"Oma hab ich zum FRESSEN gern.."
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Hallo ihr Lieben,
mittlerweile bin ich mit meinem Latein am Ende und wende mich daher an euch und dieses Forum.Joey ist ungefähr 3 Jahre alt und lebt seit nun bald 8 Monaten bei uns [wir wohnen sehr sehr ländlich]. Ursprünglich stammt er aus Rumänien.
Ich beschreibe euch Joey kurz:
*Er ist bedingt durch sein "Vorleben" relativ ängstlich in neuen Situationen [wie etwa beim Straßenbahnfahren, umgeben von vielen Menschen, bei viel Verkehr] - ich ignoriere ihn dann, um ihn nicht in seiner Angst zu bestärken. So war er anfangs auch in unserem Dorf nur mit angelegter Rute unterwegs und ist nun merklich entspannter. In großen Städten jedoch ist er eben immer noch schnell überfordert.*Gegenüber anderen Hunden kommt er mir immer sehr selbstbewusst rüber, was ich auf seine Rudelvergangenheit zurückführe [er lebte auf einer Baustelle mit einigen Hündinnen zusammen und wuchs mit vermutlich eher gar keinem Menschenkontakt auf]. So zeigt er keinerlei Aggressionen im Sinne von "Oh, da ist ein Hund. Den kläff ich weg." - im Umgang mit anderen Hunden habe ich ihn sowieso noch nie bellen hören. Er knurrt jedoch immer dann, wenn ihm ein anderer Hund zu wild ist [Joey ist eher ruhig]. Das habe ich bisher immer nur bei sehr quirligen Hunden beobachtet. Das wird ihm irgendwann zu bunt, also knurrt er. Und wenn er sich dann an den anderen "gewöhnt" hat, fordert er dann auch zum Spielen auf und tobt mit ihnen rum.
Bei Hundebegegnungen trägt er die Rute hoch erhoben und beschnuppert den anderen ausgiebig. Wenn wir auf einen treffen, der direkt rumkläfft, dann ignoriert Joey diesen und macht sein Ding.*Joey ist fordernd. Er macht vollen Gebrauch vom "Kopfauflegen", "Anstupsen", "Rumdrängeln". Bei mir hat er es sich mittlerweile "abgewöhnt", will ich mal sagen, weil ich ihn dann ignorierte, mit dem Bein wippte, aufstand o.ä. Aber sobald ich Besuch habe, werden die in Beschlag genommen. Die Kraulen ihn natürlich auch total gern, weil er ja so süß ist, aber da seh ich einfach, dass er sie manipuliert. Er geht nicht von ihrer Seite, stupst sie mit der Nase an, fixiert sie, legt den Kopf oder die Pfote auf. Ich halte meine Gäste dann immer an ihn zu ignorieren und ihn erst zu kraulen, wenn er sich ruhig verhält und entspannt rumliegt bzw. auch erst gegen ein "Sitz" o.ä.
*Und zu guter letzt ist Joey Fremden gegenüber sehr vorsichtig - was nicht von Nachteil sein muss. Wenn wir Besuch bekommen und es klingelt, dann ist er schon sehr schnell an der Tür [ich konnte ihm das übermäßige Bellen abgewöhnen, aber er ist immer noch sehr aufgeregt und quietscht rum, wenn ich die Tür nicht so schnell öffne, wie er es gern hätte :/]. Die Gäste werden dann von uns begrüßt und angehalten Joey komplett zu ignorieren bis er sich ausreichend beschnuppert hat und sie sozusagen auffordert ihn zu streicheln [er setzt sich dann vor/neben sie] - mit der Variante bin ich bisher am besten gefahren.
Und das klappt wirklich auch wunderbar - außer bei meinen Großeltern.
[Anmerkung: die beiden haben keine Hundeerfahrung und meine Oma hat Angst vor allen Hunden.]Die beiden besuchen uns ca. 4 Mal im Jahr. Die erste Begegnung der beiden mit Joey fand bei uns im Garten statt. Es war ein schöner Sommertag, Joey spielt mit dem Hund meiner Tante, meine Großeltern haben ihn gestreichelt, er war entspannt und alles war gut.
