinheit! Bei uns hat es etwas mehr als einen Monat gedauert - ganz sicher ist die Situation natürlich noch nicht, aber viel entspannter, er hat sein Donnerstag nicht mehr in die Wohnung gemacht und sich heute sogar gemeldet, als er musste, was wir sehr gefeiert haben!

  • @Viktoria30:


    Zitat

    Es ist albern und absurd, Ihren fast erwachsenen oder erwachsenen Hund mit einem Schnauzengriff zu maßregeln. Mal ehrlich, würden Sie Ihren Ehemann oder Ihre Ehefrau auch mit Stuben-Arrest oder Fernseh-Verbot belegen? Es ärgert mich immens, wenn Leute, die noch niemals Mutter und Welpen aufgezogen und beobachtet haben, vorschnell solche Erziehungsmittel übernehmen, anderen kluge Ratschläge erteilen und dann auch noch tönen: Das macht doch die Mutterhündin auch so mit ihren Welpen. Bitte fragen Sie künftig diese Leute, die Ihnen zum Schnauzengriff raten, woher sie ihre Erfahrungen beziehen. Wieviele Welpen mit ihren Müttern sie schon in der kompletten Zeit der Aufzucht beobachtet haben? Fragen Sie nach! Mehrere Probleme gibt es, über die die


    Zitat

    Ich bin keine "Mutter-Hündin" und bilde mir weder ein, den richtigen Zeitpunkt für einen Schnauzengriff zu kennen, noch den richtigen Druck auszuüben. Ich bin nämlich nur ein Mensch. Mit welcher Arroganz wir gerade in der Hundeerziehung Mittel aus dem innerartilichen Repertoire übernehmen, ist unglaublich. Wir erdreisten uns, unsere Hunde mit Schnauzengriff und Alphawurf zu belegen und lassen aber diejenigen Hunde sofort einschläfern, die mit ebensolchen innerartlichen Mitteln (Aggression) antworten oder sich dagegen zu wehren versuchen. Wie absurd ist das denn? Mit Fairness hat das nichts zu tun und mit Vertrauen, Bindung und Sicherheit erst recht nicht


    Ausführliche Erklärung hier aus dieser Quelle:


    http://www.sag-nein-zu-gewalt.de/?p=9

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • @dieschweizer: danke für den Link! :gut: sehe das mit dem Schnauzgriff ein wenig wie im ersten Kommentar auf der von dir verlinkten Seite, halte seine Anwendung auch nicht für Gewalt, aber hier kommen wir wohl nicht zueinander :???:


    LittleX1: ich sag ja, der Schnauzgriff ist sehr umstritten hier im Forum ;)

  • Zitat von "Viktoria30"

    @dieschweizer: danke für den Link! :gut: sehe das mit dem Schnauzgriff ein wenig wie im ersten Kommentar auf der von dir verlinkten Seite, halte seine Anwendung auch nicht für Gewalt, aber hier kommen wir wohl nicht zueinander :???:


    LittleX1: ich sag ja, der Schnauzgriff ist sehr umstritten hier im Forum ;)


    Nein, da kommen nicht nur wir zueinander und übrigens ist der Schnauzengriff nicht nur hier im DogForum umstritten, sondern bei allen guten Hundeschulen :D


    OT Ende!


    Einen schönen Abend wünsche ich.


    Gruß
    Leo

  • SheltiePower: Ja, glaube mittlerweile auch dass sie etwas überfordert ist. Ich habe sie immer 10 Minuten lang ausgeführt.. Habe allerdings den Fehler gemacht, dass ich nicht alle 2h eine "Pippirunde" gemacht habe, sondern 5-6 mal am Tag "Gassirunden". Werde jetzt mit der Kleinen nur noch 2 mal am Tag Gassi gehen für 10 Minuten und ansonsten alle 2-3h nur kurz raus fürs Geschäft.. (Immer mit Leine natürlich, da ich mitten in der Stadt wohne.)
    Wie könnte ich den Hund denn runterfahren? Wäre es ok, wenn ich für 2 Tage aufs Gassigehen und auf Besuche weitgehend verzichte oder wie sollte ich das handhaben?