Dann hörte ich ihn zum 1. Mal knurren, als mein Opa im Haus auf der Toilette war und Joey im Flur lag. Ich habe ihn dann mit einem möglichst tiefen "aaaaaaaaber" zurecht gewiesen. Draußen im Garten war dann wieder alles normal, entspannt.Dann kam der Herbst, Joey war noch von der Operation gekennzeichnet [ihm wurde das zertrümmerte linke Hüftgelenk entfernt mit dem er mir ohne mein Wissen vermittelt wurde..] und trug einen riesigen Plastekragen.
Meine Großeltern übernachteten hier und Joey war von Beginn an auf Krawall gebürstet. Ich dachte es wäre förderlich meine Großeltern mit etwas Leckerem wie einer Kaustange in Verbindung zu bringen. Sie gaben ihm diese und er nahm sie eher widerwillig [ich finde dafür gerade kein Wort, er sah auf jeden Fall sehr skeptisch und übervorsichtig aus]. Er verzog sich danach direkt wieder.Dann lag er in unserem "Essbereich" auf den Fliesen, meine Oma kam herein, er erschrak und sprang dann Zähne fletschend und knurrend auf. Und ab da gings total bergab.
Egal wohin meine Großeltern gingen, er blieb in der Nähe und knurrte sie an. Ich hab ihn dabei eher als ängstlich im Blick. Es ist meiner Meinung nach kein dominantes Drohen, da er eher zurückgeht, der Schwanz ist beinahe eingeklemmt und er verkrümelt sich in einer Ecke anstatt auf sie zuzugehen :|Und fast eskaliert ist die Situation dann am nächsten Morgen. Joey war unten im Flur, hatte meine Großeltern gerade erspäht, die schon länger wach waren und knurrte sofort als er sie nur hörte. Meine Oma machte dann trotz aller "Ignoriere ihn bitte - nicht angucken, nicht ansprechen, nicht anfassen" den Fehler 4m vor ihm stehen zu bleiben. Dann beugte sie sich ein Stück nach vorn, schaute ihn an und redete auf ihn ein à la "Ja was ist denn, beruhig dich mal. Na Mensch, alles gut." - ich hab wirklich gedacht er springt ihr gleich an die Gurgel. So wie er sich da ins Knurren reingesteigert hat, hab ich ihn noch nie erlebt.
[Er hat mich oder andere noch nie gezwickt oder war bösartig. Selbst wenn ich ihm vllt mal ausversehen beim Bürsten weh tue, dann kommt er höchsten mit dem geöffneten Maul zum Kamm [was ich als diese "Beißhemmung" deute, die er auch beim Spielen zeigt]. Was er jedoch noch nicht so abkann, ist das Kuscheln. Wenn man ihn zu sehr bedrängt, zu eng drückt oder sich neben ihn legt, dann springt er auf und legt sich 2m weiter.]Ich hab ihn dann versucht mit nem scharfen "Nein" zu zügeln.. beruhigt hat er sich erst als meine Oma dann in ein anderes Zimmer ging und ich ihn wieder nach oben in mein Zimmer gelockt habe.
Und seitdem sind die beiden, vorallem eben meine Oma, ein rotes Tuch für ihn.
Sie haben ihn beim letzten Besuch vor 2 Wochen recht gut ignoriert [von Beginn an, keine Leckerlies, keine erzwungene Kontaktaufnahme - das hab ich anfangs eben eifnach falsch gehandhabt :|] und er kam dann auch zu meiner Oma hin und wollte gestreichelt werden - was sie auch kurz tat. Aber egal wohin sie gingen, er blieb in der Nähe und knurrte bei jeder Gelegenheit.
Als mein Opa dann vom Rauchen durch die Haustür reinkam und Joey aus tiefster Kehle knurrte, wusste ich mir nicht anders zu helfen und habe ihn in einen extra Raum geschickt und die Tür zugemacht - bis er wieder ruhig war. Das tat ich dann an diesem Mittag jedes Mal, wenn er wieder knurrte und nach dem 3. Mal verkniff er es sich dann vollständig.Aber soll es das sein?!

[Bei anderen Besuchern - es wird mittlerweile jeder Gast angehalten Joey zu ignorieren - ist er anfangs auch vorsichtig und geht unter Vorbehalt schnuppern, aber dann sind sie alle seine besten Freunde und er lässt sich kraulen und bedienen ohne Ende..]
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27. Februar 2011 um 21:50
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"Oma hab ich zum FRESSEN gern.." - Vor einem Moment
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Wenn er sie fressen wollte, würde er ihnen nicht so ausführlich mitteilen, dass sie doch bitte auf ABSTAND bleiben sollen.
Straf Dir nicht das knurren weg, denn dann weißt du nicht mehr, wann ihm was zu viel wird, und er wir der Sprichwörtliche "biss ohne vorwahrnung!"...Wenn er die GEs sowieso nur viermal im Jahr trifft, richte es so ein, dass er sie eben nicht treffen muß. Das ist ganz sicher auch im Sinne Deiner Großeltern. Für eine Situation, die voraussehbar, nur so selten auftritt, und wunderbar umgehbar ist, trainiere ich nicht - das manage ich. Hund wird solange wo anders untergebracht, bleibt im Zimmer, während die GEs im Haus unterwegs sind, Hund wird an der Leine durchs Haus nach draussen geführt.
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Hallo,
dein Hund will deine Großeltern auf Distanz halten.
ZitatDann hörte ich ihn zum 1. Mal knurren, als mein Opa im Haus auf der Toilette war und Joey im Flur lag. Ich habe ihn dann mit einem möglichst tiefen "aaaaaaaaber" zurecht gewiesen. Draußen im Garten war dann wieder alles normal, entspannt.
Ich kann mir vorstellen, dass dein Hund sich durch die Enge im Flur bedrängt fühlte, wahrscheinlich hatte er nicht mal eine Möglichkeit auszuweichen.
Dein Großvater stand plötzlich vor ihm, Hund erschrak, hatte keine Fluchtmöglichkeit oder nahm sie nicht war.
Schon ist eine negative Verknüpfung entstanden.
Knurren ist eine Warnung, die niemals unterbunden werden sollte.
Vielmehr solltest du deinen Hund in solchen Situationen wegschicken, bzw. bedrohte Personen sollten schnell die Distanz vergrößern.
Immerhin warnt er:
"Nicht weiter, sonst.... beiße ich.
Bedrohte Personen sollten signalisieren:
"Ich habe verstanden und lasse dich in Ruhe."ZitatMeine Großeltern übernachteten hier und Joey war von Beginn an auf Krawall gebürstet. Ich dachte es wäre förderlich meine Großeltern mit etwas Leckerem wie einer Kaustange in Verbindung zu bringen. Sie gaben ihm diese und er nahm sie eher widerwillig [ich finde dafür gerade kein Wort, er sah auf jeden Fall sehr skeptisch und übervorsichtig aus]. Er verzog sich danach direkt wieder.
Die negative Verbindung war noch vorhanden!
Die Idee, deine Großeltern mit Leckerlies schmackhaft zu machen, war nicht sooo schlecht, aber:
Auch hier hatte dein Hund noch eindeutig Stress mit deren Nähe.
Dass er die Kaustange nur zögerlich nahm, ist ein Zeichen von großem Stress.
Mit anderen Worten:
Er war noch nicht so weit.
Du hast das Pferd sozusagen von hinten aufgezäumt.ZitatDann lag er in unserem "Essbereich" auf den Fliesen, meine Oma kam herein, er erschrak und sprang dann Zähne fletschend und knurrend auf. Und ab da gings total bergab.
Der Hund befand sich wieder an einem Ort, wo er nicht flüchten konnte, er geriet in Bedrängnis.
ZitatEgal wohin meine Großeltern gingen, er blieb in der Nähe und knurrte sie an. Ich hab ihn dabei eher als ängstlich im Blick. Es ist meiner Meinung nach kein dominantes Drohen, da er eher zurückgeht, der Schwanz ist beinahe eingeklemmt und er verkrümelt sich in einer Ecke anstatt auf sie zuzugehen
Nein, das hat nichts mit Dominanz zu tun, er ist kurz davor, bei deinen Großeltern zum Angstbeißer zu werden.
Denn:
Auf weiter Flur steht er mit seiner Angst, Negativ-Verknüpfung und Unsicherheit gegenüber den Großeltern alleine da.