    Das Nein werde ich wohl noch mit ihr heute üben. Hatte das bereits etwas angefangen in den letzten Tagen.. Dafür habe ich den einen Thread benutzt ("Bring deinem Hund Nein bei"), indem Welpi Stück für Stück verboten wird Leckerlies aus der Hand zu nehmen - erst nach Aufforderung… um ihm schließlich das Fressen vom Boden abzugewöhnen. Eine Frage dazu: Wenn ich jetzt diese Übung mache und er das Leckerei nur nach Aufforderung nehmen darf. Soll ich das dann immer so handhaben? Also jedes mal wenn er etwas von mir bekommt, auch beim Futter? Das einzuhalten ist nämlich sehr schwierig, da man das immer vergisst..


    Zum Aussperren.. ok! Wenn das nicht fördernd ist, lass ich das bleiben. Dann werd ichs mit konsequent ignorieren versuchen.


    Viele Grüße


    Little

  • Zitat von "LittleX1"

    SheltiePower: Ja, glaube mittlerweile auch dass sie etwas überfordert ist. Ich habe sie immer 10 Minuten lang ausgeführt.. Habe allerdings den Fehler gemacht, dass ich nicht alle 2h eine "Pippirunde" gemacht habe, sondern 5-6 mal am Tag "Gassirunden". Werde jetzt mit der Kleinen nur noch 2 mal am Tag Gassi gehen für 10 Minuten und ansonsten alle 2-3h nur kurz raus fürs Geschäft.. (Immer mit Leine natürlich, da ich mitten in der Stadt wohne.)


    Das klingt doch schon mal richtig gut!



    Zitat

    Wie könnte ich den Hund denn runterfahren? Wäre es ok, wenn ich für 2 Tage aufs Gassigehen und auf Besuche weitgehend verzichte oder wie sollte ich das handhaben?


    Du könntest zum Beispiel das Spielen in der Wohnung komplett sein lassen, und wenn, dann alles nach draußen verlegen.
    In der Wohnung könntest Du ihm was zum Kauen geben, einen Kauknochen zum Beispiel, oder auch einen Kauseil. Damit kann der Hund auch Streß abbauen und sich langsam entspannen.
    Oder Du legst Dich mal zu ihm auf dem Boden und streichelst ihn nur. Irgendwann wird er neben Dir liegen und eventuell auch einschlafen.
    Ein "Rückzugsort", sprich Korb oder Decke, ist auch nicht schlecht. Wenn der Hund sich von ganz alleine darauf zurückziehen sollte, sollte er auf keinen Fall "gestört" werden. Das ist seine "Ruhezone", sein "sicherer Ort"!
    Ich würde nur aufpassen, daß der "Rückzugsort" nicht so liegt, daß er alles bequem beobachen kann, und Euch ziemlich leicht im Blickfeld hat. Stell diese in einem Winkel, hinter einem Sessel zum Beispiel, oder in einer Nische oder so.


    Zitat


    Eine Frage dazu: Wenn ich jetzt diese Übung mache und er das Leckerei nur nach Aufforderung nehmen darf. Soll ich das dann immer so handhaben? Also jedes mal wenn er etwas von mir bekommt, auch beim Futter? Das einzuhalten ist nämlich sehr schwierig, da man das immer vergisst..


    Das liegt eher bei Dir, wie Du es haben möchstest!
    Ist es Dir so wichtig, daß er nur dann was nimmt, wenn Du es erlaubst? Dann wirst Du eben selbst konsequent sein und eben auch mal auf Dich achten müssen!


    Zitat


    Zum Aussperren.. ok! Wenn das nicht fördernd ist, lass ich das bleiben. Dann werd ichs mit konsequent ignorieren versuchen.


    Wenn das Ignorieren alleine nichts bringt, oder Du merkst, daß Du gleich auf 180 bist, dann geh doch einfach raus, ohne den Hund ;)


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

  • OK! Werde das mal ausprobieren.


    Eine Sache ist mir noch aufgefallen. Nachdem ich eben Duschen war, ist Welpi wieder durchgedreht. Ich habe heute morgen mit ihm das Alleinsein ausprobiert und bin zweimal für je 15 Minuten rausgegangen.. Er war die ganze Zeit ganz ruhig und hat keinen Mucks von sich gegeben (Webcam lief).
    Als ich Duschen war und die Badezimmertür zu war hat er kurz bevor ich fertig war zweimal gebellt.. Seitdem ist er immer noch aufgedreht.. Er knurrt mich an und beißt sich in meiner Jeans fest. Woran liegt das? Kann er die neuen Gerüche nicht leiden?


    Viele Grüße


    Little

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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