Niemand entlastet ihn, niemand nimmt ihn aus der Situation.
Also, regelt er es auf hündischer Art und Weise:
Drohknurren, Zähne fletschen - und wenn das nicht mehr hilft, wird er bald zubeißen.ZitatDann beugte sie sich ein Stück nach vorn, schaute ihn an und redete auf ihn ein à la "Ja was ist denn, beruhig dich mal. Na Mensch, alles gut." - ich hab wirklich gedacht er springt ihr gleich an die Gurgel.
Na, genauso entwickelt es sich, wenn man seine Drohgebärden ignoriert und weitermacht, sogar noch mit Vorneüberbeugen wird er aus seiner Sicht weiter bedroht.
ZitatIch hab ihn dann versucht mit nem scharfen "Nein" zu zügeln.
Du hättest ihn aus der Situation nehmen müssen.
Knurren nicht unterbinden, wenn du Knurren verbietest oder gar bestrafen würdest (!), läufst du Gefahr, dass er in Zukunft gleich zubeißt, denn drohen darf er ja nicht.
Verstehst du, wie ich es meine?Zitatberuhigt hat er sich erst als meine Oma dann in ein anderes Zimmer ging und ich ihn wieder nach oben in mein Zimmer gelockt habe.
Da hast du es eigentlich schon (quasi die Lösung)!
Wenn deine Großeltern kommen, bedeuet jede Kontaktaufnahme seitens der Großeltern eine Bedrohung für den Hund.
Blicke, Ansprache, Leckerlies sollten sie auf jeden Fall unterlassen.
Deinen Hund musst du in Zukunft in großer Individualdistanz von deinen Großeltern fernhalten.
Und natürlich die Großeltern von deinem Hund.
Er muss erst einmal lernen, dass sie nichts Böses von ihm wollen.
Das kann er aber nur verknüpfen, wenn sie ihn ignorieren.
Nicht ansehen, nicht ansprechen usw.
Null - der Hund ist Luft.Du musst deinem Hund einen sicheren Rückzugort geben, einen Platz, fernab vom Geschehen.
Du kannst ihn in ein Zimmer bringen, wo er seine Ruhe hat.
Eine Option wäre, einen guten Hundetrainer hinzuzuziehen, wenn deine Großeltern dich besuchen.
Er könnte sehen, wie schnell man das umtrainieren kann und wie gefestigt das Verhalten des Hundes ist.
Aggressionsverhalten solltest du nicht im Alleingang behandeln.
Wenn das Timing nicht stimmt, kann das Training nach hinten losgehen.Gute Hundetrainer arbeiten ohne Gewalt, ohne Hilfsmittel und erklären das Verhalten nicht mit Dominanz.
Du musst dir überlegen, ob du das für viermal im Jahr machen möchtest, ansonsten sichere den Hund.
Gruß
Leo -
Danke für die Hinweise!! (:
Ich hab es bisher gar nicht so gesehen, dass er sich bedrängt fühlen könnte, da z.B. im Flur wirklich riesig viel Platz ist und er sich in mein Zimmer, da liegt er oft unterm Bett oder auf seinen 2 Schlafplätzen, zurückziehen könnte - aber er bleibt einfach konsequent bei uns. Mittendrin im Geschehen sozusagen.
Er ist sowieso gern dabei, wenn irgendwo was passiert und besonders wenn die beiden da waren, ist er gar nicht von unserer Seite gewichen.Das Problem sind auch meine Großeltern selbst. Sie haben nicht wirklich Lust sich mit dem Thema Hund auseinanderzusetzen und dann kann ich erklären so oft ich will, warum sie ihn ignorieren sollen. Ich sagte grad noch "Opa, guck ihn nicht an, tu so, als hätte ich keinen Hund" und eine Minute später läuft er an Joey vorbei und schaut ihn wieder an..
Also werde ich ihnen wohl noch ein paar Mal mehr das "Ignorierenspiel" ans Herz legen :|
Ich hab eben auch Angst gehabt, dass er das nun auch bei anderen Besuchern machen würde, da er auch schon mal einen Freund meiner Mum angeknurrt hat und der hat nichts gemacht als sich unsere Heizungsanlage anzusehen.
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Ich frag mich, wieso du dieses "Ignorierspiel" bei deinen Großeltern durchsetzen willst. Du wirst es nicht schaffen. Ältere Leute, zumal mit Angst vor Hunden KÖNNEN das nicht. Genauso wenig wie ein Hund mit Angst vor Menschen, diese einfach ignorieren kann.
Wie Shoppy schon schrieb: Diese Situationen sind 4 Mal im Jahr und können schlicht vermieden werden.
Arbeite lieber insgesamt an der positiven Verknüpfung zu Fremden (Besuch und draußen) und sorge mit entsprechendem Training dafür, dass der Hund Selbstbewusstsein gewinnt. Dann kann er irgendwann auch deine GE akzeptieren.
cazcarra
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Zitat
Also werde ich ihnen wohl noch ein paar Mal mehr das "Ignorierenspiel" ans Herz legen :|

Hmm, das ist kein Spiel - der Hund gehört vor deinen Großeltern gesichert, allein mit Ignoranz der Großeltern gegenüber deinem Hund wirst du das Problem nicht lösen.
Bei nächster Gelegenheit beißt er ggf. zu.
Wenn er sich noch einmal durch sie bedrängt fühlt, macht er ggf. bald Ernst.
Frei herumlaufen kann er nicht, wenn sie dich besuchen.
Ich hoffe, dass dir das klar ist. -
Frei rumlaufen soll er nicht, aber auch in deren Nähe soll er nicht.. Soll ich ihn also ehrlich "wegsperren"?

Sorry, ich bin da grad bisschen begriffsstutzig. Nicht böse werden :|
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Herrje... Ich hab schon den Eindruck, dass der Ernst hier erkannt wurde.
"Ignorierspiel"... Man muss sich doch nicht wieder an kleinen Formulierungen aufhängen.
Ich müsste es meiner Oma auch auf nette, lustige Weise verkaufen. Wird man da ernst und bevormundend, dann macht sie zu
Sie hat ja nicht geschrieben "Knurrspiel" oder so. Es war auf die Großeltern bezogen, nicht auf das Verhalten des Hundes.Hier ist ein Neuuser, der die Gefahr erkannt hat, um Hilfe fragt und nach vier Beiträgen schon Angst hat, dass man hier "böse" wird. Muss doch nicht sein

Ich muss sagen, ja, ich würde für die wenigen Gelegenheiten wegsperren. Entspannter für alle Beteiligten und bei dem Zeitumfang finde ich nicht weiter tragisch. Schönen Kong oder Kauspielzeug ins Zimmer und dann gemütlich mit den Großeltern Kaffee trinken

Ist das für deinen Hund denn ein Problem?
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Danke für den Zuspruch

Ich hab den ernst der Lage definitiv erkannt, da ich Joey so nicht kenne und mich das ja auch total nervös gemacht hat. Vorallem weil es bei allen anderen Besuchern funktioniert, sobald er die Möglichkeit bekommen hat sie zu beriechen.
Ich denke nicht, dass es ein Problem wäre ihn in mein Zimmer zu sperren. Meine Großeltern bleiben eben nun auch mal über Nacht (eigentlich immer), so dass ich grad dachte "24 Stunden eingesperrt?".
Empfindet er das dann nicht als unangenehm und verknüpft das mit meinen Großeltern?Ich frag mich eben auch, wieso er nur bei meinen Großeltern so aggressiv wird :|
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Hm, du hast ja geschrieben, daß deine Großeltern auch schon mal bei dir übernachten. Willst du den Hund dann tagelang wegsperren?
Ist natürlich dumm gelaufen, daß deine Großeltern ausgerechnet dann bei dir sind, wenn dein Hund gerade operiert wurde und einen Lampenschirm trägt. Normalerweise sollte da Ruhe im Karton sein, weil Ausnahmesituation, also keine Besucher. Oder hatte ich die Situation falsch gelesen?Was ich in deiner Beschreibung nicht verstanden habe ist, wieso du es unterbindest, wenn dein Hund Körperkontakt zu dir aufnehmen will? Wieso soll das Manipulation sein? Wie ist denn sonst das Verhältnis zwischen dir und deinem Hund? Eher vertrauensvoll?
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